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Diskutiere im Thema 1.Gespräch mit einem Psychologen- absolute Katastrophe im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 735

    AW: 1.Gespräch mit einem Psychologen- absolute Katastrophe

    rambojim schreibt:
    Ich mach jetzt einen Termin in der Uniklinik Münster und werde dort mit Herrn Miebach in Kontakt treten.
    Moin Rambo,
    nich Uni, - sondern EOS, daß ist sonst verwirrend für die werten Mitleser
    Grüüüße!

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 42

    AW: 1.Gespräch mit einem Psychologen- absolute Katastrophe

    Dass du die Geschichte mit dem Arzt abghakt hast, ist super. Weil wenn man vom Arzt nicht ernst genommen wird, ist das wirklich übel . Ich hole jetzt mal ein bisschen aus, weil mir das Thema wirklich am Herzen liegt:

    Ich habe das selbe bei meiner Frau erlebt: Sie hatte starke Schlafstörungen sowie Rückenschmerzen (die kamen auch von den Schlafproblemen, einfach weil der Körper sich nicht richtig erholen konnte). Der Arzt hat ihr kurz zughört und dann ein Antidepressivum verschrieben, was auch gegen die Schlafstörungen hilft. Technisch gesehen hat der Arzt alles richtig gemacht: Ursache für die Probleme war wirklich eine "depressive Verstimmung", genutzt hat es aber nicht viel.

    Dann sind wir zu einem anderen Arzt bzw. Ärtzin (Hausärztin) gegangen. Die hat meiner Frau einfach nur zugehört, sie nicht ständig unterbrochen und wirklich Mitgefühl gezeigt. Sie hat ihr auch einige Punkte erarbeitet, was man verbesseren könnte, damit es ihr besser geht. Erst dann hat sie ihr (kurzfristig) ein Schlafmittel verschrieben, einfach um den Teufelskreis zu durchbrechen (Angst, überhaupt ins Bett zu gehen). Und diese "Therapie" hat dann auch wirklich angesprochen - meiner Meinung genau deshalb, weil die Ärztin auf meine Frau eingegangen ist und mit ihr eine Lösung gesucht hat.


    Bei ADHS-Verdacht gibt es IMHO zwei typische Reaktion von Ärzten, die ihre Patienten nicht ernst nehmen:

    1. Das Problem einfach "leugnen"
    2. Schon nach fünf Minuten dem Patienten ins Wort fallen und einfach MPH o.ä. verschreiben. (Der Typ Arzt: "Nehmen sie zwei Aspirin und rufen sie mich morgen wieder an...)

  3. #23
    Kreativchaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 584

    AW: 1.Gespräch mit einem Psychologen- absolute Katastrophe

    Typ 2 hatte mir dann mal versehentlich, obwohl ich Kassenpatientin bin, eine Privatrechnung geschickt, wo ich für "gründliche Beratung" bezahlen sollte.

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 57

    AW: 1.Gespräch mit einem Psychologen- absolute Katastrophe

    Etosha schreibt:
    Moin Rambo,
    nich Uni, - sondern EOS, daß ist sonst verwirrend für die werten Mitleser
    Grüüüße!
    ohhh natürlich. EOS-Klinik, nicht die Uniklinik.

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 42

    AW: 1.Gespräch mit einem Psychologen- absolute Katastrophe

    rambojim schreibt:
    Ich werde mir das Buch auf jedenfall bestellen.
    Hallo Rambo,

    Ich habe nochmals nach dem Buch gesucht und gesehen, dass der gleiche Autor ein neues Buch geschrieben hat: "Driven to Distraction". Das Buch ist ziemlich etwa 10 Jahre nach dem ersten erschienen und soll deshalb auch dem neuesten Stand der Forschung entsprechen. Soweit ich gesehen habe, gibt es noch keine deutsche Übersetzung...

    Gruss

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 14

    AW: 1.Gespräch mit einem Psychologen- absolute Katastrophe

    Hallo,
    ich habe einen ähnlichen Fall bei einer Freundin erlebt und ganz egal wie später deine Diagnose lautet, das Verhalten dieses Arztes ist nicht professionell !!!!
    Lass dich davon nicht abschrecken !!!

    Ausserdem man kann erfolgreich sein trotz ADS, die schulischen Probleme stehen heutzutage im Vordergrund, weil schon bei Kindern danach gesiebt wird. Wenn Du z.B. nach Amerika blickst, wirst Du sehen viele ADSler sind nicht entdeckt worden weil Sie generell in der Gesellschaft zu wenig Leistung brachten, sondern, weil sie die vielen kleine Macken nicht ewig ignorieren konnten.

    Google mal Edward M. Hallowell und wenn Dich das Englische nicht nervt empfehle ich Dir die Seiten die mit seinen Projekten in Zusammenhang stehen.

    Und bitte nicht entmutigen lassen, Ärzte sind keine Götter auch wenn Sie das gerne glauben und falls Du ADS hast könnte die Tiefenpsychologie Dir sogar noch den Boden unter den Füßen wegreissen.

    Und noch eins, ich habe keine offizielle Diagnose, weil ich es nicht aktenkundig haben möchte (private negativerfahrungen), aber ich habe keinen Grund an meinem ADS zu zweifeln und irgendwie bin ich in einem Sitz durch die Schulzeit mit einem 2.0 Abitur
    Also dem eigenen Gefühl vertrauen und nicht aufgeben !

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: 1.Gespräch mit einem Psychologen- absolute Katastrophe

    Hi Rambojm,

    dieser Psychologe kann nicht seriös sein, wenn er so schnell eine Diagnose stellt und ADHS als Modekrankheit abtut. Ich denke, auch unter Ärzten und Psychologen gibt es gute und weniger gute.
    Ich finde es toll, dass Du Dir helfen lassen willst! Ich würde mich einfach mal nach guten Psychologen unhören, vielleicht auch hier im Forum. Es lohnt sich auf jeden Fall mit einigen Psychologen zu sprechen, bevor man sich für einen entscheidet.
    Und apropos Abitur geschafft und ADHS. Ich denke das eine schließt das andere nicht aus. Mein Ex-Freund, der auch ADHS hat, hat zwar die Schule nicht geschafft, aber er hat ein Studium abgeschlossen und promoviert nun in Philosophie. Also ADHS bedeutet nicht unbedingt schulisches oder akademisches Versagen.

    Ich wünsche Dir viel Glück und Durchhaltevermögen auf der Suche nach dem richtigen Therapeuten!!
    LG Sourire

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 36

    AW: 1.Gespräch mit einem Psychologen- absolute Katastrophe

    Sorry, daß ich das Thema noch einmal ausgrabe. Ich hoffe das verstößt nicht gegen irgendwelche Regeln hier.

    Das Problem, das im ersten Post beschrieben wird ist exakt der Kerngrund, warum ich mich persönlich nicht diagnostizieren lassen will. Ich weiß, daß ich ADHS habe. Habe mich viele Jahre intensiv damit beschäftigt und erfolgreich zu anderen Störungen etc abgegrenzt.
    Ich würde es kaum ertragen, wenn ich so einem Deppen begegne, der meint das sei eine Modekrankheit.
    Natürlich wäre es ganz gut, wenn man so nen Zettel zum herumwedeln hat, der einem bestätigt, daß man "anders" ist, aber ist er es wert?

    Das gleiche gilt bei guten Freunden: ich frage mich, welche Argumente man bringen könnte (abgesehen davon, die meisten Symptome aufzuzählen) um zu zeigen, daß man ADHS halt ernstnehmen muss.

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 165

    AW: 1.Gespräch mit einem Psychologen- absolute Katastrophe

    He Abbi,

    schön, dass Du das Thema nochmal aufgegriffen hast.


    Was Du beschreibst, die abwehrende Haltung, bei der Vorstellung, sich einem Neurologen/Psychiater gegenüber regelrecht verteidigen zu müssen, kenne ich von mir und von anderen, die unbehandelt weiterwurschteln, weil sie diese Hürde nicht anpacken können.

    Ist ja auch doof, wenn man auf Fragen wie: "Wie kommen sie bloß darauf, dass SIE ADHS haben? - Wer hat das diagnostiziert? Etwa Sie selbst?" (spöttisches Grinsen, abfälliger Ton) antworten soll.

    Wenn man dann nach Sätzen ringt und sich bemüht, unter den Zwischenbemerkungen des Arztes nicht die Fassung zu verlieren, ist das eine Situation, auf die man gerne verzichten würde.

    Wenn man sich das also nicht antun möchte, gilt es, eine Praxis aufzusuchen, die sich WIRKLICH auf ADHS spezialisiert hat. Dort ist die Chance, artgerecht behandlet und sauber diagnostiziert zu werden am größten.

    Allerdings kann es gut sein, dass man dafür ordentlich Geld in die Hand nehmen muß.

    Ich hab das ganze auf mich genommen, weil ich MPH ausprobieren wollte. Und ich bin froh, das ich es jetzt habe.


    Deine zweite Frage, wie man seinen Freunden erklären kann, was ADHS bedeutet, finde ich auch spannend.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es müßig ist, das gesamte Ausmaß erklären zu wollen.

    Selbst bei denen, die auch ADHSler sind, das aber nicht in ihr Selbstbild aufnehmen wollen.

    Ergebnis ist, dass ich es nur wenigen, sehr nahestehenden Personen gesagt habe und weitere Erläuterungen nur auf Anfrage und sparsam abgebe.
    Vor allem aus Selbstschutz. Die Weisheiten, die einem vor den Latz geknallt werden, sind einfach zu anstrengend und verletzend.

    "So ein Blödsinn, glaub doch nicht alles, was verbreitet wird. Vor allem den Mist von den Neurologen kannst Du doch völlig vergessen..." - Das kam von einem Kollegen, den ich ansonsten hoch schätze. Der Mann hat übrigens mal Psychologie studiert.
    Nach diesem Gespäch habe ich es tunlichst vermieden, ihm nochmal erkären zu wollen, was es für mich bedeutet, zu wissen, warum ich so ticke wie ich ticke.


    Liebe Grüße

    Muriel






  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 29

    AW: 1.Gespräch mit einem Psychologen- absolute Katastrophe

    hallo rambojm
    ich habe nach dem abi studiert, dann an der höheren fachhochschule pädagogik studiert und die lehrerausbildung gemacht, mich lange vertieft mit adhs (bei kindern) auseinandergesetzt, hatte nie fachliche - dafür soziale - probleme in der schule, x therapien hinter mir, bis mein jetziger psychiater die notbremse zog: nach drei sitzungen überwies er mich an einen kollegen und schnell war klar: schweres adhs. was mir zuerst nur ein müdes lächeln wert war. ICH? haha.
    warum ich dir das erzähle? vergiss diesen typen. glaub deinem herzen, glaube dem, was du in guten fachbüchern und bei psychologen/psychiatern findest, die spezialisiert sind. alles andere bringt wenig.

    alles gute auf deinem weg!
    ronja

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