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Diskutiere im Thema ADHS mit Spätfolgen einer Gehirnentzündung verwechselt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 60

    Unglücklich ADHS mit Spätfolgen einer Gehirnentzündung verwechselt?

    Hallo,
    ich brauch eure Hilfe!!!
    Meine Mutter ist der festen Überzeugung das ich kein ADHS habe, trotz das ich eine Diagnose vom Arzt habe und bei mir MPH wirkt. Sie meint da ich im Alter von 4-5 Jahren eine Gehirnentzündung hatte, dass es Spätfolgen sind und ich mir das ADHS einbilde.
    Bin jetzt völlig entsetzt, verwirrt, traurig und enttäuscht das meine eigene Mutter das ADHS nicht anerkennen will. Sie meint weil bei ihr kein ADHS diagnostiziert wurde, muss mein ADHS eine Falschdiagnose sein und Spätfolgen meiner Gehirnentzündung sein. Sie wollte meine Aussage auch nicht verstehen/wahr haben, dass sie nur keine Diagnose ADHS hat weil sie nie eine Diagnose angestrebt hat und nicht alle Ärzte davon Ahnung haben. "ADHS ist auch erst seit ein paar Jahren nun bekannt" hab ich ihr auch gesagt.
    Sie will mir auch weiß machen das die Mediakamente bezahlt werden von der Krankenkasse, weil ich einde Gehirnentzündung hatte und dies Spätfolgen sind.

    Kann mir jemand dazu was sagen?

    Hat jemand damit Erfahrung?

    Weiß jemand darüber was?

    Bin über jeden hilfreichen Beitrag dankbar. Schonmal dankeschön im vorraus.

    LG Smily
    Geändert von smily1985 ( 9.07.2009 um 11:10 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur und Ergänzung

  2. #2


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.807
    Blog-Einträge: 40

    AW: ADHS mit Spätfolgen einer Gehirnentzündung verwechselt?

    Hallo, smily

    Hmm,

    ADHS ist, wie schon der Name sagt, ein Syndrom, also nichts, dass so unbedingt angeboren und ab dann unabwendbar vorhanden ist, sondern ADHS an sich beschreibt zunächst nur mal das Vorhandensein eines Aufmerksamkeits-Defizits und des weiteren einer verminderten Impulskontrolle sowie Hyperaktivität.

    Da wird also eine bestimmte, so sehr häufig auftretende "Erscheinung" beschrieben, deren Ursachen aber nach wie vor noch weitgehend ungeklärt sind. Was jedoch schon weitgehend so geklärt ist, ist, dass es die eine Ursache für ein ADHS (z.B. reine Vererbung) nicht gibt.

    Vererbt wird scheinbar eine genetische Prädisposition, d.h. ein Faktor, bei dem dann das Auftreten eines ADHS wahrscheinlicher ist, aber dass dann nachher beim Kind und später beim Erwachsenen tatsächlich ein AD(H)-Syndrom auftritt, ist damit eben keinesfalls sicher.

    Das kenn man so auch von Dingen wie z.B. bestimmten Formen von Depressionen oder von psychischen Krankheiten wie Schizophrenie oder einer bipolaren Störung (sprich: manisch-depressive Krankheit) und noch von vielen anderen psychischen Problemen.

    Es braucht also anscheinend sowohl eine vererbte Veranlagung, wie auch noch zusätzliche Faktoren, damit am Ende ein AD(H)S raus kommt.

    Ob jetzt speziell eine Meningitis (geh ich mal von aus, dass du das mit "Gehirnentzündung" gemeint hast) auslösender oder begünstigender Faktor bei ADHS sein kann, weiß ich nicht. Ich kenne allerdings zumindest eine kleinere Studie von vor einigen Jahren, die gezeigt hat, dass Kinder, die einmal eine bestimmte Form der Meningitis hatten (tuberkulöse M.) offenbar ein erhöhtes Risiko haben, später ein ADHS zu entwickeln. Die kann ich mal suchen, wenn daran Interesse hast, ist allerdings auf Englisch.

    Edit:
    Hab mal noch danach gegoogelt und zumindest eine öffentlich lesbare, kurze Zusammenfassung gefunden:
    http://tropej.oxfordjournals.org/cgi...tract/48/5/294

    Wer sagt also, dass ihr nicht beide in gewissem Sinne zum Teil Recht habt?

    ADHS ist wie gesagt ein Syndrom, das eine Häufung bestimmter Eigenarten beschreibt und nicht eine ganz bestimmte Krankheit oder Störung, die eine einzige Ursache hat und immer einen bestimmten Verlauf.

    Bestimmte Gründe für diese Eigenarten sind zwar für eine Diagnose ausgeschlossen, aber was dann noch übrig bleibt, ist eine Mischung aus genetischer Veranlagung und all dem, was einem im Leben so widerfahren ist und da kann wohl, zumindest laut genannter Studie, auch eine Meningitis mit ausschlaggebend sein.

    Ich denk mal, dass die Verleugnung von ADHS seitens deiner Mutter, wie auch deine Verzweiflung angesichts dieser Verleugnung nur daher kommt, dass ihr euch beide ADHS als was vorstellt, das vererbt wird und ab dann entweder da ist, oder nicht und genau so ist es eben nach Stand der aktuellen Forschung sicher nicht, sondern das Ganze ist weitaus komplexer.



    LG,
    Alex
    Geändert von Alex ( 9.07.2009 um 13:01 Uhr) Grund: Siehe Edit

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: ADHS mit Spätfolgen einer Gehirnentzündung verwechselt?

    Liebe Smily,

    das, was du beschreibst, nämlich dass die eigenen Eltern das ADHS des Kindes nicht akzeptieren, ist nicht so ungewöhnlich. Gerade auch wenn sie vielleicht selbst betroffen sind. Hier kommen mehrere Sachen auf einmal zusammen.

    Einmal will man nicht, das das eigene Kind an etwas "leidet", das man nur schwer annehmen kann (gibt ja genug schlechte Presse). Leichter ist es, eine von außen aufgetretene Krankheit (Bakterielle Infektion) zu akzeptieren. Auch stellt dies nicht die eigene Erziehungsleistung in Frage (egal, ob diese nur gut ist oder nicht).
    Gegen Infektionen helfen Antibiotika, wenn Folgen zurückbleiben, sind diese halt Schicksal.

    Sich mit dem Thema ADHS auseinander zu setzten, nicht nur bei seinem Kind, sondern dann auch zu überlegen, ob man selbst betroffen sein könnte, das ist nicht einfach. Zumal wenn man sich sein eigenes Leben vordergründig gut organisiert und eingerichtet hat.
    Die Erkenntnis, dass die eigenen Probleme (die man sich auch erst mal eingestehen muss) damit was zu tun haben könnten, ist keine einfache.
    Das Ganze in einer Lebensphase, in der Bekannte und Freunde u.U. über den Ruhestand nachdenken, ihre Enkelkinder geniesen usw. noch mal so schwierig. Weil einem das eigene Leben dann plötzlich wie ein einziges Theaterstück vorkommen kann, und das ist in diesem Alter nun mal nicht (mehr) so einfach, da ist es einfacher, nach anderen Ausreden zu suchen.

    Dass du als "Kind" sehr enttäuscht bist, dass du mit deiner Diagnose nicht ernst genommen wirst, ist für mich logisch. Es ist schon schwer genug, diese für sich anzunehmen, aber wenn Menschen, die einem nahe stehen, diese ignorieren, fühlt sich das nicht gut an (mal vorsichtig ausgedrückt).

    Sie meint weil bei ihr kein ADHS diagnostiziert wurde, muss mein ADHS eine Falschdiagnose sein und Spätfolgen meiner Gehirnentzündung sein.
    Hast du versucht, ihr zu erklären, dass sie selbst auch betroffen sein könnte? Oder wie kommt sie zu dieser Aussage?

    Ob und wie weit eine Gehirnentzündung die gleichen Symptome auslösen kann, wie ADHS, weiß ich nicht, bin aber der Meinung, dass man sich hier wohl ehr auf die Aussage eines Arztes verlassen sollte, da dieser sich zumindest mit Gehirnentzündungen auskennen sollte.

    Lg
    Erika

  4. #4


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.807
    Blog-Einträge: 40

    AW: ADHS mit Spätfolgen einer Gehirnentzündung verwechselt?

    1411erika schreibt:

    Ob und wie weit eine Gehirnentzündung die gleichen Symptome auslösen kann, wie ADHS, weiß ich nicht, bin aber der Meinung, dass man sich hier wohl ehr auf die Aussage eines Arztes verlassen sollte, da dieser sich zumindest mit Gehirnentzündungen auskennen sollte.
    Hallo

    Darum gehts hier gar nicht, sondern darum, dass ein als solches korrekt diagnostiziertes und tatsächlich vorhandenes ADHS eben in aller Regel multifaktoriell bedingt ist und auch eine (in der Studie tuberkulöse) Meningitis als einer der ursächlichen Faktoren für ein "echtes" ADHS angesehen wird.

    Das ist eben das, was ich mit komplex meinte, denn es gibt eben, wie gesagt, nicht die Ursache für "echtes" ADHS, sondern eine ADHS-Symptomatik kann zig verschiedene Ursachen haben und die individuelle Mischung und Ausprägung dieser Ursachen entscheidet dann, ob sich ein ADHS entwickelt, oder eben nicht.



    LG,
    Alex

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 60

    AW: ADHS mit Spätfolgen einer Gehirnentzündung verwechselt?

    Hallo ihr beiden,
    danke für eure beiden Beiträge.
    @ Alex
    Du verwechselst da gerade Enzephalitis (Gehirnentzündung) mit Meningitis (Hirnhautenzündung) das sind zwei unterschiedliche Dinge. Ich hatte eine Enzephalitis. Meine Mutter ist steif und fest der Behauptung das ich eine falsche Diagnose bekommen habe und es nicht wie du es beschrieben hast ein Teil sein kann warum ich ADHS habe. Die andere Sache ist die, dass ich mir ziemilch sicher bin wenn meine mutter einen Arzt aufsuchen würde, der sich mit ADHS auskennt würde sie auch die Diagnose ADHS bekommen. Aber sowas will meine Mutter nicht hören, da ja noch nie ein Arzt sie auf das aufmerksam gemacht hat.

    @ Erika
    Meine Mutter zweifelt jede Diagnose eines Arztes an und unterstellt den Ärzten sie würden nicht alles in betracht ziehen und so natürlich würden sie was falschen Diagnose kommen. Ich kenn ja das spielchen schon, leider.

    Ich leide sehr unter diesen Vorwürfen und es tut mir weh wie wenig Verständniss meine Mutter hat für mich und meine Situation, wobei ich denke sie will mir helfen. Aber den Weg den sie beschreitet ist nicht das was ich brauche und ich habe ihr gesagt das ich im Moment nur ihr Verständniss brauche.

    LG Smily

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: ADHS mit Spätfolgen einer Gehirnentzündung verwechselt?

    "multifaktoriell"

    Jo, so ischd des.

    Es gibt eine genetische Komponente.

    Problem ischd: "Genes do not create or alter behaviour."

    R. A. Barkley

    Der nächste Faktor ist die Beschaffenheit von dr Birn, und wie in ihr Informationen verarbeitet werden, das dritte schliesslich die Umgebung, in denen die Birn aufwächst.

    Um ein saftiges ADHS zu bekommen, braucht man also eine genetische Veranlagung, irgend einen Dachschaden im Oberstübchen, der die Informationsverarbeitung und Selbstkontrolle irritiert und zuguter Letzt eine Umgebung die ADHS-günstig ist.

    Ironischerweise scheint sich bei den Umgebungen herauszukristallisieren, dass ADHS in überstrukturierten Gesellschaften, genauer gesagt in Gesellschaften, wo die Zeit der oberste strukturierende Faktor ist, ADHS am besten blüht.

    Wobei sich alle drei Faktoren gegenseitig in bislang nicht erkennbarerer Weise beeinflussen, aufschaukeln sozusagen.

    Was man aber beschreiben kann und muss, sind die Auswirkungen von ADHS, seine Oberflächensymptome. Also dasjenige, was vom Eisberg sichtbar ist. Darin liegt unsere Verantwortung.

    Uff elle Fälle ist die Behandlung mit Stimulanzien NICHT der entscheidende Faktor bei ADHS, schon gar ned der alleinige.

    Noi, liebe Psychoanalytiker, die dreijährige Ödipus-Komplex-Therapie leider au ned, I`m sorry.

    Das wichtigste ist die eigene Neurobiologie zu verstehen und dieser einfachen Wahrheit entsprechend zu leben.

    Beispielsweis: Wenn man also weiss, dass ADHS einhergeht mit einer anderen Zeitwahrnehmung - entweder läuft die Stunde schneller, die gesamte Zeitwahrnehmung in der Regel aber langsamer ab - ist es sinnlos seine optimale Entfaltungsmöglichkeiten unter Begebenheiten zu suchen, bei denen man von lauter Leuten umgeben ist, für die jede Stunde immer gleich lang ist und darüber hinaus noch mit dem lebenlang identischen Inhalt gefüllt.

    Aber des muss man halt erstmal wissen, dass dem so ist.

    Dass man also optimale Arbeitsergebnisse nicht dadurch erreicht, in dem man sich fremde Strukturen aufzwingen lässt.

    In der Tat hat man des ja auch schon das ganze Leben lang gemacht, mit einem gelinde gesagt wenig produktiven Ausgang.

    Jo, ich schweife ab.

    Also, was ich sagen wollte.

    Wo es herkommt, wie und durchwas es entsteht, ist ned des entscheidende an der Sach.

    Wie es sich auswirkt, des zu wissen, ist des Überlebenswichtige. Nur dann kann ich meine Umgebung gemäss meiner Bedürfnisse einrichten.

    Bislang wird meiner unmassgeblichen Meinung nach in der (kaum vorhandenen) Therapie von ADHS noch zu viel wert auf die Frage, wie kann sich der ADHSler so verändern, dass er sich seiner Umgebung noch besser anpassen kann, gelegt, und noch entschieden zu wenig auf die Frage, wie der ADHSler seine Umgebung so verändern kann, dass er sich nicht verändern muss, sondern gleich so sein kann wie er ist, u.a. nämlich kreativ.


  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 171

    AW: ADHS mit Spätfolgen einer Gehirnentzündung verwechselt?

    Hi smily,

    bezüglich des Zusammenhangs mit einer Gehirnentzündung kann ich leider nichts beitragen, wohl aber zu dem Thema mit den Eltern...

    Als ich meine Diagnose hatte, war es mir wichtig auch meine Eltern darüber zu informieren. Besonders war es mir deswegen wichtig, weil ich mit mir selbst nicht mehr klar gekommen war und mich immer wieder gefragt habe, wieso ich so bin wie ich bin und wieso mir all diese Dinge passieren, ich an vielen Stellen anecke oder zumindest so ein Gefühl habe. Mir war schon so, als stamme ich nicht von dieser Welt und mein Bruder (als er noch Kind/Teenie/Twen war) hat mich in diesem Gefühl auch immer noch bestärkt, weil sein Spruch immer war: "DIE haben uns hier vergessen... und wenn DIE zurück kommen um uns zu holen, dann bekommen die als allererstes auf die Fresse!!!" Kann man besser den Leidensdruck eines AD(H)Slers in Worte fassen?

    Zurück zu meinen Eltern. Ich hatte die Befürchtung, sie würden etwas gegen diese Diagnose haben, weil sie ja gar nicht über genügend Info über AD(H)S verfügten. So trug ich drei Seiten Wissenswertes über das Thema zusammen, indem auch besonders das Positive nicht zu kurz kam. Ja, es gibt ja genug positive "Nebenwirkungen"! Und dann gab ich noch ein Buch dazu, dass ich zu lesen bat.

    Meine Eltern waren tatsächlich erstmal auf Abstand zur Diagnose. Klar, sie freuten sich doch immer, ein gesundes Kind zur Welt gebracht zu haben. Und kommt dieses Kind und sagt sie sei "krank". Und das spielt sich auch noch hauptsächlich im Kopf ab. Kopfkrank also!?

    Ich habe es damals richtig gemacht. Die zusammen getragenen Informationen über AD(H)S haben die Akzeptanz gebracht und meine Mutter hat sich von sich aus sogar selbst in den Texten wieder gefunden und auch hat sie meinen Bruder darin entdeckt. Der jedoch hat sich zunächst auch als AD(H)Sler erkannt und weist das jetzt weit von sich. Ich kann und will ihn nicht bekehren. Wenn er seinen Weg gefunden hat, mit seiner Andersartigkeit umzugehen - so sei es. Und wenn er sich doch eines Tages wieder dazu bekennt, weiß er mit wem er darüber reden kann... Ich lass mir das von ihm und auch von anderen Ärzten nicht wieder ausreden. Die wissen nämlich gar nicht, was ich durchmache, wenn meine Andersartigkeit keinen Namen mehr hätte. Dann müsste ich ja wieder danach suchen, was mit mir eigentlich "nicht stimmt"!?

    Soviel dazu von mir! Geh DEINEN Weg und lass Dich von anderen Stimmen nicht zu sehr beeinflussen. Ich kann Dich trotzdem verstehen, dass Du über die Worte/Meinung Deiner Mutter traurig bist. Das ist sicher nicht einfach, denn das Problem habe ich ja nicht.

    LG
    hope
    Geändert von hope ( 9.07.2009 um 18:38 Uhr) Grund: falsches Wort gewählt in der Aussage meines Bruders

  8. #8


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.807
    Blog-Einträge: 40

    AW: ADHS mit Spätfolgen einer Gehirnentzündung verwechselt?

    smily1985 schreibt:
    Du verwechselst da gerade Enzephalitis (Gehirnentzündung) mit Meningitis (Hirnhautenzündung) das sind zwei unterschiedliche Dinge.
    Das ist mir schon klar, ja.

    War ja auch nur eine Annahme meinerseits, dass du eine Meningitis meinst, weil viele Leut sowohl bei Meningitis, wie auch Enzephalitis und Meningo-Enzephalitis umgangssprachlich von einer "Gehirnentzündung" reden und eine reine Enzephalitis ziemlich selten gegenüber den anderen beiden ist.

    Dass med. die Entzündung des eigentlichen Gehirns ohne Beteiligung der Hirnhäute eine Enzephalitis ist, ist aber auch mir so bekannt und in dem Fall war es aus genannten Gründen und wie ich auch so geschrieben hatte, lediglich eine Vermutung, dass es sich um eine Meningitis gehandelt hat und keine Verwechslung an sich.



    LG,
    Alex
    Geändert von Alex ( 9.07.2009 um 19:51 Uhr) Grund: Verschoben. ADHS Erw- Allgemeine Diskussionen --> ADHS Erw. Diagnose/Behandlung

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 50

    AW: ADHS mit Spätfolgen einer Gehirnentzündung verwechselt?

    Ist zwar hier nicht das Thema aber da hat Eiselein mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Eiselein schreibt:

    Bislang wird meiner unmassgeblichen Meinung nach in der (kaum vorhandenen) Therapie von ADHS noch zu viel wert auf die Frage, wie kann sich der ADHSler so verändern, dass er sich seiner Umgebung noch besser anpassen kann, gelegt, und noch entschieden zu wenig auf die Frage, wie der ADHSler seine Umgebung so verändern kann, dass er sich nicht verändern muss, sondern gleich so sein kann wie er ist, u.a. nämlich kreativ.

    Dass trifft auch nicht nur auf ADHS zu.

    Die Wahrscheinlichkeit das es sich jemals ändert ist wohl auch sehr gering. Das Anpassen ist ja wohl das A und O in unserer Gesellschaft. Da Leben ja schon ganze Fernsehsender von.
    Überall wird nur noch geformt, geschliffen und angepasst. Und das nennt man dann "Lebenshilfe".

    Wenn ich die strengsten Eltern der Welt gehabt hätte würde es mir heute bestimmt besser gehen.

    smily1985 dir kann ich nur raten dein eigenes Ding zu machen und dich nicht auf solche Diskussionen mit deiner Mutter einzulassen. Sie ist und wird nicht die einzige sein die nichts von ADHS wissen will. Gewöhne dich so schnell wie nur möglich daran und versuche dich nicht davon unterkriegen zu lassen.

    Mein Lieblingsspruch, wenn ich mal ein par Symptome zur Sprache bringe, ist:" Och dass habe ich auch alles, vor allem Vergessen tu ich auch alles mögliche. Da müsst ich dass ja auch haben."

    LG

    Jayjay

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 60

    AW: ADHS mit Spätfolgen einer Gehirnentzündung verwechselt?

    Danke euch allen für die Beiträge!

    Es ist aber schwierig mich nicht auf solche Disusionen mit meiner Mutter nicht einzulassen, denn ich wohne noch bei meinen Eltern und kann nicht immer sagen ich will davon nix hören oder ignoriere meine eltern so einfach. Ich kann aber mir auch manchmal nicht alles erlauben.

    LG Smily

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