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Diskutiere im Thema Könnte es ADS sein oder bin ich einfach so? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 138

    Könnte es ADS sein oder bin ich einfach so?

    Hallo,

    ich (m, 32) Student (Informatik im 1. Sem) fühle mich gegenwärtig besonders verpeilt. Es war zwar schon immer schlimm, aber momentan bekomme ich nichts mehr hin. Meine Kombinationsgabe ist, gerade was logische Dinge geht (die ganze Schiene von Mathe zu Programmierung) so schlecht, dass ich sehr viel kurzerhand wieder vergesse, verdrehe und selbst nach 10maligem nachholen und fragen immer noch nichts verstehe. In Fächern mit reinem Lernstoff ist das nicht so schlimm, die brauchen kein verknüpftes Wissen, da reicht schon sture Wiederholung aus. Wenn ich mich nun zurückerinnere, dann muss ich mir eingestehen, dass ich schon immer enorme Probleme hatte, die Welt auf logische Art und Weise zu betrachten. Bei mir ist die emotionale Komponente extrem dominant, Namen, aber vor allem Gesichter kann ich mir ganz gut merken.
    Natürlich stellt sich mir die Frage: Bin ich vielleicht einfach unbegabt auf diesem Gebiet? Kann ja sein? Dann brauche ich es nicht auf eine Krankheit zu schieben, sondern muss einfach akzeptieren, dass der Weg, den ich eingeschlagen habe nicht der geeignete für mich ist. Leider fühlt sich bisher jeder Weg für mich so an (gut, der hier ist besonders steinig).

    Vielleicht erstmal ein bisschen was zu meinem Lebenslauf:

    Schule
    - Grundschule: Noten gut, Anmerkungen von anderen (Eltern, Lehrer), dass ich ein Träumer bin
    - Mittelschule: Noten mittelmäßig: Anmerkungen von anderen, dass mich meine Träumereien von der Teilnahme des Unterrichts abhalten
    - Realschule: Noten mittelmäßig bis schlecht: Anmerkungen von anderen, warum hast du nur so viel geträumt
    Während der Schule hatte ich einen sehr guten und einen guten Freund, mit den anderen habe ich mich nicht wirklich verstanden - hatte oft Angst in die Schule zu gehen, teilweise regelrechte Panik. Vom Unterricht weiß ich eigentlich überhaupt nichts mehr aber an einige emotionale Momente kann ich mich noch gut erinnern. Ich war wirklich ein sehr stilles Kind, schüchtern, zurückhaltend, klein aber freundlich (so wie es mir anerzogen wurde). Meine Gedanken waren immer irgendwie weg, stehts nach innen gerichtet und nie nach außen. Während andere sich für Autos oder Klamotten interessiert haben, war ich in meiner (wirren) Phantasie zuhause.

    Erste Ausbildung


    - Ausbildung Handwerk (ich schreibe es mal etwas allgemeiner - bin etwas paranoid in der Hinsicht): Nach der Schule begann ich mit einer Ausbildung die meine Eltern eingefädelt hatten. Ich habe keinerlei Regungen gezeigt, wusste nicht, was ich lernen sollte, habe mir in all den Jahren nie Gedanken darüber gemacht. Es war furchtbar da. Ich kamm überhaupt nicht mit den anderen klar. Am Anfang ging es noch, ich hatte ein paar "Kumpels", kam aber mit der Art, wie diese anderen junge Männer denken und miteinander umgehen überhaupt nicht klar. Das erste Jahr verging, es war halbwegs erträglich aber als einige dominante Alphamännchen meine sozialen "Schwächen" bemerkten, war ich ein gerngesehenes Opfer. Ich habe es dann nicht lange ausgehalten und die Ausbildung abgebrochen.

    Berufsvorbereitung und Assistentenausbildung
    - da ich noch nicht volljährig war, musste ich bis zu dieser ein Vorbereitungsjahr mitmachen. Hier lernte ich eine gute Freundin kennen (zumindest war sie das eine Weile). Ich fühlte mich wohl, niemand tat mir etwas und der Unterrichtsstoff war sehr leicht. Im Anschluss begannen ich und diese Freundin eine technische Assistentenausbildung. Hier merkte ich wiedereinmal, meine eklatenten Schwächen in der Kombinatorik/Mathematik - alles was mit Schaltungstechnik, Physik etc. zu tun hatte wollte sich mir nicht erschließen. Ich konnte mit Mühe die Ausbildung beenden. Kontakte schloss ich nur sehr schwer - mir wurde immer bewußter, dass ich als junger Erwachsener irgend wie anders zu sein hatte (offen, locker, kommunikativ) aber es kam mir so falsch vor. Meine "Kumpeline" entfernte sich in dieser Zeit immer weiter von mir (ja, ich bin sicher schuld daran - sozialer Krüppel eben).

    Zweite Ausbildung
    - Ausbildung (wieder was Handwerkliches - "Feinhandwerk"). Nicht so rauhe Sitten wie bei der ersten Ausbildung, aber ich habe mich nicht wohl gefühlt. Fehl am Platz, einfach unwohl in meiner Haut. So als müsste ich immer jemand sein, der ich nicht sein wollte und der nicht aus seiner Haut schlüpfen konnte. Mir ging es mies, ich hatte keine Freunde und die anderen Menschen fühlten sich so störend an. Ich begann zu trinken (das hat mehrere Monate angedauert), bis ich mir eingestand, dass es so nicht weitergehen kann. Also führte mich der Weg zu einem Psychiater. Fortan bekam ich Medikamente (Paroxetin, Venlafaxin) gegen Deppressionen und soziale Ängste. Mir ging es etwas besser und ich schaffte die Ausbildung irgendwie.

    Fachabbi
    - mein erster Anlauf (vor der zweiten Ausbildung) schlug fehl, der zweite klappte gut (mit toller kräfteraubender Unterstützung seitens meiner Familie) - Mathe und Physik waren natürlich nicht so doll, aber der Rest lief ganz gut. Aber wie immer fühlte ich mich auch hier fehl am Platz. Das Gefühl von Zugehörigkeit kenne ich nicht.

    Erstes Studium
    - nach dem Fachabbi ging es mir relativ gut. Ich hatte die Möglichkeit zu studieren und die nahm ich an. Das war die Zeit, in der ich das erste Mal das Elternhaus verließ um in einer anderen Stadt zu lernen. Es war ein geisteswissenschaftliches Studium, die wenigen Fächer die Mathematische Grundkenntnisse erforderten konnte ich halbwegs bestehen und informatische Fächer klappen besonders gut (naja, nichts besonders schweres). Am Ende des Studiums (zu Beginn meiner DA) wurde ich jedoch immer schwermütiger. Kontakte zu Mitstudenten waren wenig vorhanden (obwohl alle freundlich) und ich fühlte mich fehl am Platz wie immer. Dann kamen noch "Schicksalsschläge" (da möchte ich momentan nicht genauer darauf eingehen) in der Familie dazu und ich versank in einem Tief. Ein Jahr musste ich pausieren, bekam garnichts mehr zu stande - mein Psychologe hat mir in dieser Zeit sehr geholfen, ebenso meine Familie. Letzenende konnte ich mich wieder aufraffen und mein Diplom mit gut bestehen. Ich war zu dieser Zeit zuhause, kaum Kontakt mit Menschen und es ging mir besser. Ich setzte meine Medikamente ab und fühlte mich halbwegs normal. Ich fand meine Freundin (hurra!) die mich (neben meiner Familie) sehr unterstützt. Nach dem Diplom war ich eine Weile arbeitslos - hatte zwar Vorstellungsgespräche aber es hat immer nur für den zweiten (oder hintere) Platz gereicht.

    Zweites Studium
    - und da bin ich jetzt. So langsam wieder am verzweifeln warum ich nichts hinbekomme - fachlich wie menschlich.

    Im Moment arbeite ich die vergangenen Jahre im Geist auf, soweit ich sie noch abrufen kann und bin etwas erschrocken, dass es so viele Eigenschaften an mir gibt, die auf ein ADS hinweisen KÖNNTEN.


    Was kann ich sonst noch über mich sagen?

    - Ich habe ständig das Gefühl, dass eine graue Wolke über meinem Geist liegt. Diese verschleiert mir den Blick (besonders auf mein strukturiertes Denken)
    - Mein "subjektiver Gerechtigkeitssinn" ist sehr stark ausgeprägt (meine soziale Angst steht dem leider sehr kontraproduktiv gegenüber)
    - Angst vor Veränderungen (mein Ideal des Weltbild war die heile Familie - außerhalb war ich sehr ängstlich)
    - Sozial total verunsichert (bin ich unter Menschen, dann fühle ich mich verkrampft und gestört - schon durch die Gegenwart) - wenn es einzelne Personen sind, dann geht das noch - der absolute Horror für mich sind immer schon die Pausen gewesen
    - Ich bin gern allein. Die Ruhe ist wohltuend für mich.
    - Ich fange zehn Dinge an und beende nichts (z.b. 4 Bücher angefangen zu lesen und nichts beendet). Was ich schon alles machen wollte... und wenn ich dann sehe, dass nichts fertig wird
    - Ich bin total unstrukturiert (und auch nicht besonders ordentlich), fange vom Gefühl her in der Mitte an und weiß dann nicht weiter und gebe enttäuscht / frustriert auf
    - Ich bin ständig irgendwie abwesend, mit meinen Gedanken woanders, nie im hier und jetzt und lasse mich auch leicht ablenken
    - Vieles wird von mir vergessen und ich kann mir auch Sachen wie Telefonnummern, Straßennahmen, Adressen usw. nicht merken
    - Realitätsflucht habe ich intensiv und lange Zeit betrieben - solange mein Geist nicht im hier war, fühlte ich mich beruhigt.

    Dann werde ich erstmal hier abschließen, vielleicht ist es ja dem/der ein oder anderen/m auch so ergangen

    über Kommentare würde ich mich freuen

    MfG
    D. / Chaoticus

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Könnte es ADS sein oder bin ich einfach so?

    ... ob du ADHS hast kann dir so per Ferndiagnose keiner sagen ... aber du bist auf jeden Fall ein Kandiat für die Sprechstunde. Lass es testen.

    Such dir einen guten Arzt und zwar schnell!




    Ganz unabhängig davon:



  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 138

    AW: Könnte es ADS sein oder bin ich einfach so?

    danke Wildfang,

    einen Termin mit meinem Hausarzt hatte ich. Er hat mir Citalopram (ggw. 20 mg) verschrieben, das ich nun seid kurzem nehme. Als ich ADS ansprach wurde er etwas reserviert und meinte, dass man mit der Diagnose sehr vorsichtig sein solle und alle anderen Eventualitäten für meine "Zerstreuung" ebenso berücksichtigen muss.

    Ich habe auch einen mündlichen Termin in einer psychologischen/psychatrischen Praxis, leider weiß ich noch nicht genau, wie lange es dauert (Wartezeiten von 4-6 Monaten sind ja normal) - ich soll immer wieder anrufen, damit sie wissen das ich noch Interesse/Bedarf habe.

    Auch spiele ich mit dem Gedanken, einfach mal so eine Praxis aufzusuchen (welche ADS-Tests durchführt). Vielleicht habe ich ja Glück und kann irgendwie mal reinschlüpfen wenn ein Patient mal absagt oder so. Da würden mich auch eure Erfahrungsberichte interessieren - werd mal etwas im Forum stöbern.

    MfG
    Chaoticus

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 138

    AW: Könnte es ADS sein oder bin ich einfach so?

    solange ich noch keine Diagnose habe, werde ich ab und an mal meine Erlebnisse/Erinnerungen einfügen.

    Einkaufen am Wochenende:
    Ich bin an sich nie besonders gerne einkaufen gegangen - wenn, dann kurz und knapp. Seid ich mit meiner Freundin zusammen bin, sind die Runden entsprechend größer. Gestern habe ich mal ganz bewußt geschaut, wie ich das alles wahrnehme. Im ganz großen Discounter ist es besonders anstrengend. Nach ca. 30 min fühle ich mich verwirrt und wackelig auf den Beinen, meine Augen stechen und ich habe ein Gefühl von totaler Reizüberflutung (irgendwie ein Gefühl von bunten Bildern die sich in meinem Kopf drehen) und muss mich ziemlich konzentrieren, damit ich mitbekomme, was meine Freundin von mir will.

    Kommentare erwünscht, weiteres folgt.

    MfG
    Chaoticus

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 138

    AW: Könnte es ADS sein oder bin ich einfach so?

    Nachtrag:
    War heute bei einer Spezialistin und habe dort die ersten Fragebögen ausgefüllt. Eigenbeteiligung etwas über 200 € (falls sich der Verdacht auf ADS erhärtet). Nächster Termin in vier Wochen. (bin sehr froh, dass es nicht zu lange dauert)
    Die Bögen waren mit ADHS... bezeichnet. Wie war es bei euch? Gab es da speziell auch für ADSler (hypoaktiv - meine Selbsteinschätzung geht in diese Richtung) Bögen?

    Jetzt werde ich erstmal nervös warten ob sich der Verdacht zerschlägt oder auch nicht...

  6. #6
    cam


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 255

    AW: Könnte es ADS sein oder bin ich einfach so?

    Hey, super, dass du den Weg zur Spezialistin geschafft hast! Weiß gar nicht mehr, was bei mir so stand, aber ich würde mich von dem H nicht beunruhigen lassen, es wird bei ADS auch oft von ADHS ohne Hyperaktivität gesprochen (was ich total komisch finde), die Begrifflichkeiten sind nicht so ganz sauber, genau wie man einen ADSler mit H und ohne H von den Mischformen oft nicht ganz sauber abtrennen kann.

    Aber nach allem, was du so schreibst, denke ich, dass dein Verdacht zumindest sehr begründet ist. Schreib mal, was sie Spezialistin sagt!

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Könnte es ADS sein oder bin ich einfach so?

    Hallo chaoticus,

    erstmal Hut ab, dass Du so schnell einen Diagnosetermin bekommen hast. Da hast Du echt Glück gehabt. Lass dich von dem ADHS auf dem Bogen nicht irritieren. Die Fragen zielen auf alle Varianten ab. (ADS, ADHS und Mischtyp).

    Außerdem wird die Ärztin sich ja auch noch eingehend mit dir unterhalten. Da wird sie sich dann ihr eigenes Bild machen.

    Übrigens hatte ich anfangs die Diagnose ADS. Erst bei der zweiten Testung in der Reha kam das H dazu. Ich persönlich werte das jetzt als Mischtyp.

    Denn mal könnte ich mich stundenlang in Tagträumen verlieren und mal bin ich innerlich total unruhig. Es passt also beides.

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Könnte es ADS sein oder bin ich einfach so?

    Soweit ich weiß, gibt es zwei Blöcke, in die diese Fragen auf den Fragebögen eingeteilt werden. In dem einen Block geht es um die Unaufmerksamkeit und in dem anderen um das Hyperaktive. Wenn man nur in dem Unaufmerksamkeits-Block die erforderliche Punktzahl erreicht hat, dann ist man ADSler, wenn man die Punktzahl nur in dem Hyperaktiven-Block erreicht hat, dann ist man ADHSler und wenn man in beiden Blöcken genug Punkte hat ist man ein Mischtyp.
    So habe ich das in diversen Büchern gelesen.
    Ich weiß aber nicht, ob das bei deinen Tests auch so ist.
    Aber es ist irgendwie auch total egal.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 138

    AW: Könnte es ADS sein oder bin ich einfach so?

    cam schreibt:
    Aber nach allem, was du so schreibst, denke ich, dass dein Verdacht zumindest sehr begründet ist. Schreib mal, was sie Spezialistin sagt!
    Gut, mache ich. Mitte Januar bin ich dann hoffentlich etwas schlauer.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 138

    AW: Könnte es ADS sein oder bin ich einfach so?

    loekoe schreibt:
    Hallo chaoticus,

    erstmal Hut ab, dass Du so schnell einen Diagnosetermin bekommen hast. Da hast Du echt Glück gehabt. Lass dich von dem ADHS auf dem Bogen nicht irritieren. Die Fragen zielen auf alle Varianten ab. (ADS, ADHS und Mischtyp).

    Außerdem wird die Ärztin sich ja auch noch eingehend mit dir unterhalten. Da wird sie sich dann ihr eigenes Bild machen.

    Übrigens hatte ich anfangs die Diagnose ADS. Erst bei der zweiten Testung in der Reha kam das H dazu. Ich persönlich werte das jetzt als Mischtyp.

    Denn mal könnte ich mich stundenlang in Tagträumen verlieren und mal bin ich innerlich total unruhig. Es passt also beides.
    Danke. Ich war auch überrascht (bin von Wartezeiten wie beim Neurologen ausgegangen).

    Stundenlanges Tagträumen kenne ich auch sehr gut (ich fühle mich dabei oft sonderbar beruhigt und weit weg von mir selbst). Innere Unruhen, ja, die treten auch des öfteren auf. Nach außen hin wirke höchstens leicht zappelig und verwirrt, aber nicht besonders aktiv. Wie ist es bei dir, deiner eigenen Wahrnehmung und wie wirkst du auf deine Mitmenschen wenn du innerlich unruhig bist? (ich frage nur, weil du schreibst "innerlich" und ich das auch - gerade bei größeren Belastungen und Unzufriedenheit - sehr stark wahrnehme)

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