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Diskutiere im Thema War das ein Facharzt??? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 376

    AW: War das ein Facharzt???

    Was bringt den überhaupt ein EEG bei der ADHS Diagnose, wird das nicht zur Abklärung für Epilepsie gemacht?
    Bestand da bei dir auch ein Verdacht in die Richtung?

    Also bei mir wurde kein EEG gemacht, nur MRT von der Birne.

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 234

    AW: War das ein Facharzt???

    crazyy1 schreibt:
    Dass man bei PS kein Ritalin nehmen darf ist mir jetzt aber neu?

    Dachte dass es viele gibt die ADHS mit Borderline haben??

    Was tun die dann?
    Ich stützte mich sehr auf das Buch von Krause und Krause, weil sie eben in ihrem Buch nicht nur ihre eigenen Erfahrungen sondern ein Sammelsusorium von vielen anerkannten Studien und anerkannten ADHS-Experten (die Pioneerarbeit geleistet haben) aus aller Welt bieten, dass wenn jemand wirklich ADHS hat, MPH mit fast allen Komorbiditäten verabreicht werden kann in Kombination mit anderen Medikamenten, die die Komorbiditäten hemmen. Die Stoffwechselstörung in den Griff zu bekommen, ist Vorraussetzung für den Abbau der Komorbiditäten. Eine multimodale Therapie ist in den meisten Fällen natürlich von Vorteil und sollte jedem nicht vorenthalten bleiben.

    Ist die MPH Verabreichung dem Patienten nicht zuzutrauen oder könnte unter Umständen doch kontraindiziert verlaufen, würde eine stationäre Behandlung unter Beobachtung denke ich, eine Lösung sein.

    Doch wer zahlt das?

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 4

    AW: War das ein Facharzt???

    Hallo Christian,
    wirklich verrückt, was sich in dieser psychiatrischen Logik teilweise abspielt.
    Mir ist vor nicht langer Zeit etwas ähnliches passiert. An einem Punkt, wo gar nichts mehr ging, hab ich es irgendwann endlich geschafft einen Termin bei einer Psychiaterin zu bekommen und dann auch wirklich wahrzunehmen. Meine ursprüngliche Intention "mein gehirn checken zu lassen", war vielleicht vielleicht etwas einfach gedacht.. . ich hatte das gefühl, zunehmend" dement"zu werden und das das vielleicht zu meinen depressionen führen könnte oder so ähnlich..hinzu kamen angstattaken, permanentes scheitern in sozialer interaktion, rückzug, suizidgedanken etc. ich hatte einfach richtig angst und war ziemlich am ende. das habe ich dieser ärztin erzählt und sie gebeten ein eeg zu machen (ich dachte, das wäre vielleicht das richtige um zu sehen, was in meinen hirnbahnen läuft und um einfach mal irgendwas anzufangen.
    Auch berichtete ich ihr von den Schwierigkeiten in meiner neuen schulischen Ausbildung, einer Wiederholung aus alten Zeiten, nur dass ich gehofft hatte diesmal wäre ich vielleicht "älter" und könnte das besser hinkriegen, nix da..
    Nach einem Gespräch von 15 mintuten hat mir eben jene ärztin mit einem scharfen Blick ihre einschätzung kundgetan: eine arbeitsstöhrung vermutlich..auf das scheitern habe ich mich spezialisiert, sei es ja schliesslich auch bequem in so einer rolle ..warum ich nicht schon längst etwas getan habe? naja, es sei ja auch nicht schön, zu erfahren, dass mensch eigentlich gar nicht so toll ist, wie sie meint. Sie tippt auf narzistische Persönlichkeitsstöhrung und hat mir gleich fünf packungen SSRI geschenkt (um die zeit ihres urlaubs zu überbrücken), als ich sagte, dass mein Budget dafür nicht reicht. Auf vorsichtige Nachfrage zur Medikation (ich bin skeptisch!), hat sie mir manipulative und selbstüberschätzende Eigenschaften zugesprochen und mich praktisch unter Druck gesetzt diese medikamente zu nehmen.
    Geht das denn eigentlich, einfach nach einem treffen medikamente mitzugeben?
    vielleicht freuen sich andere, aber sie hat nichtmal genau gefragt ..wenn in einer packungsbeilage steht, dass sich stimmungen intensivieren und suizidgedankien verstäken können, dann ist es doch nichts, einem fünf packungen in die hand zu drücken und dann weg zu sein, oder?

    Als ich rauskam, war ich erstmal fertig ..narzistische persönlichkeitsstöhrung ..wo mir Menschen in meinem Umfeld immer sagen, ich würde zu übertriebenden Selbstzweifeln und Schuldgefühlen neigen .. seltsam nicht wahr?

    die medikamente habe ich dann einige Tage ausprobiert und wegen nicht tragbaren Nebenwirkungen (rasende Nachtspaziergänge, Panik, Halluzinationen etct) abgesetzt
    Dann ging es mir zumindest etwas besser, weil ich dachte. so nicht! :-)

    Soviel vielleicht erstmal zu diesem Erlebnis. Ich weiss nicht, ob das zu deinem Beitrag passt...

    Daraufhin bin ich bei einer neuospychologin gelandet, die einige tests auf Adhs gemacht hat..aber das erzähl ich vielleicht in einem anderen Beitrag.

    liebe Grüsse,
    Geändert von knobiana (29.09.2011 um 19:22 Uhr)

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 37

    AW: War das ein Facharzt???

    Bei solchen Menschen habe ich das ausgeprägte Bedürfnis meine Hände vetrauensvoll um seinen Hals zu legen........


    Wie verantwortungslos!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!

    Ich würde mal so sagen, um wieder auf den KFZ-Mechaniker zu kommen. Dieser Mensch war kein KFZ-Meister, weder ein Geselle, noch ein Lehrling. Der hat mal irgendwo ein Bild von eihnem Auto gesehen.....rofl!

    Mittlerweile, sollte es sich doch rumgesprochen haben: AD(H)S geht nicht wieder weg!!!!! Es verändert sich nur vom Kindesalter
    zum Erwachsen werden!!

    Und wenn Du im Kindesalter die Diagnose AD(H)S bekommen hast, hast Du sie heute auch noch!

    Also, bleib am Ball!!!

    Leider gibt es viele Irre auf dieser Welt, Gott sei Dank platzen sie nicht bei Tageslicht.....


    Ich wünsche Dir alles Gute!!! Kopf hoch!


    Biene

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 141

    AW: War das ein Facharzt???

    Also, bei mir erfolgte im Rahmen der Diagnostik auch EEG + MRT + BB (Schilddrüsenhormone) und zwar NICHT um ADHS zu diagnostizieren, sondern um organische Ursachen der Symptomatik AUSSCHLIEßEN zu können. Das macht, soweit ich das nachvollziehen kann, schon durchaus Sinn.

    (und glaube, ich kann ohne Übertreibung oder Angeberei doch behaupten, einigermaßen gutes Verständniss von psychiatrischer Diagnostik zu haben, nach 5 Jahren Psychiatriearbeit & dort abgeschlossener Krankenpflegeausbildung)

    Soviel NUR zum Thema EEG und ADHS-Diagnose! Abgesehen davon:
    Will ich mir zwar kein pauschales Urteil über die Kompetenzen deines Therapeuten erlauben.

    Allerdings wäre es für mich völlig undenkbar, auf der Grundlage von dem, was du schilderst ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, das mir ne gescheite therapeutische Zusammenarbeit ermöglichen könnte.

    In diesem Sinne würde ich mich bei einem solchen Erlebnis ajF schonmal weiter nach Alternativen umsehen, und währenddessen wahrscheinlich noch 2-3 mal ausprobieren, ob das Erstgespräch aus irgendwelchen Gründen bloß ungewöhnlich mies gelaufen ist, und man mit dem Kerlchen vielleicht doch arbeiten kann - oder ob der erste Eindruck sich weiter bestätigt, und dann halt die unbequeme Konsequenz ziehen, sich einen anderen zu suchen. (oder besser gesagt finden )

    Soll kein Rat-Schlag (*outch*) sein! Bloß ein (vielleicht hilfreicher) Einblick, wie ich als Unbeteiligter darüber denke, und mir vorstelle, wie ich am sinnvollsten damit umgehen wollte.

    Wünsch dir viel Erfolg, und einen kühlen Kopf...

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: War das ein Facharzt???

    Hi Chris,

    Habe eben das Methylphenidat aus der Apotheke abgeholt und um 15.30 Uhr 20mg genommen
    Uuupss, das ist ein bisschen viel fürs Erste, normalerweise beginnt man mit ner Anfangsdosis von 5mg!

    Nochmals Glück gehabt, wenn dus gut verträgst...
    Hat dir dieser Arzt wirklich eine so hohe Anfangsdosis verordnet, dann würd ich dessen Kompetenz ernsthaft in Frage stellen...

    Das ganze klingt irgendwie merkwürdig, ich würd schleunigst den Arzt wechseln...

    LG Nicci

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