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Diskutiere im Thema Unser Glück hängt vom Stoffwechsel ab im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #21
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    AW: Unser Glück hängt vom Stoffwechsel ab

    Naja ich glaube nicht alles was die Mainstream-Medien so sagen, sondern richte mich eher nach kritischen Infos bei gewissen Online Medienanbietern, egal ob es um Politik, Wissenschaft, Gesundheit oder Wirtschaft geht.

  2. #22
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    AW: Unser Glück hängt vom Stoffwechsel ab

    Noch so eine Geschichte, diesmal zum Thema Jod:

    JOD-KRITIK.DE - DIE Webseite gegen die heimliche Zwangsjodierung unserer Lebensmittel

    Sorry dass ich so ins Off-topic gegangen bin...ging ja eigentlich nur um Hormone, Stoffwechsel und Glück.

  3. #23
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    AW: Unser Glück hängt vom Stoffwechsel ab

    crazyy1 schreibt:
    Die Geschichte mit der Milch ist ebenso eine Lüge, Milch ist gar nicht so gesund und keineswegs ein guter Kalziumlieferant, sondern sogar ein Kalzium- und Eisenräuber.
    Deswegen trinken erwachsene Tiere wohl auch keine Milch.
    Das hatten wir doch erst kürzlich...
    Erwachsene Säugetiere trinken keine Milch, weil ihnen das Enzym Laktase fehlt, welches den Milchzucker spaltet. Diese Laktoseintoleranz ist bei allen Säugetieren der Normalfall. Dass Nordeuropäer meistens Milch verdauen können beruht auf einer Genmutation, die sich als vorteilhaft in der Evolution durchgesetzt hat.
    Es macht auch Sinn, dass erwachsene Säuger keine Milch vertragen, weil sie sonst ihrem Nachwuchs die Nahrung streitig machen würden. Im Tierreich hat sich eine Mutation der Laktoseintoleranz deshalb nie durchgesetzt, weil Träger dieser Mutation diese nicht weiter vererben können, da ihr Nachwuchs verhungert.

    Ich zb nehme nur Nahrungsergänzungsmittel zu mir, wenn die Stoffe drinnen sind an denen es mir mangelt...
    Woher weißt du denn, dass du einen Mangel hast?

    Du scheinst dich ja wirklich sehr ausgiebig mit deiner Ernährung zu beschäftigen - was ich grundsätzlich nicht schlecht finde, solange es man nicht übertreibt.
    Und du schreibst ja auch, dass du viel Obst und Gemüse isst und dein Essen selbst zubereitest.... das ist sowieso am besten, und auf Ergänzungsmittel kann man dann getrost verzichten.

  4. #24
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    AW: Unser Glück hängt vom Stoffwechsel ab

    Hallo Evermind

    Naja ich erlaube mir schon Sünden, so dass ich total übertreibe ist es ja jetzt auch nicht.
    Und ich schau jetzt auch nicht jedesmal auf die Angaben bei den Lebensmitteln aber für längerfristige Lm eben schon.
    Man will ja auch noch genießen und sich im Leben was gönnen, aber ich habe gemerkt dass Hafermilch genauso gut schmeckt wie Kuhmilch.
    Seitdem ich zu rauchen aufgehört habe, schmeckt mir sowieso auch vieles besser (zb Gemüse), aber essen tu ich trotzdem etwas weniger und dafür gesünder.

    Ich habe übrigens keine Laktoseintoleranz, vermute allerdings bisschen was in Richtung Kasein, außerdem möchte ich generell mehr auf tierisches Eiweiß verzichten.
    Denn in tierischem Ew steckt am meisten Chemie (Antibiotika etc..) und so mit drin und außerdem ist es schlecht für die Nieren wenn man zuviel Milch trinkt und zuviel Fleisch isst.
    Ich finde es sowieso unpassend, dass zwar bei allen Mengenangaben die Kohlehydrate in /davon Zucker und die Fette in ungesättigt/gesättigt oder sogar pflanzlich/tierisch aufgegliedert werden, beim Eiweiß musst du es aber oft erraten wieviel davon tierisch ist. Dabei dürfen zb Nierenkranke oder Leute mit bestimmten Eiweißstoffwechselstörungen nur bestimmte Mengen am Tag als tierisches Eiweiß zu sich nehmen.

    Ich habe meine Ernährung auf den Schwerpunkt Obst und Gemüse sowie pflanzliches Eiweiß und langkettige Kohlehydrate gelegt.
    Komischerweise war ich noch nie so ein Fan von Fleisch und tierischen Produkten (Ausnahme zeitweise Milch), schon von Kind auf an. Oft weiß der Körper ja was du eher essen oder meiden solltest, ist ja auch ein wenig individuell weil jeder ein anderer Stoffwechseltyp ist.

    Mit der Nahrungsergänzung da schau ich schon auch immer auf den Hersteller und auf die Angaben wie gesagt, manchmal bestelle ich es mir online.
    Finde oft günstige Produkte die aber dafür trotzdem gute Qualität haben.
    B12 und Eisen brauchst du halt als Vegetarier.

    Selen nehme ich übrigens eher über den Frühling/Sommer, da ich eine leichte Sonnenallergie habe und deshalb vorsorgen will dass ich ein erhöhtes Risiko, irgendwann mal die Autoimmunerkrankung Lupus zu entwickeln haben könnte.
    Selen schützt vor Krebs und Autoimmunerkrankungen, allerdings darf man es auch nicht überdosieren
    Ich setzte es im Herbst meistens ab.
    Genauso mach ich es mit Eisen, da setzte ich auch immer wieder aus.
    Und ab Spätherbst nehme ich über den Winter alle paar Tage eine Vitamin D.

    Ansonsten kann ich auf massig Nahrungsergänzungsmittel, (überhaupt die mit zu hoch dosierten fettlöslichen Vitaminen, Jod etc..mag ich gar nicht nehmen), gut verzichten.

    Was ich auch noch anmerken wollte.
    Ab und an findet man auch in Billigdiscountern wo man es gar nie vermutet hätte, gesunde Lebensmittel.
    Habe mir dort neulich Nudeln gekauft, die Angaben waren nur Hartweizengrieß, Wasser, getrockneter Spinat und getrocknete Tomaten.
    Geändert von crazyy1 ( 7.09.2011 um 19:48 Uhr)

  5. #25
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    Forum-Beiträge: 272

    AW: Unser Glück hängt vom Stoffwechsel ab

    Hey,

    ja, gesund essen muss nicht teuer sein. Oft ist es sogar günstiger wenn man selbst kocht statt Fertiggerichte zu kaufen. Ich muss aber zugeben, dass ich oft zu faul bin

    Hmm, das Selen steht ja im Verdacht das Diabetes-Risiko um ein 3-faches zu erhöhen, und manche Krebsarten zu begünstigen...
    Ich denke daran sieht man ganz gut das Dilemma:
    Die Stoffwechselvorgänge im Körper sind einfach so komplex, dass vieles noch nicht richtig erforscht ist.

    Deswegen bin ich mittlerweile der Meinung man sollte versuchen möglichst wenig darauf einzuwirken, und der Natur die Arbeit überlassen.
    Wenn die Lebensumstände stimmen und man unter keiner Krankheit leidet, regelt sich das alles von selbst.
    So könnte man auch sagen: Unser Stoffwechsel hängt vom Glück ab.

    Ich kann es aber auch immer wieder nicht lassen, wie versessen zu recherchieren, und mir Gedanken zu machen, ob ich nicht mal dies oder jenes Ergänzungsmittel ausprobieren soll. Könnte ja ein Mangel sein, oder man hört, dass das eine für das gut sein soll, usw....

    Mittlerweile denke ich aber, das liegt am ADS... Mir war immer irgendwie bewusst, dass bei mir irgendwas nicht stimmt. Und weil ich ja gut recherchieren, Zusammenhänge erkennen und mich in Dinge reinwühlen kann, habe ich halt so versucht der Sache auf den Grund zu gehen, und den Fehler zu beheben.

    PS: Eine Bemerkung sei mir aber noch erlaubt, auch wenn du es ja inzwischen aufgegeben hast:
    Wenn ein Raucher sich Gedanken über gesunde Ernährung macht, dann ist das in etwa so wie wenn ein 90-jähriger einen Bausparvertrag abschließt.
    Ist nicht böse gemeint...

  6. #26
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    AW: Unser Glück hängt vom Stoffwechsel ab

    Ich rauch ja nimmer

    Vielleicht sollte ich Selen wirklich bleiben lassen und mir wegen autoimmunen Risiken eine Alternative suchen.
    Kurkuma und manche andere Gewürze sollten da ja auch präventiv sein, müsste ich halt eine größere Menge davon täglich schlucken.

    Jetzt nehm ich erstmal noch "brav" das Selen bis der Sommer endgültig vorbei ist und dann sehen wir weiter.
    Geändert von crazyy1 ( 7.09.2011 um 23:23 Uhr)

  7. #27
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Unser Glück hängt vom Stoffwechsel ab

    Hallo,
    ich werde hier mit vielen Erkenntnissen konfrontiert,sie sind alle beeindruckend. Daß das Ungeborene im Mutterleib durch Stresshormone vorprogrammiert wird,kann ich nachvoll-
    ziehen.Das könnte bei mir gut der Fall sein,wie auch bei meinen Geschwistern.Da habe ich als Jugendliche vor 30 Jahren schon immer gesagt,sie wären schon im Mutterleib
    geschädigt worden. Eine Aussage aus reinem Gefühl,nicht aus wissenschaftlichen Erkenntnissen heraus.

  8. #28
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
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    AW: Unser Glück hängt vom Stoffwechsel ab

    Hallo sigismund

    Stresshormon=Cortisol ist ein wichtiges davon (Corticoid)

    Der Vorläufer wird im Hypothalamus (Gehirn/autonomes Nervensystem) gebildet und nennt sich CRH (corticotropin releasing hormone), dieser schickt dann eine Botschaft an die Hypohyse (auch im Gehirn) das ACTH herzustellen (adrenocorticotropin hormone) und ACTH befiehlt wiederum den Nebennieren Cortisol zu produzieren. Cortisol ist ein wichtiges Stresshormon, bei Mangel kann es zu Symptomen wie Übelkeit, Appetitlosigkeit oder auch Heißhunger (unterzuckerungänliche Symptome), Schwäche, Herzjagen,Harndrang, etc..kommen.
    Ein Cortisolmangel kann wie bei allen Hormonen an denen mehrere Organe beiteiligt sind primär (Nebennieren produzieren zu wenig Cortisol), sekundär (Hypophyse bildet zu wenig ACTH,dadurch auch Cortisol niedrig) oder tertiär (Hypothalamus stellt zu wenig CRH her,dadurch auch die anderen Hormone in diesem Kreislauf erniedrigt) bedingt sein.
    Die Ursache sieht man meistens wenn man diese Hormone im Tagesverlauf bestimmen lässt.
    Probleme mit Cortisol haben meistens mehrere Ursachen, es sei denn man hat Morbus Addison (Autoimmunerkrankung die zur Zerstörung der Nebennieren und irgendwann einem totalem Ausfall von Cortisol=Koma führt, sehr selten)

    Ursachen von spürbaren aber nicht akut lebensbedrohenden Cortisolmängeln sind meistens körperlicher oder seelischer Stress, meistens beides, Umweltgifte wie zuviel Amalgam oder wenn man häufig höheren Mengen von bestimmten Chemikalien ausgesetzt ist, verschiedene allgemeine Erkrankungen, starker seelischer und andauernder Stress, Fehlernährung, falsche Tagesrhytmen, bestimmte Medikamente, vielleicht auch Nervengifte wie Nikotin (Eigenvermutung), erhöhter Koffeingenuss,Tumoren in der Hypophyse oder im Hypothalamus, Schädigungen des Hypothalamus mit verschiedensten Ursachen, hormonelle und Stoffwechselstörungen, und vermutlich ist
    Cortisol auch an Allergien und allergischen Reaktionen beteiligt.

    Dieses Phänomen nennt sich "Adrenal Fatigue" und ist leider in der Schulmedizin eher unbekannt, sollte aber heutzutage ziemlich weit verbreitet sein.
    Dass es durch mehrere Faktoren schon von der Mutter aufs Kind übergeht kann ich mir auch gut vorstellen.

    Vermutlich neigen vielleicht gerade auch ADHSler vermehrt dazu.

    Nebennierenschwäche durch Stress | Adrenal-Fatigue

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