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Diskutiere im Thema Psychotherapeutin erkennt ADHS nicht als Krankheit an im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Psychotherapeutin erkennt ADHS nicht als Krankheit an

    Danke für den zuspruch ani!

    es ist einfach so anstrenged in dieser welt manchmal aber schön dass es menschen gibt die einen verstehen!

    bin froh in diesem forum geladet zu sein

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: Psychotherapeutin erkennt ADHS nicht als Krankheit an

    Hallo SalzImBad,

    dein Erlebnis kann ich leider gut nachvollziehen. Meine Therapeutin ging nicht so weit, ADHS als Humbug zu bezeichnen, sie hat aber ein essigsaures Gesicht gezogen, als ich ihr mitteilte, dass ich nach mehreren Jahren "ohne" nun doch wieder mit Ritalin anfangen wollte.

    Es kam dann auch zu frustierenden Grundsatzdebatten über Ursachen und Behandlung von ADHS. Ich musste mir Fragen anhören, ob ich mir von den Medis die Lösung aller Probleme erwarte, ob ich mich für behindert halte und das auch bleiben will usw....

    Letzteres hat mich besonders erbittert. Ich bin nämlich ausgebildeter ADHS-Coach und bringe den Leute bei, ihr ADHS zu akzeptieren und den individuell richtigen Umgang damit zu finden. Das hat nichts Resignatives an sich, sondern bedeutet nur eine Neubewertung der eigenen Stärken und Schwächen, die bewusste Abkehr von Standardlösungen und dadurch die Option auf ein sehr viel besseres Zurechtkommen in der Zukunft. Im Gegensatz dazu war die gute Frau von der Heilbarkeit von ADHS überzeugt, ich müsse nur an meine blockierten Gefühle rankommen usw.... Sorry aber das find ich zum

    Da mir die Frau bei anderen Themen durchaus helfen konnte, hab ich die Therapie gesittet auslaufen lassen. Ein Weitermachen war trotz des an sich guten Gesprächsklimas nicht mehr möglich, sobald diese grundsätzlichen Auffassungsunterschiede klar waren.

    lg
    lola

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: Psychotherapeutin erkennt ADHS nicht als Krankheit an

    Hallo Lola

    ja es kann schon weh tun, wenn klar wird, wie engstirnig und ignorant manche Menschen sind, die therapeutisch tätig sind.

    Es ist einfach nur beschämend und es macht wütend - wütend, weil ich z. B. bei so einen Deppen meinen Anspruch auf eine Psychotherapie vergeudet habe. Da sagt der Dep doch nach 80 Std. dass er mich nie verstanden hätte. Ja hätte der Dulli das nicht schon nach 20 Std. sagen können?

    Ach was rege ich mich auf???

    Unwissenheit in Kombination mit Selbstgefälligkeit ware schon immer eine sehr üble und destruktive Kombination.


    So genug gemeckert

    Alles Liebe Elvira

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Psychotherapeutin erkennt ADHS nicht als Krankheit an

    Elwirrwarr schreibt:
    Da sagt der Dep doch nach 80 Std. dass er mich nie verstanden hätte. Ja hätte der Dulli das nicht schon nach 20 Std. sagen können?
    Ne, denn dann hättest du ja die Therapie bei ihm abgebrochen und er hätte nix mehr an dir verdient

    Das mit der Psychotherapie bei ADHSlern ist echt schwierig.
    Mein Problem ist, dass ich anderen gar nicht begreiflich machen kann, was alles in meinem Kopf passiert.
    Bei einer Fortbildung haben wir Rollenspiele gemacht und uns gegenseitig Feedback gegeben. Wir sollten da auch sagen, wie wir uns dabei gefühlt haben, was wir in der jeweiligen Situation gedacht haben etc. Tja, da habe ich dann mal erzählt, was ich alles gedacht habe... Meine Kollegin meinte dann mit weitaufgerissenen Augen, ob ich das wirklich alles gedacht habe und dabei noch gespsrochen habe? Äh ja. Habe ich. Ich dachte, das ist normal, dass man ne mehrspurige Autobahn im Kopf hat. Andere scheinen nur ne einspurige gemütliche Landstraße zu haben.

    Ich träume ja von einem Gerät, das man am Kopf anschließen kann und das dann das Chaos im Kopf auf eine Leinwand projeziert. Das wäre toll. Dann könnten sich die ganzen Damen und Herren vom fach das Ganze mal life und in Farbe anschauen. Dann wüssten sie, was Sache ist und würden mit ihren doofen Sprüchen aufhören.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Psychotherapeutin erkennt ADHS nicht als Krankheit an

    Fliegenpilz schreibt:
    Ich dachte, das ist normal, dass man ne mehrspurige Autobahn im Kopf hat.
    Genau!!! das gefühl hatte ich schon als kind wenn ich wegen meiner vielen gedanken nicht einschlafen konnte. so alls wärn meine gedanken autos die auf autobahnen hin und her flitzen, mit brücken, druntern und drüber . . . so ein wirrwarr, ist das immer . . .

    finds spannend dass du das auch mit der autobahn hast
    Geändert von SalzImBad (12.01.2012 um 03:10 Uhr) Grund: was vergessen^^

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Psychotherapeutin erkennt ADHS nicht als Krankheit an

    mein AD(H)S diagnose nimmt immernoch niemand ernst, teilweise wird sie gelöscht und das obwohl ich diese über 1.5jahre habe inzwischen. allerdings kommt eine polytoxikomanie (seit fast 8 monaten clean) und eine posttraumatiche belastungsstörung dazu.
    auf beides werde ich behandelt (seit fast 8 monaten stationär).

    langsam geb ich auf bzgl AD(H)S

    LG

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