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Diskutiere im Thema Prolaktin relevant für Diagnose? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 68

    AW: Prolaktin relevant für Diagnose?

    Hmm, wie ist das jetzt eigentlich, hab das nicht so ganz kapiert: Hat man mit AD(H)S mehr oder weniger Prolaktin im Körper? Und wenn es weniger ist, haben dann stillende Frauen z.B. weniger Probleme damit???

    Liebe Grüße,
    Chaoslady

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 272

    AW: Prolaktin relevant für Diagnose?

    'Tja, das ist die Frage... Niemand weiß es. Prolaktin und Dopamin beeinflussen sich gegenseitig. Genaueres ist anscheinend nicht erforscht. Vielleicht erbarmt sich mal ein Mediziner, und untersucht wie das bei ADS ist. Ich wäre dafür. Aber das Thema nimmt ja anscheinend niemand ernst. Alles muss man selber machen.
    Nein, ich rege mich nicht auf, ich bleibe ganz ruhig...

  3. #13
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Prolaktin relevant für Diagnose?

    Hallo,

    also, ob das jetzt hilreich ist, wage ich zu bezweifeln...aber ich sage es mal...

    Aus irgendeinem Grund habe ich mal, lange bevor ich Kinder bekommen habe (es muss so mit 26/27J. gewsen sein), meine Hormone untersuchen lassen (gut kann es mir da nicht gegangen sein...lasse mir kein Blutabnehmen, wenn es nicht nötig erscheint) und da meinte mein Gyni, ich hätte ja einen Prolaktinwert, wie eine stillende Mutter und schaute etwa so
    Darauf hin bekam ich eine Spritze mit irgendwelchen Hormonen vermutlich... er hatte aber keine Lust mir das genauer zu erklären.
    Danach ging es mir für einige Wochen (oder Monate?) viel besser... dieses miese Grundgefühl war weg...das weiß ich noch.


    Was sagt uns das jetzt? Weiß ich nicht genau... aber es sagt mir, zu hoch ist nicht gut....(wenn man nicht gerade stillende Mutter ist)

    L.G.
    happypill

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: Prolaktin relevant für Diagnose?

    .... für nichts eine Entschuldigung den spruch kann ich nicht mehr hören

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 272

    AW: Prolaktin relevant für Diagnose?

    Anni schreibt:
    .... für nichts eine Entschuldigung den spruch kann ich nicht mehr hören
    sorry, aber das kapiere ich nicht

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Prolaktin relevant für Diagnose?

    AHA, das ist ja sehr interessant bei Euch.

    Ich habe, ähnlich wie EVERMIND, auch einen latent erhöhten TSH Wert. Allerdings mit vergr. Schilddrüse, was mich zu einer Haschimoto (Schilddrüsenunterfkt.) -Diagnose geführt hat. Diese Infos kamen erst durch die Blutuntersuchungen im Zuge der Ritalin Medikation zu Tage. Und auch nur weil ich meine Ärztin darum gebeten hatte die Schilddrüse gleich mit zu checken.

    Zufälliger Weise habe ich morgen einen Termin beim Endokrinologen um mich beraten zu lassen welches Medikament ich erst richtig auf den Bedarf einstellen soll. Schilddrüsenhormon oder Methylphenidat. Da werde ich natürlich auch gleich meine/eure Fragen um Prolaktin mit einflechten und die Ergebnisse mit ins Forum tragen.

    Ich nehme seit 6 Wochen Methyp. und habe zweimal meinen TSH Wert bestimmen lassen. Vor und nach der Medikation(per Zufall). Da konnte man schon feststellen, dass der TSH Wert deutlich gesunken war. Mein Hirn also weniger Schilddrüsenhormon nachgefragt hat. Evtl. da mehr Dopamin von den Rezeptoren aufgenommen worde. Fragen über Fragen, aber super interessant.

    Ich bin ein Mann, habe aber Kinder und Landwirtschaft studiert. Das ist im Grundstudium so ähnlich wie Tiermed. light. Prolaktin ist eines der dort am meisten beachteten Hormone, bedingt es doch die Milchproduktion. (Grundstudium Vaterschaft beschäftigt sich auch eingehend mit der Milchprod.)
    Doch es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen Schilddrüsenunterfkt. und unerfülltem Kinderwunsch bei Frauen. Bei viele Frauen wird dann auch ein erhöhter Prolaktin Spiegel gemessen. Dieser unterdrückt dann auch den Eisprung. Das ist ein Regelkreis, der dazu führt, dass stillende Mütter auch nicht schwanger werden können(sollten! wir haben zwei Kinder).
    Wenn also ein Schilddrüsenproblem vorliegt und zuwenig T4 (Schilddrüsenhormon) gebildet wird, dann produziert das Hirn mehr THR > TSH um die T4 Produktion zu steigern. Ich weiß, dass Dopamin die Prolaktin Produktion hemmt. Warum dann nicht auch die TRH Produktion, wie meine Werte es vermuten lassen. Damit kann ein Prolaktin Wert ein guter Anzeiger für zuwenig Dopamin an den Synapsen sein, die die Hormonproduktion steuern, also jene des Hyphothalamus.
    Geändert von adraste (27.06.2011 um 01:00 Uhr)

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 272

    AW: Prolaktin relevant für Diagnose?

    adraste, bin schon gespannt, was dein Endokrinologe dazu sagt.
    Ich habe meinen Termin leider erst im August...

    Das Problem mit dem Prolaktin ist wohl, dass es relativ unspezifisch ist, weil es z.B. auch bei Stress vermehrt ausgeschüttet wird, und davon hat man ja mit ADS wohl genug.^^
    Außerdem sind ja immer noch nicht alle Zusammenhänge endgültig erforscht.

    Ich will ja auch den Prolaktinspiegel messen lassen, auch wenn ich kein konkretes Ergebnis erwarte, wäre eine Auffälligkeit eine weitere Bestätigung für mich, dass bei mir etwas an dem Regelkreis Hypothalamus-Hypophyse-Schilddrüse-Nebenniere nicht stimmt. Sei es jetzt die Schilddrüse oder das Gehirn bzw. ADS, wegen der Symptome muss da was sein...

    Ich hatte auch mal Hashimoto Tyreoiditis im Verdacht, wegen der Ähnlichkeit zur ADS-Symptomatik, meinen latent erhöhten TSH-Werten, jedeoch wurden bei mir im Blut keine Antikörper gefunden.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Prolaktin relevant für Diagnose?

    Nur ganz kurz, dann muss ich schon zum Arzt:
    Du mußt Dich noch einmal im Forum richtig vorstellen. Du hast schon soviel an Diskussionen teilgenommen und kannst ohne Vorstellung gar nicht alle Themengebiete einsehen. Das ist so geregelt um mehr Privatsphäre zu schaffen. Das Thema Suchtkomorbität, zum Beispiel, wird einem erst ab 50 Diskussionsbeiträgen freigeschaltet. Und die ausführliche Vorstellung ist die erste Bedingung.

    Gruß

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 272

    AW: Prolaktin relevant für Diagnose?

    adraste schreibt:
    Du mußt Dich noch einmal im Forum richtig vorstellen.
    Gruß
    ja, du hast recht... ich schiebe das immer noch vor mir her. Weiß noch nicht wie ich das angehen soll. Aber die nächsten Tage wird es soweit sein!

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Prolaktin relevant für Diagnose?

    So. Endokrinolgentermin war super.
    Tolle Ärztin mit viel Zeit für intensive Informationen.

    Ich habe natürlich auch meine TSH Senkung angesprochen, als auch Deine Prolaktin These.

    Von erhöhten Prolaktin Werten auf eine niedrige Dopaminkonzentration an den Hypophysen Synapsen zu schließen, hielt sie nicht für vertretbar. Dazu sind die Regelkreise zu unerforscht oder die Zusammenhänge zu wage oder zu vielschichtig mit den anderen Hypophysenhormonen verquickt. Da gibt es ja mind. 8 oder neun, glaub ich. Wieviele von Dopamin nun gehemmt werden weiß ich nicht. Ich denke auch, dass der Bereich wenig erforscht ist. Prolaktin wird, wie oben schon angedeutet, eher als Marker für Tumore und Schwangerschaftsproblematiken benutzt. Ansonsten taucht er in der Diagnostik kaum auf.

    Meine Theorie mit der Wirkung von Methyph. auf den TSH Spiegel und die leichte Senkung konnte sie auch nicht vollständig bestätigen. Der TSH Wert Schwankt ständig. Man müsse nur zu leicht bekleidet und leicht frierend bei der Blutentnahme sein und hätte schon einen starken Ausreißer in den Werten, da die Hypophyse den Stoffwechsel anregen möchte um die Körpertemperatur zu erhöhen. Allerdings bestätigte sie mir den direkten Zusammenhang zwischen Dopamin und TSH, nur die Stärke des Effektes würde sie nicht aus meinen Blutwerten entnehmen.

    Ansonsten werde ich nun zusätzlich zu meinem Methyph. auch noch Schilddrüsenhormone nehmen. Ich wollte ja wissen ob ich erst die Dosierung des einen Präperats einstellen muß und danach die des anderen. Jetzt probiere ich beides zusammen. Ich werde in den nächsten 6 Wochen die L-Thyroxin Dosis langsam auf 75 mg/d steigern und dann schauen wie meine TSH Werte sind. Wenn es Euch interessiert, berichte ich von den Erfahrungen.

    Gruß

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