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Diskutiere im Thema Klare Dopaminmangelsymptome usw. im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 18

    Klare Dopaminmangelsymptome usw.

    Hallo,


    ich schreibe hier, da ich so einige gesundheitliche Probleme habe und eine Folge von anderen Problemen ist wohl ein Dopaminmangel.

    Angefangen hat alles schleichend so vor ca. 2 Jahren. Meine Verdauungsbeschwerden, die ich zu diesem Zeitpunkt hatte, wurden immer massiver. Der Internist konnte absolut nichts finden. Ich ernaehrte mich allerdings schlecht und war praktisch zuckersuechtig... das bin ich schon immer.
    Ich bin Ingenieursstudent und zaehle wohl in deutschland zur beruflichen Elite - wenn mein Koerper... vorallem Hirn... mir das studieren seit einem Jahr nicht unmoeglich machen wuerde. Ich hatte schon vorher immer weniger Energie. Ich bin ein hagerer Nimmersatt, nur am Essen, trotzdem untergewichtig und immer hungrig. War auch Kaffeesuechtig.
    Mitte des letzten Jahres gings dann los... man sagt heute dazu burn out... aufjedenfall bekam ich unglaubliche Unruhe und bin nur noch wie doof rumgerannt, kurze zeit spaeter bekam ich zudem starke depressionen. Eine staendige unglaubliche Unruhe und Angst ohne Grund hatte ich.
    Habe exyessiv Sport betrieben, das Adrenalin, dass ich viel zu viel hatte, hat mich angetrieben. Anfang des Jahres habe ich dann auch ein SSRI probiert, citalopram, nunja das Zeug hat mich koerperlich noch mehr aus den socken gehauen. Meine Leberwerte waren 20 fach erhoeht, ich war nur ein schatten meiner selbst. Nach 4 Wochen habe ich es abgesetzt, mir ging es mit dem zeug schlechter als ohne und zu sport war ich nicht mehr in der Lage, das einzigste statement meines damaligen pszchiaters war, man koenne die Dosis erhoehen, das haette mich mit den Leberwerten aber noch mehr geschadet als es heute das schon hat.
    Ich war daraufhin so schwach, dass ich eigentlich die hauptzeit im Bett verbracht habe und mein Koerper hat total verrueckt gespielt. Auf ein Durchblutungsfoerderndes eigentlich harmloses Medikament bekam ich Panikattacken, die bekam ich auch schon von citalopram... hatte ich vorher noch nie.
    Ich bin dann durch halb deutschland zu einem immunologen und stoffwechselspezialist gefahren. Der hat mich nun mit Ernaehrungsumstellung, mittel fuer den Darm, 5-htp, B6, b12... inzwischen hab ich mir 30 spritzen gegeben und habe immer noch leichten b12 mangel... Zink in krassen Dosen, Mucuna und TMG, dass ich zumindest wieder nen bisschen sport machen kann und den Tag soweit ueberstehe, wenn ich mich weitestgehend zuhause aufhalte. Er hat auch die Ursache fuer das alles feststellen koennen und das Problem ist, dass die Energiegewinnung auf Zellebene nicht richtig funktioniert und dadurch auch ein Neurotransmittermangel zustande kommt.
    Ich habe starke konzentrationsprobleme, kann nur schwer zuhoeren, mein Kurzzeitgedaechtnis ist ziemlich schlecht und ich bin total verpeilt. Ich mache mir immer eine Liste, was ich am Tag erledigen moechte, bekomme aber schon probleme diese Liste abzuarbeiten, da ich mich im tun immer verhedere, ich fange mit allem an, kannst aber nicht fertig bringen. Die Neigung dazu hatte ich auch schon in der Kindheit, habe das aber immer mit viel Sport und Trance Musik kompensiert, konnte mich eigentlich gut auf ein Problem tunneln. Meine Libido ist sehr schwach, das find ich zunehmend hart, da ich immer eine sehr ausgepraegte Libido hatte. Ich hocke ziemlich viel alleine rum, das liegt daran, dass ich einfach zu schwach bin um in die Uni zu gehen... kriege dann aufgrund von Energiemangel Wortfindungsstoerungen und bin nur noch benebelt.
    Ich bekomme dann auch schnell Unruhe wegen Ueberforderung, da ich es eben nicht mehr hinkriege, Sachen zu kombinieren oder zu visualisieren.
    Ich ernaehre mich hauptsaechlich ketogen, da ich nach kleinen Mengen Kohlenhydratverzehr nur noch Nebel habe... das hat mir mein arzt auch bestaetigt, da ich einen Defekt im Kohlenhydratstoffwechsel habe und meine Energie ueber Fett gewinnen muss. Dumm nur, dass ich auf Milcheiweiss allergisch bin.
    Nunja meine eigentliche Frage:
    Sprechen die Symptome fuer einen Dopaminmangel? Der wurde eigentlich auch gemessen, neben Serotoninmangel, aber man weiss ja nicht, wie aussagekraeftig das ist und ich glaube ich habe schon mein ganzes leben einen eher niedrigen serotoninlevel, hatte aber glaube frueher eher einen hohen Dopaminspiegel.

  2. #2


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.807
    Blog-Einträge: 40

    AW: Klare Dopaminmangelsymptome usw.

    Hmm,

    mich würde mal interessieren, wie um alles in der Welt man einen "Dopaminmangel" oder "Serotoninmangel" misst, der einen Einfluss auf eine psychische Symptomatik hat bzw. als Anzeichen oder Beweis für das Vorliegen einer psychischen Erkrankung dienen kann.

    Dass der Dopaminspiegel oder Serotoninspiegel im Blut oder in anderen Körperflüssigkeiten/-geweben messbar ist, das ist klar.

    Nur ist das leider völlig irrelevant, weil es um die Konzentration des Dopamins oder Serotonins in den Synapsen in ganz bestimmten Hirnarealen geht und das ist 1. an einem lebenden Menschen nicht messbar und 2. hat das überhaupt gar keinen Zusammenhang mit irgendwelchen wie auch immer gemessenen Dopamin/Serotonin-Konzentrationen bzw- spiegeln im Blut oder wo auch immer.

    Für mich klingt das Ganze in jedem Fall sehr nach einer depressiven Symptomatik, die entsprechend viel eher auf Störungen im Bereich Noradrenalin und auch Serotonin zu suchen sein dürften.

    Citalopram ist nicht gerade das potenteste Antidepressivum, wirkt nur über das Serotonin und vor allem bei derart starken Antriebsstörungen spielt das Noradrenalin eine essentielle Rolle.



    Liebe Grüße,
    Alex

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 272

    AW: Klare Dopaminmangelsymptome usw.

    Hi,

    wie Alex schon gesagt hat kann man die Spiegel der Neurotransmitter im Gehirn nicht einfach so messen (leider).

    Depressionen und auch andere psychischen Erkrankungen gehen mit einer Störung verschiedener Neurotransmitter einher, also Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Man kann aber leider nie genau sagen welcher jetzt in wie weit gestört ist.
    Es gibt dazu laufende Forschungen, aber wie und warum jetzt genau ein Antidepressivum wirksam ist, ist im Moment eher noch Theorie.

    So arbeitet auch kein Psychiater. Jedenfalls habe ich es noch bei keinem erlebt. Die meisten haben ihr Lieblings-Antidepressivum, was sie als erstes verschreiben.
    Klar wird auch die Symptomatik berücksichtigt, aber da jeder sowieso sehr individuell auf AD's reagiert, ist es eben hauptsächlich ein Ausprobieren.

    Du solltest am besten symptombezogen an die Sache herangehen. D.h. körperliche Symptome abklären lassen - das tust du ja schon - allerdings ohne dich dabei zu sehr "hineinzusteigern". Ich weiß, leicht gesagt...

    Dann wäre es wohl angebracht mit Hilfe eines Therapeuten psychische Ursachen zu ergründen.
    Burn Out und Depression hast du ja schon angesprochen... Mit der Frage nach dem Dopamin spielst du vermutlich auf ein möglicherweise vorhandenes AD(H)S an. Auch da ist es durchaus sinnvoll das abzuklären.
    Depression und Burn-Out sind sehr häufige Komorbiditäten von AD(H)S. Allerdings rufen beide auch AD(H)S-ähnliche Symptome hervor, wie zB. Konzentrationsstörungen und innere Unruhe.
    Wichtig ist es deshalb abzuklären, was der eigentliche Grund für deine Probleme ist.
    Ein guter Arzt wird das - neben einer Symptom-Behandlung - machen, bzw. dich entsprechend überweisen.

    Ein wichtiger Punkt in der Anamnese ist immer, zu welchem Zeitpunkt, welche Symptome aufgetreten sind. So macht sich ein AD(H)S schon in frühester Kindheit bemerkbar. Die Symptome wandeln sich aber meist mit der Zeit und sind unter Umständen durch Komorbiditäten oder Kompensationsstrategien verdeckt. Das ist dann die wirkliche Herausforderung, für die du einen guten Arzt/Therapeuten brauchst!
    Auch wenn du dich hier im Forum und anders wo informierst, kann das sehr hilfreich sein. Denn leider ist man mit dem Verlassen auf den Arzt immer auf Glück angewiesen, und Eigeninitiative ist das einzige Mittel dagegen.

    Leider geht das alles nicht von heute auf morgen, aber du bist immerhin schon auf dem Weg! Und dafür wünsche ich dir alles Gute!

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Klare Dopaminmangelsymptome usw.

    Also ich habe den Test mit den Hormonen nicht nur einmal gemacht und es hat jedesmal mit meinem empfinden zusammen gepasst. Ich weiss auch, dass es diesbezueglich kontroverse Aussagen gibt. Ich fuer mich behaupte das der Wert im Blut mit meinem empfinden ueberein stimmt. Das muss wohl jeder mit sich ausmachen. Wie bei CFS so ueblich sind so gut wie alle Neurotransmitter erniedrigt, das liegt an einer staendigen aktivierung des Immunsystems, da kann ein Psychotherapeut nicht viel machen, aber probiert habe ich das bereits schon vor einiger Zeit. Durch die Behandlung mit vitaminen und aminos ist mein Befinden und auch meine Neurotransmitter im Urin und Blut angestiegen, aber es ist halt eine langwierige Behandlung. Dopamin und Serotonin sind weiterhin erniedrigt aber lang nicht mehr so stark. Das sagt nicht nur der Laborbefund, das merke ich auch ganz stark.
    Mit potenten Medikamenten ist das so eine Sache... fuer mich sind die geringsten Dosen zum Teil schon toxisch, da gewisse Entgiftungskreislaeufe (Cytochrom p450 ist wohl ziemlich schlecht) nicht so laufen wie sie sollten. Ich schaffe es mittlerweile wieder 20 Minuten tennis zu spielen, dann bekomm ich Schwindel und Atemnot. War vor meiner Erkrankung Leistungssportler und habe damit alle ADHS symptome ausgleichen koennen.
    Am meisten hat mir bis jetzt b12, ketogene Ernaehrung und TMG gebracht.
    Was ich mich frage... sind ADS ler eher eigenbroedler oder eher das Gegenteil oder ist das bei jedem unterschiedlich?
    Geändert von lebensfreund (29.08.2011 um 21:29 Uhr)

  5. #5


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.807
    Blog-Einträge: 40

    AW: Klare Dopaminmangelsymptome usw.

    Hmm,

    also irgendwie werde ich bei der ganzen Sache das starke Gefühl nicht los, dass dir da irgend jemand mit ziemlich dubiosen "Messungen", "Diagnosen" und selbst zu bezahlenden "Therapien" das Geld aus der Tasche zieht......

    Mit AD(H)S hat das meiner Ansicht nach und nach dem, was du bisher geschrieben hast, nichts zu tun.








    Liebe Grüße,
    Alex

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Klare Dopaminmangelsymptome usw.

    Hmm, klar bin ich nicht zweifelfrei, aber mit Hintergedanken, dass es mir vor einigen Monaten so schlecht ging, dass ich sogar auf ne aspirin total paradox reagiert habe und durchweg Atembeschwerden hatte durch Allergien auf alles moegliche. Da bringen Antihistaminika nix mehr. Inzwischen bin ich was allergiesymptome angeht allergiefrei wenn ich mich an den Ernaehrungsplan halte. Medikamente vertrage ich auch wieder einigermasen. Von den Diagnostikkosten hat mein Arzt auch nix gesehen, nur das Labor ist reich dadurch.

    Es war halt eher so, dass eine symptomatische Behandlung aufgrund der Symptome nicht mehr moeglich war, bzw. das ganze nur schlimmer gemacht hat und es musste sich etwas aendern und das hat es ja auch bis zu einem gewissen Grad.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 272

    AW: Klare Dopaminmangelsymptome usw.

    lebensfreund schreibt:
    Was ich mich frage... sind ADS ler eher eigenbroedler oder eher das Gegenteil oder ist das bei jedem unterschiedlich?
    Also ich bin vermutlich schon eher ein Eigenbrötler, und ich habe ähnliches auch von anderen gehört... Aber jeder Mensch ist anders, auch ADS'ler

    Mit CFS kenne ich mich nicht aus. Habe den Artikel in Wikipedia mal überflogen, und da steht, dass die Ursachen auch noch unklar sind.
    Allerdings ist Mph auch unter den medikamentösen Therapiemöglichkeiten aufgelistet.

    Zu den Hormonen:
    Dopaminerge Neuronen befinden sich im Zentralnervensystem und hier vor allem im Mittelhirn. Vom Mittelhirn aus steigen wichtige dopaminerge Systeme ins Endhirn und ins Zwischenhirn auf. Die zugehörigen Neuronenpopulationen finden sich in der Substantia nigra, dem ventralen Tegmentum und in den retro-rubralen Regionen. Dopamin ist aber auch ein Neurotransmitter in einigen Systemen des vegetativen Nervensystemes und reguliert hier die Durchblutung innerer Organe. Es wird für eine Vielzahl von lebensnotwendigen Steuerungs- und Regelungsvorgängen benötigt.
    [...]
    Dopamin selbst würde nicht ins Zentralnervensystem gelangen, da es die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann.
    Quelle: Dopamin

    Also, Dopamin (und auch Serotonin und Noradrenalin) spielen nicht nur im Gehirn eine wichtige Rolle, sondern auch in vielen anderen Bereichen des Körpers.
    Aufgrund der Blut-Hirn-Schranke und der unterschiedlichen Bildungswege kann man aber anhand des Dopaminspiels (oder Serotonin/Noradrenalin) im Blut nicht auf den Dopaminspiegel im Hirn schließen!

    Sonst würde man ja auch nicht die ganzen Umstände mit den Wiederaufnahmehemmern machen, sei es Mph, oder SSRI, oder alle möglichen anderen AD's, sondern einfach Dopamin, bzw. Serotonin verabreichen.

    Wenn bei dir eine Störung des Hormonhaushaltes vorliegt, solltest du dich am besten an einen Endokrinologen wenden.
    Bzw. müsste es doch (hoffentlich) auch Spezialisten für CFS geben!

    Du schreibst du bist zu einem Stoffwechselspezialisten gegangen, der bei dir festgestellt hat, dass die "Energiegewinnung auf Zellebene nicht richtig funktioniert und dadurch auch ein Neurotransmittermangel zustande kommt".
    Davon höre ich jetzt zum ersten mal. Das muss nichts heißen, bin ja kein Arzt, aber ich habe mich ja auch schon seit Jahren mit solchen und ähnlichen Symptomen/Krankheiten befasst, und so etwas ist mir noch nicht untergekommen.
    Wie hat er das denn festgestellt?

    Habe es auch mal oberflächlich gegoogelt, und auf den ersten Blick nur Treffer erhalten, die mir nach "alternativen Heilmethoden" aussehen.

    Eine zweite Meinung einzuholen kann meiner Meinung nach nicht schaden!

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Klare Dopaminmangelsymptome usw.

    Ich habe mehrere Meinungen von Spezialisten und auch eine wahre Aerzte Odyse hinter mir.
    In Deutschland ist das ganze Thema noch recht unbekannt.
    CFS ist ein weitlaeufiger Begriff. Man geht davon aus, dass die Ursachen multifakoriell sind, dazu zaehlen wohl, chronische Virenbelastungen, Umweltgifte, Darmprobleme, auch psychischer Stress *loest es aus kann es aber nicht durch abstellen beheben* dazu kommt meist noch eine erblich bedingte Schwache Leberleistung auf gewissen Entgiftungswegen.
    Die Theorie von amerikanischen Forschern wie Pall oder auch Kuklinski in deutschland nennen das erworbene Mitochondriopathie und mit dem geschilderten haben sie bei mir voll ins schwarze getroffen. Ich habe zwei Umweltmediziner und Immunologen aufgesucht, die unabhaengig von einander das diagnostiziert haben. Die gehemmten Neurotransmitter sind auch nachgewiesen bei CFSlern und man findet sie bei fast allen CFSlern eben an. Die Schulmedizin in deutschland ist noch hilflos und schiebt es in die psychologen ecke, die amis sind uns da um einiges voraus.
    Vielleicht kann man die Sache mit folgendem Einstieg etwas besser verstehen:

    Allgemeine Nachrichten

    Am Ende kann ich bei meinem Fall sagen, dass die Schulmedizin (leider) mit Diagnosen und Behandlungsmoeglichkeiten total versagt hat.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 272

    AW: Klare Dopaminmangelsymptome usw.

    Gerade habe ich in einem anderen Thread von dir gelesen, dass du Schilddrüsen-Antikörper und damit Hashimoto Thyreoiditis hast.
    Das habe ich entweder überlesen, oder du hast es bisher unterschlagen.

    Ist aber eine wichtige Information!
    Hashimoto macht recht häufig ähnliche Symptome wie ADS. Deswegen habe ich auch meine Schilddrüse untersuchen lassen, sowie Antikörper bestimmen lassen, um das auszuschließen. Ein wichtiger Hinweis zur Unterscheidung ist ebenfalls das zeitliche Auftreten der Beschwerden. ADS hat man wie gesagt von Geburt an. Bei Hashimoto kommen die Beschwerden i.d.R. irgendwann, manchmal auch schleichend.

    Da bei dir aber sowieso Hashi feststeht, solltest du dich von einem erfahrenen Endokrinologen mit Schilddrüsenhormonen einstellen lassen!
    Als Richwert für den TSH-Spiegel gilt ein Wert um ca.1. Aber der Arzt wird das schon wissen.
    Hashi ist nicht heilbar, aber die Beschwerden gehen nach korrekter Einstellung mit SD-Hormonen weitestgehend zurück!

    Bevor das nicht geschehen ist, macht auch eine weitere Ursachensuche wenig Sinn.

    Selen+Zink wirken sich nach Erfahrungsberichten auch positiv auf Hashi aus... Probier das doch mal aus. Das und die SD-Hormone, und dann siehst du weiter.
    Wenn du Glück hast, ist dann eine weitere Suche nicht mehr nötig.

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 167

    AW: Klare Dopaminmangelsymptome usw.

    Wie schon geschrieben....ADS hat man von Geburt und Hashi so ab 20ig was schleichend beginnen kann. Nachdem du ANtikörper hast und eben erst jetzt diese Probleme spricht wohl eher alles auf diese Grunderkrankung und nicht ADS. Darüber solltest du froh sein denn alleine durch die Gabe der Schilddrüsenhormone kann man im Prinzip alle aufgetretenen negativen Symptome wieder rückgängig machen. Trotzdem...wieder mal ein Beispiel dafür das ein Arzt trotz dieser Zeichen von Hashi den Patienten falsch behandelt aber auch der Betroffene durchs reinlesen von Sympomen denkt er hätte etwas anderes.

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