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Diskutiere im Thema Wie gehts weiter? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    Wie gehts weiter?

    -Hi Leute,

    Ich heiße Andreas bin 29 verheiratet 2 Kinder und komme aus dem Raum Nürnberg.

    Nach dem ich vor 4 Jahren eine Psychotherapie begonnen habe weil ich mit meinem Leben nicht klar kamm wurde bei mir über Umwege ADHS festgestellt.

    Das war für mich eine Erlösung, denn ich habe mir schon seid Jahren eine Krankheit gewünscht um eine Erklärung für mein Leid zu haben.
    Es war ein überwältigendes Gefühl zu wissen, dass ich nicht dumm oder faul bin. Ich war krank, "und jetzt wird alles besser".

    Ich habe mich in eine Psychosomatische Klinik einweisen lassen um schnellstmöglich alles zu Schaffen wo ich im Leben bisher versagt habe.
    Wegen meiner Vorgeschichte mit Drogen wurde mir Strattera verabreicht. Nach 4 Wochen durfte ich dann nach Hause.

    Monatlich musste ich 70 km weit fahren um Strattera zu bekommen, mein behandelnder Artzt war sehr komisch weil er mir das Gefühl gegeben hat ich würde simulieren. Zu meinem bedauern hat das Medikament nicht angeschlagen, dass heißt mir ging es nicht besser. Ich beschloß die Therapie abzubrechen, was ich auch tat.

    4 Jahre habe ich jetzt geschafft nicht wieder dem Alkohol oder anderen Drogen nicht zu verfallen, aber seid paar Monaten geht es mir wieder sehr schlecht, bin dauer depressiv und weiss nicht mehr weiter.

    Wie gehts weiter ???


    Gruß Andreas

  2. #2
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Wie gehts weiter?

    Hi Andreas,

    wenn Du eine Diagnose hast, kannst Du doch mal schauen, ob Du einen anderen Arzt findest. Wie schauts aus mit Erlangen, Uniklinik? Haben die auch Psychiatrie dabei? Vielleicht kannst du notfallmäßig weiter vermittelt werden. Wenn ein Rückfall droht in Bezug auf Alkoholmissbrauch, sollten die in der Lage sein, umgehend zu reagieren..

    LG Schnubbel

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Wie gehts weiter?

    Hi Schnubbel,
    danke dir schon mal für deine Teilnahme.

    Ich möchte morgen erstmal zum Hausartzt und von dort aus alles in die Wege zu leiten.
    Nur habe ich im moment keine Ahnung was dann besser werden soll, bzw. wohin führt mich der Weg, was habe ich für möglichkeiten.ich weiss nicht ob ich mein Leben lang Medikamente schlucken möchte.

  4. #4
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Wie gehts weiter?

    Versuch es bitte in Erlangen!!!! Die haben eine Psychiatrie und behandeln als Schwerpunkt Suchterkrankungen. Das sollte für dich die erste Baustelle sein, die Du angehst. Es nützt nichts, wenn Du den zweiten Schritt vor dem Ersten gehst. Wenn Du dort gefestigt bist, DANN finden die sicherlich auch einen neuen Arzt/Spezialisten für die ADHS-Problematik. Ich gehe mal davon aus, dass im derzeitigen Zustand, wenn Du Gefahr läufst in eine Sucht zu gleiten, eher nicht mit MPH gearbeitet wird.

    Die haben auch ne Ambulanz. Ich schick Dir den Link per PN.. Weiß nicht, ob ich das öffentlich darf..

    LG Schnubbel.

    Kopf hoch. Du hast den wichtigsten Schritt getan. Erkannt, dass Du Hilfe brauchst!!!

    Hast PN nicht aktiviert.. aber googel mal.. Erlangen ist nicht weit weg von Dir!

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Wie gehts weiter?

    Was gibt es denn außer Retalin noch?
    Wegen meiner Drogen Vergangenheit bekomme ich es doch eh nicht.

  6. #6
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Wie gehts weiter?

    Das weiß man nicht.. wenn Du Dich in Therapie begibst vielleicht.. Wichtig ist, dass Du in Therapie gehst!!!

    Was Dir hilft, kann ich Dir nicht beantworten, denn ich bin kein Arzt. Und es wäre vermessen und verboten, Dir hier medikamentöse Empfehlungen zu geben. Mein Tipp, geh in die Klinik und lass Dir helfen. Alles andere hilft Dir vielleicht ne Weile, aber du wirrst Dich weiter rein und kommst immer schlechter aus dem Sumpf raus.

    Du bist noch jung.. Verfall nicht in eine Lethargie.. Nicht nur Medikamente können helfen. In erster Linie solltest Du der Ursache Deiner Probleme auf den Grund gehen.

  7. #7


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.805
    Blog-Einträge: 40

    AW: Wie gehts weiter?

    Hallo.

    papierkorb7 schreibt:
    Was gibt es denn außer Retalin noch?
    Wegen meiner Drogen Vergangenheit bekomme ich es doch eh nicht.
    Eine Vergangenheit mit Drogenmissbrauch oder -abhängigkeit/sucht schließt nicht in jedem Fall eine Behandlung mit Stimulanzien (z.B. Ritalin) aus.

    Das ist in jedem Fall eine Einzelfallentscheidung, zumal der Substanzmissbrauch sehr häufig eine Selbstmedikation gegen die AD(H)S-Symptome ist und "unnötig" wird, sobald die Symptomatik ausreichend behandelt und remittiert ist ist.

    Wie sieht deine Suchtkarriere denn bisher aus?

    Den Hinweis auf eine geeignete(!) Klinik halte ich ebenfalls für sehr geeignet.




    LG,
    Alex

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Wie gehts weiter?

    Habe von meinem 8 bis zum 19 Lebensjahr Höherklassig Fussball gespielt was mein Leben bis dahin erträglich gemacht hat.
    Habe nicht geraucht und gelegentlich Alkohol getrunken.

    Danach kam die Bundeswehr täglicher Alkoholmissbrauch Raucherei und Verletzungen die meine Fussballkarriere dann beendet haben.
    Cannabis, Marihuana und Amphitamine kammen dann immer wieder gelegentlich hin zu, ich war nie über einen langen Zeitraum auf Droge.

    Der Sport (nach dem Fussball Krafttraining) hat mich immer wieder ins Leben zurück geholt.
    Habe Neben dem Kiffen, Schnelles, Coka, Cristal, und Teile genommen eigentlich alles um einbieschen Glück zu empfinden.

  9. #9


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.805
    Blog-Einträge: 40

    AW: Wie gehts weiter?

    Naja,

    ein ADHS-unkundiger Mediziner würde sowas Politoxikomanie nennen, aber es fehlt m.E. doch irgendwie der Faden, bei einer bestimmten Droge zu bleiben.

    "Experimente" mit allen möglichen, verschiedenen Substanzen über eine kürzere Zeit, ohne, dass dabei jemals eine handfeste Abhängigkeit von einer bestimmten Substanz entsteht, ist ADHS-typisch.

    Dass man bei er Bundeswehr nach der Grundausbildung eigentlich nur noch am Saufen ist (bzw. war), um die Langeweile abzutöten und die rumschreienden Wichtigtuer an Vorgesetzten zu ertragen, ist auch was eher typisches und trifft so auf wahrscheinlich fast alle Wehrdienstleistenden zu.

    Vermehrt sicher auf ADHS-Betroffene aufgrund der generellen Problematik mit unqualifizierten Vorgesetzten.

    Ich denke, dass ein Arzt, der wirklich Erfahrung mit der Thematik ADHS bei Erwachsenen hat, das einzuschätzen vermag und für dich die richtige, medikamentöse und therapeutische Lösung finden wird.

    Ob nun ambulant oder stationär.




    LG,
    Alex

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Wie gehts weiter?

    hallo Andreas,

    hast du schon mal an Alternativen gedacht,

    Homöopathie funktioniert bei Kindern wunderbar, wäre doch ein Versuch wert,
    hat auch nicht die Nebenwirkungen.

    mußt bloß jemand gutes finden der sich mit dem Problem auskennt,
    von wegen Individualmedizin und so
    der muß halt wissen wovon du redest
    dann kann es eine echt Erfolgsgeschichte geben

    liebe Grüße

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