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Diskutiere im Thema Wie geht man vor bei ADHS Verdacht? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Wie geht man vor bei ADHS Verdacht?

    bluebird schreibt:
    Hallo,
    hab das eben ein bisschen mitverfolgt.
    Ich hab auch grad ein Thema erstellt, wegen ADS Verdacht.
    Mein Hausarzt hat mich quasi als Ritalin-geilen Studenten abgestempelt und mir Fluoxetin verschrieben.
    Da du es ja ausprobiert hast und dich alles andere als begeistert anhörst, kannst du mir davon ein wenig berichten? (ggf als PN)
    Ich habe nicht wirklich vor es zu nehmen, aber nachdem mein Arzt so davon geschwärmt hat, wäre es für mich interessant mal eine "User-Meinung" zu kennen.
    Kleine Frage: Ist das echt so heftig eine Behandlung für ADS zu bekommen? Das hätte ich nie gedacht! Man lernt immer wieder dazu....
    Ist das bei Kindern mit dem Verschreiben von MP auch so heftig? In den Medien kommt es immer so rüber als ob es den Kindern beinahe aufgezwungen würde.
    Zunächst mal zu deiner Frage. Ja es scheint ein echtes Problem zu sein eine Behandlung für ADS zu bekommen, weil es einerseits zu wenig spezialisierte Ärzte gibt und andererseits man schon privat versichert sein muss, um überhaupt etwas erstattet zu bekommen.

    Das dein Hausarzt dir soetwas unterstellt halte ich in jedem Fall für wenig professionell, selbst wenn es so wäre, dürfte er dir sowas eigentlich gar nicht "sagen" oder dir ein solches Gefühl vermitteln. Auf ADHS bezogen halte ich Fluoxetin für keine gute Wahl. Bei mir persönlich hat es überhaupt nicht angeschlagen, konnte mich nur noch schlechter konzentrieren, war den ganzen Tag müde und bin dann schnell wieder auf mein Moclobemid umgestiegen, welches ich dir auch nur sehr empfehlen kann.

    Moclobemid ist ein AD des Typs reversibler MAO-Hemmer und greift nicht nur in den Serotin Haushalt ein, sondern auch in den Noradrenalin bzw. Dopamin Stoffwechsel, in dem es die Enzymaktivität hemmt.
    Wie gesagt, wenn deine Hauptbeschwerden in mangelnder Konzentration liegen, würde ich es mal damit versuchen. Und bitte geh mit sowas nicht mehr zu deinem Hausarzt...die haben was psychologische Angelegenheiten betrifft meißt gar keine Ahnung. Alleine schon dich mit einem Medi abzuspeisen ohne dir eine Therapie zu empfehlen halte ich schon für fragwürdig.

    Also, ich hatte heute meinen ersten Termin. Der Arzt hat aufmerksam alles verfolgt und mich erstmal erzählen lassen, dann ein wenig gezielter gefragt und ist auf die Begleiterscheinung Depression/Angst/Sucht eingegangen, dass es halt nicht unüblich ist.

    Nunja, er meinte es würde alles nach einem ADHS klingen und dann kam der erste Schock. Die ganze Diagnose, inklusive eines ausführlichen psychologischen Tests würde mich am Ende ca. 600€ kosten, wenn nicht sogar noch mehr. Nunja, ich habe schon so viel Geld in meinem Leben für sinnloses Zeug verschwendet, da sind die 600€ vielleicht doch sehr sinnig.

    Was mich nur wundert, mir wurden schon min 5 ambulante Psychotherapien, 1 Aufenthalt in einer psychosomatischen priv. Klinik und div. andere Sachen bewillt und beim Thema ADHS streiken die auf einmal? Sehr unlogisch, weil ich glaube, hätte man das bei mir früher diagnostiziert, hätte ich mir min 4 der Psychotherapien und jeglichen stationären Aufenthalt ersparen können. Naja, Krankenkassen halt...

    Bin mal gespannt, was mich bei diesem Test erwartet. Hoffentlich wird es kein "reiner" IQ-Test....dann block ich ab glaub ich oder tu so als wär ich dumm und könnte das nicht. Aber hab da halt meine Meinung zum Thema IQ-Test und will meine Intelligenz niemals als "Zahl" gesagt bekommen, ich glaub das würde mich mein Leben lang verfolgen.

    Bis dahin, Tuber!

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Wie geht man vor bei ADHS Verdacht?

    Hi Tuber,

    mich würde mal interessieren, wie du auf Diagnosekosten von ca. 600€ kommst.

    Ich habe 2006 bei meiner Diagnoseuntersuchung 118,90€ bezahlt, incl.:

    1. Neurologische Untersuchung 19,32€
    2. Psychiatrische Untersuchung 24,77€
    3. PsychiatrischeBehandlung 14,86€
    4. Elekroenzephalographische Untersuchung 59,95€

    Ist es wirklich sooooo teuer geworden, oder hatte ich mit meinem Doc wahnsinniges Glück?????

    LG
    Nic

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Wie geht man vor bei ADHS Verdacht?

    Kann das sein, das der Arzt (600 Euro) Dich einfach nur übers Ohr ziehen wollte, meine Diagnose an der Uniklinik Köln kostet mich gar nichts. Ich habe von meinem Psychiater einen "Poliklinikberechtigungsschein " erhalten, und das war es. EEG vom Neurologen organisiert; auch per Überweisung, hier vom Hausarzt und aktuelle Schilddrüsenwerte v. Hausarzt, und das alles für 0 Euro ... doch ich habe Geld für Kopien von meinen Grundschulzeugnissen bezahlt :-)

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Wie geht man vor bei ADHS Verdacht?

    Nunja er meinte, dass den größten Anteil dieser psychologische Test ausmachen würde, den ihr anscheinend gar nicht hattet. Also der bestellt externe Psychologen, die mit mir dann "irgendwelche" Dinge vorhaben, schätze mal unterschiedliche Konzentrations/Intelligenz Testverfahren und sich das über einen kompletten Vormittag hinziehen wird.

    Hinzu kommt dann das ogligatorische EEG, sowie noch 3 Termine bei dem Psychiater selbst.

    Kann sein, dass es so teuer ist, weil ich ja innerhalb 1Woche einen Termin bekommen habe und dass die Diagnose spätestens am 8.März fertiggestellt sein wird. Er meinte sein Honor würde dabei sogar noch "gering" ausfallen, werde aber beim nächsten Termin nochmal genauer nachfragen wie dieser Betrag genau zustande kommen soll, weil 600€ erscheinen mir wirklich schon ziemlich hoch.

    Ob er mich übers Ohr ziehen will? Keine Ahnung, ist mir aber auch eigentlich relativ egal, solange ich nicht 9 Monate warten muss, wie man ja hier teilweise des öfteren liest.

    Eine Uniklinik/Spezialambulanz käme für mich sowieso nicht in Frage, weil ich dort studiere und ich nicht nachher von einem meiner "Prof´s" behandel werden will...

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Wie geht man vor bei ADHS Verdacht?

    Aehm darf ich vielleicht hier auch öffentlich posten um welchen Arzt es sich handelt, wobei ich das eigentlich erst angebracht fände, wenn die Untersuchung abgeschlossen ist^^
    Also habe jetzt einiges über den in Erfahrung gebracht und er scheint was ADHS betrifft wirklich "gut" zu sein, weil er schon an div. Studien//Preisen beteiligt gewesen sein soll.

    1. Neurologische Untersuchung 19,32€
    2. Psychiatrische Untersuchung 24,77€
    3. PsychiatrischeBehandlung 14,86€
    4. Elekroenzephalographische Untersuchung 59,95€

    Klingt für mich jetzt nicht nach einer sehr ausführlichen Untersuchung irgendwie.

    Übernimmt den bei euch irgendwas die Krankenkasse? Ich war bis vor 6Monaten privat versichert und habe es leider versäumt mich damals auf ADHS "testen" zu lassen, die hätte das komplett übernommen. So bin ich leider zu 100% Selbstzahler, wobe ich schon am überlegen bin wieder in die Private zu wechseln, allein schon wegen den Zuzahlungen von AD´s...seitdem ich gesetzlich versichert bin, fühl ich mich sowieso wie Mensch 2. Klasse wenn es um Gesundheitsfragen geht.

    Wie gesagt, solange es "schnell" geht, also ohne Wartezeit und der Arzt einen gewissen Ruf genießt sind es mir die 600€ wert, wobei ich irgendwie doch bezweifel, dass er mich "übers Ohr hauen" will, sondern vielleicht einfach eine ausführlichere Diagnostik durchführen möchte. Aber wenn ich bedenke, dass ich zu meinen "Tief" Zeiten weit über 600€ nur für "gewisse" Dinge ausgegeben habe, fällt dieser einmalige Betrag, der vielleicht mein Leben endlich wieder zum positiven verändern könnte gar nich mehr ins "Gewicht" irgendwie.

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Wie geht man vor bei ADHS Verdacht?

    Nun ja, auf den ersten Blick sieht meine Kostenaufstellung natürlich in der Tat "übersichtlich" aus...lol

    Doch dazu sei dir gesagt:

    Zuerst hatte ich 2 Termine bei einer Neurologin. Die hat mit mir die ersten schriftlichen Tests gemacht und mir diese Tests auch zum Ausfüllen für meine Partnerin und für meine Eltern mitgegeben.
    Sie hat mein Leben aus meinen Erzählungen heraus dokumentiert und sich einen ersten allgemeinen Überblick verschafft.

    Nach Rückgabe der Tests hat sie diese dann ausgewertet, ADHS definitiv diagnostiziert und mir eine "Empfehlung" zum Besuch der eigentlich zuständigen Ärztin ausgesprochen. Außerdem haben die beiden Kolleginnen sich im Nachgang ausgiebig abgestimmt und informiert. Ich hatte eigentlich also erst die 1. Hürde geschafft. Bei meiner Ärztin habe ich dann die medizinischen Tests gemacht und wurde dann zum "offiziellen" ADHS-ler.

    Also bitte nicht denken, lieber Tuber, dass andere Ärzte (nur weil sie es halt extrem günstiger machen) keine so genauen Untersuchungen machen.......

    Ich muss auch heute alle 3 Wochen in die Praxis kommen, da Sie mir nie mehr als 150 mphs mitgibt. So sieht sie mich eigentlich in kurzen Abständen regelmäßig und macht alle 3 Monate aufwendigere medizinische Checks...

    In deinem Falle wäre ich extrem kritisch....Ich behaupte krass, dass keine Untersuchung zur ADHS Diagnose 600 !!!!! € kosten muss. Vielmehr scheint dein Arzt zu erkennen, wie wichtig dir die Schnelligkeit der Untersuchung ist und das du beinahe bereit bist alles dafür zu tun...

    Kann mich auch täuschen, aber für mich macht es den Eindruck. Aber, selbst wenn es so sei: Vielleicht ist er ja nicht nur beim Kassieren so genau, sondern leistet dafür auch überdurchschnittlich viel....:-)

    LG
    Nic

    P.S.: Ich zahle bei meiner KK leider auch alles aus eigener Tasche. Auch die Voruntersuchungen incl. EEG usw. hat niemand übernommen damals.

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Wie geht man vor bei ADHS Verdacht?

    NicCologne schreibt:
    Nun ja, auf den ersten Blick sieht meine Kostenaufstellung natürlich in der Tat "übersichtlich" aus...lol

    Doch dazu sei dir gesagt:

    Zuerst hatte ich 2 Termine bei einer Neurologin. Die hat mit mir die ersten schriftlichen Tests gemacht und mir diese Tests auch zum Ausfüllen für meine Partnerin und für meine Eltern mitgegeben.
    Sie hat mein Leben aus meinen Erzählungen heraus dokumentiert und sich einen ersten allgemeinen Überblick verschafft.

    Nach Rückgabe der Tests hat sie diese dann ausgewertet, ADHS definitiv diagnostiziert und mir eine "Empfehlung" zum Besuch der eigentlich zuständigen Ärztin ausgesprochen. Außerdem haben die beiden Kolleginnen sich im Nachgang ausgiebig abgestimmt und informiert. Ich hatte eigentlich also erst die 1. Hürde geschafft. Bei meiner Ärztin habe ich dann die medizinischen Tests gemacht und wurde dann zum "offiziellen" ADHS-ler.

    Also bitte nicht denken, lieber Tuber, dass andere Ärzte (nur weil sie es halt extrem günstiger machen) keine so genauen Untersuchungen machen.......

    Ich muss auch heute alle 3 Wochen in die Praxis kommen, da Sie mir nie mehr als 150 mphs mitgibt. So sieht sie mich eigentlich in kurzen Abständen regelmäßig und macht alle 3 Monate aufwendigere medizinische Checks...

    In deinem Falle wäre ich extrem kritisch....Ich behaupte krass, dass keine Untersuchung zur ADHS Diagnose 600 !!!!! € kosten muss. Vielmehr scheint dein Arzt zu erkennen, wie wichtig dir die Schnelligkeit der Untersuchung ist und das du beinahe bereit bist alles dafür zu tun...

    Kann mich auch täuschen, aber für mich macht es den Eindruck. Aber, selbst wenn es so sei: Vielleicht ist er ja nicht nur beim Kassieren so genau, sondern leistet dafür auch überdurchschnittlich viel....:-)

    LG
    Nic

    P.S.: Ich zahle bei meiner KK leider auch alles aus eigener Tasche. Auch die Voruntersuchungen incl. EEG usw. hat niemand übernommen damals.
    Ja ich in jetzt extrem verunsichert, aber werde jetzt trotzdem die Termine erstmal wahrnehmen, aber gleichzeitig heute bzw. nächste Woche nochmal bei der ADHS Hotline, von der ich auch die Praxis empfohlen bekam anrufen und nachfragen.

    Ich meine, schlecht ist er mit Sicherheit nicht, andererseits war ich gestern bei dem Termin so durcheinander, dass er es vielleicht wirklich "ausgenutzt" hat, weil ich ihm ja auch erzählt habe, was meine Eltern so machen und wie du schon sagtest meine Dringlichkeit ziemlich schnell durchsickerte.

    Aber ist jetzt sowieso eine blöde Entscheidung, wenn er mich vor die Wahl stellen würde, entweder so einen immensen Betrag zu zahlen oder es bei einem Kollegen zu versuchen, wo ich noch min.6 Monate warten müsste, würde ich trotzdem zahlen. Ich mein ich steck mittem im Studium, will endlich mein "Potential" entfalten können und kann mir keine weiteren Semester leisten, bin schließlich nicht mehr der Jüngste.
    Im Nachhinein ist mir selbst das MPH oder ähnliche Sachen eher Nebensächlich, viel wichtiger ist es mir momentan eine "Erklärung" für mein Handeln zu bekommen, weil bei allen anderen Diagnosen (Depression/Angst/Sucht) zwar die Symptomatik für mich verständlich war, aber die Ursache nach wie vor (nach 1000Therapien) unerklärlich blieb.

    Naja, andererseits seh ich ja hinterher bei der Rechnung genau, welche Leistungen ich zahle. Wenn da dann 400€ Honorar oder so stünde, könnte ich mich ja immer noch auf einen Rechtsstreit einlassen, wobei der mich dann am Ende sogar noch mehr kosten könnte, wobei man sich ja immer darauf berufen könnte, während des Zustande kommens einer Leistungsvereinbarung, war ich nicht "geschäftsfähig"...ach keine Ahnung^^

    Ich geh jetzt erstmal hin, warte ab was überhaupt bei rauß kommt und wenn es dann wirklich so viel Geld sein wird, wie schon gesagt....habe schon genug "verschwendet"...da machen die 600€ den "Braten" auch nicht mehr fett oder wie man es sagen würde. Bei der Hotline nachfragen werde ich aber trotzdem...^^

    Danke im übrigen für eure Antworten

    Edit: Gerade nochmal mit der AHDS Beratungsstelle telefoniert und kann mich wieder "entspannen". Wenn eine ausführliche, fundierte Diagnostik mit sämtlichen möglichen Testverfahren durchgeführt wird, sind Beträge von 600€-800€ sehr realistisch.

    Von diesen 100€-200€ Verfahren hielte sie im übrigen nicht so viel, weil vieles beispielweise durch computergesteuerte Testverfahren automatisiert würde und einige Tests gar nicht statt fänden. Auch die meißten Ambulanzen sind mittlerweile so ausgebucht, dass fundierte Diagnosen oftmals im Eilverfahren durchgeführt werden und sich nicht mehr ausreichend Zeit genommen wurde.

    Ich mein ich hab mit dem Psychiater bei meinem ersten Termin immerhin eine volle Stunde mit ihm gesprochen, beim nächsten Termin wollte er sich noch mehr Zeit mir widmen und das Abschlussgespräch kann sich sogar über 2-3 Stunden hinziehen. Wenn ich dann noch den psychologischen Test, der sich auch über einen kompletten Vormittag hinziehen soll dazu rechne, könnte ich mir doch vorstellen, dass 600€ angemessen sein könnten.
    Geändert von Tuber (18.02.2011 um 16:13 Uhr)

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Wie geht man vor bei ADHS Verdacht?

    Hallo Tuber.


    Es freut mich total mal von jemandem zu hören, dass es auch mal schneller geht.


    Das ist in Deutschland echt scheiße, wenn man irgendetwas hat was der Arzt nicht kennt, oder nicht behandeln will. Als ich noch studiert habe hatte ich einen Kommilitonen, der Borreliose hatte und auch nicht wirklich Behandelt wurde. Er hatte ständig Schmerzen und diffuse Beschwerden. Sein ganzes Leben ist den Bach runter gegangen, und sein Studium musste er auch aufgeben. Jetzt ist er Hartz 4 Empfänger. Toll was dieses deutsche scheiß Hausarzt Facharzt System im ambulanten Bereich für persönliche Tragödien und volkswirtschaftliche Schäden verursacht.


    Na ja bei mir dauert es auch noch bis nächsten Monat, bis ich die eigentliche Testung habe (Vorgespräch hatte ich schon) und meine Anwärterschaft beim Finanzamt läuft leider nicht gut, da muss ich mich nämlich wirklich konzentrieren. Na ja kann sein, dass meine Chance auf eine Verbeamtung damit dahin ist.


    Ich weiß nicht vielleicht bringt dir das was, wenn du weißt, dass das mit den Diagnosen nachrennen nicht so selten ist. Zumindest weiß man da, dass man nicht der einzige ist, oder dass man es nur nicht auf die Reihe kriegt. …


    LG

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Wie geht man vor bei ADHS Verdacht?

    Fragender1 schreibt:
    Hallo Tuber.


    Es freut mich total mal von jemandem zu hören, dass es auch mal schneller geht.


    Das ist in Deutschland echt scheiße, wenn man irgendetwas hat was der Arzt nicht kennt, oder nicht behandeln will. Als ich noch studiert habe hatte ich einen Kommilitonen, der Borreliose hatte und auch nicht wirklich Behandelt wurde. Er hatte ständig Schmerzen und diffuse Beschwerden. Sein ganzes Leben ist den Bach runter gegangen, und sein Studium musste er auch aufgeben. Jetzt ist er Hartz 4 Empfänger. Toll was dieses deutsche scheiß Hausarzt Facharzt System im ambulanten Bereich für persönliche Tragödien und volkswirtschaftliche Schäden verursacht.


    Na ja bei mir dauert es auch noch bis nächsten Monat, bis ich die eigentliche Testung habe (Vorgespräch hatte ich schon) und meine Anwärterschaft beim Finanzamt läuft leider nicht gut, da muss ich mich nämlich wirklich konzentrieren. Na ja kann sein, dass meine Chance auf eine Verbeamtung damit dahin ist.


    Ich weiß nicht vielleicht bringt dir das was, wenn du weißt, dass das mit den Diagnosen nachrennen nicht so selten ist. Zumindest weiß man da, dass man nicht der einzige ist, oder dass man es nur nicht auf die Reihe kriegt. …


    LG
    Ich halte von dem Hausarzt Modell auch überhaupt gar nichts. Hab wirklich nur schlechtes über Allgemeinmediziner gehört und auch selber erlebt. Sei es in der Notfallmedizin, wo nichtmal klassische Erkrankungen wie ein Herinfarkt oder Schlaganfall vernünftig eingeordnet sind und nur mal sicherheitshalber ein Krankenwagen gerufen wurde oder im psychiatrischen Bereich, wo ernsthafte Beschwerden oft als "normal" eingestuft werden und man dann mit irgendwelchen Medi´s abgespeist wird, von dem der Arzt vermutlich nichtmal wirklich weiß, wie sie wirken etc.

    Und um ehrlich zu sein, wie soll ein Allgemeinmediziner auch über jedes Fachgebiet bescheid wissen? Die Medizin ist mittlerweie so komplex geworden, da kann man einfach nicht alles einordnen. Und insbesondere in der Zeit von Internet und Co, lässt sich "oft" (sicher ist das nicht verlässlich) schon im Vorfeld einstufen, welcher Facharzt wohl der richtige ist, warum also den umständlichen Umweg über den Hausarzt?

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Wie geht man vor bei ADHS Verdacht?

    Hallo Tuber,
    es müsste halt Polikliniken wie in Frankreich geben, wo man eine Anlaufstelle hat und die Ärzte interdisziplinär gebündelt sind. Dagegen macht aber die Ärzte Lobby mobil.

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