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Diskutiere im Thema Ein neues Autismus Thema im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
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  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Ein neues Autismus Thema

    schwirrly schreibt:
    Ich hab als Kind keinerlei Freunde gehabt. Für mich waren Kinder auf einer Ebene mit Parkuhren, oder Verteilerkästen. So war ich immer alleine und gerne alleine. Einsam ist man nicht, weil man ja immer den Kopf bis zum Bersten voll hat. Ich hab als Kind schon immer alles bis zur letzten Schraube zerlegt und wieder zusammengebaut. Über Stunden und Tage. Ich bin auch ein absoluter Autodidakt. Bring mir alles selber bei. Wenn ich alleine bin, dann bin ich zufrieden. Bin zwar verheiratet und hab aber getrennte Zimmer.
    Lieber Schwirrly, Ich war als Kind auch oft viel allein, und habe mich mit mir selbst beschäftigt, trotzdem habe ich ein immer wiederkehrendes Einsamkeitsgefühl noch heutzutage, was mich nicht losläßt, ich arbeite viel darauf hin, immer mehr in Kontakt mit den Menschen zu kommen, auch wenn ich schnell überfordert bin, ich muss sagen seitdem ich Mediziner nehme, fällt mir das alles viel leichter. Viele meiner (Übertragungs) Ängste sind damit gelindert, und ich habe das Gefühl ich darf mit Menschen kommunizieren.

    Mein Vater, ist ähnlich, und auch ein großer Autodidakt, mit dem Herumschrauben und bauen, und selber beibringen, er für sich hat aber keine Freunde.
    Ich bin auch Autodidakt geworden, aber oftmals, weil ich mich Menschen gegenüber nicht öffnen konnte aus Angst...

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Ein neues Autismus Thema

    finckla schreibt:
    Ihr lieben Autisten,

    ich lebe nun seit 8 Jahren mit einem Asperger-Partner "zusammen"
    Deshalb in " ", weil wir ein Paar sind, aber in getrennten Wohnungen leben.
    Ich muss immer zu ihm gehen, wenn wir uns sehen wollen,
    weil er seine vertraute Umgebung um sich herum braucht - so wie wir
    unseren Lieblingspullover an windigen Tagen - gibt Sicherheit...

    Seit wir beide um seine "besondere Art" wissen,
    fällt es uns (etwas) leichter, für unsere unterschiedlichen Bedürfnisse
    gut zu sorgen.
    Und ein Rückzug, um sich kurz von etwas zu erholen
    fühlt sich für mich als Partnerin ganz anders an,
    als wenn mein Aspie "in sich selbst verschwindet".

    Gut funktioniert mittlerweile auch,
    dass er mir sagt: "Ich brauch jetzt was Zeit allein" und nicht mehr so
    wortlos weg läuft wie zu Beginn.
    An Berührt-werden hat er sich langsam und behutsam gewöhnt.

    Wichtig ist, eure Befindlichkeiten gut zu kennen und dann mit
    und nicht gegen diese Eigenart eine Lösung zu finden.

    Mein jüngerer Sohn hatte auch frühkindlichen Autismus...in der Schule
    hat die Lehrerin ihn ganz nach hinten, neben den Klassenschrank und
    hinter die Tür gesetzt...in die hinterletzte Ecke...hat ihm gut getan,
    weniger Reize und mehr Ruhe zu haben.

    Wichtig ist, bei allen gefundenen "aussergewöhnlichen Hilfsmitteln"
    den Leuten um euch herum zu sagen, dass ihr das gezielt nutzt,
    um mit dieser Situation besser umgehen zu können.
    Dann werdet ihr besser verstanden und angenommen.

    seid nett zu euch selbst
    Liebe Grüße
    finckla

    Liebe Finckla

    Ich bewundere deine Offenheit, und dein Umgang mit den Situationen, welche du hast, und vor allem habe ich großen Respekt wie ihr eure Paarbeziehung gestaltet :-)

    Das Ansprechen von es ist zuviel war mir lange nicht möglich in meiner derzeitigen Beziehung, und bin tatsächlich die ersten drei Jahre, immer auf einmal verschwunden,
    wenn mir etwas zuviel war (Familienessen, Einkaufen, usw....) Mittlerweile kann ich auch sagen was mit zuviel ist, ist aber noch immer sehr umständlich für viele, damit umzugehen (familiär).

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 103

    AW: Ein neues Autismus Thema

    Nun ja. Komorbiditäten treten mit zunehmendem Alter gehäuft auf. Auch Angsterkrankungen. Das hatte ich auch viele Jahre und hab das aber nicht so bemerkt, weil ich dachte lange, dass dies normal sei. Und weil ich halt so bin. Hab dann auch fünf Jahre eine Therapie gemacht, (nach vielen, groben Meltdowns) die aber meines Erachtens eine Einbahnstrasse ins Nichts war. So im Nachhinein betrachtet. Hab dann die Medikamente abgesetzt und leb jetzt echt gut vor mich hin. Also das Wissen, 'was und wer ich bin', hilft mir am meisten weiter.

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 325

    AW: Ein neues Autismus Thema

    Lieber MattsMax,

    wenn wir uns hier offen mitteilen,
    dann haben wir selber und alle anderen einfach mehr Möglichkeiten,
    Ideen, mit denen wir unsere eigene "Tagesform" optimieren können
    und unsere Familie und Partner besser verstehen - was sie von uns brauchen,
    oder wie sie unser Verhalten empfinden...und so gelingen unsere Beziehungen
    vielleicht besser.
    Was du hier in Worte fassen kannst, das finde ich vielleicht
    im Verhalten meines Aspie-Partners wieder,
    der das gerade nicht formuliert
    bekommt - so kann ich liebevoll-gelassen bleiben,
    obwohl mir das möglicherweise als Partnerin
    (und Frau und ADS-ler sowieso)
    sonst schwer fallen würde und ich etwas von ihm erwarte,
    das er gerade so nicht kann...

    Also Austauschen bringt mehr neue Möglichkeiten

    seid nett zu euch selbst
    Liebe Grüße
    finckla

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 164

    AW: Ein neues Autismus Thema

    also als autist dürfte man in den meisten fällen umfassend traumatisiert sein...

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 325

    AW: Ein neues Autismus Thema

    Lieber schnullipull,

    danke für deine Antwort,
    ich merke gerade, das mit dem "austauschen" ist dann wohl wieder
    aus Sicht der "nicht-Betroffenen" gedacht gewesen - jedes Wort
    kann schnell ganz anders aufgenommen werden,
    als man es gesagt und gemeint hat.
    Und dann fällt einem die Klarstellung noch schwerer,
    weil man jemanden unbeabsichtigt vor den Kopf gestossen hat
    und gleich wieder als unsensibler Egoisten-Klotz gilt...
    Was sicherlich wieder zu einem inneren Rückzug führt...

    Nicht einfach, das Ganze...

    seid nett zu euch selbst
    Liebe Grüße
    finckla

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