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Diskutiere im Thema ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #81
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 86

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Ich will hier niemandem auf den Schlips treten, aber findet ihr die Diskussionen hier noch normal? Ihr tut so als könnte man Menschen Diagnosen anziehen, wie ein paar Schuhe. "zack, der is Borderline, so und der ist ADHSler"... ich mein, hallo? Wie soll das bitte gehen? Sowas gibt es einfach nicht. Aber scheinbar müssen sich hier viele mit einer bestimmten Diagnose identifizieren um zu wissen was für ein Mensch sie sind. Wenn das mal so einfach wäre...

    Bei der Anzahl an Persönlichkeitsstörungen die mittlerweile entworfen worden sind, kann man glaube ich jedem Menschen auf dieser Welt eine anhängen.
    Ganz allgemein sollte man bei psychisch gestörten Menschen unterscheiden zwischen Neurotikern und den Psychotikern, fertig. Borderliner liegen z.B. dazwischen, d.h. sie haben sowohl neurotische als auch psychotische Anteile. Deswegen heisst es ja auch Borderline = Grenzgänger. Wohingegen da der ADHSler eher zu den Neurotikern zählt. Und psychotisch heisst sowas wie, Dissoziation, gedanklich so weit abdriften das man nicht mehr man selbst ist etc.. Also richtig krass. Das sieht man den Leuten aber auch an der Nasenspitze an. Trotzdem würde ich niemanden in die Kategorie Borderline schubsen, für mich sind solche Leute dann halt einfach "krank".

  2. #82
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    MmmBop schreibt:
    Ich will hier niemandem auf den Schlips treten, aber findet ihr die Diskussionen hier noch normal? Ihr tut so als könnte man Menschen Diagnosen anziehen, wie ein paar Schuhe. "zack, der is Borderline, so und der ist ADHSler"... ich mein, hallo? Wie soll das bitte gehen? Sowas gibt es einfach nicht. Aber scheinbar müssen sich hier viele mit einer bestimmten Diagnose identifizieren um zu wissen was für ein Mensch sie sind. Wenn das mal so einfach wäre...
    Ich verstehe nicht, was du meinst.

    Ich habe mir keine Diagnose angezogen und mache das auch bei anderen nicht. Mir wurden quasi diverse Diagnosen angezogen. Und hier in diesem Thread geht es darum, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen ADHS und Boderline zu erörtern, weil eben einige hier beide Diagnosen gestellt bekommen haben.
    Die Behandlung (medikamentös wie auch psychotherapeutisch) ist für die jeweiligen Erkrankungen unterschiedlich.

    Ich für meinen Teil stelle mich aber nicht hin und sage: Du hast Persönlichkeitsstörung X und du hast Y. etc. Mir geht es nur um mich und darum, wie ich mit den Diagnosen, die mir gestellt wurden, umgehe. Kann ich die für mich so annehmen, oder eher nicht?

  3. #83
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 55

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    @ MmmBopie Diskussion ist nicht ganz unbedeutend. In diesem Thread sieht man ja, welche Auswirkungen für manche Leute Falschdiagnosen hatten.Apropos Anzahl der Persönlichkeitsstörungen: Im neuen DSM (2013) werden viele gestrichen. Es wird künftig eher „dimensional“ gearbeitet (ist aber auch schon sehr kritisiert worden). Trendwende: Viele Persönlichkeitsstörungen werden künftig nach DSM-V nicht mehr diagnostiziert

  4. #84
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 55

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Sorry, kann den Beitragn nicht mehr bearbeiten, das komische Smile ist von selber reingeschlüpft...

  5. #85
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 125

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Hallo zusammen

    klar ist es nicht toll, Etiketten zu verteilen. ich finde das auch nicht lustig. & es geht ja hier auch nicht darum jemanden als "besser" oder "schlechter" // "schwieriger" oder "einfacher" hinzustellen.
    (so verstehe ich es jedenfalls)


    Fliegenpilz schreibt:
    Die Behandlung (medikamentös wie auch psychotherapeutisch) ist für die jeweiligen Erkrankungen unterschiedlich.
    ich gehe mit Fliegenpilz einig, dass es für die Person selber wesentlich sein kann, ob dann auch die richtige Behandlung gezogen werden kann.
    manche Skills können dann unterschiedlich gelernt werden & somit ist die Chance grösser auch einen Nutzen zu haben.
    Das Ziel ist möglicherweise das gleiche, jedoch der Weg der Schlüssel...

    Grüsse aus der regnerischen Schweiz

    W.Nuss

  6. #86
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    MmmBop schreibt:
    Ich will hier niemandem auf den Schlips treten, aber findet ihr die Diskussionen hier noch normal? Ihr tut so als könnte man Menschen Diagnosen anziehen, wie ein paar Schuhe. "zack, der is Borderline, so und der ist ADHSler"... ich mein, hallo? Wie soll das bitte gehen? Sowas gibt es einfach nicht. Aber scheinbar müssen sich hier viele mit einer bestimmten Diagnose identifizieren um zu wissen was für ein Mensch sie sind. Wenn das mal so einfach wäre...

    Bei der Anzahl an Persönlichkeitsstörungen die mittlerweile entworfen worden sind, kann man glaube ich jedem Menschen auf dieser Welt eine anhängen.
    Ganz allgemein sollte man bei psychisch gestörten Menschen unterscheiden zwischen Neurotikern und den Psychotikern, fertig. Borderliner liegen z.B. dazwischen, d.h. sie haben sowohl neurotische als auch psychotische Anteile. Deswegen heisst es ja auch Borderline = Grenzgänger. Wohingegen da der ADHSler eher zu den Neurotikern zählt. Und psychotisch heisst sowas wie, Dissoziation, gedanklich so weit abdriften das man nicht mehr man selbst ist etc.. Also richtig krass. Das sieht man den Leuten aber auch an der Nasenspitze an. Trotzdem würde ich niemanden in die Kategorie Borderline schubsen, für mich sind solche Leute dann halt einfach "krank".

    Hm, also ich sehe das GANZ anders und denke auch, dass Du vielleicht einige Dinge falsch gedeutet hast und bei anderen Sachen einfach unrecht hast.

    Für MICH ganz persönlich ist es wichtig meine beiden Diagnosen zu haben, weil ich merke, dass das der einzige Weg für eine gute Behandlung meiner Symptome (egal von welcher Diagnose) ist. Es mag Menschen geben für die der Leidensdruck nicht gegeben ist, dann gebe ich Dir recht, dann ist es im Prinzip humpe was GENAU Sache ist.

    Für mich war es immer als wäre ich ein Lebewesen von einem anderen Planeten. Seit ich mal GENAU weiß was Sache ist erklären sich einige Dinge "einfach" und ich kann lernen an meinen Problemen zu arbeiten und die Dinge unter denen ich leide versuchen in den Griff zu bekommen. Dazu ist eine genaue Diagnostik nötig und für mich war es auch ziemlich wichtig was mit ADHS und was mit Borderline zu tun hat. Vielleicht ist das schwierig nachzuvollziehen, wenn man nicht selbst betroffen ist, aber ich will einfach wissen WOMIT ich da leben muss. Ich muss lernen damit umzugehen und das kann ich nur wenn ich weiß WOMIT! Geht mir zumindest so. Ich denke das ist einfach eine Ansichtssache und ich kann verstehen was Du meinst! ABER ich habe immer mehr das Bedürfnis hier mal klar zu machen WAS Borderline ist, denn ich glaube sooo einfach wie manch einer sich vorstellt ist die Sache nicht zu erklären! Für mich selber war das ein Begriff mit dem ich relativ wenig anfangen konnte und ich merke immer mehr, dass so gut wie keiner Ahnung hat (so wie bei ADHS eben auch und es gibt mindestens genausoviele Vorurteile) und viele Menschen geschockt sind. Als ich damals sagte "Ich habe meine ADHS Diagnose bekommen" da reagierte NIEMAND erschrocken oder geschockt oder gar mit Ablehnung. Als ich vor einigen Wochen dann die Doppeldiagnose bestätigt bekommen habe reagierten manche Leute echt heftig. Ich versteh es nicht.... aber ich denke, dass es viel daran liegt, dass da in den Köpfen was sehr falsches verankert ist!
    Ich habe einen Text geschrieben, den ich bei Gelegenheit mal einstellen werde, vielleicht hat der ein oder andere ja Interesse das mal zu lesen.

    "Das sieht man den Leuten an der Nasenspitze an".... soso .... also mit hat noch NIEMAND im Vorfeld an der Nasenspitze angesehn, dass ich eine Persöhnlichkeitsstörung habe... und ich muss ganz ehlich sagen, dass die Aussage die Du da triffst "einfach krank" mich persönlich verletzt! Zumal Du Dich bevor Du solche Aussagen triffst mal ein bissl besser informieren solltest. Ich bin schon in mitten von mehreren Leuten dissoziiert und EINE Person hat es bemerkt und wußte nicht mal genau WAS sie da bemerkt hat. Wenn jemand dissoziiert kann das ganz unterschiedliche Formen haben. Ich persönlich kenne aus eigenem Erleben zwei und es gibt unzählige mehr....
    In dem Fall sollte man auch nicht alle über einen Kamm scheren ! Das ist genauso eine beschissene (entschuldige) Aussage wie "Borderliner sind die die sich Ritzen/Schneiden" SCHWACHSINN!!!! Ja Selbstverletzendes Verhalten gehört OFT zum Krankehitsbild, aber nicht immer und viele Menschen mit einer BPS haben sich in ihrem Leben noch nicht geschnitten..... mehr dann in dem oben erwähnten Text!


    LG

    Rose

    PS: Das mit den "Grenzgängern" ist auch so ne Sache.... MIR wurde für diese Bezeichnung eine andere Erklärung genannt....

  7. #87
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Hallo Rose,

    Für MICH ganz persönlich ist es wichtig meine beiden Diagnosen zu haben, weil ich merke, dass das der einzige Weg für eine gute Behandlung meiner Symptome (egal von welcher Diagnose) ist.
    Das sehe ich auch so.
    Es ist wichtig, die richtige Diagnose und damit auch angepasste Therapie zu erhalten.

    Es ist aber auch so, eine falsche Borderlinediagnose kann ebenso fatal für die betroffene Person sein, als wenn eine solche Störung übersehen wird.

    Im Fall ADHS und Borderline ist es um so fataler, da sich beide Diagnosen zwar ähneln, aber in der Grundbehandlung, also der Medikamentösen Therapie klar unterschiedliche Konzepte zum Einsatz kommen.

    Liegt eine Borderlinestörung isoliert vor, so erziehlt man man mit der Dialektisch Behavioralen Therapie nach M. Linehan (DBT) plus ev. stabilisierenden Medis gute Erfolge.
    Hat man ein isoliertes AD(H)S, so erziehlt man mittels gezielter Medis (meist MPH) plus Coaching recht gute Erfolge.
    Hat man beide Störungen, so ist eine kombinierte Therapie sinnvoll.

    Aber es ist mir auch wichtig noch anzufügen, dass wir letztendlich alles Individuuen sind.
    Es gibt zwar quasi standardisierte Therapieverfahren, aber letztendlich ist doch jeder Mensch aufgrund seiner Geschichte, Biologie und Erfahrungen einzigartig.
    Es kann deshalb auch mal sein, dass eine Schema-F Therapie, auch wenn sie hundertfach erwiesen ist, nicht den gewünschten Erfolg bringt.

    LG Nicci

  8. #88
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 86

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Ich habe mir keine Diagnose angezogen und mache das auch bei anderen nicht. Mir wurden quasi diverse Diagnosen angezogen. Und hier in diesem Thread geht es darum, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen ADHS und Boderline zu erörtern, weil eben einige hier beide Diagnosen gestellt bekommen haben.
    Die Behandlung (medikamentös wie auch psychotherapeutisch) ist für die jeweiligen Erkrankungen unterschiedlich.
    Ja, den Menschen werden Diagnosen angezogen, weil der Mensch an sich danach bestrebt ist, alles zu kategorisieren. Sonst fühlen wir uns unwohl, wenn wir keine vermeintliche Ordnung ins System bringen. Ob den Patienten und Klienten damit geholfen ist, ist wohl eine andere Geschichte. In erster Linie geht es ja immer darum Kohle zu machen. Und mit der Diagnose "Borderline" z.B. lässt sich bei der KK die Therapie bis Ende ausreizen, daher werden viele Klienten damit "gelabelt". Ich glaube der Punkt, auf den ich in meinem o.g. Beitrag hinauswollte, wurde nicht ganz erfasst bzw evtl habe ich zu diskret darüber lamentiert. Ich meine, dass wir letztlich alle Mischtypen mit unterschiedlich "gestörten" Anteilen/Eigenarten sind; von daher finde ich eine Diskussion, welche darauf abzielt die Unterschiede zwischen STörung A und Störung B heraus zu stellen sinnlos. Und das sehe ich auch im Bezug auf eine evtl medikamentöse Therapie so.
    Was mir bei den meisten Menschen auffällt, ist dass sie sich voll und ganz mit einer ihnen gestellten Diagnose identifizieren. Das fängt schon an mit "Ich bin xyz..." Sowas finde ich halt sch... .


    Für mich war es immer als wäre ich ein Lebewesen von einem anderen Planeten. Seit ich mal GENAU weiß was Sache ist erklären sich einige Dinge "einfach" und ich kann lernen an meinen Problemen zu arbeiten und die Dinge unter denen ich leide versuchen in den Griff zu bekommen. Dazu ist eine genaue Diagnostik nötig und für mich war es auch ziemlich wichtig was mit ADHS und was mit Borderline zu tun hat. Vielleicht ist das schwierig nachzuvollziehen, wenn man nicht selbst betroffen ist, aber ich will einfach wissen WOMIT ich da leben muss. Ich muss lernen damit umzugehen und das kann ich nur wenn ich weiß WOMIT! Geht mir zumindest so. Ich denke das ist einfach eine Ansichtssache und ich kann verstehen was Du meinst! ABER ich habe immer mehr das Bedürfnis hier mal klar zu machen WAS Borderline ist, denn ich glaube sooo einfach wie manch einer sich vorstellt ist die Sache nicht zu erklären! Für mich selber war das ein Begriff mit dem ich relativ wenig anfangen konnte und ich merke immer mehr, dass so gut wie keiner Ahnung hat (so wie bei ADHS eben auch und es gibt mindestens genausoviele Vorurteile) und viele Menschen geschockt sind. Als ich damals sagte "Ich habe meine ADHS Diagnose bekommen" da reagierte NIEMAND erschrocken oder geschockt oder gar mit Ablehnung. Als ich vor einigen Wochen dann die Doppeldiagnose bestätigt bekommen habe reagierten manche Leute echt heftig. Ich versteh es nicht.... aber ich denke, dass es viel daran liegt, dass da in den Köpfen was sehr falsches verankert ist!
    Ich habe einen Text geschrieben, den ich bei Gelegenheit mal einstellen werde, vielleicht hat der ein oder andere ja Interesse das mal zu lesen.

    Ich habe viele viele sog. Borderliner kennengelernt und ich denke ich weiß ziemlich genau, was es mit dieser "Störung" auf sich hat. Das ich selbst keinen Leidensdruck hätte oder nicht wüsste, womit die meisten hier auf dem Forum zu kämpfen haben, kann ich für mich ausschließen. Dafür habe ich selbst zu viel erlebt und gefühlt und auch genug Therapie gehabt. Ich weiß also wovon ich rede.


    "Das sieht man den Leuten an der Nasenspitze an".... soso .... also mit hat noch NIEMAND im Vorfeld an der Nasenspitze angesehn, dass ich eine Persöhnlichkeitsstörung habe... und ich muss ganz ehlich sagen, dass die Aussage die Du da triffst "einfach krank" mich persönlich verletzt! Zumal Du Dich bevor Du solche Aussagen triffst mal ein bissl besser informieren solltest. Ich bin schon in mitten von mehreren Leuten dissoziiert und EINE Person hat es bemerkt und wußte nicht mal genau WAS sie da bemerkt hat. Wenn jemand dissoziiert kann das ganz unterschiedliche Formen haben. Ich persönlich kenne aus eigenem Erleben zwei und es gibt unzählige mehr....
    In dem Fall sollte man auch nicht alle über einen Kamm scheren ! Das ist genauso eine beschissene (entschuldige) Aussage wie "Borderliner sind die die sich Ritzen/Schneiden" SCHWACHSINN!!!! Ja Selbstverletzendes Verhalten gehört OFT zum Krankehitsbild, aber nicht immer und viele Menschen mit einer BPS haben sich in ihrem Leben noch nicht geschnitten..... mehr dann in dem oben erwähnten Text!
    Tut mir leid, wenn ich dich mit meiner Äußerung verletzt habe. Ich wollte niemanden damit stigmatisieren oder ähnliches. Denn wie gesagt, halte ich von Labels nichts. Daher auch das ""krank "".
    Ich persönlich habe allerdings sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, die von sich selbst behaupteten "Borderliner" zu sein. Daher maße ich mir an zu sagen, ich würde viele "betroffene" als solche bereits im Vorfeld identifizieren können.

    Aber es ist mir auch wichtig noch anzufügen, dass wir letztendlich alles Individuuen sind.
    Es gibt zwar quasi standardisierte Therapieverfahren, aber letztendlich ist doch jeder Mensch aufgrund seiner Geschichte, Biologie und Erfahrungen einzigartig.
    Es kann deshalb auch mal sein, dass eine Schema-F Therapie, auch wenn sie hundertfach erwiesen ist, nicht den gewünschten Erfolg bringt.
    Hätte man nicht besser sagen können!

  9. #89
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 168

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    hallo.Ihc bin auhc borderliner und habe nun auhc die diagnose ADHS.Meine therapeutin bin seit 2003 da die ist auf borderline spezialisiert meint wenn ihc jetzt medikamnete bekomme wegen adhs heiss das nicht das borderline weggeht.Bei mir sind alle neun kriterien für borderliner erfüllt und sie meint aufgrund meiner familiengeschichte das beises da war vater bordi mutter adhs.Es könnte sein das ein zwei kriterien weggehn wie die impulsivität und das selbstverletzten.Ihc hab dbt gemacht in der klink 12 wochen und danach 2jahre ambulant.Da hab ich mich schon wieder erkannt aber die skills das war nie meins.Das passte irgendwie nicht und die achtsamkeit ist zwar gut aber das ging auch nicht ihc habs versucht mach mich agressiv.Genau wie entspannung.Ihc bin im Forum für borderliner und merke immer wieder das das auf mich zu trifft genau wie adhs.Ihc bin gespannt was passiert wenn ich die medikamnete nehme aber das die borderlinestörung weggeht ist wohl eher wunschdenken.Impulsivität haben ja beide aber dieser selbsthass den borderliner haben haben adhs leute nicht ,meint meine therapeutin.Nuja ich hab jetzt 2therapeutinnen eine für jede störung und arbeite nun an beiden mal sehen was dabei herum kommt.

  10. #90
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.320

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    MmmBop schreibt:
    Und psychotisch heisst sowas wie, Dissoziation, gedanklich so weit abdriften das man nicht mehr man selbst ist etc.. Also richtig krass. Das sieht man den Leuten aber auch an der Nasenspitze an. Trotzdem würde ich niemanden in die Kategorie Borderline schubsen, für mich sind solche Leute dann halt einfach "krank".
    Ups. Ich dissoziiere. Dennoch heißt es bei meinen Diagnosen: "nicht psychotisch". Trotzdem habe ich Boderlineanteile. Was das Verstehen von ADHS/Borderline angeht, finde ich diese Diskussion hier sehr wichtig für mich.

    Ob man mir meine Störungen an der Nasenspitze ansehen kann?

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Thema: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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