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Diskutiere im Thema Sollte der Schweregrad bei einer Diagnose festgestellt werden ? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 80

    Sollte der Schweregrad bei einer Diagnose festgestellt werden ?

    Mir brennt da grad die Frage unter den Nägeln, sollte bei einer Diagnose immer der Schweregrad mit festegestellt werden, wenn ja, was gibt es da für Grade ?

    Bei mir war es so, das der Arzt einfach sagte nach einem "Vorgespräch" und gab mir noch n paar Fragebögen mit(verdammt, wo sind die wieder).

    Lg Chris

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Sollte der Schweregrad bei einer Diagnose festgestellt werden ?

    Hallo,

    ich frage mich, was es Dir bringt, den "Schweregrad" Deines ADS
    zu kennen.
    Ich weiss nicht einmal, ob es überhaupt so etwas gibt.

    Für viel wichtiger halte ich es, dass Du Hilfmittel an die Hand
    bekommst, um Dein Leben würdig, sinnvoll, und glücklich
    zu leben.

    Such Dir, falls Du es für notwendig hälst, einen guten
    Therapeuten, was garnicht so einfach ist, ansonsten findest Du
    hier im Forum reichlich Tipps und Anregungen.
    Frag einfach, für jedes Problem, dass Dich beschäftigt, gibt es
    hier sicherlich jemanden, der damit Erfahrungen hat.

    Alles Gute für Dich
    deroptimist

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Sollte der Schweregrad bei einer Diagnose festgestellt werden ?

    Ich kann deine Frage gut nachempfinden - das brennt mir auch auf den Nägeln. Die Diagnostik bei Erwachsenen ist noch nicht so weit und ich denke, da wird noch einiges passieren.

    Ich finde es auch wichtig zu wissen, worin meine meisten Probleme liegen - das ist sicherlich etwas, das ich in erster Linie in meiner Therapie herausfinde.

    Es gibt ja eine medinzinische, physische Seite des ADHS. Für mich (und ich denke, für viele Ärzte und Psychologen) spielen beispielsweise die Konzentrationstests, die ich im Rahmen der Diagnose machen musst, eine Rolle. Manche Ergebnisse waren unglaublich schlecht und bieten mir endlich eine Erklärung für meine Probleme im Beruf.
    Dann gibt es da aber noch meine Biografie - ADHS-Mutter, kaputte Familie, Depressionen, Außenseitertum - alles Nachwirkungen des ADHS in meiner Kindheit. Das spielt für mich auch eine Rolle, genauso wie meine "Dünnhäutigkeit" (Hypersensibilität), die es mir manchmal schwer macht.

    ADHS ist eine sehr individuelle Störung - der eine hat nur Aspekt A "abbekommen", der andere Aspekt A, B und C. Wieder ein anderer hat nur Aspekt B abbkommen, aber derart heftig, dass er nicht in der Lage ist, in seinem Beruf zu arbeiten. Der eine leidet besonders unter Aspekt A, der andere unter Aspekt B und ein anderer leidet gar nicht.
    Dafür sind Therapien da - um herauszufinden, was man draus macht, aus seinem ADHS. Was bleibt, was soll sich ändern, wie soll es sich ändern?

    Ich denke, dass jeder Arzt den Schweregrad seine ADHS´ nach seinem individuellen Empfinden einschätzen würde - für manche wird sicherlich der Leidensdruck des Patienten eine große Rolle spielen, für andere der Grad der Desorganisation und wieder für andere die Ergebnisse der Tests.

    Ich habe im Diagnosegespräch nachgefragt und erhielt die Antwort, dass ich "mittelschweres" ADHS habe.
    In vielen Bereichen ist das auch wirklich so, in anderen aber ich sicherlich wenig abbekommen, dafür in anderen mehr. Daher kann ich diese Klassifizierung bestätigen.


    Ich vermute, irgendwann wird es in der Diagnostik differenziertere Methoden und Instrumente geben.

    Bis dahin musst du dich mit dem zufriedengeben, was "auf dem Markt" ist:-)

    Planst du denn, eine Therapie zu machen?

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 248

    AW: Sollte der Schweregrad bei einer Diagnose festgestellt werden ?

    ich glaube das hängt wohl eher mit dem Leidensdruck in aktuellen Situationen und den zusätzlichen comorbiden Störungen zusammen und wie die dann ganz speziell in der aktuellen Verfassung dein Leiden beeinflussen.
    Das dürfte wohl für den behandelnden Arzt oder Therapeuten wichtiger sein um langfristig zu sehen obs denn schon besser wird und kurzfristig ist halt wichtig ,
    ob man jemanden " stationär" aufnehmen sollte.
    Ich persönlich möchte gar nicht so gerne wissen ob ich leicht schwer oder sehr schwer comorbide depressiv bin.Das macht mich persönlich nur noch depressiver und zieht mich runter weils für mich persönlich auch was stigmatisierendes hat. Wenn man mir sagt ich bin leicht depressiv ...gehts mir gleich besser....sagt man mir ich bin schwer depressiv ...stürzt mich das in eine fatale Gewissheit.

    Gute Beserung

    lg atta

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