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Diskutiere im Thema Endlich die Diagnose ... Was nun? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 18

    Endlich die Diagnose ... Was nun?

    Guten Abend

    Gestern erhielt ich die Diagnose, auf welche ich schon solange gewartet habe! Mein eigenverdacht hat sich bestätigt: ich habe ADS

    Doch

    Was nun? Ich muss ab September arbeiten gehen und bis dahin muss ich das bis dato angehäufte Chaos beseitigen und iwie stürzt mich Diagnose in ein noch größeres Chaos obwohl ich ja damit gerechnet habe. Meine sozialphobie bzw Erythrophobie, die unbehandelt ist, muss noch warten. Kann mir keinen Privatarzt leisten...

    Mir wurde eine medikamentöse behandlung ans Herz gelegt, doch auf diesem Gebiet bin ich total unbedarft... Kenn mich da nicht aus! Klar mein Neurologe wird Mur antworten können, doch ich hab erst nexte woche einen Termin. Bin so ungeduldig. Mag mich informieren!

    Hab Angst mich zu verändern, noch mehr zu zunehmen, noch mehr panikattacken zu haben...

    Welche möglichkeiten gibt es bei ADS mit sozialphobie? Hat da jemand Erfahrung?

    Lieben dank

    Heartcore

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Endlich die Diagnose ... Was nun?

    Mich hat die Diagnose anfangs auch in ein Chaos gestürzt. Bei mir fing das sogar noch während der Testung an. Ich war eine zeitlang richtig down. Für mich war das wichtig, weil ich in der Zeit vieles Vergangene quasi nochmal durchlebt habe und neu bewerten konnte. Mein Chaos konnte ich danach auch ganz anders angehen.
    Welches Chaos meinst du denn genau? Finanzielles Chaos? Chaos in der Wohnung? Chaos im Gehirn?

    Ich kann verstehen, dass du Angst vor Veränderung hast. So ging es mir auch. Aber du bleibst ja der gleiche Mensch. Und wenn dir die Medikamente nicht gut tun, dann musst du sie ja nicht weiter nehmen. DU bestimmt, was du möchtest und was nicht. Und du bestimmst auch die Veränderungen, die du an dir und in deinem Leben möchtest. Und das passiert ja auch nicht alles von jetzt auf gleich (leider...), sondern das ist ein Prozess mit Höhen und Tiefen.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Endlich die Diagnose ... Was nun?

    hey...

    mir ging es gleich wie dir...ich fühlte mich irgendwie in der luft. und heute kam die krönung! weiß nicht mehr weiter....

    mit chaos meinte ich alles zusammen. finde keine tagesmutter, mein arbeitsplatz bzw dessen finanzierung ist noch unklar (tattoo), finanzielles chaos, privates und jetzt noch das diagnosechaos...

    muss mich aussudern

    bei der diagnosebesprechung letzte woche, meinte der tester zu mir dass bei mir ein ausgeprägtes ads vorliegt und mir zu einer ganzheitlichen therapie rät...gut, ich soll diese woche wieder kommen um den befund abzuholen für meinen hausarzt (neurologe und selbst adhsler!!!)

    Heute getan. Komm ich rein und er sagt zu mir: also ads liegt bei ihnen ja nicht vor, depressionen begleitet von phobischen schüben ja, aber kein ads! bin aus allen wolken gefallen. fragte ihn, wie er denn darauf kommen würde, letzte woche erhielt ich eine andere diagnose.

    Er meinte dann, ich soll nicht am ads festhalten, das ist eine wunschdiagnose von mir..blablabla...ich fing an zu heulen...er wurde immer schroffer...verschrieb mir adjuvin??? gut...ich rief darauf dann denjenigen an der mich getestet hab und schilderte ihn mein prob. er bestärkte mich und sagte ausdrücklich, dass bei mir ads vorliegt, lediglich hat er ervorgehoben dass kein adhs vorliegt. sooo..er wird den hausarzt anrufen und das klären. eine stunde später ruf ich hausarzt an und frage ihn ob er sich nun eine andere meinung gebildet hatte bezüglich meiner diagnose...
    ER: er und der andere sind sich einig.. dann ich: ja, ich habe ads...er brummt iwas, kann mich nicht erinnern. aber es war eher so als ob er es trotzdem noch nicht so sieht und seine fehlinterpretation nicht zugibt..
    ich sage: sehen sie nun ein dass es ads ist? er: ich verschreibe kein ritalin! Ich: es geht mir nicht um das verf**** Ritalin sondern um die anerkennung der diagnose...er: ja sie haben ads...ich: ich sollte den hausarzt wechseln

    ich bin noch immer aufgewühlt..und durcheinander...was soll das????

    lg

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