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Diskutiere im Thema Kein Verständnis von Familie im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 45

    Kein Verständnis von Familie

    Hallo ihr Lieben!

    Ich stehe kurz vor dem Vorgespräch der ADS Diagnose (Donnerstag) und bin total verunsichert, da ich Angst davor habe, mich vollkommen lächerlich zu machen.

    Das liegt daran, dass meine Familie (habe aber intensiv nur mit meiner Mutter darüber gesprochen) meint ich würde mich da rein steigern und hätte sowieso niemals ADS, mein Bruder hätte wahrscheinlich ADHS, aber ich doch niemals.

    Das macht mich total nervös und ich würde den Termin am liebsten wieder absagen, denn ich habe hier im Forum schon ganz oft gelesen, dass die Eltern zur Diagnose einen Fragebogen ausfüllen mussten, ich habe jetzt jedoch Angst davor, dass sie mich einfach viel zu wenig kennen (mein Bruder stand durch seine hyperaktive und sehr impulsiv-anstrengende Art immer so ein bißchen im Mittelpunkt, ich war immer die ruhige, tolpatschige Träumerin, um die man sich nie Sorgen machen musste).

    Jetzt hat meine Mutter mich gefragt, ob ich den Termin am Donnerstag nicht meinem Bruder überlassen kann, da bei ihm eine Diagnose wichtig ist und es ja auch dringender ist als bei mir.
    Im Grunde hat sie Recht, da das Leben von meinem Bruder eine einzige, riesengroße Katastrophe ist und ich hingegen noch sehr gut klar komme.
    Trotzdem ist die Reaktion von meiner Mutter wieder ein Zeichen dafür, das sie mich für einen Hypochonder hält. Was sagt ihr dazu? Soll ich den Termin wirklich lieber absagen oder meinen Bruder überreden dahin zu gehen?

    Viele Grüße,

    Hilti86

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 148

    AW: Kein Verständnis von Familie

    Hallo Hilti,

    also wenn du einen Leidensdruck hast, egal welche Ursache der haben mag, dann solltest du dich besser mal durchchecken lassen. Dass dein Bruder ebenfalls Leidensdruck hat, kann kein Argument dagegen sein, dass du nicht auch eine Diagnose machen lassen solltest. Es ist doch nicht so, dass es nur einen "ADHS-Platz" gäbe und ihr entscheiden müsst, wer den bekommt.

    Was den Fragebogen für die Eltern angeht: wenn deine Mutter nicht glaubt, dass du ADS hast, dann wird sie den Fragebogen entsprechend voreingenommen ausfüllen. Ebenfalls wirst du, wenn du der Meinung bist, ADS zu haben, den Fragebogen in deinem Sinne voreingenommen ausfüllen. Ich würde dieses Thema lieber konkret beim Tester ansprechen.

    Bei mir ist es z.B. so, dass das Verhältnis zu meiner Familie nicht mehr besonders intim ist, da ich schon vor langem mich nicht mehr ernst genommen fühlte. Meine Eltern würden niemals akzeptieren, dass sie was "übersehen" haben. Meine Psychologin hat daher auch auf den Elternfragebogen verzichtet.

    Übrigens musst du dir darüber im klaren sein, dass ADS deine Privatsache ist (wenn sich der Verdacht denn bestätigt). Man kann von niemandem - nicht man seiner eigenen Familie - unbedingt Verständnis erwarten. Niemand kann in dich hineinschauen - nur du selbst hast den Leidensdruck.

    Alles Gute und LG,

    Scarlatti

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Kein Verständnis von Familie

    Hallo Hilti,

    das erinnert mich ein wenig an Kommentare wie "Naja, wenn das die Symptome sind, dann hab ich auch ADS, wie die halbe Menschheit."
    Ich fürchte, dass du damit lernen mußt umzugehen. So etwas, oder wie von deiner Familie, begegnet einem überall. Besonders bei psychisch bedingten Störungen die man nicht "sehen" kann. Übrigens ist deine Familie ein klassisches Beispiel. Jungs/Männer werden viel öfter diagnostiziert, weil sie "verhaltsauffällig" sind. Mädchen werden da gern mal vergessen, weil viele hypoaktiv sind. So gings mir auch.
    Scarletti hat es schon gesagt - am Ende ist es privat und nur du entscheidest wer davon erfährt und mit wem du darüber sprichst.

    Kleiner Tipp noch am Rande: Für dich selbst und auch gerne für deine Mutter das Buch: Sari Solden - die Chaosprinzessin.

    Viele Grüße!

  4. #4
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Kein Verständnis von Familie

    Hallo Hilti86,

    hmmm..das kommt mir gerade sehr bekannt vor...zwar leicht abgewandelt, aber bekannt.

    Meine Eltern haben auch immer von mir erwartet, und auch wirklich daran geglaubt, dass ich die Vernünftige sein soll (und das schon sehr früh und obwohl mein Bruder fast vier Jahre älter ist als ich)... "Er kann doch nicht anders, aber du!"
    Das haben sie solange gesagt, bis ich dann endlich irgendwann in der Pubertät die Nerven verloren hab'... glücklicherweise, wie ich sehe..sonst ginge es mir heute noch wie dir!

    An die ( du bist doch völlig in Ordnung-Aussagen) Stelle meiner Eltern sind dann mein Mann und meine Schwiegermutter getreten.... mit ähnlicher Wirkung (Selbstzweifel, Verunsicherung und immer wieder Wut im Bauch bei mir)...
    Da musste ich auch erst wieder völlig die Nerven verlieren, damit man glaubte, dass ich eben nicht Vernünftig, eigentlich Fähig und kerngesund bin....


    Ich sage mal, mir hat geholfen, dass mein jetztiger Therapeut meine Probleme ernst nimmt und dass ich mich auch hier so oft wieder finde (in den Beitägen anderer Betroffener oder in Artikeln unterschiedlicher links)...

    Also selbst nach zwei Diagnosen habe ich mich noch verunsichern lassen (oder doch eher selbst verunsichert?)

    Ich würde dir raten auf jeden Fall die Diagnose machen zu lassen! Dein Bruder muss für sich selbst entscheiden, was er will und was er braucht...das ist nicht deine Aufgabe!!!!
    Deine Aufgabe ist auch nicht, die Meinung deiner Eltern zu bekräftigen(oder zu widerlegen)...und auch nicht, ihre Erwartungen zu erfüllen!

    Deine Aufgabe ist, die Ursache für deinen Leidensdruck heraus zu finden, um ihn dann lindern zu können.
    Ist eh ein weiter Weg...also mach den ersten Schritt so früh wie möglich...also jetzt

    und such dir Menschen, die nicht alles, was du sagst in Frage stellen, hier und im richtigen Leben... Such dir bewußt Bestätigung, auch wenn sich das jetzt einbisschen nach Manipulation der Tatsachen anhört... die Zweifler können warten, bis du wieder Boden unter den Füßen hast... ist dann immer noch wackelig genug!


    Du hast eine Entscheidung getroffen (worauf unsereins besonders stolz sein kann )...wenn du sie um wirfst, dann doch nicht wegen "den anderen"...bitte nicht!
    Ausserdem hast du doch nicht viel zu verlieren...schlimmstenfalls musst du dir im Falle einer negativen Diagnose anhören "Hab ich doch gleich gsagt.." ..ist auch nicht schlimmer als das, was du jetzt hörst...und wenn es kein AD(H)S ist, kann es ja auch etwas anderes sein.
    Das sollte doch geklärt werden...oder nicht?


    Liebe Grüße (und lass dich nicht vom Weg abbringen)
    happypill

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 148

    AW: Kein Verständnis von Familie

    Hmm.. auch in meiner Familie wurden die Mädels immer benachteiligt (habe vier Schwestern und einen Bruder) und mein Bruder und ich bevorzugt - und zwar von Papa, Mama und Oma! Woher das kommt, kann ich mir kaum erklären. Genützt hat es mir allerdings nur begrenzt, denn Probleme wurden bei mir nie ernstgenommen (im Gegensatz zu denen meines Bruders).

    Was mir noch einfällt: einerseits müssen wir kompensieren, um im Leben in unserer Gesellschaft, in der Familie usw. klarzukommen. Andererseits wird einem nicht geglaubt, dass man leidet, wenn man erfolgreich kompensiert. Und: je mehr Mühe man sich gibt und je erfolgreicher man ist, desto weniger wird es einem abgenommen. Mühe wird nicht nur nicht belohnt, sondern auch noch bestraft! Siehe Sprüche wie "du hast Abi, deswegen kann es kein ADHS sein" oder "du kannst das doch, streng dich einfach etwas mehr an" usw..

    Mit diesem Widerspruch müssen wir leben.

    LG,

    Scarlatti

  6. #6
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Kein Verständnis von Familie

    Scarlatti schreibt:
    Hmm.. auch in meiner Familie wurden die Mädels immer benachteiligt (habe vier Schwestern und einen Bruder) und mein Bruder und ich bevorzugt - und zwar von Papa, Mama und Oma! Woher das kommt, kann ich mir kaum erklären. Genützt hat es mir allerdings nur begrenzt, denn Probleme wurden bei mir nie ernstgenommen (im Gegensatz zu denen meines Bruders).

    Was mir noch einfällt: einerseits müssen wir kompensieren, um im Leben in unserer Gesellschaft, in der Familie usw. klarzukommen. Andererseits wird einem nicht geglaubt, dass man leidet, wenn man erfolgreich kompensiert. Und: je mehr Mühe man sich gibt und je erfolgreicher man ist, desto weniger wird es einem abgenommen. Mühe wird nicht nur nicht belohnt, sondern auch noch bestraft! Siehe Sprüche wie "du hast Abi, deswegen kann es kein ADHS sein" oder "du kannst das doch, streng dich einfach etwas mehr an" usw..

    Mit diesem Widerspruch müssen wir leben.

    LG,

    Scarlatti
    Hallo Scarlatti,

    da hast du etwas Wahres ausgesprochen... führt mich zwar von diesem Thema etwas weg..aber ich sag es trotzdem mal (..so bin ich...weiß das man es nicht tut und mache es dennoch )

    Ich glaube nämlich, dass sich viele zu den hier schon manchmal verpöhnten (verpönten?) Opfern machen, WEIL sie gelernt haben, dass man ihre Probleme nur ernst nimmt, wenn sie jammern und sich hängen lassen!

    Deswegen kann ich so ein Verhalten sehr gut nachvollziehen!
    Mir passiert es heute noch, wenn ich Bekannten, Outing-mäßig von meinen Ängsten erzähle, dass ich in erstaunte Gesichter blicke und man sowas sagt wie
    "Was? Du bist doch immer so direkt...geradezu mutig... ."

    Da kann ich nur sagen Das kommt davon, wenn man nicht völlig aufgibt!

    Zum Glück ist man ja nicht immer darauf angewiesen, dass einem geglaubt wird... bei vielen Menschen kann es einem ja egal sein...leider aber nicht bei allen.


    Fein dass ich das mal sagen konnte...wenn ich mutig bin, bringe ich es vllt. an richtiger Stelle (anderer Thread) noch mal an

    Zu deinem 1. Punkt, wieso unterstützung nicht immer hilfreich ist schreibe ich dri bei Gelegenhait mal meine Theorie, als PN...wäre jetzt einbisschen viel OT auf ein mal

    Liebe Grüße
    happy

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 148

    AW: Kein Verständnis von Familie

    happypill schreibt:
    Hallo Scarlatti,
    Ich glaube nämlich, dass sich viele zu den hier schon manchmal verpöhnten (verpönten?) Opfern machen, WEIL sie gelernt haben, dass man ihre Probleme nur ernst nimmt, wenn sie jammern und sich hängen lassen!
    Und um noch weiter vom Thema abzukommen: wie reagiert man auf sowas dann richtig? Einerseits kann man Verständnis für das "Opfer" zeigen, verhält sich damit sozial und "gut", zementiert damit vielleicht aber auch diese vielleicht weniger sinnvolle Haltung. Andererseits ist fehlendes Verständnis für die Probleme zu zeigen auch keine Lösung, denn man ändert damit wohl kaum die Haltung der Betroffenen, sondern verletzt sie. Ich finde das Beispiel des Bettlers ziemlich eindrücklich: hilft man dieser Person mehr, wenn man etwas spendet, oder wenn man nichts spendet? Ich habe keine Lösung für dieses Problem.

    @Hilti

    Wie hast du dich nun entschieden?

    LG,

    Scarlatti

  8. #8
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Kein Verständnis von Familie

    Hallo Scarlatti,

    (hab nicht vergessen, dass ich dir noch meine Theorie mitteilen will...aber ich arbeite zZ noch an der perfekten Formulierung!)

    Zu deiner Frage, wie man auf die "Opfer" reagiert:

    Dazu muss man, denke ich, zu nächst unterscheiden (können), ob es tatsächliche Opfer sind...oder ob sie sich aus einer Verzweiflung heraus (und mE: legitim!) zum Opfer machen!


    Jetzt müsste man noch klären, wann man Opfer ist und wann man gefühltes Opfer ist...das führt hier aber zu weit.


    Ich denke echte Opfer (und seien es die Opfer der Gesellschaft..Obdachlose zB.) brauchen in erster Linie immer Hilfe zur Selbsthilfe (und da muss man schauen, welcher Mangel zum Opfer sein geführt hat). Das kann natürlich nicht jeder immer leisten....

    Gefühlte Opfer, werden ja zu Opfern aus mangel an Verständnis....also muss dieser Mangel behoben werden... wenn das nicht reicht, brauchen sie Hilfe zB. durch Perspektivwechsel (Lösungswege vorschlagen... die Fehlwahrnehmungen zurecht rücken...oder wo eben die Hauptproblematik des Einzelnen so liegt)

    Dazu muss man sich gut kennen und VERSTEHEN!... deswegen kann ja auch nicht jeder jedem helfen... (und deswegen greifen auch bei jedem andrére Therapieen...oder erst eine Therapeutenwechsel führt zum Erfolg usw.)


    Kurz gesagt muss meiner Meinung nach der Mangel behoben werden, der das Opfer zum Opfer und das gefühlte Opfer zum gefühlten Opfer macht...und zwar nicht über den Kopf des Betroffenen hinweg, sondern (das ist mE. essentiell) in Zusammenarbeit! Ansonsten führt der Betroffene nur Befehle aus und wenn keiner mehr da ist, der Befehle erteilt, steht man schnell wieder vor den alten Problemen.
    Und das ist nicht einfach... im Endeffekt sind die Hauptmängel wohl meist Selbstvertrauen und Vertrauen in andere Menschen (eins von beidem oder beides).


    Was hälst du von dieser Idee?

    L.G.
    happy

  9. #9
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Kein Verständnis von Familie

    auch ich habe das problem, dass in meiner familie (eltern, 5 ältere und 3 jüngere geschwister) ads nicht anerkannt wird. fast alle meine geschwister leiden unter psychischen störungen!

    ads ist eine modekrankheit, eine krankheit die von der pharmaindustrie erfunden worden ist.... was soll ich dies weiter kommentieren??
    wir alle wissen es besser!!

    um eine gesicherte diagnose zu erhalten, ist es sinnvoll ahnenforschung zu machen. ich bin bis 1625 zurückgekommen und habe charakterbeschreibungen, die fast 300 jahre alt sind. bis vor ein - zwei jahren glaubte ich, bei uns hätte sich die französiche menthalität vererbt (stamme von hugenotten ab) aber heute weiss ich, dass sich das ads vererbt hat. auch andere namensträger haben ads und was auffällig ist, dass fast alle in sozialen, medizinischen, oder anderen berufen arbeiten, wo man studieren muss und es fast keine handwerker gibt. alle namensträger stammen vom gründer meines heimatdorfes ab.

    genug abgeschweift (ist ja normal bei uns ads-lern)

    fakt ist, dass ich mehr weiss als die anderen und ich gehe meinen weg und nicht den der anderen, auch wenn ich dadurch ausgegrenzt werde. ein großer teil meiner geschwister und wohl auch beide elternteile haben ads. ich beobchte sie seit meiner ersten ads-diagnose 2002 sehr genau.

    wer es nicht wahr haben will, es nicht begreifen will, der soll es eben lassen. ich kaufe keinem mehr hinterher, weil ich ihm diesbezüglich gutes will. wenn sie mir nicht glauben wollen, dann lass ich sie im unglauben.

    ich selbst bestrebe in eine ads-klinik zu gehen. in meiner nähe hat eine aufgemacht. sie gehört zu den schön-kliniken wie die in bad bramstedt Behandlungskonzept ADHS | Schön Klinik Bad Arolsen

    wenn die anderen lästern und meinen ich wäre faul und dumm, dann lass ich sie. ich habe freunde ECHTE freunde, die ich mehr als meine familie bezeichne als die verwandtschaftliche seite.
    "freunde sind die familie, die man sich selber aussucht"

    jetzt weiss ich net mehr was genau ich schreiben wollte und lass es einfach sein. eigentlich sollte ich meinen papierkram machen und aufräumen.....

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 148

    AW: Kein Verständnis von Familie

    @happy

    ich muss mal etwas länger über deinen Beitrag nachdenken, denn er enthält Gedanken, die ich bisher noch nicht ausreichend beachtet habe. Mache besser später mal ein neues Thema dafür auf, da es zu weit von Hiltis Problemen wegführt.

    @dopaminkille

    Sehr interessant, dass das ganze bei euch als Mentalität bezeichnet wird! Ich habe da eine ähnliche Erfahrung. Meine Mutter ist Griechin und die Probleme in meiner Familie (habe fünf Geschwister) wurde auf negative "griechische Eigenschaften" (= chaotisch, unzuverlässig etc.. ) zurückgeführt! Mein Bruder, der wohl die ausgeprägteste Symptomatik zeigt, hat sich voll in seiner angeblich griechischen Identität vergraben (ganz ehrlich, wir sind doch alle ziemlich deutsch).

    Als ich mit dem ADS um die Ecke kam, schaltete meine Familie natürlich sofort auf Durchzug. Kulturelle oder pädagogische Gründe werden wohl eher als Grund für Verhaltensauffälligkeiten akzeptiert als genetische Ursachen. Sind genetische Ursachen immer gleichbedeutend mit mentalen Krankheiten oder warum ist das so?

    Ansonsten stimme ich zu: man muss sich seine Verbündete selbst aussuchen. Ist nur vielleicht zu schwierig für viele, mit seiner Familie teilweise zu brechen.

    LG,

    Scarlatti

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