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Diskutiere im Thema Diagnose - und woher jetzt die Medikamente? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #1
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    Diagnose - und woher jetzt die Medikamente?

    Seit Mitte Mai habe ich nun die Diagnose ADS, aber noch keine Medikamente, die ich wirklich gut gebrauchen könnte, da ich gerade umgezogen bin, um ein neues Studium anzufangen, nachdem ich bis Ende Oktober mein altes mit Diplomarbeit und Prüfung abgeschlossen haben werde (hoffentlich), wobei dann bei all diesen Sachen

    1. viele, viele Dinge zu regeln sind (bürokratisch, wohntechnisch usw)
    2. die Diplomarbeit zu Ende zu schreiben ist
    3. noch mehr Dinge zu regeln sind wie zB die Bürokratie, um meine Diplomarbeit einreichen zu können
    4. noch mehr Bürokratie wegen des neuen Studiums
    (5. evtl. auch nach einer Verhaltenstherapie Ausschau halten zwecks ADS- Behandlung).

    Naja, wie dem auch sei, meine eigentliche Frage wäre: Woher bekomme ich Methylphenidat, um das alles auch nur ansatzweise regeln zu können? Meine Hausärztin in meiner alten Stadt wollte es mir nicht verschreiben, der Neurologe, bei dem ich einen Termin haben wollte, hat die ersten freien Termine erst im Dezember!

    Muss es unbedingt ein Neurologe oder Psychiater sein, der Methylphenidat verschreibt, ich habe schon einen Neurologen und einen Psychiater angerufen und die waren beide unglaublich ausgebucht. Nun, meine alte Hausärztin hat es mir zwar nicht verschrieben, aber ich glaube, es gibt Hausärzte (Internisten?), die das verschreiben - nur: wo finde ich die? Ich mein, was es auf den Punkt bringt: Wo soll ich bloß anfangen? Ich kann doch nicht alle Ärzte durchtelefonieren...oder läuft es im Endeffekt darauf hinaus?

    Falls jemand einen Arzt (völlig Wurst, ob Spezialist oder nicht) in Oldenburg weiß, der Methylphenidat verschreibt, dann bitte mir sagen...ich hab zwar schon einen Thread gefunden, der einen Arzt in dieser Stadt nennt, aber naja, das war der mit dem Termin im Dezember...

    Liebe Grüße
    Chamaleon

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 272

    AW: Diagnose - und woher jetzt die Medikamente?

    Chamaeleon schreibt:
    Muss es unbedingt ein Neurologe oder Psychiater sein, der Methylphenidat verschreibt, ich habe schon einen Neurologen und einen Psychiater angerufen und die waren beide unglaublich ausgebucht. Nun, meine alte Hausärztin hat es mir zwar nicht verschrieben, aber ich glaube, es gibt Hausärzte (Internisten?), die das verschreiben
    Hi, wenn ich richtig informiert bin, dann darf dir nur ein Psychiater Methylphenidat verordnen.
    Sorry, dass ich dir nicht weiterhelfen konnte!

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Diagnose - und woher jetzt die Medikamente?

    Ich habe von meinem Neurologen das Methyphenidat verordnet bekommen. Meine Hausärztin würde mir nur im Notfall mit einem kleinen Rezept übers Wochenende helfen falls der Neurologe mal im Urlaub ist.

  4. #4
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Diagnose - und woher jetzt die Medikamente?

    Ich fahre immer 80 km zu meinem Psychiater, um ein Rezept zu holen. Wenn du deinen Radius etwas ausweitet, hast du bessere Chancen einen Termin zu bekommen.

    Methylphenidat musst nicht unbedingt von einem Psychiater oder Neurologen verordnet werden. War früher bei einem Allgemeinmediziner, der einen Schwerpunkt mit ADHS im Erwachsenenalter hatte. Er arbeitete eng mit einer Psychotherapeutin zusammen, die sich auf das Gebiet spezialisiert hatte. So was ist auch ein gutes Modell.

    Bei den Psychiatern sollte man immer vorsichtig sein. Viele erkennen das Krankheitsbild "ADHS im Erwachsenenalter" leider immer noch nicht an oder lehnen eine Behandlung mit Betäubungsmitteln ab. D.h. am besten immer vorab fragen, ob ADHS-Patienten aufgenommen werden.

    Viel Glück!

  5. #5
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Diagnose - und woher jetzt die Medikamente?

    Vielen Dank für eure Antworten, werd heute mal bei diversen Ärzten anrufen (vielleicht auch bei großem Glück nur bei einem). Dass ich vorher danach frage, ob sie auch Methylphenidat für erwachsene verschreiben, hab ich mir auch schon gedacht.

    lg C

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