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Diskutiere im Thema ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #11
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Also ich habe beide Diagnosen bekommen, allerdings in den jeweiligen Ambulanzen, nicht während eines Klinikaufenthaltes, dort tendierte man eher zu Borderline und mittlerer Weile bekomme ich aber von allen Seiten heran getragen ich hätte weder das eine noch das andere sondern es würde vieles auf eine komplexe Postraumatische Belastungsstörung hindeuten ... im Endeffekt, ist es mir relativ gleichgültig wie das Kind sich nennt, bin froh, dass dich die Krankheitsbilder kenne und mich damit auseinander setzen konnte und ansonsten immer auf der Suche nach neuen - hilfreichen - Strategien mit bestimmten Problemen umzugehen.

    Könnte auf Anhieb auch nicht wirklich auseinander zerfeln was jetzt letztendlich in welches Bild gehört, vielleicht gibt da manch Uniklinik klare Antworten? Müsste mal anfragen.

  2. #12
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Ich hab auch beide Diagnosen bekommen, kann inzwischen auch recht gut auseinander halten, was von was kommt. Lässt sich aber nur sehr schlecht erklären. Von außen betrachtet kann man es garnicht unterscheiden, weil ADS und Borderline oft genau das gleiche Verhalten verursachen können. Die Gefühle dahinter unterscheiden sich aber schon. Gefühle/Intentionen die von ADS ausgehen haben für mich oft etwas kindlich-naiv-neugieriges. Borderline nehme ich eher als feurig, schwer kontrollierbar und (selbst-)zerstörerisch wahr.

    Hoffe das versteht jemand, obwohl es für mich selbst schon wirr klingt... ^^

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 252

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Hallo Kathrin,

    vielen dank für deinen beitrag. ich habe die diagnose ADHS und auch die diganose BORDI.

    die grundanspannung ist bei mir tatsächlich sehr hoch. in einer therapie habe ich gelernt das bordi meist eine grundanspannung von 30 haben - auf einer skala von 0 - 100.

    ich glaube, wie du ja auch, das bordis unter den gleichen "nebenerkrankungen" leiden wie die adsler auch. doch die grunderkrankung, denke ich, ist eine andere, da man bei ads nicht mit selbstverletzung und druckabbau zu tun hat.

    lg chaot01

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Also bei Borderline hat man auch nicht zwingend mit Selbstverletzung und so zu tun - SVV gibt es - wie bekannt sein sollte unabhängig von Borderline als eigenständiges Bild. Und ich denke selbst verletzendes Verhalten, ob jetzt über körperliche Schädigung oder über die emotionale Schiene ;-)... kann es sowohl bei Borderline als auch bei ADHS geben, muss es aber nicht.

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Hallo Strup,

    danke für deinen Beitrag. So, nun melde ich mich endlich.

    Ich denke auch, dass es ein fliessender Uebergang geben mussk, aber eben, wo ist die Grenze.
    Was bei mir vorliegt, ist glaub ich eine Vermischung aus beiden Krankheiten.
    Ich denke mal, dass die Schusseligkeit vom ADHS, die emotionale Instabilität eher vom BL her kommt.
    Aber eben, ich glaub, nicht mal Fachläute können die beiden Diagnosen wirklich differeenzieren.

    Lg Nicci

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 23

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Hallo,

    auch ich habe beide Diagnosen und muss sagen, dass die Bordi Diagnose vielleicht ein bisschen übereilt war. Aber immerhin konnte ich lange dadurch gestützt werden. Ich habe die Diagnose das erstmal mit 12 Jahren bekommen (da hieß die nur iwie anders, komm gerade nicht drauf wie) dann mit 18 Jahren wurde gesagt, "jap, die hat das!" und ich kam in mehrere Therapien, hauptsächlich stationär, die DBT-Therapie in Warstein hat mir sehr geholfen wieder ein selbstbewusstsein zu entwickeln, denn das war durch Mobbing futsch. Heute ist es eher unklar ob ich es habe oder nicht es wird bei mir vermutet das ich mehrere Komorbitäten haben, die im ganzen den Eindruck von Borderline vermitteln.

    Die klassischen Symptome eines Bordis habe ich nämlich nicht, kein schwarz weißd denken, etc.
    Ich bin depressiv und ein ziemlicher pessimist habe auch SVV gehabt aber nicht um Druck los zu werden sondern eigentlich als Hilferuf den man zunächst nicht hörte. Seit mehr als 1,5 Jahren habe ich keine SVV mehr, dafür gerate ich oft in aggressionen die ich aber versuche mit tanzen und Sport anders rauszulassen. Was nicht immer einfach ist und ab und an bekommt auch mein Menne davon was ab.

  7. #17
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Hallo Schnubbel,

    Konzentrationstests wurden mit mir nie gemacht.
    Es hiess bei mir einfach dauernd, dass ich kein ADHS haben könne, da ich gute Primarschulzeugnisse hatte.
    Wie viel ich für die guten Noten jedoch investiert hatte, hat niemanden interessiert. Ganze Nachmittage hatte ich damit verbracht, mir den Schulstoff, der einfach nicht in den Kopf wollte reinzutrichtern.
    Im Nachhinein denke ich oft, es wäre besser gewesen, ich hätte mich die Jahre hindurch nicht so angestrengt, um den Anforderungen irgendwie gerecht zu werden. Meine Not wäre vielleicht eher erkannt worden.

    Das Problem mit dem Gurten ist, dass man dadurch keine Probleme löst, sondern man verschiebt sie eher.
    Bei mir haben die das gemacht, weil es eine dumme Abteilung war, der Assistenzarzt ein Borderlinefanatiker war, der meinte, wenn ich nur wolle, würde ich meine Spannungen mit Skills in den Griff kriegen.gr
    Klar, in ner Akutphase ist Gurten die einzige Lösung. Aber man muss eben schon die Fakten und die Sachlage überprüfen, bevor man zu solchen Mitteln wie Gurten greift.
    Nun, immerhin ich bin die einzige Patientin, die es geschafft hat, sich von den Gurten zu befreien ;-), dafür habe ich mir ein Fussgelenk ausgerenkt, das mir heute noch weh tut. Aber es war es Wert.

    Vlg Nicci

  8. #18
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Hallo Strup,

    in der Situtation hat mir das gegurtet werden auch geholfen. Ich hab mich nicht dagegen gewehrt. Nur habe ich mich dann nach sechs Stunden befreit, weil es mir zu öde wurde.
    Die Wut steigt bei mir eher jetzt im Nachhinen, weil es hätte vermieden werden können, wenn bei mir die ADHS-Diagnose ernst genommen worden wäre.

  9. #19
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Hallo Schnubbel,

    bei mir war es dann so, dass ich mich einfach nur zusamme, ngenommen habe, um einfach nur nach Hause entlassen zu werden. Das Vertrauen in das Behandlungsteam konnte ich irgendwie nach so einer Aktion nicht mehr wirklich zurückgewinnen.
    Genau, wie du sagst, man kann doch Symptome nicht einfach verbieten. Man muss die Ursachen, die zu den Symptomen geführt haben, ernst nehmen.
    Sonst kommt die Spannung immer und immer wieder und der Teufelskreis kann nicht unterbrochen werden.

    Vlg Nicci

  10. #20
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    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 23

    AW: ADHS und Borderline, was sind die Unterschiede?

    Ich wurde auch Jahre lang unter schwere Psychopharmaker gesetzt weil ich ja auch so labil war.
    Anstatt bei mir die Ursache zu finden und nicht nur die Symptome zu behandeln.
    Als ich das erste Mal den Verdacht dann in der Klinik äußerte haben die mich doch glatt ausgelacht. Nachdem ich einen Aufstand geschoben habe und sogar zum Oberarzt gegangen bin hat man dann nen halbherzigen "Test" gemacht. Dieser bestand aus Zahlen vorwärts und rückwärts wiederholen, 2 Fragebögen und noch 2 anderen Dingen mehr war das nicht.

    Ich war sauer sag ich euch, aber der Hammer kam erst noch. Als ich dann zum Diagnosegespräch geladen wurde hieß es nur. Dass ich es zwar laut den Tests es 100% hätte aber die Fremdeinschätzung (die die Krankenschwestern machen sollten) würde das in keinsterweise stützen und somit hab ich es nicht.
    Zack, da saß ich nun. Vollkommen baff. Erst 1 Jahr später, als mich mein Freund mal mit zu seinem Therapeuten nahm und dieser mich ernst nahm. Da bekam ich dann die Diagnose (ADHS+Komo) schwarz auf weiß!

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