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Diskutiere im Thema Unterschied zwischen Autismus und Asperger im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Für alle Themen rund um ADS / ADHS und das Asperger-Syndrom oder Autismus bei Erwachsenen
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  1. #41
    salamander

    Gast

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    hmmm, hier schreibt eine adslerin.

    ich habe nur eine erfahrung mit einem "asperger-menschen" (sorry, ich hoffe mit der formulierung nicht
    anzuecken!), die fand ich ziemlich hart. alllerdings wußte ich nicht, dass er asperger hat, und was das ist.
    mir blieb dabei voll die luft weg. er beschrieb auch, dass dieses sein problem mit fast allen menschen ist,
    mit denen er näher zu tun hat.

    aus meiner sicht bekam er das soziale, ich sage mal, die zwischenmenschliche komponente nicht mit. wo er
    andere herabsetzt, regelrecht beleidigt, keinen punkt findet, sondern sich - natürlich aus meiner perspek-
    tive - immer tiefer rein reitet und abwehr, nach abwehr erzeugt, in seinem bemühen.
    er wollte verstehen warum, ich versuchte es zu erklären, mehrmals und immer wieder, und er verstand es
    nicht. ich bin fast aufgeflippt. ich dachte damals, das gibt's doch nicht. das muß der noch mitkriegen, kriegen
    doch alle andere mit, warum kriegt er's nicht mit? bis mir irgendwann später erklärt wurde, dass dort die
    kognitive ebene, ich sag mal anders "funktioniert", als bei nicht-aspergern.

    meine frage nun, wie gehe ich auch aus eurer sicht mit so etwas um? jetzt wo ich um diese besonderheit
    weiß, ist das natürlich einfacher, weil ich mich dadurch ich sag mal, nicht für dumm verkauft vorkomme, aber
    wie kann ich etwas transportieren und verständlich machen, wenn ich es nur auf der ebene, auf der es an-
    kommt, erklären kann - diese ebene aber auf der anderen seite, mehr oder weniger kaum/nicht? vorhan-
    den ist. wie mache ich das am besten? es soll ja ein umgang miteinander entstehen der funktionieren kann.

    könnt ihr mir da tipps geben?

    danke!!!

    salamander

  2. #42
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 227

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Ich mache es an der Intiligenz Fest .
    ADHS und ASS sind völlig unabhängig von der Intelligenz, eine hohe Intelligenz mag Nachteile besser kompensieren, ich habe aber z.B. auch gelesen, dass gerade hochbegabte Asperger, die ihre Limits erkennen, besonders stark von Komorbitäten betroffen sind.

    Menschen können hochintiligent sein ,einige davon haben,ADHS ASS anteile.
    Anteile von ADHS und ASS sind weder ADHS noch ASS, beide neurologischen Konstellationen werden nach definierten Standards diagnostiziert.

    Da Adhs ASS keine Behinderung (im herkömlichen sinne Darstellt)(Bitte Bitte nicht falsch verstehen ,jeder Mensch hat Defizite -körperliche usw es geht darum wie mann damit umgeht-die möglichkeit hat damit umzugehen -ob mann hilfe bekommen hat um seine stärken zu etablieren,oder ob mann alleingelassen wird ,dann Depresion bekommt,und nicht mehr in der Lage ist eine
    verbesserung selbst herbeizuführen.
    Ich sehe ADHS und ASS als Einschränkung und wehre mich wehement gegen Verniedlichungen oder Diskussionen, wo das eine oder das andere als besonders dargestellt wird, dafür sind die Folgen beider Dispositionen viel zu weitreichend.

    Ich denke die beeindruckensten Redener sind hochintiligente ASS /ADHS ler ,dies ist logisch ,hochintiligenz ermöglicht ihnen kompensation von defiziten,ASS /ADHS eine andere Sichtweise,und das kurze zusammenfassen von komplexen Themen,sowie ein stundenlangen Monolog bis ins kleinste Detail.
    Ohne ADHS oder ASS geht das deutlich besser, ich habe eine Freundin, die ist sehr intelligent, sie hat dioese Einschränkungen nicht und sie kommt mit gleichem IQ wie ich deutlich besser durchs Leben.

    Ich erkenne bei den Größten Politikern (Rednern)anzeichen ,für ASS /ADHS dies wird nie diagnostiziertwerden (deshalb eigentlich blödsinn darüber zu reden)denn diese Menschen haben keinen
    Leidensdruck (Wieso auch, für sie ist es eine Gabe.
    Diagnostik ist immer mit einem Leidensdruck verknüpft, sonst wird im Allgemeinen die Diagnose nicht vergeben.

    Deshalb verstehe ich die Diskusion ,von einigen ,das es eine Behinderung ist .

    Aber nicht jeder kann Einstein sein ,und Einsteins hat es 100000 gegeben ,in der Steinzeit sind sie verhungert,vom Löwen gefressen ,Bei Hexenprozessen und ähnlichem verbrannt,weil sie dinge gesagt haben ,die ihre Umwelt nicht verstand.

    Also kann Hochintiligenz genauso eine Behinderung sein.
    Ja, ich glaube jede Minderheit hat Schwierigkeiten mit der Aktzeptanz, ich denke unser modernes Leben führt dazu, dass Menschen stärker in einem Raster funktionieren müssen, deswegen fallen möglicherweise heute Menschen auf, die früher einfach ihr Leben gelebt haben.

    Es geht um die Kompensation des Andersseins,und die soziale Akzeptanz.des Andersseins.

    Dies ist der Knakpunkt ,dem gegenüber steht ,die soziale Rangordnung ,wo defizite benutzt werden Menschen auszugrenzen Mobben verfolgen,in der Rangordnung herabzustufen ,und einen Prügelknaben zu finden (früher Dorfdepp)heute alle Diagnosen im Psychatrischen bereich ,sowie viele körperliche ,sichtbare Ausschläge ,Aids,usw.

    Und der Gesunde Urinstinkt des Menschen Krankheit und alles was er dafür hält zu meiden,und möglichst fernzuhalten.
    Es gibt Menschen, die Einschränkungen als Besonderheiten umdeklarieren, das ist für mich auch eine Art der Selbsttäuschung.

    Deshalb haben wir wie warscheinlich alle Kulturen ein mehr oder weniger sichtbares Kastenwesen,wo sich möglichst gleichartige aufhalten (hochintiligente u.a haben mehr die möglichkeit die Grenzen zu pasieren,und auch in weit(geselschaftlich) von einander entfernte Kasten ,gleichzeitig zu sein.
    Ich denke, dass ist wie oben geschrieben eine deutliche Tendenz heute, in der Schnelllebigkeit fällt jeder auf, der etwas langsamer, sensibler, weniger flexibel, weniger sozial ist, die Lösung kann aber nicht Anpassung sein, weil das nicht funktioniert und nur krank macht, die Schaffung eines eigenen Biotps ist notwendig und leider mit einem hohen Krafteinsatz verbunden.

    - - - Aktualisiert - - -

    meine frage nun, wie gehe ich auch aus eurer sicht mit so etwas um?
    Ich glaube, es gibt da kein Patentrezept.

    Außer ausprobieren.

    Mal die Gegenfrage

    Wie funktioniert ein ADHSler mit einem Nicht-ADHSler zusammen, ich glaube das Problem ist vergleichbar.

  3. #43
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Wie funktioniert ein ADHSler mit einem Nicht-ADHSler zusammen, ich glaube das Problem ist vergleichbar.
    Ich weiss nicht ob es vergleichbar ist, da ich nur ADSlerin bin (und lese diese thread ehe aus neugier). Nun, für mich als ADSlerin: Da ich die körpersprache deuten kann (Asperger können es oft nicht) merke ich schon wenn ich anecke, wenn ich eben merke, weil...

    Ich könnte fragen...

    Nun, es heisst doch oft, ich sei tollpatschig und es stimmt, ich merke nicht alles!

    Was bei mich ankommt ist sachlich und klar erklären was falsch ist. Zum beispiel "Ich mag es nicht wenn du mich im wort fällt" "lass mich bitte ausreden". Da ich solches ehe auch nicht mag, verstehe ich so eine bitte sofort. Dabei hatte ich die erfahrung gemacht, dass es oft für stinos gar nicht so einfach, sich so auszudrücken!

    Was auch noch bei ADSler anders ist als bei Asperger (wenn es richtig ist): ADSler wissen irgendwie oft wie sie sich verhalten sollen, aber sind impulsiv und daher tollpatschig. Asperger wissen oft gar nicht, aber wenn sie lernen, denken sie ehe daran...

    Ich weiss nicht ob es bei asperger reichen würde... Was meint ihr dazu? Welche art euch grenzen zu zeigen hat schon geklappt? Habt ihr beispielen?

    lg

  4. #44
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Ich weiss nicht ob es bei asperger reichen würde... Was meint ihr dazu? Welche art euch grenzen zu zeigen hat schon geklappt? Habt ihr beispielen?

    lg
    ich hoffe, ich verstehe die frage richtig...

    bei mir ist es das logische, sachliche, präzise. wenn mir jemand logisch iwas erklärt, dann verstehe ich es (warum sache xy so ist).

  5. #45
    salamander

    Gast

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    frage @ sweet chilli

    Solange es um sachliches, fachliches, inhaltliches geht, müßte das ja eigentlich ganz gut klappen, oder?

    Aber was machst Du wenn es um emotionales, um Befindlichkeiten von anderen geht? Wie kann man
    Dir das Nahe bringen? Da wird es finde ich schwierig, mit der Logik, da eine Befindlichkeit nicht einer
    Logik folgt, dafür von einer Emotion gesteuert wird.

    Wie würdest Du wollen, dass man Dir das erklärt, so dass es für Dich veständlich und nachvollziehbar ist?

    LG
    Salamander

  6. #46
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    salamander schreibt:
    frage @ sweet chilli

    Solange es um sachliches, fachliches, inhaltliches geht, müßte das ja eigentlich ganz gut klappen, oder?

    Aber was machst Du wenn es um emotionales, um Befindlichkeiten von anderen geht? Wie kann man
    Dir das Nahe bringen? Da wird es finde ich schwierig, mit der Logik, da eine Befindlichkeit nicht einer
    Logik folgt, dafür von einer Emotion gesteuert wird.

    Wie würdest Du wollen, dass man Dir das erklärt, so dass es für Dich veständlich und nachvollziehbar ist?

    LG
    Salamander
    ich bin ziemlich bis ganz empathielos leider.

    man kann mir das nur direkt erklären.

    als beispiel (ich weiß grad kein andere): wenn es jemandem nicht gut geht und er seine ruhe haben möchte, dann soll derjenige es mir genauso sagen.

    ich weiß nicht wie es in deinem beispiel war. mir fehlt da iwie text um das herauszufinden, aber ich beleidige niemanden, außer derjenige ist richtig scheiße zu mir. allerdings fühle ich mich sehr schnell angegriffen und kann kritik überhaupt nicht ab. da denke ich immer, vllt auch wegen früher (diverse traumata), dass derjenige jetz an mir rummeckert und dann bleibe ich auch nicht lieb und brav, weil ich dann denke, derjenige will mich verändern. ich lasse mich aber nich verändern und bin kein spielball. ich bin wie ich bin

    also ja, kommunikation ist manchmal schon schwierig mit mir. ich denke halt auch, nicht-autisten sagen nie was sie denken, sondern reden immer um alles drumrum und dann verstehe ich einfach null und das nervt mich dann.

    also so deutlich und nett wie möglich, ohne angriffe, ist es das beste (jedenfalls für mich)

    lg

  7. #47
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Hallo sweetchilli,

    An der thema bin ich eben auch interessiert...

    Wenn es um befinden geht, reicht es bei dich zu sagen wie der andere sich fühlt? Oder kannst du damit nichts anfangen und muss er dich klar sagen was er jetzt braucht? Ich finde deine beispiel mit der ruhe interessant.

    Ich merke mit die stinos, dass sie sagen wie es ihnen geht (oder zeigen) und erwarten dass man weiss was machen... Naja, ADSler können es manchmal... Nun, ich merke auch dass stinos auch nicht immer spontan wissen was ein ADSler braucht... Ein andere ADSler spürt es oft gut... Intuitiv, irgendwie...

    So ein beispiel: stinos merken oft gar nicht dass sie zu mich zu schnell reden und mich der kopf mit infos vollstopfen. Sie merken vielleicht an meine gesichtausdruck dass es mich stresst, aber deutet ehe darauf dass ich etwas nicht verstehe, dass sie mich mehr erklären sollen. Dabei brauche ich etwas ganz anders: dass sie ruhig bleiben, oder langsamer reden, mit nur wichtige infos, damit ich was gesagt war verarbeiten kann.

    Es passiert auch dass ich eine info bekommen und dann sagen muss: "Er sagt mich noch nicht was ich machen muss"

    Aber, da ich anders bin, lerne ich auch zu sagen was ich brauche und möchte. Ich muss es auch manchmal zu stinos sagen! Besonders wenn es um reizüberflutung geht oder ablenkbarkeit oder sonstiges...

    Daher kann ich mich vorstellen, dass ein asperger, bedürfnissen von nicht asperger schwer raten kann... Wenn stinos es schon oft bei ADSler nicht können... Obwohl sie einfühlungsvermögen haben und körpersprache deuten können...

    lg

  8. #48
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    mj71 schreibt:
    Hallo sweetchilli,

    An der thema bin ich eben auch interessiert...
    freut mich
    Wenn es um befinden geht, reicht es bei dich zu sagen wie der andere sich fühlt? Oder kannst du damit nichts anfangen und muss er dich klar sagen was er jetzt braucht? Ich finde deine beispiel mit der ruhe interessant.
    wenn derjenige klare aussagen macht, dann ja. ansonsten frage ich!
    wenn er irgendwas möchte, dann muss er/ sie mir das auch sagen. ich kann es nicht raten und nicht wissen. ich kann nich in köpfe hineinsehen
    Ich merke mit die stinos, dass sie sagen wie es ihnen geht (oder zeigen) und erwarten dass man weiss was machen... Naja, ADSler können es manchmal... Nun, ich merke auch dass stinos auch nicht immer spontan wissen was ein ADSler braucht... Ein andere ADSler spürt es oft gut... Intuitiv, irgendwie...
    könnte sein, dass es manche adhsler bei nem anderen adhsler spürt, aber ich persönlich kann es mir nicht vorstellen.
    das ist vllt dann nur so, wenn sich diejenigen super gut und lange kennen.
    So ein beispiel: stinos merken oft gar nicht dass sie zu mich zu schnell reden und mich der kopf mit infos vollstopfen. Sie merken vielleicht an meine gesichtausdruck dass es mich stresst, aber deutet ehe darauf dass ich etwas nicht verstehe, dass sie mich mehr erklären sollen. Dabei brauche ich etwas ganz anders: dass sie ruhig bleiben, oder langsamer reden, mit nur wichtige infos, damit ich was gesagt war verarbeiten kann.
    ja, das brauche ich auch, dass jemand beim reden ruhig bleibt und mich nicht mit infos vollstopft, die ich gar nich verarbeiten kann. wenn es zuviel ist, macht mein kopf automatisch zu. dann geht da nichts mehr rein.

    Es passiert auch dass ich eine info bekommen und dann sagen muss: "Er sagt mich noch nicht was ich machen muss"
    bei sowas frage ich dann "warum". manche nervt das, aber die die mich einigermaßen kennen, wissen, dass ich nun eine ganz detaillierte erklärung brauche, um iwas zu tun oder umsetzen zu können.

    Aber, da ich anders bin, lerne ich auch zu sagen was ich brauche und möchte. Ich muss es auch manchmal zu stinos sagen! Besonders wenn es um reizüberflutung geht oder ablenkbarkeit oder sonstiges...
    ich weiß manchmal gar nich was ich brauche oder möchte, daher finde ich es dann immer gut, wenn mich jemand fragt und ich kann wählen

    Daher kann ich mich vorstellen, dass ein asperger, bedürfnissen von nicht asperger schwer raten kann... Wenn stinos es schon oft bei ADSler nicht können... Obwohl sie einfühlungsvermögen haben und körpersprache deuten können...

    lg
    wie schon geschrieben, ich kann nicht raten, außer es ist mega deutlich. aussprechen was gebraucht wird, ist also hier das sinnigste.

    lg

  9. #49
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Hallo sweetchili,

    Danke für deine antwort.

    könnte sein, dass es manche adhsler bei nem anderen adhsler spürt, aber ich persönlich kann es mir nicht vorstellen.
    das ist vllt dann nur so, wenn sich diejenigen super gut und lange kennen.
    Es geht viel durch die körpersprache: ADSler sind da sehr eindeutig, expressiv und können ehe körpersprache deuten. Wenn ich ein andere ADSler sehe, mit eine besondere verhalten und auch was herum ist (der kontext hilft auch!), weiss ich gerade dass ich mich in selber situation mich sehr ähnlich verhalten werde und daher wahrscheinlich ähnlich fühlen. Aber ich frage auch nach und es bestädigt sich. Also, wenn eine stinos etwas "kompliziert" erklärt wo ich auch nicht ganz nachkomme und sehe bei ein andere ADSler auch verwirrung auf der gesicht, nehme ich an, es geht ihm ähnlich als ich und frage danach... Oder es ist viel los um uns und ich sehe ein andere ADSler der verwirrt wirkt.... Dann ist mich klar

    ja, das brauche ich auch, dass jemand beim reden ruhig bleibt und mich nicht mit infos vollstopft, die ich gar nich verarbeiten kann. wenn es zuviel ist, macht mein kopf automatisch zu. dann geht da nichts mehr rein.
    Geht mich auch so! Und manchmal sind sie so schnell dass ich auch nicht zu wort komme um meine anliegen zu äussern...

    Es passiert auch dass ich eine info bekommen und dann sagen muss: "Er sagt mich noch nicht was ich machen muss"
    bei sowas frage ich dann "warum". manche nervt das, aber die die mich einigermaßen kennen, wissen, dass ich nun eine ganz detaillierte erklärung brauche, um iwas zu tun oder umsetzen zu können.
    Oft mache ich es auch so in der art, aber wenn ich diese infos bekomme, am arbeit danach ich gefragt habe, was ich tuen muss, dann will ich ganz klare anweisungen was ich machen muss, nicht etwas anders... Aber es gibt manchmal andere infos...

    ich weiß manchmal gar nich was ich brauche oder möchte, daher finde ich es dann immer gut, wenn mich jemand fragt und ich kann wählen
    Passiert mich auch ab und zu noch... Aber wenn jemand mich sagt "was brauchst du?" kann ich oft auch nicht auswählen... Oft brauche ich nur zeit in mich hinein zu horchen und fühlen, dann weiss ich es. Immer mehr sage ich es auch, da ich nun zeit brauche um es zu wissen.

    wie schon geschrieben, ich kann nicht raten, außer es ist mega deutlich. aussprechen was gebraucht wird, ist also hier das sinnigste.
    Ja, bei ADSler ist es auch oft so... Nun, mit der zeit, das alter und lebenserfahrung (und auch bewusst lernen) können wir manchmal einiges deuten... Aber ich denke, bei asperger ist es wahrscheinlich eine stuffe schwieriger, da sie mit körpersprache (stimmt es?) wenig anfangen können.

    lg

  10. #50
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    salamander schreibt:
    meine frage nun, wie gehe ich auch aus eurer sicht mit so etwas um? jetzt wo ich um diese besonderheit
    weiß, ist das natürlich einfacher, weil ich mich dadurch ich sag mal, nicht für dumm verkauft vorkomme, aber
    wie kann ich etwas transportieren und verständlich machen, wenn ich es nur auf der ebene, auf der es an-
    kommt, erklären kann - diese ebene aber auf der anderen seite, mehr oder weniger kaum/nicht? vorhan-
    den ist. wie mache ich das am besten? es soll ja ein umgang miteinander entstehen der funktionieren kann.

    könnt ihr mir da tipps geben?
    Das ist eine sehr gute Frage und ich würde sagen, eine unheimlich komplexe.

    Wirklich viel kann ich DIr nicht erzählen, aber vielleicht ein bisschen:

    Dass Du darum weißt ist gewiss eine der größten Hilfen, denn dann kann schon mal vieles von Dir "abprallen", was sonst für Gegenreaktionen sorgt.
    Mir persönlich hilft es, wenn man mir in dem Moment sagt, was ich gerade bewirke.
    Ich weiß das ja nicht, zumindest nicht intuitiv, aber ich kann das kognitiv erkennen.
    Das bedeutet, in einer bekannten Situation kann ich auf meine "Datenbank" zugreifen und mich entsprechend dem, was dort an Informationen abgelegt ist, verhalten.
    Ich kann das aber nicht adaptieren.
    Normalerweise können Menschen eine solche Erfahrung auf andere Situationen übertragen und dort dann anders (oder "richtig") reagieren.
    Ein Asperger kann dies nicht oder nicht so gut und nicht so schnell.
    Er erkennt die Situation und die Gemeinsamkeit mit dem, was er abgespeichert hat, nicht oder nur sehr langsam, weil eben rein kognitiv.

    Daher hilft es mir, wenn man es mir in dem Moment erklärt.
    Allerdings weiß ich nicht, wie gut das im Allgemeinen mit Aspies funktioniert, denn auch hier haben wir es ja mit einem Spektrum zu tun.

    Ansonsten hilft es einem Aspie, wenn man mit ihm sehr klar und deutlich kommuniziert.
    Konjunktive und dergleichen verwirren ihn und wenn man versucht, etwas "durch die Blume" zu sagen, dann wird er gerade das nicht verstehen.
    Eher versteht er ein direktes Wort und eine klare Ansage.
    Ich denke, am besten auch mit dem Hinweis auf die AS-Problematik, so dass er es besser zuordnen kann und nicht als persönlichen Angriff versteht.

    Ob und wie gut das dann tatsächlich funktioniert, vermag ich nicht zu sagen, dazu kenne ich zu wenig Betroffene oder besser: entsprechend schwer Betroffene.
    Das sind Dinge, die ich an mir selber feststelle.
    Ich bin vermutlich Beides, ADS'ler (das sit gesichert) und Aspie (das ist ein Verdacht, dem ich aber nicht weiter nachgehe, vieles spricht allerdings dafür)

    Im Laufe der Jahre konnte ich vieles kompensieren, gewiss aufgrund meiner kognitiven Fähigkeiten, also der Intelligenz.
    Intelligenz und ADS/ AS haben in der Tat keine Verbindung, aber sie hilft eben dabei, Dinge kognitiv zu "regeln", für die man sonst eine Art "Autopilot" hat, der das Ganze übernimmt.

    Körpersprache z.B. musste ich recht mühsam lernen.
    Ich habe dazu einen ganzen Haufen Bücher, Seminare besucht und auch eine Ausbildung zum Personaltrainer gemacht etc.
    Das hilft mir ungemein, aber ich mache das halt bewusst und muss konkret darauf achten.

    Die Problematik mit der Körpersprache ist übrigens sehr interessant, da es ein schönes Beispiel dafür ist, wie etwas sich nach Außen hin gleicht, ursächlich aber ganz anders ist.
    Viele ADS'ler haben auch so ihre Probleme mit Körpersprache, besonders im Bereich der Mimik.
    Sie verstehen die Mimik und sehen sie auch, nehmen sie aber nicht wahr, weil ihre Aufmerksamkeit das nicht zulässt.
    Sie sind in Gedanken, zerstreut, abgelenkt und bekommen so nur Teile mit.

    Für einen Asperger dagegen ist Körpersprache und Mimik eine regelrechte Fremdsprache.
    Er versteht sie gar nicht.

    Es ist, als würde einem ADS'ler ein Satz gesagt, den er zwar durchaus verstehen kann und würde, von der er aber nur Teile mitbekommt, weil die Umgebungsgeräusche ihn ablenken.
    Etwas, das wir alle gewiss kennen.
    Für einen Aspie dagegen ist es eher, als würde man ihn in einer unbekannten Sprache ansprechen, die ihm übersetzt werden muss, damit er sie versteht.


    Vieles ist ansonsten einfach im Laufe der Jahre "gewachsen", einiges fällt mir auch heute noch immer wieder schwer und ist wahnsinnig anstrengend.
    Immerhin habe ich durch die Kenntnis des Ganzen gelernt, vieles zu verstehen, wenn man es mir sagt und erklärt.


    Liebe Grüße
    Fliegerlein

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