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Diskutiere im Thema Diagnose: ADHS im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 24

    Diagnose: ADHS

    Hallo zusammen,

    gestern hatte ich nach laaaanger Wartezeit endlich meinen Termin bei Dr. M. A. in
    Hannover.

    Die Diagnose, wie schon vermutet: ADHS.

    Im Mai habe ich den nächsten Termin zwecks Medikamente etc.
    In der Zwischenzeit soll ich nochmal mein Blut auf Schilddrüse überprüfen lassen und
    ein EKG soll gemacht werden.

    Beides wird positiv sein, da ich vor etwa 6 Monaten eine Knochenmarkspende gemacht habe und die mich 10x auf den Kopf gestellt haben.

    Nun zu meinen Fragen:

    Ich musste nur ein paar Fragebögen ausfüllen, meine Frau und meine Eltern auch.
    Dann noch ein etwa 15 Minütiges Gespräch mit dem Doc.
    Dann kam schon die Diagnose....recht fix wie ich finde, ging es bei Euch auch so schnell?

    Ich denke oder hoffe Dr. M. A. wird schon Ahnung haben und die Diagnose stimmt...

    Da es ab Mai anfängt mit Medikamente und ich nicht weiß welche genau ich bekomme,
    wollte ich mal ein paar Infos zu den Medikamenten bekommen, die Ihr so nehmen müsst (Nebenwirkung, Verträglichkeit etc.)

    Natürlich kann ich diese Sachen auch den Arzt fragen aber 1. dauert es noch bis zum Termin und 2.steht man hier im Forum nicht so unter Zeitdruck wie in der Praxis.

    Ich habe schon etwas Angst, das ich durch die Medikamente nicht mehr der "alte" bin.
    Ich habe schon mit meiner Familie,Freunden darüber gesprochen.
    Die haben auch Bedenken und meinten, du bist doch schon immer so witzig,"durchgeknallt" gewesen, hoffentlich bleibt das so....

    Ich meine, ich bin jetzt 34 jahre und bin, so wie ich bin schon seit dem ich denken kann.....versteht Ihr was ich meine...?

    Aber es muss sich ja was ändern, das weiß ich ja selbst, denn ich ecke mit meinem Verhalten schon des öfteren an....

    Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

    Liebe Grüße

    Dogg

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Diagnose: ADHS

    Hi Dogg,


    das ging ja wahnsinnig schnell mit der Diagnose! Mein erstes Gespräch ging über eine Stunde und da war Diagnose noch gar kein Thema, erstmal ein Satz Fragebögen und es stehen EKG, EEG, IQ-Test und diverse Testverfahren (Konzentrationstest etc.) an. Aber vllt war es bei dir auch viel eindeutiger als bei anderen ...

    Bezüglich dem anderen weiß ich, was du meinst. Man will ja am Ende nicht auf andere wie ein kontrollierter Zombie wirken, sondern das, was den Charakter ausmacht, also die Herzlichkeit, den Humor, die liebenswürdige Durchgeknalltheit, die Kreativität etc. behalten.


    LG Jumper

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Diagnose: ADHS

    Dogg schreibt:
    Ich meine, ich bin jetzt 34 jahre und bin, so wie ich bin schon seit dem ich denken kann.....versteht Ihr was ich meine...?
    Ich habe auch ziemlich lange gebraucht (25 Jahre) um herauszufinden warum ich anders bin, jetzt habe ich meinen Diagnosetermin und Zweifel immernoch etwas. Ich war halt schon immer irgendwie anders, aber früher dachte ich, ich sei verrückt, ich würde mir nicht genug mühe geben oder ich wäre einfach schwach.

    Ich glaube es war ein guter Schritt mit der Diagnose, zumindest weißt du jetzt sicher, was da nicht stimmt.

    Die Angst nicht mehr du selbst zu sein, ist (meiner Meinung nach) unbegründet, ich denke wenn du Veränderungen an dir bemerkst, die dir nicht gefallen, lässt sich daran ja immer arbeiten - ich habe gute Erfahrungen mit Verhaltenstherapie gemacht. Und ich denke das ich da meinen Schwerpunkt auch nach der Diagnose setzen werde.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 92

    AW: Diagnose: ADHS

    Also ich hab meine Diagnose im Rahmen einer Psychotherapie ( mit 28 ) bekommen.
    Mein Therapeut hat mit zwei Tabletten zu testen gegeben und ich sollte ihm dann sagen, was passiert ist.
    Alleine an der Wirkung , so sagte er- könne er die Diagnose fast schon alleine fest machen.
    Bei jemandem ohne ADS/ADHS wirken diese Med. nicht, oder extrem anders.
    Nunja, er hatte recht damit.
    Das Mittel der ersten Wahl sind hir die Psychostimmulanzen ( Methylphenidathydrochlorid) und manchmal ist auch eine alternative oder kombination mit Antidepresieva angebracht. Das entscheidet aber der Arzt.
    Geh mal in erster Linie davon aus, das Du das Mph als erstes bekommst.
    Ist aber nicht meine subjectieve Meinung, ich spreche nur aus Erfahrung und hab das im Unterricht so gelernt.

    Das dadurch Deine Persönlichkeit verändert wird, ist schwachsinn.
    Es währe toll, wenns solche Med. geben würde- dann währen viele Persönlichkeitsstörungen so viel einfacher zu behandeln.

    Was es ändert und wieviel, das ist ja nach Person unterschiedlich.
    Was der eine als gut empfindet, kann bei dem anderen schlecht sein oder schlecht wirken.
    Ich habe mich zumindest nicht negatiev verändert- sondern nur positiev:

    Ich kann mich besser konzentrieren,
    besser zuhören
    besser verstehen
    besser wahrnehmen
    besser an einer Sache bleiben, ich durchdenke die Dinge vorher genauer, mein Kopf ist klarer- ruiger-geordneter
    kann besser fokussieren,...

    es gibt natürlich auch Nebenwirkungen und um diese gering zu halten, hab ich die Erfahrung gemacht: extrem niedrig dosiert, über einen längeren Zeitraum hin, den Körper gaaaaaanz langsam dran gewöhnen.
    Muß aber nicht bei jedem so sein- das ist meine Erfahrung, und dazu hat mir nicht mal mein Arzt geraten.

    Anfangs hab ich auch viel zu hoch dosiert ( Empfehlung des Arztes) und hatte viele Nebenwirkungen:

    Kopschmerzen, Schwindel, schlechte Laune, gereiztheit, hoher Puls, Appetitverlußt, Schwitzen, erhöte Temperatur,...
    Jetzt, ist alles weg- nur noch gut- hat mich aber viel Geduld gekostet- das hab ich mir auch immer wieder von anderen Patienten bestätigen lassen müssen- warten-warten-warten....

    Ab gesehen davon ist das MPH keine Wunderpille- also erwarte nicht zu viel- sie soll in erster linie für die koknitiven Beeinträchtigungen helfen.

    Was Dein eigendliches Verhalten in bestimmeten Situationen angeht, dafür gibts keine Med.
    Da hilft nur viel Trainig oder wie schon gesagt z.B. Verhaltenstherapie.
    Aber die Med. helfen, das Training / bzw. die Therapieen sinnvoller anzunehmen, umzusetzten und auch die Gründe, die evtl dafür sprechen, besser zu verstehen.

    Falls du sonst noch Fragen hast, dann lass dir doch in einer Apotheke die Pakungsbeilage kopieren.,
    Aber ich würde sie nicht all zu genau studieren, das schreckt nur ab und schließlich müssen da alle Nebenwirkungen drin stehen, auch die, die fast nie jemand bekommt.

    z.B. Medikinet, Ritalin, Concerta, Equasym,Methylphenidat von 1APharma ,oder Mph von Hexal.....
    Der wirkstof ist immer gleich.Such dir was raus.

    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen
    LG Irrlicht

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Diagnose: ADHS

    @irrlicht80: vielen Dank, du hast mir sehr geholfen!!!

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