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Diskutiere im Thema Welche Unterschiede gibt es von Asperger und Adhs? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
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  1. #31
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 413

    AW: Welche Unterschiede gibt es von Asperger und Adhs?

    Dreamwalker schreibt:
    Darf ich das so interpretieren, dass du eigentlich schon gerne diskutierst, evtl. auch philosophierst, aber es möglicherweise eher an der direkten verbalen Kommunikation liegt und bspw. bei textbasiertem Austausch weniger ein Problem/kein Problem darstellt?

    Oder denke ich da jetzt aus deiner Sicht komplett falsch?
    hm, da kann ich jetzt weder ja noch nein sagen. Generell bin ich eher ein textbasierter Mensch. Da hab ich mehr Zeit meine Gedanken zu sortieren und richtig auszudrücken. Da kann ich auch mal nen riesenlangen Text schreiben und das meiste wieder löschen, ohne dass jemand anders meinen Gedankenprozess zu Gesicht bekommen hat.

    Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich selbst beim Schreiben eigentlich kaum diskutiere... Vielleicht bin ich bisher nur an die falschen Leute geraten. Aber vielleicht bin ich für diese Art der Kommunikation auch einfach nicht gemacht.
    Ich höre anderen beim Philosophieren gerne zu und finde die Gedanken anderer auch sehr interessant. Doch das gegenseitige, dieses "den Ball dem Gegenüber zu spielen" fehlt bei mir. Und ich kann es im Moment auch gar nicht sagen, wieso das der Fall ist.

    Ich glaub, dass es vielleicht was mit kreativer Leichtigkeit zu tun hat. Ich mein, ich kann zum Beispiel auch nicht "frei malen" oder "freie" Gedichte schreiben. Das "einfach hinsitzen und drauf los schreiben/malen ohne ein bestimmtes Motiv im Kopf zu haben" ist etwas, das ich bei anderen bewundere, aber nicht selbst umsetzen kann.
    Und beim Philosophieren geht es ja zum Beispiel auch um das "Freie".

    Ich schreibe (oder schrieb eine Zeit lang mal) gerne Kurzgeschichten. Um schreiben zu können brauche ich ein Thema, entweder etwas, das von außen an mich heran dringt oder etwas, worüber ich gerade nachdenke.

    Geb mir ein Thema / eine Vorgabe und einen "Rahmen" und ich kann darüber nachdenken und reden.

    P.S.: ich fände es an dieser Stelle interessant, wie eine Diskussion bei dir aussieht. Wie sie abläuft. Vielleicht rede ich gerade nämlich am Thema vorbei

  2. #32
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 432

    AW: Welche Unterschiede gibt es von Asperger und Adhs?

    Chamaeleon schreibt:
    Smalltalk kann mit mir auch vergessen, ich brauche konkreten Inhalt. Wobei der auch durchaus in Smalltalkthemen liegen kann...wie baut man ein Haus, warum war früher alles besser...aber es muss etwas geben, worüber man sich austauschen kann, etwas Konkretes.
    Das mit dem Smalltalk hat sich bei mir seit der Diagnose / dem Behandlungsbeginn von ADHS bedeutend verbessert – zu meiner riesigen Überraschung. Wobei "verbessert" das falsche Wort ist; in Wahrheit war ich bis dahin absolut Smalltalk-unfähig, es war ein Horror, besser noch, ich fand Smalltalk völlig idiotisch, überflüssig und eine Zeitverschwendung.

    Nicht, dass ich heute über Smalltalk bedeutend anders denken würde, aber immerhin kann ich so etwas aushalten, ja sogar einleiten – sieh mal an! Habe sogar einen entsprechenden Knigge-Kurs gemacht, spannend, hat aber eigentlich nur das bestätigt, was ich schon von mir aus konnte.

    Lebensretter war aber der Tipp: Lass doch andere reden, jeder Mensch hat etwas zu sagen, Du stellst einfach eine offene ("w"-) Frage, keine verbindliche, allgemein zur Situation, irgendwas zum Beruf, Hausbau (wie Du es schreibst). Keine Politik, keine Religion ist leicht zu merken. Gut können auch – unter bestimmten Umständen – Fragen über die Familie und Co. greifen, aber da bin ich doch eher nicht so, wenn die Leute über irgendwelche Kinder erzählen, da fehlt mir als Kinderfreiem jeglicher Bezug zu.

    Dann reden die Leute von sich aus, Du hörst aktiv zu, wie man's in jedem Projektarbeit-Seminar lernt, schon hat's sich das mit dem Smalltalk. Nach dem Motto: wer zuerst fragt, schweigt zuerst.

    viele Grüße

  3. #33
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 207

    AW: Welche Unterschiede gibt es von Asperger und Adhs?

    Hotaru schreibt:
    hm, da kann ich jetzt weder ja noch nein sagen. Generell bin ich eher ein textbasierter Mensch. Da hab ich mehr Zeit meine Gedanken zu sortieren und richtig auszudrücken.

    ...


    Ich höre anderen beim Philosophieren gerne zu und finde die Gedanken anderer auch sehr interessant.

    ...

    Ich glaub, dass es vielleicht was mit kreativer Leichtigkeit zu tun hat. Ich mein, ich kann zum Beispiel auch nicht "frei malen" oder "freie" Gedichte schreiben. Das "einfach hinsitzen und drauf los schreiben/malen ohne ein bestimmtes Motiv im Kopf zu haben" ist etwas, das ich bei anderen bewundere, aber nicht selbst umsetzen kann.

    ...

    Ich schreibe (oder schrieb eine Zeit lang mal) gerne Kurzgeschichten. Um schreiben zu können brauche ich ein Thema, entweder etwas, das von außen an mich heran dringt oder etwas, worüber ich gerade nachdenke.

    Geb mir ein Thema / eine Vorgabe und einen "Rahmen" und ich kann darüber nachdenken und reden.
    So geht es mir auch.

    Ich höre anderen zu und interpretiere das Gesagte in bildlicher Form in meinem Kopf. So ergeben die Dinge einen Sinn für mich.

    Ich benötige auch immer ein Thema um "mitreden" zu können. Aber dabei wirke ich oft eingebildet, hochnäsig oder man hält mich für einen Klugscheißer.

    Beim zeichnen ist das ähnlich. Gib mir eine Vorgabe/Vorlage und ich zeichne dir so ziemlich alles.
    "Du bist aber kreativ!"
    Nein bin ich nicht. künstlerisch begabt vielleicht, aber nicht kreativ.



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  4. #34
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Welche Unterschiede gibt es von Asperger und Adhs?

    Hotaru schreibt:
    Generell bin ich eher ein textbasierter Mensch. Da hab ich mehr Zeit meine Gedanken zu sortieren und richtig auszudrücken.
    Gut, das ist bei mir genauso. Auf textbasierten Medien kann ich mich wesentlich besser ausdrücken als in direkter, verbaler Kommunikation (Ausnahmen bestätigen die Regel ).

    Hotaru schreibt:
    Ich höre anderen beim Philosophieren gerne zu und finde die Gedanken anderer auch sehr interessant. Doch das gegenseitige, dieses "den Ball dem Gegenüber zu spielen" fehlt bei mir. Und ich kann es im Moment auch gar nicht sagen, wieso das der Fall ist.
    Nunja, wenn bei dir unter anderem eine Autismus-Spektrums-Störung vorliegt wäre das eine Erklärung dafür (auch wenn das jetzt nicht direkt die Ursache erklärt … aber als Begründung würde es reichen).

    Hotaru schreibt:
    P.S.: ich fände es an dieser Stelle interessant, wie eine Diskussion bei dir aussieht. Wie sie abläuft. Vielleicht rede ich gerade nämlich am Thema vorbei
    Am Thema vorbei redest du nicht, das ist genau das, was ich wissen wollte.

    Bei mir, nunja, ist das nicht so viel anders. Generell drücke ich mich halbwegs präzise aus, gerne auch auf überdurchschnittlichem Niveau, wobei bei mir eine mittlere Diskrepanz zwischen verbalem und schriftlichem Ausdruck besteht (letzteres ein paar IQ-Punkte höher als Ersteres).

    Meine Texte sind in der Regel gut formuliert, und das ist auch das für mich bevorzugte Medium.

    Jetzt kommt das große aber:

    In direkten Gesprächen kann ich mit dem richtigen Diskussionspartner (Singular!) über Stunden diskutieren und philosophieren. Bei mehr als einer Person kann es allerdings vorkommen, dass ich Probleme habe am Gespräch mitzuwirken, zumindest wenn das Niveau hoch bleiben soll (weil ich einfach viel zu viele Gedanken im Kopf habe und diese gar nicht schnell genug in eine für andere verständliche Form bringen kann. Auch hier kommt es stark auf die Diskussionspartner an).

    Wenn es nur darum geht ein paar blöde Witze zu reißen oder ich mehrere Personen gleichzeitig ansprechen muss (Vorträge, etc.) bekomme ich das eigentlich ganz gut hin (mittlerweile, das hat auch etwas länger gedauert als üblich). In lauten Umgebungen (Cafés, etc.) brauche ich aber zwingend irgendwo eine ruhigere Sitzecke weil ich mich sonst überhaupt nicht auf das Gespräch konzentrieren kann. Mittagessen in der vollen Kantine mit Kollegen die für mich über unwichtige Dinge reden vermeide ich dementsprechend (zumal die Leute, mit denen ich Essen gehe, ähnliche Interessen haben wie ich – dann klappt das wieder).

    Am schwierigsten empfinde ich Telefongespräche. Wenn ich ein konkretes Ziel habe – bpsw. eine Pizza zu ordern – weiß ich zumindest was ich alles sagen muss. Bei neuen Gesprächspartnern ohne konkretes Ziel kann das aber unangenehm werden. Einerseits werden bei Telefongesprächen Frequenzen abgeschnitten, die das Sprachverständnis verschlechtern (und damit habe ich enorme Probleme - Telefonieren geht für mich nur in leisen Umgebungen, weil ich sonst nichts verstehe, oder in lauten Umgebungen nur sehr kurz [in der Regel gerade so lange, dass ich den Hörer weitergeben kann]). Die meisten meine Gesräche sind dementsprechend in Sekunden, höchstens aber in wenigen Minuten erledigt. Gerade weil ich aufgrund des schlechten Sprachverständnisses dann zwei oder dreimal nachfragen muss um etwas zu verstehen, womit ich normalerweise keine Probleme hätte. Und weil mir in dieser Situation, wie du es oben so schön beschreibst, oft nicht klar ist wann ich den "Gesprächsball" habe. Auch hier gibt es Ausnahmen, es gibt tatsächlich zwei drei Leute mit denen ich so telefonieren kann, wie ich normal mit ihnen auch reden würde. Die sind aber äußerst selten, leider

    Generell mag ich aber auch keinen Smalltalk. Wenn jemand Fragen zu meinen Hobbys stellt kann ich lange erzählen, und wenn mich etwas interessiert bin ich voller Begeisterung dabei. Aber allgemeine Sachen wie das Wetter, der Ausgang des letzten Fußballspiels, etc. langweilen mich. Wenn es da keinen konkreten Anhaltspunkt für mich gibt (etwa weil ich eine lange Autostrecke vor mir habe und deshalb das Wetter wichtig wäre) oder es um Dinge geht, die ich sowieso nicht großartig beeinflussen kann (Benzinpreise, Strompreise, etc) will ich davon einfach nichts hören. Bei Personen die mir wichtig sind bin ich in der Hinsicht aber flexibler.

    So, das war jetzt etwas viel, erklärt das aber wie ich finde ganz gut von meiner Seite. Falls noch Fragen offen sind: Einfach fragen

  5. #35
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 413

    AW: Welche Unterschiede gibt es von Asperger und Adhs?

    Deine Schilderungen finde ich sehr interessant!

    das:

    In lauten Umgebungen (Cafés, etc.) brauche ich aber zwingend irgendwo eine ruhigere Sitzecke weil ich mich sonst überhaupt nicht auf das Gespräch konzentrieren kann.
    und das:

    Telefonieren geht für mich nur in leisen Umgebungen, weil ich sonst nichts verstehe, oder in lauten Umgebungen nur sehr kurz
    kann ich absolut nachvollziehen! Ich muss auch immer in einem ruhigen Raum sein, um mich auf das Telefonieren konzentrieren zu können. Mein Reizfilter muss unheimlich größe Löcher haben, anders kann ich mir nicht erklären, dass ich absolut nichts ausfiltern kann. Manchmal (eigentlich fast immer) muss ich bei Gesprächen (ohne Telefon ) jegliche Geräuschquelle ausschalten, um dem anderen richtig zuhören zu können. Sprich: TV lautlos oder Musik/Video pausieren...

    Gerade auch Geburtstage von anderen sind da extremst anstrengend, weil die unterschiedlichen Leute am Tisch sich kreuz und quer unterhalten. Sofern ich nicht direkt angesprochen werde oder es ein Thema ist, bei welchem ich mich gut auskenne, klinke ich mich da gedanklich relativ rasch aus den Gesprächen aus.

    Mit meiner Schwester (wohnt ca 1 Stunde entfernt und sooooo oft telefonieren wir nicht) und meinem besten Freund aus Düsseldorf (5 Stunden von mir entfernt, daher reichts in der Regel nur zum Telefonieren oder auch mal Briefe schreiben) kann ich auch mal eine Stunde oder länger telefonieren. Da gibt es eigentlich immer irgendwas zum Reden. Da geht's halt auch immer hauptsächlich so um "Was gibt's Neues? Was machts Arbeiten so? Was hast am Wochenende so gemacht? Was steht an?", oder auch mal lustige oder gesellschaftskritische Themen.
    Meinen besten Freund kenn ich halt auch schon seit bestimmt 4 Jahren.

    Ansonsten hab ich bei neuen Leuten die gleichen Probleme, wie du

    Danke dir und momentan hab ich auch keine Frage mehr offen

  6. #36
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.190

    AW: Welche Unterschiede gibt es von Asperger und Adhs?

    Der Unterschied zwischen asperger und Ad(h)s ?

    Also ich kannte jemand mit Adhs, der kam immer zu spät oder er war aufbrausend, er brauchte immer einen Kick wie Fußball spielen, laute Musik etc solche Menschen sind eigentlich nur auf Achse. Adhs könnte auch auf meine Mutter zutreffen, weil sie auch immer von Fitness zu Fitness rennt und wenn die nix macht ist ihr langweilig. Sie poltern denke ich auch einfach so mit einer Antwort heraus ohne darüber nachzudenken. Ich kennne eine, wo ich aber keine Diagnose kenne, die sitzt auf dem Stuhl und zappelt. Sie muss immer Geräusche von sich geben, kennt ihr Adhsler es auch , das ihr immer laut sein müsst? Oder ihr einen Kick braucht?

    Asperger hingegen sind denke ich genau das Gegenteil. Vielleicht suchen sie auch den Kick, aber nur um sich selbst zu spüren, weil sie sich sonst kaum spüren? Sie hören selbst gern laute Musik, aber die laute Musik von anderen Leuten stört sie? Genauso wie mit Staubsauger etc.

    Sie spüren manchmal keine Schmerzen, oder sie empfinden es als zu stark? Überempfindliche und Unempfindliche Aspies? Wissen nicht ob die Verletzung ernst genug ist um zum Arzt zu gehen? Angst zum Arzt zu gehen, weil man die Erfahrung gemacht hat, das man es nicht abkauft? Und das man ein Simulant ist?

    Sie fühlen sich gestört von verschiedenen Alltagsgeräuschen, von Grellem Licht, von Berührungen etc.

    Sie kapseln sich ab wenn es ihnen zu viel wird, durch ins Zimmer/Wohnung zurückziehen und wenn es nicht geht dann Kopfhörer mit Musik oder Ohropax. Manchmal verdunkeln sie den Raum daheim. Legen sich eine schwere Decke auf den Körper.

    Sie können sich stundenlang mit etwas beschäftigen wenn es ihnen interessiert. Es können Stunden vergehen und eine Störung dieser Tätigkeit kann zum Zorn werden. Ein schönes Lied im Radio und jemand quatscht immer rein--->innere Aggressionen oder auch äußere.

    Sie hassen spontanen Besuch. Jeder muss sich anmelden.

    Jedes Klingeln des Telefons lässt sie erschrecken, und dann die Frage "geh ich ran?" "Wer könnte das sein?".

    "......Es wäre schön wenn wir uns sehen könnten, ich werde dich auf jeden Fall noch mal anrufen?. [Aufgelegt] "" "??????" Die Frage danach : und wann genau?Morgen? Übermorgen?" Jeden Tag wartet man auf das Klingeln des Telefons.

    Gefühle offen zeigen ist nicht so leicht. Innerlich herrscht ein Gefuhlschaos. "Die andern wissen was ich jetzt fühle, diese Wut /Traurigkeit, denn ich spüre es ja auch" ....nur die anderen sehen es nicht.

    Oft wird man als unnahbar gesehen, man wirkt oft nur gleich und wie es einem geht sieht man schwer.

    Man lernt Sätze auswendig wie "die Bordsteine hochklappen" etc. Man wendet selbst viel Ironie an. Aber nicht immer versteht man immer ob es tatsächlich Ironie war oder nicht, und nimmt es auch wieder ernst obwohl es Ironie war.

    "hoffentlich finde ich einen Parkplatz, hoffentlich steht sie zur rechten Zeit da, was mache ich wenn die Parkuhr wieder nicht geht, wann treffen wir uns? Hmm da muss ich ungefähr 14 uhr los damit ich so gegen 14:30 da bin" "ist es kalt drausen? Ich brauche meine wetterapp, 14 grad, ok dann kann ich meine leichtere schwarze Jacke anziehen"............

    13:55....ok ich gehe..."ist der Ofen aus, ist der Wasserhahn zugedreht, die Heizung? Ok.....Mist mein Geld..."

    14 :10....oh nein hoffentlich schaff ich das bis 14:30.....
    14:25....oh nein.....hoffentlich wartet sie nicht schon
    14:32 ..ich bin 2 min drüber.....wo ist sie? Ist sie schon gegangen?
    SMS: ich komme 5 min später
    ZOOORN! Sie lässt mich warten!!!!


    Mir war grad mal so...Vielleicht kennt das ja jemand

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 158

    AW: Welche Unterschiede gibt es von Asperger und Adhs?

    Ich kenne es, wenn ich niemanden ausreden lassen kann. Und jedem ins Wort falle.

  8. #38
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 247

    AW: Welche Unterschiede gibt es von Asperger und Adhs?

    @sourcream
    Was du da geschrieben hast kommt mir sehr bekannt vor.

  9. #39
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 4.313

    AW: Welche Unterschiede gibt es von Asperger und Adhs?

    Das allermeiste aus Deiner (@sourcream ) Beschreibung des “Anti-ADHS'lers“ kommt auch bei ADHS vor,ist mir selbst leider nur allzu bekannt und wird “heutzutage“ (ich hasse diese Phrase,klingt so ewig gestrig... ) gern fälschlicherweise dem Autismusspektrum beigeordnet oder gehört auch zu ganz anderen Störungen,wie beispielsweise einer Angststörung.

    Da der Trend eher dahin geht,bereits leichtere “Fälle“ als Schwere zu bezeichnen,um wunschgemäß medikamentös intervenieren zu können,werden ganze Symptomkomplexe,wie z.B. die Bereiche Sensorik, Motorik und (aggressive oder andere) Verhaltensauffälligkeiten mehr oder weniger komplett ausgeklammert,damit diese neu definierten “Fälle“ (noch so'n Wort;bitte nicht böse sein!) in's Profil passen.

    Lärm habe ich durch Hyperaktivität oder Gebrüll im Zorn oder ähnlichem im Übermaß nur als Kind produziert,grobmotorisch ungeschickt und damit eine notorische potentielle Störungsquelle bin ich jedoch noch immer,ich zapple oft unruhig rum-zumindest ohne Medi- und kann daran nur sehr wenig ändern.

    Ich wechsle in Gesprächen oft ohne es zu merken das Thema-mein Spitzname ist A-Hörnchen, das Eichhörnchen mit A im Vornamen-das nervt andere und führt zu Missverständnissen.

    Wie laut jemand Musik hört ist Geschmackssache,Multitasking und Dauerlärmberieselung hat nichts mit ADHS,sondern mit gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen im Mediennutzungsverhalten zu tun und schließlich kennen auch ADHS'ler häufig extreme Perseverations“phasen“,in denen sie von etwas regelrecht besessen sein können,können Gefühle schlecht bis gar nicht regulieren,sodass leicht Wut hochkocht-auch bei sehr kleinen Störungen undsoweiter...

    Uff. Oh je. Ritalin wirkt nimmer und ich verliere gerade den Überblick. Lass das jetzt erstmal so stehen. Bis Morgen!
    Geändert von luftkopf33 (13.01.2017 um 21:12 Uhr)

  10. #40
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 158

    AW: Welche Unterschiede gibt es von Asperger und Adhs?

    @luftkopf33:
    Wie lange wirkt denn Ritalin?

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