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Diskutiere im Thema Hausarzt von Diagnose erzählen?? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Hausarzt von Diagnose erzählen??

    Also mein Hausarzt weiß von der Diagnose. Allerdings laufen bei ihm auch alle Fäden zusammen und er bekommt auch von sämtlichen Fachärzten die Berichte. Ich finde das gut so. Denn so ist er immer genau im Bilde und kann gewisse Sachen dann auch einfach besser zuordnen. (unter anderem reagiere ich gern psychosomatisch auf Stress) Die ADHS-Diagnose hat er aber erst kommentiert als der Bericht aus der Reha kam und da nochmal ganz klar drin stand, dass es so ist.

    Letztendlich haben wir uns darauf geeinigt, dass ich die Tabletten weiter vom Psychiater verschrieben bekomme. Er könnte mir zwar das Rezept ausstellen, möchte es aber ungern, weil er sich mit ADHS im Erwachsenenalter überhaupt nicht auskennt und der Meinung ist, dass die Behandlung in Fachärztliche Hände gehört. Ich finde das sehr vernünftig.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Hausarzt von Diagnose erzählen??

    Ich komme gerade vom Arzt, hab alles erzählt.. Er war so rührend großartig dass mir fast die Tränen gekommen sind
    Ich berichte später ausführlicher, erstmal essen und aufräumen...
    LG

  3. #13
    ADLer

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.384

    AW: Hausarzt von Diagnose erzählen??

    Also ich denk auch, ein hausarzt sollt bescheid wissen und die fäden in der handhalten..

    ist es immer so.

    bin auf deinen bericht gespannt..

    denn

    ich bin schon über meine hausärztin zur diagnose..fachärzten und therapie gekommen

    nun nach umzug..stand ich da..fand nicht den richtigen und dacht.

    patient in der ads sprechstunde recht..

    momentan stell ich soviele anträge und

    hab keinen hausarzt..

    ja ich geh noch nicht mal mit fieber oder so..weil ich denk..dann muss mein grosses päckchen auch mit hin..

    darf ich euch an dieser stelle fragen, was würdet ihr tun..

    grad wenn reha und rente und behinderung bei mir anstehn..

    aber einfach so suchen?

    oder bei "Erkältung" gehen..und dann rest auf den tisch legen?

    ich hab keine ahnung..

    was denkt ihr?

    LG an

  4. #14
    ADLer

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.384

    AW: Hausarzt von Diagnose erzählen??

    upps..

    na da freu ich mich..

    lg

  5. #15
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Hausarzt von Diagnose erzählen??

    han-solo schreibt:
    Ich komme gerade vom Arzt, hab alles erzählt.. Er war so rührend großartig dass mir fast die Tränen gekommen sind
    Ich berichte später ausführlicher, erstmal essen und aufräumen...
    LG
    Och bitte, bekommen wir noch deinen Bericht?
    Ich hab den ganzen Thread durchgelesen und dann fehlt die Pointe...
    Ich hoffe, du hast nicht so viel aufzuräumen, dass du hier nicht schreiben kannst.
    Außerdem hab ich meinen Hausarztbesuch auch noch vor mir und bisher viele negative Erfahrungen mit Hausärzten und psychosomatischen, bzw. psychischen Beschwerden gehabt, da würd ich gern mal einen positiven Bericht lesen.

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Hausarzt von Diagnose erzählen??

    Hi, ja die Pointe fehlt , hier jetzt mal mein Bericht...
    Der Hintergrund dass ich so spät schreibe ist dass aufgrund ziemlich extremer Blutdruckwerte (stressbedingt) vom Arzt BetaBlocker zur kurzzeitigen Anwendung verschrieben bekommen, um diesen Teufelkreis aus Stress -> Blutdruck -> Stress zu durchbrechen.

    Anders als der Großteil der Patienten hab ich die Betablocker überhaupt nicht vertragen, war so gelähmt, körperlich und geistig und so extrem müde, dass ich die letzten 4 Tage nur liegend verbracht habe, gestern hab ich mich dann entschlossen die Blocker abzusetzen und dem Hochdruck durch Salzreduktion, täglichem Ausdauersport und autogenem Training beizukommen... Gestern noch das letzte Mal genommen, so langsam isses raus aus meinem Körper und ich bin wieder der Alte )

    So, ja zu meinem Arzttermin. Ich hatte n bisschen Bammel an dem Tag, gerade weil es extrem voll und hektisch war.
    Ich hab dann mit meinem körperlichen Problemen angefangen (Nacken/Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Herzrasen) und dann gefragt ob das erstmal "genug ist" oder ob er auch die vermeintliche Ursache hinter dem ganzen Wissen will - ich hatte ihm gegenüber schon gesagt dass ich mir sicher bin die Beschwerden seien psychosomatisch.. Ich hab dann direkt vom extremen Stress durch meine Abschlussarbeit angefangen, dass ich einfach nicht oder sehr schwer vorankomme, und hab dann von Konzentrationsproblemen direkt auf die ADS Diagnose übergeleitet..

    Als er dann mitbekommen hat was das ganze für ein Problemkomplex ist war er sehr verständnisvoll und hat sich wirklich Zeit genommen mich erzählen zu lassen, er war zwar auch leicht skeptisch weil in der Diagnose nur ein paar Score-Werte angegeben sind und er denen (wie ich übrigens auch) vergleichsweise wenig Aussagekraft zumisst, er war aber fachlich auf dem neuesten Stand und meinte dass der AD/HS Typus sich am deutlichsten aus der eigenen Biographie ablesen lässt, und hat mich gefragt wie das mit mir als Kind so war. Das klingt hier geschrieben vielleicht eher ablehnend, war es aber ganz und gar nicht, ich hab mich und meine Probleme da voll verstanden gefühlt. Er hat das ganze auch ziemlich gut auf den Punkt gebracht dass ich in Zukunft mein Leben und meine Lebensumstände meinem Typ, meinem Wesen anpassen muss um nicht wieder diverse Komorbiditäten hervorzurufen..

    Er war dann auch noch in der Lage mir zwei Psychotherapeutinnen zum empfehlen.. Insgesamt war - wie oben erwähnt - das ganze wirklich großartig und sehr befreiend, dass das mit den Betablockern nach hinten losgegangen ist - naja - morgen bin ich da, mal schauen was er sagt..

    Ich bin jetzt vor allem sehr froh dass mein Arzt jetzt voll im Bilde ist was mich betrifft, ich hab da wirklich Glück gehabt
    (warum zur Hölle ist die Schrift jetzt grün???)

    Naja, mal wieder viel Sorgen um nix gemacht im Vorfeld - aber so sind wir ja
    Liebe Grüße...

  7. #17
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Hausarzt von Diagnose erzählen??

    Danke für deinen Bericht.

    Du scheinst ja wirklich Glück mit dem gehabt zu haben, aber ich glaube, du hast dich auch recht gut ausgedrückt und die Gründe für deine Symptome gut hergeleitet. Obwohl das schon wieder Glück ist, dass du überhaupt so viel reden durftest und von A - Z erklären durftest, viele lassen einen gar nicht aussprechen und würgen einen mitten in der Eklärung ab mit den banalsten Tipps...,,Sie haben Stress, ruhen Sie sich mal aus"...öhm.

    Meine momentane Hausärztin ist auch recht nett und offen für fremdes Gedankengut, aber manchmal wird sie dann doch ungeduldig, nachdem sie am Anfang so voll verständnisvoll war und zugehört hat. Hat wahrscheinlich auch ADS. Aber ich denke schon, dass sie mir mit der Klinik-Diagnose Methylphenidat verschreiben wird oder mich zumindest an einen Psychiater überweisen. Alles in allem ist sie sehr hilfsbereit.

    lg Chamaeleon

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Hausarzt von Diagnose erzählen??

    han-solo schreibt:
    Er hat das ganze auch ziemlich gut auf den Punkt gebracht dass ich in Zukunft mein Leben und meine Lebensumstände meinem Typ, meinem Wesen anpassen muss um nicht wieder diverse Komorbiditäten hervorzurufen..
    Wie???
    Ich höre und lese das immer wieder, ... aber ich finde nicht die Antwort darauf.
    Wenns dafür ein Rezept oder eine "Bedienungslanleitung für ADS'ler" gäbe: ich hätte gerne eine ...





    (warum zur Hölle ist die Schrift jetzt grün???)
    Im Quelltext steht in eckigen Klammern dieser Code: "COLOR=#009900" und am Ende nochmal "/COLOR"
    Einfach löschen, dann ist die Farbe wieder normal.
    Oder drinlassen, dann hat dieser Teil meines Postings einen Bezug und keiner fragt sich, was ich hier geschreibselt habe

    LG Fliegerlein

  9. #19
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.322

    AW: Hausarzt von Diagnose erzählen??

    Hallo Fliegerlein,

    Fliegerlein schreibt:
    http://1.2.3.13/bmi/adhs-chaoten.net...quote_icon.png han-solo schreibt: http://1.2.3.13/bmi/adhs-chaoten.net...post-right.png
    Er hat das ganze auch ziemlich gut auf den Punkt gebracht dass ich in Zukunft mein Leben und meine Lebensumstände meinem Typ, meinem Wesen anpassen muss um nicht wieder diverse Komorbiditäten hervorzurufen..
    Wie???
    Ich höre und lese das immer wieder, ... aber ich finde nicht die Antwort darauf.
    Wenns dafür ein Rezept oder eine "Bedienungslanleitung für ADS'ler" gäbe: ich hätte gerne eine ...
    Dazu könntest du gut einen eigenen Thread aufmachen. Die Antworten würden mich auch sehr interessieren.

    Patty

  10. #20
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Hausarzt von Diagnose erzählen??

    Mein Hausarzt weiß von Anfang an Bescheid, und das ist auch gut so. Die Praxis des Arztes, der damals bei dir die Diagnose gestellt hat, befindet sich nicht gerade in der Nähe meines Wohnortes. Ich muss fast 2 Stunden mit den Öffentlichen in eine Richtung fahren. Deshalb haben wir uns drauf geeinigt, dass ich einmal im Quartal zu ihm komme und mir sonst das Ritalin vom Hausarzt verschreiben lasse. Beim letzten Mal ist allerdings was schief gelaufen. Eine junge Arzthelferin hat ganz frisch bei ihm angefangen und mir aus Versehen das falsche Rezept ausgestellt. Ich - typisch ADHS - habe es nicht richtig durchgelesen und in der Apotheke abgegeben. Als ich es am nächsten Tag holen wollte, haben die über 77 € von mir verlangt... meins kostet aber nur knapp 28 €, und so viel Geld hatte ich gar nicht mehr aufm Konto. Die Leute in der Apotheke waren total sauer, ich musste einige Tage ohne Medis auskommen und lese mir ab jetzt wirklich jedes Rezept genau durch.

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