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Diskutiere im Thema Unglücklich funktionieren ODER Glücklich scheitern im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Unglücklich funktionieren ODER Glücklich scheitern

    Hallo noch mal,

    einen Nachtrag hätte ich noch. Wenn es darum geht, diagnostiziert zu werden, dann ist es wichtig, etwas zu bedenken.

    Wer bekommt die Information, dass man ADS hat alles? Es darf nicht sein, dass man dadurch irgendwie abgestempelt wird. Somit sollte es rein persönlich nur den Arzt und einen selber betreffen. Das Umfeld könnte es negativ für einen auslegen. Auch bei der Arbeit wäre es nicht gut, es bekanntzugeben. Dann sollte man die Medikamente ansprechen. Schließlich sind es ja nicht irgendwelche. Die fallen unter das Bmg, und das könnte auch Probleme geben, z. B. beim Autofahren. Diese Medikamente müssen erlaubt sein, damit man nicht als "Süchtiger" gesehen wird, und somit andere Probleme am Hals hat, die einem das Leben auch vermasseln können. Wichtig, dass es die Anderen nicht erfahren und dass man mit dem Gesetz nicht in Konflikt gerät.

    Das wärs einmal.

    rudi

  2. #12
    Kreativchaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 584

    AW: Unglücklich funktionieren ODER Glücklich scheitern

    Hallo, manche ADHSler kommen nur mit ADHS-Therapie/Coaching aus, andere brauchen Medis als Basis, damit die Therapie überhaupt greifen kann. Aber Medis ohne Verhaltensänderung sind eigentllich nicht der Sinn der Sache. Eine Psychotherapie braucht nicht jeder, aber ein Verhaltenstraining in Therapie oder Coaching schon. Das ist genauso, als wenn du Migräne hast und immer nur Kopfschmerzpillen einwirfst, aber dich nicht in deinem Verhalten um die Auslöser oder Risikofaktoren für Migräne kümmerst.

    AHDS ist nicht heilbar, weil es eine Stoffwechselstörung ist, soweit ich weiß, aber es bei ca der Hälfte der Kinder und Jugendlichen wächst es sich aus, wie ich gelesen habe. Und bei Erwachsenen können einige ihr Verhalten so ändern, dass sie keine Medis brauchen und andere wieder werden die Medis immer brauchen. Bei Jedem ist ADHS individuell unterschiedlich.

    Ich selber habe 49 Jahre lang gar nicht gewusst, dass ich ADHS habe und habe also ohne Medis und Verhaltenstherapie gelebt, habe mir selber Tricks und Lösungen ausgedacht. Ein super anstrengendes Ding mit vielen Burnouts und depressiven Episoden. Mit Medis ist das deutlich einfacher. Aber das ADHS ist nicht weg damit und je besser ich mein Verhalten anpassen kann, desto niedriger dosiert nehme ich es auch.

    Aber natürlich als die Chaotin, die ich bin, schaffe ich das notwendige Verhalten auch mal besser, oft schlechter, da helfen dann wieder die Medis. Aber vollkommen einfach ist mein Leben auch jetzt nicht. Eine Wunderheilung durch Medis habe ich sowieso nicht erfahren.

    Bei meinem Sohn, der stärker ADHS hat als ich, würde ich mal sagen, machen die Medis die Hälfte aus und das Verhaltenstraining die andere Hälfte, damit er kein Außenseiter wird.

    LG Maggy

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