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Diskutiere im Thema Die Teenagerzeit, wie war sie für euch? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
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  1. #11
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Die Teenagerzeit, wie war sie für euch?

    Meine Teenagerzeit war für mich ein gräuel. Ich wurde zum Einzelngänger und konnte kaum etwas mit meinen Altergenosen anfangen, deren Kontakten meistens aus sehr oberflächlichen Kontakten bestanden. In der Schule war es ähnlich "grausam".
    Geändert von spacetime (20.12.2015 um 19:58 Uhr)

  2. #12
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.687

    AW: Die Teenagerzeit, wie war sie für euch?

    Ich war vor einiger Zeit auf einer Fortbildung. Der Referent fragte, welches Alter wir gerne wieder hätten. Es waren so um die 50 Leute anwesend und nicht einer sagte ein Pubertätsalter.wir waren uns einig, dass Pubertät ein Sch.. Alter ist.
    Meine Pubertät war die ADHS-Superpubertät. Möglich hatte ich auch mal, klar glaubt man immer gleich, dass ein Kerl etwas von einem will und Sport ist die Hölle gewesen..
    Aber abgesehen von einer kurzen Zeit in Dr ich i bedingt einer bestimmten Gruppe zugehören wollte (und da rausgemobbt würde, aber ich denke, weil ich Konkurrenz war) hatte ich immer Freunde. Auch wenn ich Das heute erst so richtig sehe. Damals war wie bei den meisten Teenies mein Selbstbewusstsein im Keller.
    Pubertät ist wohl für alle Scheibe. Durch die Bank.

  3. #13
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Die Teenagerzeit, wie war sie für euch?

    Dieses Smartphone-Geschreibsel und die damit verbundenen Fehler gehen mir so langsam echt auf den Geist.
    Ich hab keine Lust, ständig herumzurätseln, was gemeint gewesen sein könnte.

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 295

    AW: Die Teenagerzeit, wie war sie für euch?

    Da stimme ich dir zu, Chamaeleon. Wenn man sich schon unbedingt per Handy/Tablet an einem Thread beteiligen möchte, kann man auch die entsprechende Sorgfalt walten lassen und das geschriebene nochmals überprüfen.
    Wo wir schon dabei sind - richtig nerven dann diese automatisch angehängten Signaturen á la "gesendet von meinem Technokratia Parallelgalaxia TKP9000drölf", argh!

    Oh well, let's carry on roaming the roads less travelled by...

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.712

    AW: Die Teenagerzeit, wie war sie für euch?

    Teenagerzeit:
    Ich habe mich in Randgruppen bewegt, darum ging das so einigermassen. (Drogenszene, Hippieszene).
    Damals war ich auf einer normalen Hauptschule, da war es wohl nicht so schlimm wie heute auf den Schulen und man wurde nicht unbedingt gemobbt wenn man nicht die neueste Mode anhatte und Handys gab es ja zum Glück noch nicht.

    Alles in allem habe ich diese Zeit nur mit am Wochenende trinken und tanzen ausgehalten und später leichte Drogen und Tabletten. Doch das lag noch an meinem Elternhaus (war nur beim Vater und dessen Mutter also meine Oma aufgewachsen). Aus dem Grunde schon konnte ich gar nicht anders überleben als mich am Wochenende zu betäuben.

    Trotzdem habe ich im Gegensatz zu anderen Schicksalen Glück gehabt. Wahrscheinlich weil ich ADSlerin bin, bin immer irgendwie gut angekommen, obwohl mich fast alle Bekannten oder Freundinnen und Freunde ausgenutzt oder benutzt oder was weiß ich haben.

    Viele der früheren Freundinnen sind hängengeblieben, auf Alkohol, Heroin oder eben haben es irgendwie nicht geschafft was ich bis heute geschafft habe, ach ja, zwei Freundinnen haben ihre Kinder in Pflegefamilien gegeben.....

    Somit habe ich Glück gehabt, ich lebe noch und nein, niemals möchte ich diese Zeit erleben bis 25 Jahre war ich immer unglücklich......

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 317

    AW: Die Teenagerzeit, wie war sie für euch?

    Alkoholhaltig

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 291

    AW: Die Teenagerzeit, wie war sie für euch?

    Nettes Thema. Meine Teenagerzeit war in der Schule schön, zu Hause schwer. Ich war in der Schule ein bisschen Klassenclown. Das hat die Lehrer nicht allzuviel gestört, weil die Ausbrüche nicht ständig waren und ich hatte gute Noten. Meine Freunde hatte ich allerdings nicht nur in der Klasse sondern ab dem 10. Schuljahr in einer anderen Klasse (meine ging irgendwann in 2 getrennte Klassen und meine liebsten Schulkameraden waren halt in der anderen). Ich hatte mit 14 angefangen, mal hier mal da einen Freund zu haben, war in der hinsicht normal. Manche meine Sculkameraden haben mir gesagt, ich wäre eine Dame (oder Oma, wenn denen meine nüchterne Meinung nicht gepasst hat) was aber quatsch ist - sie waren an manchen Stellen albern, ich an anderen. Es war eine ganz normale Teenie-Welt, wo manche zu etwas "gedrängt" werden, und andere eher mit aufgesetzte, strahlende Sicherheit eine tiefe unsicherheit verbergen - woran ich heutzutage denken und schmunzeln muss; hätte ich es damals gewusst!

    Zu Hause war es schwer, weil meine Mutter viel zu streng war. Meine Schwestern waren viel älter als ich und haben mich für ein doofes Kind gehalten. Auch war es mir nie erlaubt, abends mit Freunden auszugehen. Eigentlich war mir fast die ganzen Schuljahren vollkommen verboten aus dem Haus zu gehen, außer zur Schule. Sommerferien waren DIE HÖLLE weil ich keine meine Schulkameraden treffen durfte (es gab alle 2 Jahren eine Ausnahme). Ich hatte zum Glück meine jetzige beste Freundin im Nachbarnhaus, so dass wir uns an der Mauer treffen dürften (wenn sie nicht selber mit anderen Freunden unterwegs war). Nein, ich durfte nicht zu ihr und meine Mutter hat es mir nicht erlaubt, meine Freundin rüber einzuladen. Habe ich schon erwähnt, dass meine Mutter viel zu streng war? Ein gutes Stück meiner Sozialproblemen haben nix mit ADHS zu tun. Da habe ich Mutti zu danken.

    Mit 18 war's mir zu viel im Elternhaus und ich habe Schutz bei meiner großen Schwester genommen - weil sie in meiner Schule Lehrerin war und 5 Minuten entfernt von der Schule gewohnt hat, habe ich mit der Ausrede, dass ich so länger schlafen könnte, unter der Woche bei ihr geschlafen. Sie hat mir wenigstens erlaubt, Freitags bis 11 Uhr zu Freunden zu gehen, und auch unter der Woche musste ich erst zum Abendessen um 20 zu Hause sein. Es war eine schöne Zeit.

    Ich habe erst mit 20 einen richtigen Schock mit der Gesellschaft und mit dem Leben allgemein gehabt. Teeniezeiten waren für mich schöne Zeiten. Ich denke an manche Sachen nostalgisch. Aber ich bin lieber erwachsen und meine eigene Herrin.

  8. #18
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Die Teenagerzeit, wie war sie für euch?

    Die Teenagerzeit geht ja so bis 14 Jahre (heute mehr bis 16 Jahre). Da war mein Leben wohl schon einige Jahre "vorbei". Lebte damals schon (ab cä 8 Jahren) in meine "eigene Welt" und konnte mit dem Rest nicht allzuviel anfangen. Die Welt war mir zu "hard" und zu "grob", so dass ich fast immer innerlich "abgeschaltet" habe. Ich wollte nie erwachsen werden und eigentlich auch kein Teenager sein. Ich hatte Angst vor der Welt außerhalb meiner eigene Welt und wurde zu ein totales "Mama-Söhnchen" (das war ich aber wohl schon immer und kann es nicht verstehen bzw. finde es traurig, dass einige so ein schlechtest Verhältnis zu ihrer Mutter haben). Meine Katze war mein "bester-Freund", die mich verstand und immer da war, wenn ich alleine war.

    Wie ich schon einmal sagte, kommt es öfter vor, dass ich morgens aufstehe und denke, dass ich 15 oder 25 Jahre bin und nicht 52 Jahre. Warum? Weil ich das Leben nie wirklich genießen konnte, da ich es auch nie wirklich verstanden habe. Dennoch bin ich heute relativ zufrieden und akzeptiere es.

    Ehrlich gesagt kenne ich überhaupt keine Entwicklungsphasen im Leben - auch wenn ich sicherlich welche mitgemacht habe. Ich war mit 8 Jahren schon ein Mann und ein Kind, und bin mit 52 Jahren noch immer ein Kind und doch ein Mann. Verhalte mich oft sehr kindisch, das aber viele an mich beneiden. Ein Bruder sagte einmal zu mir "Ich wäre gerne mal so wie Du"
    Geändert von spacetime (15.02.2016 um 19:41 Uhr)

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 291

    AW: Die Teenagerzeit, wie war sie für euch?

    @spacetime
    Teenager bezieht sich auf das Alter von 13 bis 19, weil thirteen, fourTEEN, fifTEEN, ... nineTEEN.

    Gesendet von meinem XT1032 mit Tapatalk

  10. #20
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.712

    AW: Die Teenagerzeit, wie war sie für euch?

    Ich dachte Teenager ist von 12 Jahre bis ca. 16-17 Jahre. Den mit 18 Jahren zählt man doch als erwachsen.

    @Spacetime
    Jaja, Muttersöhnchen (Mamasöhnchen) hatte ich oben gelesen. Ich finde das normal wenn man mit seiner Mutter ein gutes Verhältnis hat, warum sagt man dann gleich Muttersöhnchen.

    Muttersöhnchen ist, wenn die Mutter einen nie innerlich los läßt, ich meine damit, wenn sie eifersüchtig ist auf Freundinnen des Sohnes oder eben immer noch als erwachsener Mann ihn so behandelt wie ein Kind.

    Gibt es eigentlich auch Vatersöhnchen oder Elternsöhnchen und warum gibte es keine Mamatöchterchen? Das paßt nicht so richtig zum Thema doch ich finde das ist eine Überlegung wert.

    Gruß Paula

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