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Diskutiere im Thema Mangel in der kognitiven Empathie? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
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  1. #31
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Mangel in der kognitiven Empathie?

    Natürlich will man sowas abklären.
    Bei solchen Erfahrungen v.a. .

  2. #32
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Mangel in der kognitiven Empathie?

    ich will ja um Gottes Willen diese Diagnose gar nicht haben weil ich dann sicher , also wenn es so wäre, mir ständig Gedanken mache, das jedes Handeln alles was ich tu das ist was ich habe, und das würde mich sicher zermürben und es würde mich evtl depressiv machen und ich würde mir dann wünschen das ich am liebsten die Zeit zurückdrehen würde, das ich das alles hätte nicht machen sollen. Aber ohne Gewissheit ist auch blöd irgendwie. Ich brauch ja eh immer lang bis ich was in mir ordnen kann. Ich merke es auf Arbeit das ich für alles viel länger brauche als anders, also mich einzugewöhnen, dann arbeiten auch so tatsächlich auszuführen kann das ich es dann geschnallt habe, da vergehen dann Monate, gar Jahre. Und in den Betrieben vorher stand immer was mit "die ihr übertragenden Aufgaben" das hieß ich hatte keine Eigeninitiative. Kein Wunder wenn die mich immer weitergeschoben haben, das die mich nicht haben wollten. Wenn ich weiß was ich machen soll mache ich es. Das muss mir einer aber auch klipp und klar sagen sonst steh ich da. Weil ich Probleme habe zu erahnen was Menschen von mir Verlangen ohne große Worte. Mir ist das nie aufgefallen, ich dachte eben ich bin einfach zu unreif, zu blöd dazu Eigeninitiative zu ergreifen.

    sobald dann was neues kommt, bin ich total überfordert. Ich habe mir manchmal gewünscht ich wäre anders, immer was neues,immer wieder was anders machen zu wollen aber ich möchte am liebsten immer das gleiche machen, weil ich es gewöhnt bin. Ich erinnere mich noch als Kind wenn mir was nicht passte bekam ich Heulkrämpfe Oder ich rieb meine Füße aufeinander wenn ich meine Ruhe haben wollte. Genau das machte mein Vater auch früher als Kind. Aber warum weiß ich nicht? Warum reibt man sich seine Füße aufeinander? Um Wut rauszulassen?

    Wenn ich jetzt in einen anderen Betrieb gehen müsste, hätte ich Angst. nicht wie bei ADHSler oder eben auch anderen Menschen die immer oder gerne was neues haben wollen und immer was neues aufregendes suchen. Ich hätte Angst, ich wäre am Anfang wieder überfordert mit allen. Ich bräuchte wieder Monate/Jahre um alles zu erlernen. Und dann auch mit den neuen Menschen hätte ich Probleme. Ich würde da keine Jahre überleben, bin ich schon weg. Aufgrund meiner Probleme.

  3. #33
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Mangel in der kognitiven Empathie?

    Was das Missverstaendnis mit der Wand betrifft, da wuerde ich an deiner Stelle versuchen nichts ueberzuinterpretieren.
    Das sind voellig normale Missverstaendnisse, wie sie zwischen Menschen eben stattfinden, taeglich. Und zwar unter ganz "normalen" Menschen.
    War ja auch eine arg merkwuerdige Aussage und ich finde, dass deine Reaktion die absolut naheliegende war.

    Was die Gefuehle betrifft... ist bei mir manchmal auch komisch.
    Manchmal ueberrollt mich mein Mitgefuehl foermlich und manchmal stehe ich da und verstehe gar nicht, warum die Person jetzt weint und wirke kuehl, weil ich dann, weil ich es nicht verstehe, auch nicht mitfuehle. Wobei es nicht so ist, dass ich eins zu eins dieselbe Situation erlebt haben muss um etwas nachzuempfinden. Aber wenn ich selber etwas nicht gerne tue, z.B. telefoniere ich nur selten, und sich dann jemand beschwert, dass das Telefon kaputt ist und er nicht mehr jeden Tag mit der besten Freundin telefonieren kann... dann faellt es mir schwer, da Mitgefuehl zu empfinden. Weil ich selber einfach "taegliche Telefonate mit der besten Freunden" zum einen nicht kenne, zum anderen auch gar nicht haben koennte mangels Menschen, die ein solches Interesse an mir haetten, dass sie taeglich mit mir telefonieren wollen wuerden.
    Vielleicht ist das etwas Neid, was da mit reinspielt und mir erschwert, Mitgefuehl zu zeigen. Und vielleicht ist es bei dir mit der Person, die die Party vorbereitet, aehnlich. Also das es nicht unbedingt mangelnde Empathiefaehigkeit per se ist, sondern eher Neid, weil du diese Art der Vorfreude nicht erlebst.

    Ich denke, fuer alle Menschen gilt grundsaetzlich, dass sie Gefuehle besser nachempfinden koennen, wenn sie diese Gefuehle von sich selber kennen und die Situation nachvollziehen koennen.

    Wenn ich weiß was ich machen soll mache ich es. Das muss mir einer aber auch klipp und klar sagen sonst steh ich da. Weil ich Probleme habe zu erahnen was Menschen von mir Verlangen ohne große Worte.
    Kenne ich leider auch so. Da gab es auch schon massive Beschwerden in Gruppenarbeiten, weil man der Meinung war, ich wuerde nichts tun und allen anderen die Aufgaben ueberlassen.
    Jedoch lustigerweise nicht in Gruppenarbeiten mit anderen Mathematikern, da gab es noch nie Probleme. Vielleicht ist es Zufall, aber da war es immer so, dass sehr konkret formuliert wurde, wer was zu tun hat.
    Aber beim Nebenfach musste ich mit nicht-Mathematikern zusammenarbeiten und da ging es regelmaessig schief und endete immer im Streit, weil man der Meinung war, ich wuerde mit vor Aufgaben druecken etc.
    Das hat mich mega angekotzt. Vor allem, weil ich auch immer wieder darauf hinwies, die Aufgaben klar zu verteilen. Fragte, was ich fuer konkrete Aufgaben uebernehmen soll. Aber nie antworten darauf kamen. Aber 2 Wochen spaeter war man dann angepisst, weil ich die Aufgaben, die man mir auch auf Nachfrage hin nicht explizit nannte, nicht erledigt habe...

  4. #34
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Mangel in der kognitiven Empathie?

    ja mit der Wand, hatte er sich komisch ausgedrückt, er ist wahrscheinlich Autist. Er hat es nicht gesagt, aber es fällt auf, schon beim reden, alles doppelt, er wiederholt immer seine Wörter gerne, nicht immer aber öfters. Wir sind eh alle bissel Bluna da drin. Früher kam ich mir vor wie ein Alien ganz alleine unter normalen Menschen und heute habe ich nur Chaoten um mich herum Damit will ich sagen, ja es arbeiten viele Menschen dort die Probleme haben. also hyperaktiv aber auch wie oben autistisch veranlagt. Die hätten in einer anderen Firma keine Chance mit ihrem Verhalten. Naja und ich auch nicht. Das bockige und sture, danach das große schweigen usw und dann eben wenn ich keine klaren Aufforderungen habe, verstehe ich es nicht, und wurde früher sicher als faul abgestempelt. Früher hieß es in einem Betrieb als ich neu war " hier ist dein Platz, ich komme gleich wieder" oder so in etwa. Aber das ich mir was zum arbeiten holen soll, davon war nicht die Rede. sie hatte das vorher mal gesagt, das man das da holt usw aber naja gut. Also saß ich und saß ich und habe auf sie gewartet....bis eine hinten meinte "die Arbeit kommt nicht von allein". Ich stand dann auf und fragte dann nach weil mir das dann peinlich war. Ich dachte ich solle auf die warten?


    Oder genauso mit den Scheiben " du machst jetzt die Scheiben, naa" Die waren in einem anderen Raum in einer Kiste und wusste nicht" soll ich die rüber tragen an meinem Platz oder soll ich die hier machen?" eigentlich arbeitet man ja an seinem Platz, aber dadurch dass die im anderen Raum waren, war ich unsicher. Icch war überfragt bis eine meinte "an deinem Platz sollst du die machen"..........kam mir vor wie ein Idiot. Aber die wissen über mein Problem bescheid, weil die auch nicht meckern wie früher die Leute oder auslachen, die erklären mir das dann immer was ich nicht verstehe. Genauso mit dem Fenster.....ich würde lieber erfrieren anstatt den Platz zu wechseln..auch wenn es evtl nur Spaß war, ich weiß es aber nicht genau,.ich versteh ja vieles falsch. Ich dachte aber so, ich mache lieber auf, nicht das ich wechseln muss.



    hattet ihr in eurer Jugend auch immer Probleme das ihr euch die Liebe zu jemanden eingebildet habt? Oder das ihr jemanden als "Freund" bezeichnet habt den ihr nur 1-2 gesehen habt? Ich hatte ständig neue Liebschaften "er hat mich angelächelt, er mag mich, er ist bestimmt in mich verschossen" oder "er hat gewunken, er mag mich" dabei war gar nix, ich hatte nicht mal mit dem gesprochen.



    oder wenn es heißt um 12 ist Pause, viele gehen vor 12 , ich bleibe sitzen und warte bis 12 ist. Das war mal früher in einem Betrieb so. da hieß es 9:45 ist Pause.fast alle gingen schon vorher zur Pause, außer einer vielleicht, aber ich war unsicher irgendwie "muss ich jetzt auch gehen, es ist doch noch gar nicht dreiviertel?" und wenn es dann soweit ist, meinen die dann immer "komm, verpass es nicht"
    Geändert von sourcream ( 6.10.2015 um 21:31 Uhr)

  5. #35
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Mangel in der kognitiven Empathie?

    Wäre mir auch passiert mit dem warten. Ich hätte auch auf sie gewartet und keinen Finger gerührt.
    Schön, dass du nun Kollegen hast, die dir alles erklären, anstatt dich fertig zu machen, weil du Dinge wörtlich nimmst.

    hattet ihr in eurer Jugend auch immer Probleme das ihr euch die Liebe zu jemanden eingebildet habt? Oder das ihr jemanden als "Freund" bezeichnet habt den ihr nur 1-2 gesehen habt? Ich hatte ständig neue Liebschaften "er hat mich angelächelt, er mag mich, er ist bestimmt in mich verschossen" oder "er hat gewunken, er mag mich" dabei war gar nix, ich hatte nicht mal mit dem gesprochen.
    Ja, hab ich teilweise immer noch. Menschen, die ich kaum kenne/kannte...wenn die mich angelächelt haben oder sehr oft in die Augen geschaut, dann dachte ich, der findet mich toll, hatte ich auch oft genug in Büchern oder Zeitschriften gelesen. Irgendwie empfinde ich es nicht als normal, von einem Fremden angelächelt oder oft angeschaut zu werden, es fällt mir dann gleich als etwas Besonderes auf und denke dann, der findet mich interessant (oder ihn als aufdringlich). Dabei ist das wohl sogar normal?! Ich kann da überhaupt nicht einschätzen, ab wieviel Blickkontakt jemand signalisiert, dass er mich toll/interessant findet und selbst, wenn er mich interessant findet, wie hoch das Interesse ist. Meistens interpretier ich da dann zu viel hinein, manchmal hab ich aber auch schon eindeutige Signale des Interesses nicht bemerkt. Und das macht es echt schwierig, eine Situation einzuschätzen. Leider gehört neben dem Lesen der Körpersprache, das man sich durchaus antrainieren kann, auch noch scheinbar ein Gespür für die Nuancen dazu und da steh ich oft auf dem Schlauch. Ich kann auch nicht einschätzen, ob mich jemand wirklich mag oder ob es nur Freundlichkeit ist, solange er/sie die Sympathie nicht wirklich deutlich macht (eigentlich wär es mir lieber, jeder würde einfach aussprechen, ob er jmd mag oder nicht). Wenn jmd. oberflächlich nett ist, kann es sein, dass ich demjenigen das einfach abkaufe und bin dann komplett überfahren, wenn der auf einmal raushängen lässt, dass er mich eigtl. total scheiße findet.

  6. #36
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Mangel in der kognitiven Empathie?

    genau ich kann mit den ganzen Gefühlen auch nicht so richtig umgehen, irgendwie interpretiere ich immer was falsches hinein. Ich habe mich da auch als Teenager immer so reingesteigert, das ich echt dachte, er mag mich , er findet mich toll. Später im Berufsleben ging es mir auch ständig so. Sogar bei Frauen. Wenn mich eine Kollegin zb berührt hat an der Schulter, und dann immer so nett war und habe gespürt sie mag mich , konnte ich es nie so richtig einordnen, und dachte die steht auf mich und steigerte mich wieder so rein. Ich war immer traurig als sie nicht da war aber auch aufgeregt wenn sie da war. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Heute geht es besser. Anscheinend kann ich es nun besser steuern aber ich weiß immer noch nicht ob er nur freundlich ist oder ob da mehr ist. Ich gehe wahrscheinlich immer auch gleich von mehr aus, obwohl da nie mehr ist.


    Aber erkennen das denn so viele Menschen "voll normale Menschen"? Ich kenne ja nur meine Gefühle, aber haben da auch andere Menschen Probleme damit? Man kann ja damit auch Probleme haben wenn man kein Asperger hat oder? ich bin ja nicht getestet, aber ich mein vielleicht gibt es das auch ohne Diagnose. Das wäre für mich eine plausible Erklärung die leichter für mich wäre damit umzugehen. denn ich weiß nicht ob ich damit leben könnte wenn ich mich testen lassen würde und es würde positiv ausfallen. Ich würde dann zu viel hinein interpretieren und für jedes Verhalten dafür verantwortlich machen das alles im Zusammenhang steht. Und das würde vielleicht zur Erschöpfung führen, ich weiß nicht aber da ich mir oft einen Kopf mache denke ich evtl ich bin dann "behindert". Davor hätte ich jetzt schon Angst das ich es sein könnte. Ich würde dann sicher mein altes Leben wiederhaben wollen.
    Geändert von sourcream ( 7.10.2015 um 22:22 Uhr)

  7. #37
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Mangel in der kognitiven Empathie?

    Bei Frauen ist die Gefahr sogar größer, dass man etwas hineininterpretiert, weil Frauen "von Natur" aus (nein, nicht alle Frauen) eher mal herzlicher sind und den Gesprächspartner viel berühren, viel lächeln, viel kommunizieren. Sie senden viele Signale aus, auch bei "normaler" Sympathie, weil sie (angeblich) sehr soziale Wesen sind.

    Ich denke schon, dass es auch "normale" Menschen gibt, die sich in etwas hineinsteigern und schnell mal denken, dass jemand in sie verknallt ist. Vor allen Dingen Frauen sagt man das ja nach. Es kommt, wie immer, auf´s Maß drauf an und das ist eben so schwer einschätzbar...ob es halt schon übertrieben bzw über dem Durchschnitt ist, wie man sich verhält oder fühlt. Ich denke, es kann mehrere Gründe geben, warum jemand so ist: Zum Beispiel könnte jemand in seinem Leben nicht viel Aufmerksamkeit und Wertschätzung geschenkt bekommen haben und empfindet ein Lächeln dann als stärkeres Zeichen der Zuneigung als es eigentlich gemeint war. Oder jemand würde von sich aus niemanden einfach anlächeln und empfindet das Lächeln des anderen dann als Zeichen der Zuneigung, weil er selbst sich ein Lächeln auch nur abringt, wenn er jemanden wirklich doll mag. Also, er schließt von sich auf andere.

    Bei mir ist es so, dass ich mich erstens nicht traue, jemanden einfach anzulächeln, weil ich nicht weiß, ob das angebracht ist (außer ich kenne denjenigen schon gut) und zweitens empfinde ich das Lächeln eines anderen manchmal als überfordernd, weil ich plötzlich im Mittelpunkt stehe und etwas von mir erwartet wird (halt auch ein Lächeln meistens^^). Generell ist mir zu viel in die Augen schauen, lächeln und intensiver Kontakt meist zu viel, ich empfinde den anderen dann als zu intensiv, seine Präsenz stülpt sich über mich und nimmt mich ein...ich kann das dann nicht mehr so gut verarbeiten. Für mich bedeutet ein Lächeln oder viel Augenkontakt schon viel, weil ich menschliche Nähe schnell als intensiv empfinde. Da, wo ein "normaler" Mensch eine ganz normale (nonverbale) Kommunikation sieht, sehe ich ein Meer an Blicken, Gesten, Mimik, Ausstrahlung. Für mich ist der Kontakt dann schnell intensiver als für den anderen. Eben, weil ich mehr wahrnehme. Vielleicht ist es bei dir ja auch so. Ob das autistisch ist oder hochsensibel oder ADS kann ich dir leider nicht sagen.

  8. #38
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Mangel in der kognitiven Empathie?

    ich weiß schon das du das nicht weißt


    ich hatte auch mal heftige innere Gefühlsausbrüche. Und zwar ging es um etwas was ich nicht leiden konnte, aber es dennoch gemacht wurden ist. Ich habe innerlich so eine Wut bekommen, ich musste erstmal raus. Ich hatte das Gefühl ich platze, ich halt es nicht aus, in dem Moment musste ich aufpassen was ich sage. Jedenfalls ging es mir deswegen den ganzen Tag nicht gut. Wie gerädert, und übel war mir und einfach nur matsch im Kopf. Ich hatte das auch früher schon als Kind diese Wutausbrüche. Ich habe dann Heulkrämpfe meistens bekommen wenn ich was nicht wollte.

    Jedenfalls dachte ich man sieht es mir an , dem war aber nicht so. Das einzige was sie bemerkten waren, das es mir nicht gut war. ich kann so plötzliche Veränderungen nicht ab die ich nicht leiden kann, die ich nicht will.. Die merken es dann wenn ich ganz ruhig bin und nichts mehr sage. sozusagen stur und bockig bin. Ich hab auch nie gelernt damit umzugehen oder meine Gefühle zu steuern.

    Was soll ich in der und der Situation sagen, ich weiß es nicht. Kennst du das auch, jemand kehrt zb und du siehst es und bist aber unsicher und denkst "hmm, kehrt sie das auf oder soll ich ihr helfen, eigentlich ist es ja ihr Dreck? ich bin da in solchen Situationen überfordert. Bis sie dann sagt "hol mal bitte die Kehrschaufel" dann weiß ich das ich es machen sollte. sie sagen mir auch meistens jetzt klipp und klar, weil ich es evtl nicht verstehe weil die es leider mitbekamen das ich nicht weiß was Leute vorhaben oder was sie verlangen. Ein anderer hätte evtl einfach die Kehrschaufel genommen aber ich hätte trotzdem gefragt "soll ich das aufkehren?" weil ich mir unsicher war. Ich hab das schon mal gemacht, ich kenne das ja, hab ich sozusagen auch erst gelernt vorher, aber mich irritierte dann allgemein der Ort, die Dauer, (wann wäre sie fertig) sie braucht sicher lang und macht das alleine etc

    ich hab das Gefühl das sich in meinem Leben Puzzleteile sammeln. Gerade weil ich mich an eine Situation erinnere wo eine Veränderung statt fand die ich nicht dulden wollte und auch Wutausbrüche bekam. "Jetzt ändert sich mein ganzer Abend, jetzt kann ich das nicht mehr machen, jetzt stört sie" ich hab es ihr auch spüren lassen wie "ich will dich hier nicht haben" es tut mir nun leid was ich sagte. Ich wusste aber nie woran das lag.
    Geändert von sourcream ( 9.10.2015 um 23:59 Uhr)

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