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Diskutiere im Thema Diagnose ,immer mehr Panik im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    Unglücklich Diagnose ,immer mehr Panik

    Hallo.....
    Sorry,brauch Abstand, Dori
    Geändert von Dori ( 3.07.2009 um 12:56 Uhr) Grund: brauch Abstand,Text gelöscht

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Gedanken und Gefühle sin grad etwas


    am Dienstag habe ich einen Termin bei einer Beratungsstelle,da möchte si mir die verschiedenen Therapieformen die es gibt erklären,damit ich weiß was es gibt.
    Woher soll ich denn wissen was gut ist????????

    Aber nachdem ich ein paar Beiträge gelesen habe ,bin ich mir da gar nicht mehr so sicher ob ich das momentan möchte,mir ist eher nach

    Kennt ihr das kurz davor alles hinschmeißen zu wollen und einen Rückzieher machen.

    LG Dori

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Liebe Dori,

    Angst vor so manchem "offizielen" Termin kennen wir doch alle. Dass er für dich besonders schwierig ist, ist verständlich.

    Dori schreibt:
    ....am Dienstag habe ich einen Termin bei einer Beratungsstelle,da möchte si mir die verschiedenen Therapieformen die es gibt erklären,damit ich weiß was es gibt....
    Aber das klingt doch erst mal ganz gut. Du musst da ja auch nicht gleich was entscheiden denk ich, aber einen Überblick über die Möglichkeiten zu erhalten ist doch toll.

    Dann kannst du in Ruhe drüber schlafen, evtl. mit deinem Mann drüber beraten, was für dich am besten funktionieren würde. Auch hier kannst du das, was dir vorgeschlagen wird, zur Diskussion stellen.

    Klar, je mehr Leute man fragt, desto mehr Antworten erhält man. Letztlich musst du dann entscheiden!

    Aber versuch da hin zu gehen. Kann dich jemand begleiten, der dir Mut macht? Ob und welche Therapie du dann machen willst, ist dadurch ja noch nicht entschieden.

    LG
    Erika

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Hallo Erika,

    mit meinem Mann darüber beraten.... der weiß gar nichts von dem Termin,vieles was war hatte ich verdrängt.
    Jetzt bin ich dabei es Stück für stück ihm zu erzählen,was nicht gerade einfach ist,ich hätte nicht gedacht das es so weh tut.
    Hab auch noch nie vor im geheult,immer so getan wie wenn das gar kein Thema für mich ist.
    Mein Mann ist echt total verständnisvoll(wir kennen uns seit 6 Jahren) und ich dachte was sollen die "alten " Themen.
    War schon immer ein Einzelgänger und besomders wenn s mir schlecht geht zihe ich mich zurück und mir jemand zu nahe tritt raste ich meist aus und schlage um mich ,oder werde verbal ausfallend

    Mit 8 bin ich von zu Hause abgehauen,wollte auf der Straße leben,weil ich einfach nirgens dazu gepaßt habe und nach einem heftigen Steit mit meiner Mutter.
    Als sie mich gefunden haben hat si sich nicht gefreut ,sondern beschwert was jetzt die Polizei und Nachbarn von uns denken.Ich hatte vergessen Das Geschirr uzu spülen Zu meiner Mutter habe ich keinen Kontakt mehr.

    Da fing dann auch meine kriminelle Laufbahn an ,diverse Diebstähle bis hin zu Hausverbot und Hausdurchsung.
    Bis zur Pubertät war ich aggressiv und in der Pubertät began n dann Magersucht die dann Bulimie zTexzessiv Alkohol,Psychatrie,festgeschna llt an Armen Bauch und Beinen,wenn ich nicht freiwillig bleibe würden sie mir die Kinder wegnehmen. und jetzt Frustessen und jetzt ist es seit ein paar Jahren gekippt ins depressive.

    Hab mir lange überlegt ob ich all das schreibe, und denke was solls so wars ,kannes auch nicht mehr ändern, bin mein ganzes Leben vor mir davon gelaufen ,wenn ich jetzt nicht stehen bleibe wanndann

    Und dann die Angst , wens dann gar nicht um ADHS geht sondern ich wirklich nicht richtig ticke(Meine Mutter brachte mich als ich klein war ins Krankenhaus weil sie dachte ich "ticke" nicht richtig)

    Hin und hergerissene ,traurige Dori

  5. #5


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.805
    Blog-Einträge: 40

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Hallo, Dori

    Vorsicht, langer Text , aber ich hab das Gefühl, dass ich hier mal ein paar grundsätzliche Sachen verdeutlichen muss, die die Diagnose ADHS bzw. ADS betreffen und vor allem auch die Möglichkeiten, die einem diese Diagnose bieten kann und genauso, was sie eben nicht bewirken kann.

    Erst mal find ich es gut , dass du so offen über deine Vergangenheit redest, denn die gehört nun mal zu dir und lässt sich auch nicht mehr ändern.

    Besonders entsetzt oder was auch immer bin ich darüber nicht, ich kenn genug solche Geschichten sowohl von Leuten, bei denen dann ADHS diagnostiziert wurde, wie auch welche, bei denen das nicht so ist.

    Also in dem Punkt musst dir schonmal keine Gedanken machen.

    Du redest davon, dass du entweder ADHS hast, oder nicht richtig "tickst".

    Nun, wirst du denn anders "ticken", falls du jetzt auf ADHS diagnostiziert wirst?

    Mit Sicherheit nicht, es kann dir eben höchstens helfen, zu verstehen, wieso du eben in manchen Punkten anders "tickst". Sowohl anders, als es deinen Eltern damals lieb war, wie auch anders, als es dir damals lieb war und es heute ist.

    ADHS an sich ist, wenn man das mal genau nimmt, keine eigene Krankheit, sondern, wie der Name schon sagt, ein "Syndrom". Es ersetzt also auch nicht zwangsläufig Diagnosen wie Bulimie, Depressionen, Suchtkrankheiten, Persönlichkeitsstörungen, Borderline oder andere.

    Da findet durch die Diagnose lediglich eine Art "Umverteilung" statt, d.h. von den einzelnen Problemhaufen wie Bulimie, Depression oder Sucht wird jeweils ein Stückchen weg genommen und auf einen extra-Haufen getan, an dem dann ADHS dran steht.

    Insgesamt werden die Probleme davon aber erst mal nicht weniger, sondern wenn man die ganzen Haufen samt dem ADHS-Haufen wieder zusammenwirft, dann ist der gesamte Berg wieder genauso groß wie vorher.

    Nun, was bringt einem das dann, wird sich hier dann mancher fragen.

    Nun, es bringt zum einen den Vorteil, dass man den eigentlichen ADHS-Berg relativ leicht in den Griff bekommen kann.

    Ich sag hier mit Absicht "relativ", denn mit ein bisschen MPH oder andere Medis schlucken ist das eben meist auch beim ADHS-Berg nicht getan.

    Beim den ganz speziellen ADHS-Problemen bringen aber Therapien und spezielle Hilfen was, mit denen man vorher normalerweise noch keinen Kontakt hatte, bzw noch nie danach gefragt hat, weil man für diese speziellen ADHS-Probleme auch noch nie einen Namen hatte und sich da zum Großteil das ganze Leben direkt selbst für verantwortlich gemacht hat. Stichworte sind da Coaching, Haushaltshilfe, Erziehungshilfe und so weiter.

    Zum anderen bringt es einem den Vorteil, dass auch die (in der Regel Psycho-)Therapie gegen die anderen, nicht direkt ADHS zugeordneten Probleme, mehr bringen können, weil Menschen mit ADHS eben in manchen Punkten grundsätzlich anders "ticken", als der Durchschnitt der Bevölkerung, wie du so schön sagst und es auch hilfreich sein kann, wenn man so etwas dann in der Therapie auch in Bezug auf die anderen Probleme berücksichtigen kann.

    Das ist dann in diesem Fall was Wert, aber mehr als das ist es eben nicht.

    Man wird durch diese Diagnose und auch durch Medikamente allein kein anderer Mensch werden, denn die eigene Persönlichkeit wird durch Medikamente wie MPH oder beispielsweise Antidepressiva nicht schlagartig verändert.

    Das kommt speziell bei MPH zwar vielen am Anfang so vor, weil einen MPH, vor allem, wenn das am Anfang zu schnell aufdosiert wird, regelrecht euphorisch machen kann, also einem irreale und ohne MPH nicht vorhandene Glücksgefühle verschaffen kann.

    Da kommt aber eben auch genauso bei allen, denen das passiert, danach wieder die Realität zurück und die ist eben dann erst mal nicht anders, als vor MPH und die Probleme noch genau die gleichen.

    Vielen geht es sogar dann nach einigen Wochen oder Monaten erst mal noch viel mieser, als vor der Diagnose und vor allem vor MPH, weil einem MPH eben einen ziemlich klaren Kopf verschafft, mit dem man dann aber auch seine ganzen Probleme leider viel deutlicher sieht.

    Das wiederum kann einem dann aber in der Psychotherapie was bringen, denn Probleme, die man nicht selbst erkennt, kann man weder selbst lösen, noch kann das irgend ein Therapeut.

    Die Diagnose an sich ist also im Normalfall keinesfalls sowas wie eine sofortige Erlösung aus jeglichen Problemen, sondern nichts weiter als eine etwas veränderte Basis, aus der man dann etwas machen kann, oder auch nicht.

    Das wiederum hat jeder dann selbst in der Hand und genauso, ob er sich dabei helfen lässt (was sehr zu empfehlen ist), oder nicht.

    Aber trotzdem bleibt auch nach der Diagnose jegliche Veränderung im Leben und vor allem die für ein besseres Leben an sich selbst nötigen Veränderungen weiterhin eine Arbeit, die einem keiner abnehmen kann und entweder man selbst macht was aus den neuen Erkenntnissen, oder man macht das eben nicht.

    Aber eine Wunderheilung und Beseitigung jeglicher Probleme durch die Diagnose ADHS?

    Definitiv nicht.



    LG,
    Alex

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Hallo Dori,

    ich kann Dir natürlich nicht sagen, ob Du nun ADHS hast oder nicht, ich kann Dir aber sagen, was ich für Erfahrungen gemacht habe:

    Ich hatte auch schon mein Leben lang das Gefühl, irgendwie nicht richtig irgendwohin zu gehören. Meiner Mutter war es auch schon immer wichtiger, was andere über uns sagen bzw. denken werden, als das, was ich denke oder fühle.

    Ich hatte keine Phasen, wo ich extrem aggressiv war oder solche Sachen, wie die von dir beschriebene "kriminelle Laufbahn". Ich war wohl immer mehr oder weniger unauffällig. Ich habe mir aber sehr oft vorgestellt, dass ich gerne mal ausbrechen würde, weil ich oft das Gefühl hatte, es kotzt mich alles an, ich will nicht mehr und keiner versteht mich. Lezuzlich habe ich es dann nie geschafft und habe mich irgendwie versucht anzupassen, weil ich viel zu feige war, mich gegen irgendwas oder irgendwen aufzulehnen. Meine Mutter war extrem streng und hätte das sehr hart bestraft und davor hatte ich Angst.

    Dann wurde ich erwachsen und habe versucht, eine familie zu gründen, was nie wirklich funktioniert hat, weil meine Partnerschaften immer kaputt gingen. Was mir von den Versuchen geblieben ist, sind zwei Kinder. Mein Sohn hat ADHS, zu meiner Tochter habe ich kein sehr gutes Verhältnis und ich selbst bin depressiv.
    Ich wollte hier im Forum ursprünglich mehr über ADHS erfahren, um meinem Sohn zu helfen und habe dann gemerkt, dass ich mich hier auch immer wieder selbst erkenne in den Beiträgen und schließlich habe ich auch gemerkt, dass mich meine Vergangenheit irgendwie verfolgt und die "alten"Themen lassen sich nicht beiseite schieben.

    Was dann folgte, war der Entschluß, ich möchte endlich Klarheit und wissen, woran es liegt, dass so vieles in meinem Leben nicht so läuft, wie es laufen sollte. Immer wieder elebe ich, dass ich in vielen Bereichen irgendwie beeinträchtigt bin und vieles davon stört mich sehr und macht mich sauer auf mich selbst. Mir ging es auch so, ich dachte die ganze Zeit, vielleicht spinne ich ja und bilde mir alles nur ein, weil ich zu viel hier im Forum war. Ich habe trotz der ganzen Bedenken das gemacht, was ich einfach machen musste für mich, ich habe eine Diagnostik machen lassen. Ich habe ein Ergebnis bekommen, was mich noch mehr verunsichert hat, weil ich nun leider auch nicht weiß, ob ich ADS-ler bin oder nicht. Aber ich weiß zumindest, ich habe es mir nicht komplett eingebildet und es deutet vieles darauf hin und ich weiß, ich brauche vielleicht noch etwas Zeit und etwas Mut, aber ich werde wohl noch einen anderen Arzt aufsuchen und eine alles noch einmal machen, ich will endlich wissen, was los ist.

    Ich kann Dir nur raten , wenn Du für Dich eine Gewissheit brauchst und auch wenn Du Angst davor hast, lass Dich beraten. Eine Beratung ist ja nichts entgültiges, es ist ja erst mal eine Information über verschiedene Möglichkeiten, was Du machen könntest, was Dir helfen könnte. Und vielleicht ist ja eine Therapieform dabei, die Dir "sympatisch" ist oder bei der Du für Dich das Gefühl hast, das könnte etwas sein, was Dir hilft. Nur Mut, alles kann, nichts muß.

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Im Prinzip geht es mir auch nicht um eine Diagnose ob es jetzt ADHS, Bulimie, Depression...
    ... sondern wie ich mit den ganzen Gefühlen umgehen kann die hochkommen,die Wut, Ohnmacht ,Schmerz,Angst ...

    wie krieg ich meinen Alltag geregelt, wenigstens einigermaßen .

    Hatte jetzt von Dezember 08 bis mai 09 vom Neurologen einen Tranquilizer bekommen,haben die die gleiche Wirkung oder ähnliche Wirkung wie MPH ???

    Da ging es mir relativ gut ,konnte endlich nach Jahren wieder gut schlafen so ca 22.30 Uhr ins Bett und jetzt ist wieder alles beim alten ca 5max 6 Stunden Schlaf.
    Stimmungsmäßigwar ich stabiler ,fiel sogar meinem Mann auf und jetzt eine totale Gefühlsachterbahn.

    Bei einer Diagnose wäre dann einfach eine Spezifischer Behandlung möglich.

    Das mit dem Coaachen ,habe ich erlebt,bis vor 6 Jahren war ich alleinerziehend,da hatte ich ein 10 jahre älteres Ehepaar die mich und meine Mädchen "adoptiert " haben. Mit 17 u 18 hatte ich die zwei Mädchen.
    das Ehepaar hat uns all die Jahre begleitet und mich in sämtlichen Bereichen unterstützt.Da fiel mir gar nicht auf ,das ich es alleine nicht hinbekomme,war ja immer jemand da.

    Jetzt bin ich seit 6 Jahren verheiratet und nichts klappt mehr ,meine nicht meinen Mann damit ,der ist echt ein Goldschatz..

    Das Forum ist für mich zum üben aus zweiter Reihe (Trockenübungen) ,bevor ich mich an die Front wage.

    Vielen Dank für den Übungsplatz

    LG Dori

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Diagnose ,ja oder nein?

    Nun ,so wäre dr Titel wahrscheinlich treffender.

    Es kam glaub nicht so ganz rüber ,was ich gemeint habe ,wie auch ,ihr könnt ja schlecht Gedanken lesen.

    wie ich zu dieser Frage kam .

    weil ich mich frage ob ich wieder in meinem Beruf wieder arbeiten kann,bin zur Zeit im Sonderurlaub,dem kann ich solange verlängern bis Sohn 8 Jahre alt ist.Zum einen arbeite ich nicht ,weil es momentan mit Sohn nicht möglich ist zum anderen weil ich es zur Zeit nicht kann..Ich habe lange darüber nachgedacht.
    Der Druck und Streß hat so zugenommen,das ich es nicht mehr leisten kann. Vor Jahren war alles noch überschaubarer,Abläufe waren vorhersehbar,wie was gehandhabt wird war überschaubar und jetzt alles wechselt sehr schnell, auch muß man flexibel einsetzbar sein,plötzlich auf einer anderen Station.Und dann die Medikamente ,vor Jahren gab es Ewig die gleichen medikamente ,der Wirkstoff und Handelsname waren gleich.
    So wußte ich ,ah die blaue in der Größe ist dei ,die lange Weiße in der Schachtel die usw. und heute ständig wechselt der Name von dem Medikament ,der Wirkstoff ist der Gleiche jedoch Medikamentenschachtel und Name sind anders.

    Standards wechseln ständig ,ich schaffe das nicht mehr ständig hab ich was vergessen und bin wieder neu am lernen und kaum hab ichs endlich intus ,schon wieder wechsel. die Gedanken kreisten nur noch um die Arbeit ,ob ich auch ja nichts vergessen habe,was leider immer wieder vorkam.auf Station anruf,vergewisserusw...

    als unser Sohn vor 4 1/2 Jahren ,dachte ich ,oh nein wie bei den Mädchen nur um einiges heftiger,da ahnte ich was auf uns zukommt ,habe es erst mal beiseite geschoben um zu sehen wie Sohn sich entwickelt.dann haben wir als er 3 Jahre alt war ,ungefragt Infomaterial vom kinderarzt bekommen und mit 4 Jahren stand die Diagnose,auch ,das er auf jedenFall spätestens in der Schulzeit Medikamente benötigen Wird(Die Praxis kennt sich seit fast 30 Jahren mit ADS/ADHS aus)

    Ich las die infos und Bücher immer mit Sicht auf die Kinder und plötzlich merkte ich ,das kommt mir aber sehr bekannt vor

    und jetzt meine Gedanken und Überlegungen,wenn eine Diagnose und ggf spezifische Behandlung mir es wieder möglich machen in meinem erlernten Beruf als Krankenschwester zu arbeiten als zu jobben,was ich momentan mache,das wäre für mich so der Anlaß ,weil so wie Alex es geschrieben hat glaube ich auch nicht ,das eine Diagnose dann alle Probleme löst.

    Jetzt hoffe ich das es klarer rüber gekommen ist was ich meine

    LG Dori

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Diagnose ,ja oder nein?

    Heute war ich bei der Beratungsstelle ,die hat mir dann geholfen ,das Dickicht zu sichten und in Teilabschnitte zu unterteilen.

    @alex,sag mal habt ihr euch abgesprochen ,sie sagte in etwa das gleiche wie du

    sich zu prüfen um was es einem geht und wwas man sich von der Diagnose erhofft.
    Und ob es tatsächlich eine Beratung/Behandlung sein muß wo es speziell um ADHS geht oder nicht.,oder ob das auch ein anderer Therapeut ,Beratungsstelle.... machen kann.
    Sie meinte zwar ,das schon sehr viel dafür sprechen würde ,das es Richtung ADHS geht(waren wegen Sohn schon dort)

    Die Frage sei jedoch wenn es in erster Linie nicht um eine medikamentöse Behandlung geht, ob es dann unbedingt ADHS spezifisch sein muß und die Lebensberatung hätten auch qualifizierte Leute die sich mit Struktur,Organisation,Familien gefüge... auch gut auskennen würden.Denen würde es nicht um kostspielige Untersuchungen gehen,weil es bei ihnen gar nichts kostet.

    Und dann zu sehen ,ob dies so eine Erleichterung für den Alltag bringt ,ohne ständig erschöpft zu sein...

    ... und zu sehen ob es eine Möglichkeit gibt ,statt im Krankenhaus woanders zu arbeiten ,wo es strukturierter ist und einen geregelteren Ablauf gibt, wo dadurch Streß und etwas zu vergessen ,geringer wäre.

    Falls das nicht ausreicht eben sich doch auf ADHS testen lassen.

    Kennt sich da jemand von euch aus und hat Erfahrung mit der Lebensberatung?

    LG Dori

  10. #10
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Hey Dori,

    lass den Kopf nicht hängen! Ja, das ist jetzt alles verdammt schwer. Einerseits weiß man endlich, was man hat und für so vieles gibt es jetzt Erklärungen. Ich habe auch Angst vor meinem Termin Ende September. Da wird dann hoffentlich der Arzt feststellen, ob ich nun ADHS hab oder nicht. Ich hab Angst vor der Diagnose! Ich hab Angst davor, einfach nur gestört zu sein, also Borderline oder so. Das wirft ja dann meine ganze These über mich selbst wieder über den Haufen! Das macht alles zunichte, was ich über mich selbst denke.
    Aber ich habe auch Hoffnung. Hoffnung auf Hilfe, auf die ich schon so lange warte. Hoffnung auf gezielte Therapien. Hoffnung, Hoffnung, Hoffnung.
    Zum Glück hat mein Mann irgendwie Verständnis für mich, was das ganze natürlich um einiges leichter macht. Allerdings habe ich den Verdacht, das der auch ADHS hat oder zumindest hatte. Und gerade das direkte Umfeld reagiert völlig anders als man erwartet. Ja, jetzt entschuldigst du alles mit ADHS! Das ist doch nur wieder ne Ausrede für dein völlig gestörtes Verhalten!
    Ich liebe das Lied von den Ärzten: Lass die Leute reden....!
    Ich glaube fast, dass die das irgendwie für uns ADHSler geschrieben haben. Mach dir nichts aus dem Gerede deines Umfelds. Wichtig ist doch jetzt nur, dass du endlich weißt, wie es weitergehen soll. Und wenn du dir wegen der Therapien nicht sicher bist, such dir eine Fachklinik. Das werde ich jedenfalls tun. Eine Familientherapie, bei der alle lernen, mit ADHS umzugehen, ob nun selbst betroffen oder nur Angehöriger.
    Angst habe ich trotzdem, aber die gehört doch schon so sehr zu meinem Leben, dass ich eigentlich keine Angst mehr vor der Angst habe.

    LG

    Snagila

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