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Diskutiere im Thema Erblichkeit von ADS/ADHS im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 36

    Frage Erblichkeit von ADS/ADHS

    Ich habe mal eine kurze Frage in die Runde:

    Ist es immer zwingend, dass Mutter oder Vater ebenfalls ADS/ADHS haben? Oder kann es auch wie manche anderen Erbkrankheiten weiter vererbt werden, ohne dass Symptome bei einem Elternteil auftreten?

    Viele liebe Grüße, Charis.

  2. #2
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 259

    AW: Erblichkeit von ADS/ADHS

    Also soweit ich weiß ist AD(H)S ausschließlich eine Erbkrankheit, und kann nur von den Elternteilen oder einem anderen aus der Familie stammen.

    Laße mich gerne eines besseren Belehren Bei mir habens beide Elternteile und meine Oma. zB hat mein Bruder leider nicht das Glück gehabt AD(H)S zu bekommen

    lg

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Erblichkeit von ADS/ADHS

    Also mein Neffe zum Beispiel hat eine Diagnose auf ADS (mit 9 oder 10 Jahren) bekommen - seine Eltern und Großeltern sind aber nicht auffällig bzw. schon gar nicht diagnosiziert (eigentlich keiner aus unserer Familie). Ebenso hat der Sohn meines Freundes eine Diagnose auf ADHS, aber sonst keiner aus der Familie bw. auch keinen Verdacht (zumindestkenen, von dem ich wüsste). Nun bezweifle ich nicht, dass ADS/ADHS vererbt wird, sondern habe mir nur die Frage gestellt, ob Träger dieses "Defekts" unbedingt auffällig sein müssen oder vielleicht ganz "normal" sein können und es trotzdem weiter geben?

    Viele liebe Grüße, Charis.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Erblichkeit von ADS/ADHS

    Hi,
    ich glaube das die Symptomatik nicht immer so stark ausgeprägt ist, und es deshalb nicht immer auffällt. Wenn die Anforderungen und Kontrolle von außen nicht so ausgeprägt ist gilt man eben nur als schusselig.

    Wer z.B. unter Dyskalkulie leidet hat hier in Deutschland ernsthafte Probleme(Schule, Ausbildung..). Würde in Afrika evtl. nicht auffallen und der jenige würde vielleicht als Stammesfürst gefeiert.

    Mit ständig steigenden Anforderungen steigt auch die Summe der "erkrankten Menschen" So stellt sich vielleicht grundsätzlich die Frage ob wir das Produkt unserer Gesellschaft sind oder ob es sich um eine Erkrankung im üblichen Sinn handelt!

    Abschließend: sicher hat mein Vater auch viele Auffälligkeiten, aber weder er noch sein Umfeld würde ihn als ADSler einstufen
    somit meine ganz klare Antwort: Ich weiß es nicht
    Geändert von schorchi (25.03.2011 um 15:34 Uhr)

  5. #5


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Erblichkeit von ADS/ADHS

    Hallo zusammen

    Wir haben zu diesem Thema mal eine Umfrage gestartet: http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...ndtschaft.html

    Da findet ihr viele Beiträge.

    Liebe Grüsse
    Pucki

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Erblichkeit von ADS/ADHS

    Hallo Pucki,

    danke für den Link. Habe ihn mir durchgeklickt. Und auch selbst etwas recherchiert:

    Ist ADHS erblich?
    http://www.mehr-vom-tag.de/images/spacer.gif
    Neuere Studien weisen darauf hin, dass erbliche Faktoren bei ADHS eine wichtige Rolle spielen. So wurde in Untersuchungen mit Zwillingen und Adoptivkindern im Vergleich zu leiblichen Kindern festgestellt, dass etwa die Hälfte aller Eltern, die selbst an ADHS litten, ein Kind mit dieser Erkrankung haben. Etwa 35 Prozent der ADHS-Kinder haben einen Verwandten ersten Grades, der ebenfalls an der Störung leidet.(1)
    1) Thapar A, Holmes J, Poulton K et al: Genetic basis of attention deficit and hyperactivity. Br J Psychiatry 174:105-111, 1999.
    http://www.mehr-vom-tag.de/images/spacer.gif
    Quelle:Wie entsteht ADHS?

    35% heißt für mich: Es ist nicht zwingend, dass Vater oder Mutter ADS/ADHS haben müssen, um selbst ADS/ADHS positiv zu sein, korrekt? Oder ineterpretier ich das falsch? Bzw. Ist die Seite überhaupt vertrauenswürdig?

    Viele liebe Grüße, Charis.

  7. #7


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.807
    Blog-Einträge: 40

    AW: Erblichkeit von ADS/ADHS

    Hallo

    Die Wissenschaft ist sich ziemlich einig, dass es bei AD(H)S nicht anders ist, als bei anderen psychischen Krankheiten/Störungen und im besten Falle nur eine gewisse Prävalenz vererbt wird.

    Für die Entstehung und den Verlauf sind aber noch deutlich mehr Faktoren entscheidend, vor allem natürlich psycho-sozialer Art.

    ADS bzw. ADHS ist aber in keinem Fall eine als solche zu bezeichnende Erbkrankheit.








    Liebe Grüße,
    Alex

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Erblichkeit von ADS/ADHS

    hi,
    hab mir um das thema auch schon sehr oft gedanken gemacht, denn in den letzten jahren, seit ich mich mehr für adhs interessierte habe ich meine familie ganz anders wahrgenommen. irgendwann kam mir der gedanke, und mir ist es wie schuppen von den augen gefallen.

    ich weiß nicht ob es wirklich adhs ist oder etwas anderes, aber ähnliche auffälligkeiten bzw. schierigkeiten die das ganze leben sehr beeinträchtigen, habe ich bei mehreren mitgliedern meiner familie entdeckt. bei meinem sohn wurde sowas schon vor rund zwanzig jahren diagnostiziert und bei nichten und neffen auch schon vor jahren.
    mein bruder ist jetzt auch in behandlung wegen schwierigkeiten.

    ein lieber onkel, der zwischenzeitlich verstorben ist und dem ich vor einigen jahren mal ein buch zum thema adhs gab, war auch total verblüfft, wieviele unserer probleme dort beschrieben wurden. wir hatte schon damals die theorie aufgestellt, dass es sich hierbei auch um ein erbliches problem handeln könnte.

    ausserdem glaube ich auch inzwischen, dass sich menschen mit ähnlichen schwierigkeiten aus vielerlei gründen oft finden ;-)

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Erblichkeit von ADS/ADHS

    Es MUSS nicht vererbt worden sein.
    Allerdings haben eine hohe Anzahl der Betroffnen in ihrer Familie mindestens einen der auch diese Störung hat.

    Also -> MUSS nicht, ist aber bei vielen so.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Erblichkeit von ADS/ADHS

    Hallo zusammen,

    bei uns gibt`s eine 100 %ige Trefferquote in mittlerweile 3. Generation. Allerdings auch bei der Neurodermitis, den ganzen Lebensmittelunverträglichkeit en (Laktoseintoleranz z.B.) und auch der Polyarthritis und vorzeitiger genetisch bedingter Arthrose. Wir schreien wohl immer hier (ist sowas auch vererbbar? *lol*).

    Letztendlich kommt es wohl auch immer drauf an, wie sensibel der Mensch an sich ist, dass die Veranlagungen auch "ausbrechen" zur Krankheit/Andersheit.

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