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Diskutiere im Thema plötzliche ADS Diagnose- Gerechtfertigt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    plötzliche ADS Diagnose- Gerechtfertigt?

    Hallo allerseits.

    Anmerkung: da der Text doch etwas lang geworden ist habe ich die Hintergrundinfos kursiv geschrieben.

    Ich bin neu hier und hoffe inständig, das ich im richtigen Teil des Forums angekommen bin. Falls nicht möchte ich dies im Vorhinein entschuldigen. Ich versuche mich deutlich und strukturiert zu fassen, wobei ich darin nicht allzu begabt bin (immoment zumindest).

    Zu meiner Person: ich bin 19 und wurde erst vor Kurzem mit einer Aufmerksamkeitsstörung und Aktivitätsstörung "diagnostiziert". Und wurde gleich medikamentös behandelt ( zurzeit 10 mg Medikinet adult) Seit rund 5 Wochen nämlich oder sogar noch ein bisschen mehr ich bin mir nicht sicher.

    Verschrieben wurde mir dies von meinem Kinder und Jugendpsychater, bei dem ich seit 2 Jahren in Behandlung bin. Ursprünglicher grund für die Aufnahme der Therapie war eine bzw vom heutigen Standpunkt ausgesehen mehrere immer stärker werdenden depressiven Epsioden ( er nennt es Anpassungsstörung mit depressiver Verstimmung) Sodass ich vor ziemlich genau vor einem Jahr in eine psychatrische Klinik eingewiesen wurde. Dort wurde eine schwere Depression( und das andere erwähn ich nciht denn dann hätte ich glaube ich einen trigger in den titel machen müssen) diagnostiziert. Dort war ich drei Monate habe heftige Medikation 'genossen' zu Anfang 4 x täglich Tavor (Narkotikum) dann Citalopram Mirtazipin( Antidepressiva,beides) und Zopiklon(starkes Schlafmittel) in jeweils ziemlich hohe Dosen. Die Medikation machte und macht mich ziemlich fertig, sodass ich sogut wie nix auf dei Reihe bekomme. Vorallem meine Konzentration leidet seit dem extrem (vorher zwar auch schon aber seit Klinik im besonderen). Am Anfang dieses Jahres konnte ich noch nicht mal mehr lesen, weil die dabbische Konzentration es nicht hergab.
    Vor der Klinik (gleicher Kinder und Jugendpsychiater) und in der Klinik wurde kein ADS diagnostiziert.
    Nun kam es, dass ich mit meinem Psychiater ambulant die meisten Medikamente abgesetzt hatte, bis auf Citalopram jedoch besserte die Konzentration sich nicht. Mir ist klar das es eine Wellenentwicklung gibt in der Rehabilitation, jedoch sind die Rückschläge meist betraglich größer also die vorangegangenen Fortschritte sodas folglich wenig übrig bleibt.
    Da ich persönlich sehr viel Wert auf Konzentration und Leistungsfähigkeit setze ( lerne sehr gern war früher sehr gute schülerin und hochbegabung und ironischerweise auch überdurchschnittlich hohe konzentrationsfähigkeit wurde auch festgestellt) , habe ich immer wieder meinen Arzt angesprochen, was ich dafür tun kann. Ich habe alles getan was er sagte doch nicht schlug an sodass der schulbeginn sich ordentlich rauszog ( was mich fertig machte). Zugegebenermaßen war ich vllt auch ziemlich nervend, weil ich so viel wert drauf legte. Dann auf einmal, meinte er es gäbe ein Medikament( Ritalin) das die Konzentrationsfähigkeit steigern würde, dass das sogar Studenten in den USA nehmen und die dadurch besser lernen würden( dieses Einsatz finde ich persönlich fraglich).
    Somit hat er dies verschrieben also MEdikinet adult zurzeit 10 mg und er will es auf 30 bis 40 mg erhöhen. ABER eine Diagnose an sich hat eigentlich nicht stattgefunden. Auf den früheren Überweisungsscheinen stand immer nur etwas von Depression nie von ADS. Ich wurde diesbezüglich nie getestet. Er hat mir ein Infoheftchen von ADS bei Erwachsenen, welches ich mir zu Gemüte führen sollte, jedoch haben wir es nie besprochen. Er hat mich auch nicht nach den Symptomen gefragt. Nun Frage ich mich ist dies überhaupt legitim? Ich möchte einfach nur einen freien Kopf haben und habe es einfach satt mit allerlei Medikamenten vorgestopft zu werden, deren "Neben"wirkung oftmals viel höher, als deren eigentlichen Wirkung ist.)


    So kommt es, dass ich eig keine Verbesserung verspüre. Habe hier in diesem Forum, aber auch sogenannte NON-RESPONDERS gibt und vllt bin cih eine davon. Im Gegenteil jeden Morgen bevor ich die Tablette zu mir nehme ist mir schwindlig und nach der Einnahme auch. Ist dies normal? Oder mal wieder eine Nebenwirkung. Falls ja wo bleibt dann die Wirkung? Im Falle dessen, dass ich ein NON-RESPONDER bin, also keine Wirkung auftritt, dürfen da überhaupt NEbenwirkung auftreten. Wurde von meinem Psychiater in ein Krankenhaus geschickt aufgrund des Schwindels wurden allerdings keine körperlichen nur psychovegetative Gründe diagnostiziert. Jetzt steh ich am Anfang und weiß nicht weiter und meinem Psychiater vertraue ich ehrlich gesagt auch nicht mehr, da erstens die Erfolge ausbleiben und zweitens ein Medikamentenenthusiast ist.

    Es tut mir leid, dass der Text so lang geworden ist, aber ich bin verzweifeltich will einfach nur wieder leistungsfähig sein wie früher weil dieses darumvegetieren ist für mich kein gescheites Leben. Ich fehle die ganze Zeit in der Schule da ich den Schulweg aufgrund des Schwindels nicht antreten kann bzw darf (von Schule aus).

    Ich hoffe, dass es halbwegs verständlich oder wenigstens geringfügig nachvollziehbar war und erbitte hiermit inständig um Hilfe

    Liebe Grüße Chantal

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    AW: plötzliche ADS Diagnose- Gerechtfertigt?

    vllt sollte ich noch hinzufügen das die symptome im heftchen so zu großteil zugetroffen haben, Bin jedoch trotzdem verunsichert und würde mich über Hilfe freuen oder ob jemand etwas ähnliches erlebt hat und von sich berichten könnte

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: plötzliche ADS Diagnose- Gerechtfertigt?

    Hallo Chantal,

    sorry, aber ich finde es unverantwortlich ohne richtige Diagnose MPH zu verschreiben. Es liest sich für mich ein bißchen so, wie es eben an Unis üblich ist. Ich brauch mal ein bißchen was zum Konzentrieren....
    Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber so klingt es für mich.

    Ich würde auf eine richtige Diagnose bestehen. MPH sind keine Hustenbonbons die man mal eben so nimmt. Außerdem wird im Regelfall nicht mit retardierten MPH angefangen, sondern mit kurzwirksamen um die richtige Dosierung zu finden. Auch dabei muss der Arzt immer begleiten und ansprechbar sein, um bei Nebenwirkungen eingreifen zu können. Ein weiterer Grund also, warum ich das Verhalten deines Arztes nicht gutheißen kann.

    Mal ganz von abgesehen, dass auch andere Erkrankungen Konzentrationsschwächen hervorrufen können.
    Also nichts für ungut, aber: NEIN, es ist definitiv nicht legitim!

    Sprich also bitte nochmal mit ihm, auf welcher Grundlage er dir MPH verschreibt.

    Alles Gute!

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 806

    AW: plötzliche ADS Diagnose- Gerechtfertigt?

    Hallo Chantal

    Ohje, das tut mir alles so leid , ich wünschte ich könnte Dir helfen ....

    Hast Du Dir mal überlegt, ob Du bei einem anderen, auf ADS spezialisierten Facharzt (Psychiater) eine Abklärung machen könntest? Du schreibst ja, dass Du Deinem Arzt nicht mehr vertraust ... das kann doch keine Basis sein!

    Dass Du dich früher sehr gut konzentrieren konntest kann ich mir schon vorstellen, gerade weil die Schule Dich sehr interessiert hat. Das schliesst meiner Meinung nach ein ADS nicht wirklich aus. Viele von uns haben lange Jahre die Probleme gut kompensieren können, gerade diejenigen mit einer hohen Intelligenz ...

    lg
    Lineli

    P.S.: loekoe hat natürlich schon recht, Es ist absolut nicht Legitim so! Aber wenn Dein Psychiater diese von Dir beschriebenen Ansichten vertritt, dann bringt es Dir persönlich vermutlich nicht viel, ihn nochmals darauf anzusprechen. Wenn er glaubt, mit einem Infoheftchen sei ADS erklärt, dann scheint er davon wirklich nicht viel Ahnung zu haben.
    Geändert von Lineli ( 1.11.2011 um 13:24 Uhr) Grund: P.S. geschrieben

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 806

    AW: plötzliche ADS Diagnose- Gerechtfertigt?

    Nochmals Hallo

    Also lass Dich bitte nicht verunsichern, wenn hier heftige Reaktionen kommen. Es ist halt so, dass unsere "Krankheit" von vielen Leuten als Modediagnose angesehen wird, gerade weil die Medikamente sehr oft leichtfertig verschrieben werden! Das macht viele von uns (auch mich) ziemlich wütend ... aber nicht auf Dich, sondern auf die Ärzte, die solches tun!

    Ich denke, Du siehst die Sache sehr klar, und dass Du so ehrlich schreibst und gut reflektierst ist Dir hoch anzurechnen! Du kannst schliesslich nichts dafür, dass Du offensichtlich an die falschen (?) Ärzte geraten bist.

    Ich möchte Dir wirklich ans Herz legen, dich von einer anderen Fachperson beraten und vllt. auch behandeln zu lassen. Die Vertrauensbasis zwischen Arzt und Patient ist mE sehr sehr wichtig, damit Dir überhaupt etwas geholfen werden kann. Wenn Du ihm nicht vertraust (und das siehst Du ja vollkommen richtig!), dann kann das doch nicht klappen!

    Auch wenn Dir das Lesen schwer fällt, versuche Dich weiter über ADS zu informieren. Vielleicht erkennst Du dadurch eher, ob Du wirklich betroffen bist. Von diesem Infoheftchen allein kannst Du das, wie gesagt, eigentlich nicht beurteilen.

    Alles Gute, und nur nicht den Mut verlieren! Ich wünsche Dir von Herzen, dass sich Deine Situation bald bessert

    lg
    Lineli

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    AW: plötzliche ADS Diagnose- Gerechtfertigt?

    Wow vielen Dank für die schnellen Antworten.

    Also ich werde definitiv mit meinem Arzt darüber reden, warum er mir dieses Medikament verschrieben hat.

    @loekoe: Ich bin grundsätzlich gegen Medikamente außer wenn es wirklich absolut nicht anders geht. Vor diesem Jahr habe ich eig nie MEdikamente bezogen und jetzt die ganze Ladung. Ich war nur verzweifelt weil alles nix geholfen hat und weil ich gehofft hatte, dass der Arzt diesmal recht hat und dass das Medikinet wirklich hilft. Ich meine er ist ja eigentlich der Experte, nur zweifel ich da langsam dran.

    Wie merkt man eigentlich, dass es wirklich wirkt? (komischer Satz) Wenn man Nebenwirkungen hat, bedeutet dies automatisch, dass die normale Wirkung auch eintritt? Mal vorrausgesetz, dass es etwas gibt waruf es wirken kann. Oder kann es sein dass wenn man kein ADS hat, man eben nur solche Nebenwirkungen hat. Ich habe versucht mich im Internet darüber zu informieren aber irgendwie, na ja ich kriegs nicht hin. Meisten Symptome treffen ja eig zu (nach broschüre) Es ist einfach nur verwirrend.

    @Lineli: An das Aufsuchen von einen auf ADS spezialisierten Psychiaters hatte ich auch schon gedacht,, jedoch habe ich innegehalten, da ich ja in ner relativ großen Psychiatrischen Klinik war mit ganz vielen Psychiatern und Spezialisten und die kein ADS diagnostiziert hatten. Oder kann eine Depression die ADS-Symptomatik überdecken?

    vielen dank für die antworten
    chantal

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: plötzliche ADS Diagnose- Gerechtfertigt?

    Mensch, das ist ja gerade alles nicht so schön bei dir.


    higgs schreibt:
    vllt sollte ich noch hinzufügen das die symptome im heftchen so zu großteil zugetroffen haben, Bin jedoch trotzdem verunsichert und würde mich über Hilfe freuen oder ob jemand etwas ähnliches erlebt hat und von sich berichten könnte
    Die Symptome, die zutreffen, haben die auch schon früher zugetroffen oder ist das erst jetzt so?
    Was sagen denn deine Freunde und deine Familie dazu?


    Die ADHS Symptome können auch auftreten, ohne dass man ADHS hat. Teilweise hat man bei Depressionen ähnliche Beschwerden. Da muss ein kompetenter Arzt bzw. Psychologe durch zahlreiche Tests, Untersuchungen und Gespräche herausfinden, ob ADHS und eine Depression vorliegen, ob nur ADHS vorliegt, oder ob es sich dabei nur um eine Depression handelt. (Eventuell mich noch zusätzlichen anderen Erkankungen).
    Die ADHS Diagnostik ist schwierig.
    So wie dein Arzt vorgegangen ist, ist das meiner Meinung nach, nicht vorschiftsgemäß. Er hat ja keine ausreichende Diagnostik gemacht. Und daher dürfte er dir auch kein MPH verschreiben bzw. dich auf ADHS hin behandeln.

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: plötzliche ADS Diagnose- Gerechtfertigt?

    Hallo Chantal,

    ja eine Depression kann das ADS überdecken. Ganz viele Leute hier im Forum, sind über den Umweg Depression zu ihrer Diagnose gekommen.

    Ein Facharzt für ADHS im Erwachsenenalter wird dich sehr viel über deine Kindheit fragen. Fragebögen ausfüllen lassen (auch von den Eltern), Zeugnisse ansehen, Konzentrationstests machen und manche erstellen auch ein EEG. Außerdem werden andere Erkrankungen ausgeschlossen.

    All dies ist bei deinem Arzt nicht passiert. Ich würde dir also wirklich raten, noch einmal einen Spezialisten aufzusuchen.

    Und, liebe Chantal... ich versteh dich ja... Man möchte Hilfe bekommen, umso mehr freut es mich, dass Du die Diagnose selbst hinterfragst.

    Zu deiner Frage: "Wie müsste die Wirkung aussehen?" Da wirst Du unterschiedliche Antworten bekommen. Bei manchen ist es tatsächlich so, als wenn ein Schalter umgelegt wird und die Welt klarer wird. Bei mir z.B. war die Wirkung für mich selbst kaum spürbar. Ich habe nur am Ende des Tages gemerkt, dass ich viel mehr geschafft habe (und auch zuende gebracht habe).

    Nebenwirkungen sind übrigens (gerade in den ersten Tagen) normal und sollten bei regelmäßiger Einnahme verschwinden. Das Du nur Nebenwirkungen spürst, kann an ganz vielen Faktoren liegen.... Die Dosis passt nicht, Du hast nicht genug gegessen und und und....

    Dir das zu erklären sollte aber eigentlich die Aufgabe deines Arztes sein.... eigentlich....

    Deswegen wirklich mein Rat: such dir einen kompetenten Spezialisten. Es gibt hier im Forum eine Liste mit Ärzten die sich bei erwachsenen ADHSlern auskennen. Vielleicht findest Du da ja eine Adresse in deiner Nähe.

    Alles Gute!!!

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    AW: plötzliche ADS Diagnose- Gerechtfertigt?

    Salut, danke für die vielen Antworten.

    Habe am Freitag ein Termin bei meinem Arzt, um ihn zur Rede zu stellen, denn ich möchte das Zeug nicht mehr.
    @ loekoe verschiedene Sachen wurden bei mir gemacht aber Basis der Depression bzw sie wurde daraus geschlussfolgert. Schulleistungen wurde proportional zur seelischen Gesundheit schlechter, Konzentrationstest war überdurchschnittlich gut ( d2 Test, da sind auf einem Blatt ganz viele d mit jeweils unterschiedlichen Anzahl von Strichen drunter und die mit zwei Strichen soll man wegstreichen, in einer bestimmten Zeit. ) Eeg wurde wg Schwindel kontrolliert, war auch normal.

    Ich guck mal wie das Gespräch am Freitag verläuft und konsultiere parallel einen Spezialisten.

    @Fliegenpilz: Also Symptome waren größtenteils auch vor der Depression anzutreffen. Auf Aussagen von anderen kann ich leider nicht in der Intensität zurückgreifen die ich möchte, war noch nie der supersozialste Mensch^^ und habe einige durch Depri verloren. Und Familie habe ich eigentlich auch nichts zu tun, außer meiner Mutter und die hat ihre eigenen Probleme. Kann man das nicht irgendwie durch mechanische Tests nachweisen? Laut manchen Aussagen im Internet, soweit ich gesehen habe nicht, aber ihr seit wahrscheinlich auf einem neueren Stand. Das Reden ist ja immer subjektiv und ich habe durch die andere Medikamente ziemlich viel vergessen.

    Danke nochmals für die liebe Hilfe danke euch
    Chantal

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: plötzliche ADS Diagnose- Gerechtfertigt?

    Hallo Chantal,

    ich mal wieder.

    Den d2-Test kenne ich. Bei mir kam raus, dass ich kontrolliert / perfektionistisch bin.

    Na egal... aufgrund der von dir geschilderten Problematiken solltest Du wirklich einen Spezialisten aufsuchen. Nur er kann aufdröseln, wieviel jetzt wirklich an den Depris hängt, wieviel an den Tabletten des letzten Jahres und wieviel evtl. tatsächlich an einem nicht erkannten ADS.

    Das ist bei dir wirklich eine schwierige Konstellation. Und im Zweifelsfall machst du mit dem Medikinet mehr kaputt als das es hilft.

    Es tut mir leid, dass ich dir nicht anders helfen kann... Aber Kopf hoch! Such dir wirklich einen Arzt der sich damit auskennt. Bedenke aber dabei, dass die Wartezeiten für eine Testung durchaus mehrere Monate dauern können. Das hilft dir zwar jetzt nicht, aber dann kannst Du dich schon mal darauf einstellen. Kannst Du denn mit deinem Studium evtl. pausieren (oder einen Nachteilsausgleich beantragen?)

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