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Diskutiere im Thema Diagnose ,immer mehr Panik im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #71
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    @Dori,

    schwierige Entscheidung.

    Hast du denen von deinem Klinik-Trauma erzählt? Wenn nicht, solltest du es tun. Mal sehn ob sie drauf eingehen.

    Ich werde ja nie kapieren, wie Leute auf die Idee kommen, man könnte in einer Zufallsgruppe und womöglich noch mit Doppelzimmer "zur Ruhe kommen". Mit Einzelzimmer und genügend Pausen in der Tagesstruktur kann das aber schon was bringen, den Alltagsstress mal für ein paar Wochen los zu werden.

    Das zur Ruhe kommen - so wie die medizinischen Damen und Herren es präsentieren - erscheint mir sowieso, als ob die ADHS "heilen" wollten mit ihren Vorschlägen. Aber das ist einen andere Geschichte.

    lg
    lola

  2. #72
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    @lola

    ne, so direkt hab ich das noch nicht gesagt,aber ich hab vor einer Klinik doch mehr Panik als ich mir eingestehen möchte.

    Hmmmm , guter Tip , werde es ansprechen ,deshalb hat sie mir ja auch soviel Zeit gelassen , dass ich mir alles in Ruhe überlegen kann.

    Hab auch in der Klinik angerufen ,die meinten auch ich solle nochmal mit der Beratung sprechen ,was den das Primärproblem sei. Weil bei ihnen würde es gleich mit Therapie losgehen und ich hätte doch noch sehr Suchtstrukturen Primärproblem ??? es hat sich verschiedenes angesammelt und eben nicht eins allein.

    LG Dori

  3. #73
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Dori schreibt:
    ...sie meinte dann ,egal ob es ADHS ist oder nicht ich würde dringend ne Auszeit brauchen und solle erst mal weg von allem ,also nicht erst Diagnose und Therapie , sondern erst mal Klinik




  4. #74
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik




  5. #75
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Werde mich erst mal ambulant heran tasten ,muß ja nich gleich Klinik sein .

    Die Frau bei der Suchtberatung ist echt nett, sie versucht mich zu verstehen und das tut schon sehr gut ,das Gefühl zu haben ernst genommen zu werden ,sie sucht zusammen mit mir, was jetzt am besten wäre .

    Sie versteht , das der PC /das Forum für mich gerade sehr wichtig ist ,da erwartet sie gar nicht das ich das aufhöre
    Sie meinte sogar , so geht es den Frauen in der Gruppe für Essstörungen , endlich eine Gruppe gefunden zu haben ,die einen versteht auch ohne viel Worte.
    Das es wichtig ist einen Platz zu haben wo man sich wohlfühlt ,na und das tue ich ja im Forum mich wohlfühlen

    LG Dori

  6. #76
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Dass Du Dich hier wohl fühlst, ist ein großes Lob für das Forum und für uns und für Dich ist es wichtig und das zählt.

    Ich habe für mich auch festgestellt, dass mir das Forum wichtig ist und ich mich hier zum einen wohl fühle, zum anderen verstanden und angenommen werde und wenn ich Probleme habe, stelle ich immer öfter fest, dass das Forum meine erste Anlaufstelle dafür ist, weil ich hier Leute gefunden habe, mit denen ich mich austauschen kann, ohne groß erklären zu müssen, weil sie genau wissen, wovon ich rede.

  7. #77
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Hi dori,

    wie im Chat besprochen, werde ich hier meine Eindrücke abliefern. Und dir auch helfen, die Panik klein zu kriegen. So wie ich das halt versuche.

    LG

    Snagila

  8. #78
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Liebe Dori.

    du schreibst, daß du nicht weißt, was für eine Therapie für dich in Frage kommt. Ich will dir von meiner erzählen, denn ich denke daß du sie ( unter anderen ) in Betracht ziehen solltest.
    Ich selbst habe sie wegen Borderline ( ich mag den Begriff eigentlich nicht so sehr, denn manche finden diese Diagnose ja fast schon schick . Es ist aber kein Spaß zwischen Neurose und Psychose zu leben ) gemacht.
    Da ich aber auch ADHSler bin, habe ich erfahren und gefühlt, daß diese Therapie auch in dieser Richtung hilft.

    Die Therapieform ist einer Verhaltenstherapie und heißt in diesem Fall Dialektisch Behaviorale Therapie ( DBT ). Zur Verhaltenstherapie sollte man wissen, daß man mit dem Organ Gehirn richtig arbeiten kann. Man kann alte Verknüpfungen lösen und neue schaffen. Das Gehirn ist wandelbar, man kann es quasi " umprogramieren". Keine Angst, man wird dabei kein anderer Mensch, denn:

    Man kann zwar sein Verhalten ändern, nicht aber seine Persönlichkeit.
    Und das ist auch gut so.

    DBT verfoplgt hauptsächlich Zen- Buddhistische Ansätze. Man kann hierbei lernen, sich besser selbst zu fühlen, eigene Gefühle früher wahrzunehmen, ihre Tendenzen abzuschätzen und ihren Fortgang zu beeinflussen. Je öfter man das trainiert, desto mehr kann sich dies automatisieren. Das kostet viel Zeit und Mühe, manche Fähigkeiten ( Werkzeuge, die du in der Therapie erlernst ) wirst du ein Leben lang bewußt einsetzen müssen, andere benutzt du irgendwann unterbewußt.

    So kannst du beispielsweise lernen

    - deine Wut zu erkennen, bevor sie überschäumen kann,
    - deine Ohnmacht zu akzeptieren, hälst sie dir nicht immer wieder vor Augen und quälst dich damit,
    - die schönen Momente des Lebens zu bemerken, bewußter zu erleben und dich daran hochzuziehen
    - deinen Schmerz zu leben, ohne ihn überhand nehmen zu lassen...

    und noch vieles mehr.

    Ich hoffe, es kommt in etwa rüber, wie die Therapie funktioniert, man kanns wirklich schwer beschreiben.

    Also, mach dich schlau, entscheide dich und werde glücklich (er). Das dauerhafte Glück gibt es nicht, wie sollte man es dann erkennen?

    Jan-Eric.

  9. #79
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Lieber jan-eric

    Vielen Dank für deinen Bericht, doch kam gut rüber

    In den letzten Tagen hat sich das Dickicht gelichtet,wo es gut ist zu beginnen ,es hat sich gezeigt das ein Trauma vorliegt, vor allem was Klinik und Therapie betrifft ,(in der Psychatrie kam es zu sexuellen Übergriffen und anderes Unschönes von meinem Psychiater,ich habe nix gesagt , wer hätte mir schon geglaubt??)Seither hab ich einen großen Bogen gemacht ,was Therapie angeht...

    ...hab gehofft ,ich schaff das alleine.... leider nicht ,hatte /hab viel verdrängt, jo jetz heißt es sich dieser Angst zu stellen ,was ich auch möchte (mit fachl. Hilfe)... und dann kann es mit Therapie losgehen

    LG Dori

  10. #80
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: Diagnose ,immer mehr Panik

    Hi, Dori,

    ich hab sie immer noch nicht, die letztendliche Diagnose. Arzt meinte, es sei wohl eher Depression. Er hat aber ADHS nicht ausgeschlossen, meinte nur, dass er das jetzt nicht auf Anhieb so sagen kann. Ich hab nen Fragebogen mitbekommen, den ich ausfüllen soll und im Dezember muss ich nochmal hin. Er hat mir auch zur Suchtberatung geraten. Werde also auch das in Angriff nehmen. Außerdem hat er mir Antiderpessiva verschrieben, die ich erst mal testen soll und die auch bei ADHS helfen.

    Die Aussage war schon mal keine klare Absage an ADHS, sondern ein Rantasten. Und das war irgendwie positiv.

    Mehr kann ich dazu noch nicht sagen.

    LG

    Snagila

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