Seite 25 von 28 Erste ... 202122232425262728 Letzte
Zeige Ergebnis 241 bis 250 von 271

Diskutiere im Thema Unterschied zwischen Autismus und Asperger im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Für alle Themen rund um ADS / ADHS und das Asperger-Syndrom oder Autismus bei Erwachsenen
Neues Forum!
  1. #241
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Fliegerlein schreibt:
    Da kann ich gar nix ergänzen! ,

    Besser könnt ich das auch nicht beschreiben oder erklären, im Gegenteil.

    Super beschrieben und erklärt und wenn ich zwei Likes dafür vergeben könnte, würd ich es tun

    Das mit dem Date ist zudem eine grandiose Schilderung ... so ziemlich ging und geht es mir auch ...
    Das unterschreibe ich mal so!

    Was den Lernerfolg mit den Jahren betrifft:
    Bis ich 17 Jahre alt war habe mich außerschulisch nur sehr selten mit anderen getroffen. Mit 17 Jahren wurde ich dann durch eine Freundin/Bekannte (ich glaube NAs würden eher Bekannte sagen, für mich war es eine gute Freundin) eine Clique integriert und erstmals in meinem Leben traf ich mich plötzlich regelmäßig mit Gleichaltrigen.
    Da habe ich unglaublich viel gelernt über soziale Regeln etc.
    Vieles wurde mir wirklich beigebracht wie einem kleinen Kind. Vieles, was andere wohl eher mit 12, 13 Jahren lernen, habe ich dann mit 17, 18 Jahren gelernt.
    Meine meist sehr naive Art, nachzufragen wenn ich etwas nicht verstehe finden die Leute eher "niedlich" und erklären es mir dann. Mit jeder solchen Situation wird man wieder ein Stück "klüger".

    In sofern kann man selbstverständlich als Autist dazulernen.
    Auch durch Beobachtung, Imitation, Lektüre etc., ich fing irgendwann an mich sehr intensiv mit psychischen Störungen auseinanderzusetzen. Zwar meist sehr spezifisch, aber trotzdem hilft einem dieses Wissen auch, andere Menschen zu verstehen.

    Was jedoch anders ist, ist die Reizüberflutung. Als kleines Kind war das sehr ausgeprägt bei mir. Ich zog mich sehr oft zurück oder starrte abwesend durch die Gegend, weil wieder alles zu viel war.
    Das wurde dann mit den Jahren besser und in der Spätpubertät, frühem Erwachsenenalter war es dann eigentlich recht okay.
    Denke, dass ich zu der Zeit recht gut kompensieren konnte, aber die Energie, die sonst für diese Kompensation draufging, fehlte dann, als ich von zuhause auszog und mein Studium begann. Ich musste ja nun selber einkaufen, mich um mein Essen kümmern, um Klopapier etc., hatte plötzlich mit bürokratischem Kram (Bafög) zu tun und Studium ist nicht annhähernd vergleichbar zur Schule, was den Arbeitsaufwand betrifft.
    Und so die Energie für diese Kompensation nicht mehr da war, so merkte ich immer deutlicher meine Überforderung mit Reizen inkl. Meltdowns, Shutdowns, die wieder häufiger wurden.
    DAS wird also definitiv nicht besser mit dem Alter.

  2. #242
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 433

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Saturnus schreibt:
    Ich lass ein Manuskript worin es um eine Geschichte ging wo ein junger Mann eine schöne Frau erobert wollte. Es wurde in dieser Geschichte großartig und detailliert, ganz und gar realistisch, beschrieben wie dieser Mann sich auf ein Date vorbereitete, wie dieses Date ablief und wie sie nach diesem in der Wohnung der Frau landeten. Es wurden seine Sehnsüchte, Befürchtungen, Pläne und Ersatzpläne beschrieben. Auch seine Bestrebungen in den Flirt und Smalltalk Situationen, auf die Gefühle der angebeteten einzugehen, diese zu lenken um auf sich aufmerksam zu machen, sich als attraktiv darzustellen und das Gespräch und den Abend dabei so zu lenken, das jeder Schritt seines Planes hohe Chancen hatte an diesen Abend erfüllt zu werden.

    Ich habe diesen Manuskript Abschnitt vielen Freunden und Bekannten gezeigt und gefragt, ob es denn wirklich bei einem Date so abläuft?

    Sie Antworteten: Grundsätzlich JA!
    Ich bin mal neugierig: wie würdest du denn ein Date angehen?

    Ich weiß natürlich jetzt nicht genau was in dem Text stand, aber in deiner Beschreibung wirkt es so, als würde der Typ schon übermäßig geplant vorgehen.
    Also dass man es dem Gegenüber bei einem Date angenehm macht ist verständlich.
    Aber wenn man da wirklich alles durchplant, wirkt das auf mich künstlich.
    Meiner Meinung nach ist Spontanität bei einem Date wichtig.


    (Kann aber auch sein dass ich in den Text hier etwas falsches reindeute und es sich doch um simple Beschreibungen handelte)

  3. #243
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 176

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Ich kann ja mal beschreiben, wie es bei mir so ablief.

    "Dates" waren bei mir nie geplant, ich habe mich einfach mit Menschen getroffen, die für mich interessant waren. Es waren meist Männer. Mein Interesse am Gegenüber wurde geweckt durch folgende Kombination:
    Gleiches Primärhobby (Tauchen), das exzessiv ausgeübt wird +
    Anders als die Norm +
    differenzierte Sichtweise auf die Welt inklusive ausgiebigen Diskutierens darüber +
    Unterlassen von "männertypischem Gehabe gegenüber typischen Frauen" (so nannte ich es) wie Komplimente machen, Geschenke mitbringen, umgarnen, Gentlemenverhalten, etc. +
    Verständnis für meine Eigenarten, Schrullen, etc..

    Bei diesen Treffen gingen wir tauchen, diskutierten, tranken gemeinsam ein oder zwei Bier bei Steak/Bratwurst und Pommes, gingen spazieren und vereinbarten den nächsten Termin. Manchmal flirtete mich das Gegenüber an, was ich meist spät mitbekam, und wenn ich es merkte, war es mir anfänglich meist unangenehm. Erst im weiteren Verlauf erklärte ich, dass ich asexuell bin und dass mir Freundschaft wichtig ist, ich aber nicht auf eine Liebesbeziehung aus bin (war und bin ohnehin vergeben); aber dass der andere mir zeigte, dass er mich mochte und wertschätzte, gab mir schließlich doch ein gutes Gefühl. Ich wollte die Freundschaft aufrecht erhalten, aber irgendwann (meist nach 1 bis mehreren Jahren) sind diese Kontakte abgebrochen; teilweise - wie sich später herausstellte - weil sich der andere in mich verliebt hatte und ich eben nicht mehr wollte als Freundschaft. Die soziale Interaktion war niemals geplant, sondern nur das Rahmenprogramm. Alles andere nervt mich nur, und ich fühle mich in die Ecke gedrängt.

    Ich würde es niemals vertragen, mich für andere zu verstellen, damit sie "sich bei mir gutfühlen" und ich mich für sie attraktiver mache. Damit würde ich a) nicht zeigen, wie ich wirklich bin (ich möchte aber genommen werden, wie ich bin) und b) würde ich damit Erwartungen wecken, die ich auf Dauer nicht erfüllen kann, und das würde mich massiv unter Druck setzen. Was soll denn die ganze Mühe mit dem Umgarnen, etc., wenn der andere später mit meinem wahren "Ich" nicht einverstanden ist und dann die Flucht ergreift? Wäre doch verschwendete Energie... Es sei denn, es geht um die Fortpflanzung, wo der Kontakt nicht auf Dauer angelegt sein muß, dann macht es "Sinn", zumindest aus der männlichen Perspektive...

    Mit Frauen habe ich solche unkomplizierten Begegnungen bislang selten gehabt, aber ein oder zweimal ging es doch und war genauso toll. Ich habe natürlich auch einiges an schlechten Erfahrungen mit Frauen (Vergleichen, wer modischer ist; plötzliches Beleidigtsein ohne für mich sichtbaren Grund, viele soziale Spielchen, wo ich mich unwohl bei fühlte); aber inzwischen treffe ich auch auf Frauen, wo es nicht mehr durchgängig so ist. Und die "Frauenquote" beim Tauchen nähert sich auch den 50% an...

  4. #244
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 433

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    @Hermine: Was du beschreibst ist ja eher das "normale" finden von Freundschaften.

    Ich meinte es eher bezogen darauf, wenn man wirklich ein "Date" hat, das von beiden Personen als solches gewollt ist.

    Beim freundschaftlichem (also platonischem) Umgang ist "männertypischem Gehabe gegenüber typischen Frauen" ja sowieso eher fehl am Platz.
    Zudem glaube ich, dass sowas dann eher vom Mann ausgeht und Frauen dann darauf reagieren und mitmachen. (Ausser sie haben schon vorher großes Interesse an ihm)

    Wobei ich mich mit sowas auch nicht identifizieren kann. Das wirkt manchmal so aufgesetzt und falsch, ich könnte es allenfalls akzeptieren wenn derjenige das leicht selbstironisch vorträgt, weil ihm auffällt, wie seltsam das eigentlich ist.
    (Ich glaub aber eher nicht dass ich Autist oder Asperger bin. Bei mir vermute ich eher mein Aussenseitertum und halt, dass ich als Kind zu viel TV geguckt hab. Gerade als Kind findet man so ein gehabe doch erst recht albern, ich glaub da hab ich mir meine Kindliche Art bewahrt. Wobei Zeichentrickfilme sowieso alles karikieren)


    Ich weiß nicht, so wie ich das bisher gelesen habe ist es nicht selbstverständlich, dass Autisten asexuell sind. (Auch wenn das das Klischee ist und sicher auf viele zutrifft)




    Bin grad selbst verwirrt in wie fern meine Frage Sinn macht. Es gibt viele Leute die sich nicht mit der Intention auf ein Date treffen, erstmal sich freundschaftlich kennenlernen und dann erst später gefühle füreinander entwickeln. Bei Leuten die sich gegegenseitig Honig um den Mund schmieren bei "echten" Dates, die das Spiel um die Unsicherheit und quasi Balzverhalten zeigen, hab ich das Gefühl, es geht weniger um eine Beziehung im Sinne von "mehr als nur Freundschaft", sondern eher um irgendwas körperliches das blos keine Freundschaft sein soll.
    Wenn man sich so im Internet umsieht scheint es genug Leute (meistens männlich) zu geben, die finden, dass eine Freundschaft innerhalb der Beziehung sinnlos ist.
    (Aber ich glaub ich schweif ab ^^)


    Mir ging es eigentlich eher bei der Frage darum, ob "neurotypische" bei einem Date alles "planen".
    Weil ich Dates eher gruselig finde, die von vorne bis hinten durchgeplant sind, aber so tun als wären sie spontan,
    (Unterbewusst merke ich dann irgendwann, das was komisch ist. Ich glaube, andere würden es noch stärker merken. (Autisten laut "Klischee" ja eher nicht))

    Wenn es allerdings um dieses emotionale Auf und Ab geht, um die reinen Sorgen und das Gedanken machen, was beim Date alles funktionieren oder schief gehen kann. Und das DAS war, was Saturnus nicht gleichermaßen nachfühlen kann, dann kann ich das schon nachvollziehen.
    Geändert von tasseKaffee (21.05.2015 um 16:47 Uhr)

  5. #245
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 176

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Asexualität ist kein Merkmal von Autismus, das sollte inzwischen bekannt sein. Autisten sind auch in diesem Bereich sehr unterschiedlich, einige sind asexuell, andere nicht (weil ja auch die Wahrnehmung bei ihnen verschieden ist). Ich mag es auch nicht, wenn man alle Persönlichkeitsmerkmale auf eine oder mehrere Diagnose(n) reduziert. Es gibt auch sehr viele Nichtautisten, die asexuell sind. Und genau aus der Eigenschaft Asexualität allein kann auch resultieren, dass das ganze Getue um körperliche Annäherung als komisch empfunden wird und die Spiele, die in diesem Bereich "gespielt" werden, nicht gut beherrscht werden (mangels Übung).

    Ich bin in vielen Lebensbereichen relativ unauffällig, solange ich mich häufig genug zurückziehen kann und mir die Situationen, bzw. das Setting, vertraut sind und fühle mich ziemlich parkettsicher; einfach weil ich viele Dinge erfahren und gelernt habe, sowie von anderen abgeschaut. Beim Daten sind jedoch viele Dinge noch "weiße Flecken auf meiner Landkarte", einfach weil mich dieser Bereich nicht tangiert - und selbst aus Filmen (wenn es nicht gerade Kinderfilme sind), werde ich nicht schlau; passe da auch einfach nicht auf, kann meine Aufmerksamkeit da einfach nicht fokussieren - Langweilig!

    In meinem Leben hatte ich allerdings noch kein (romantisches) Date, das von beiden Seiten so gewollt war. Bei mir hat sich meine jetzige Partnerschaft von meiner Warte heraus aus Zufall ergeben, und es ging ihr auch eine lange Zeit der Freundschaft voraus. Während der Anfangszeiten meiner Partnerschaft war ich zudem noch sehr skeptisch, ob sowas überhaupt das Richtige ist für mich und ob er der Richtige ist, und ich hatte auch sehr viele Dinge lernen müssen, die ich vorher nicht konnte. Das hieß auch, dass wir häufig Zoff hatten und ich fluchtartig die Partnerschaft verließ, wir uns aber immer wieder annäherten (Liebe ist ein komisches Ding).

    Mein Mann wollte mich unbedingt kennenlernen und hat meinen Bruder angestiftet, ein Treffen zu arrangieren. Mein Bruder hatte ihm am Anfang keine großen Hoffnungen gemacht, aber er hat ihm Tips gegeben, wie er überhaupt Zugang zu mir finden konnte. Ich vermute mal, dass mein Mann damals sehr wohl überlegt hat, was er bei unseren Treffen so machen kann, wie er mich "einfängt", sonst hätte er ja meinen Bruder nicht befragt und seine Tips befolgt. Aber ich hatte das schnell durchschaut, denn es war nicht so einfach, rauszufinden was mir gefällt und vorallem auf das Flirt - Übliche stringent zu verzichten (also hatte ich ihn gefragt, wo er seine Kenntnisse her hat, und er hat es zugegeben - das fand ich einfach niedlich). Aber noch besser war, dass er damals sehr unbeholfen war, was das Verhalten mir gegenüber anging, und das war mir sehr sympathisch. Allerdings machte ich ihm auch sehr schnell klar, dass es über eine platonische Liebesbeziehung nicht hinausgehen wird. Hat sehr lange gedauert, dass er es wirklich akzeptieren konnte.

    Ob NT´s bei Dates alles planen, kann ich Dir nicht wirklich sagen. Ich vermute mal nicht, denn sie handeln eher intuitiv - sie werden eher nach einem Verhaltensschema handeln, das zum Ziel hat, einen Partner zu gewinnen und nutzen dabei ihre ToM. Dabei ist es erstmal nachrangig, ob man sich dabei authentisch gibt und ob man die geweckten Erwartungen halten kann - es geht erstmal nur ums "Gewinnen".

    Es wird gewiß Menschen geben, die so etwas planen und andere, die das nicht tun und zwar unabhängig von ihrer Neurologie. Es gibt gewiß auch sehr unterschiedliche Gründe, warum so ein Date auch geplant wird; und diese müssen nicht alle unbedingt freundlicher Natur sein.

  6. #246
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Gurke2014 schreibt:
    Ich kenne das Gefühl sehr gut, ich habe auch Schwierigkeiten zB Witze zu verstehen und fühle mich dann blöd im Kopf. An anderen Tagen jedoch denke ich dass ich total normal bin und wirke...

    würde mich auch interessieren, ob es stark ausgeprägtes Asperger Syndrom und schwach ausgeprägtes existiert.

    @sourcream Wie sieht es bei dir mit den anderen Symptomen wie zB Gangart, Mimik etc aus ? (Natürlich nur wenn du es Teilen magst)

    hmm früher machte man sich über meine Gangart lustig, die sagten immer ich würde hüpfen beim laufen und hatte manchmal das Gefühl, ich könnte nicht richtig gehen, also mit den Beinen, aber jetzt ist das nicht mehr so. Nur wenn ich zb Inliner fahre habe ich immer das Gefühl das ich meine rechte Seite nicht so ausleben ,kann, das ich da wie "steif" bin, obwohl es Ja sonst normal ist. Ich bewege meinen linken Arm mehr und mein rechter Arm bleibt meist unbeweglich, ka warum, ich versuch ihn zu bewegen was auch klappt....aber dann wenn ich nich dran denke bewege ich nur den linken....ist das unkoordiniert oder wie man das schimpft?

    wie meinst du das mit der Mimik? Ob ich lache oder??....also ich kann auf jeden Fall lachen

    mir fällt immer nur auf Arbeit auf, wenn ich was sage, finden das die anderen meist komisch. Ich erzähle manchmal ein Scheiß, ich bin eigentlich ruhig, manchmal auch frech, und das sagen die dann auch das es frech war. Ich weiß nicht warum ich das mache, vielleicht weil ich auch "normal wirken möchte" und daher Anerkennung möchte, vielleicht weil ich innerlich weiß, das ich nicht so cool bin wie manche.

    ich weiß oft nicht so recht in der Pause über was ich mich unterhalten soll, genauso wie am Arbeitsplatz. Da reden die anderen was von, da wurde in der Nähe eingebrochen und merke hey das is ja da wo meine Eltern wohnen, ich war ja gestern auch dort, und ich sage "ich bin gestern auch eingebrochen" da haben natürlich erstmal alle gelauscht, als wie "oh Gott" ich sagte dann "naja mitn Schlüssel". Was für ein Scheiß Oder manche sagen auf Arbeit das wäre unhöflich, "hast du das nicht in der Schule gelernt?" ich denke dann eben so "Schule? da lernt man sowas?" dachte nur von den Eltern

    die sagen das manchmal weil wenn ich jemanden rufe, rufe ich so " ***** kannst du mal kommen" und nicht "kannst du mal bitte kommen" ich muss mich ständig anstrengen das ich das bitte nicht vergesse....und wenn ichs sage lachen sie und meinen "es geht doch langsam" aber ich verstehs einfach nicht, warum die das so wichtig finden. Klar ist "Bitte" höflich" aber warum muss man es immer anwenden, das klingt so unnatürlich irgendwie und habe mit dem Wort irgendwie Probleme es auszusprechen oder überhaupt anzuwenden

    mir fallen keine Aussagen weiter ein, das ich ein Beispiel hätte. Aber einmal da meinte eine ein Wort zu mir..und ich verstand nicht was es bedeutet, sie übersetzte es dann sozusagen.... Genauso wie "Bordsteinschwalbe" lol Ich hatte keinen Schimmer was das bedeutete..ich stellte mir immer nen Bordstein vor oder dachte irgendein Mopet......natürlich lachten sie.....das es was mit dem Rotlicht zu tun hat, wusste ich nicht ich denke, ich passe eben auch nicht in das typische Asperger oder Autismusspektrum weil ich normale Intelligenz habe, keine Hochbegabung und ich bin zwar manchmal träumerisch aber nicht total in mich gekehrt. Genauso der Satz mit dem Glashaus.......ich verstehs immer noch nicht, warum soll einer der im Glashaus sitzt mit Steine werfen. Meine Freundin hatte mir das mal erklärt sowas wie "wenn er selbst Probleme hat sollte er sie nicht auf andere noch abwälzen"? oder?........ohje ich habs vergessen, ich hab das auswendig gelernt aber wenn mans net kappiert nützt es auch nichts, lol ich frage mich was das Glashaus für ne Bewandtnis hat, warum die Scheibe?

    Sachen Liebe ist das bei mir auch nicht einfach und war nie einfach. Wenn es zum Sex kam, was ich nie wollte, aber unbedingt machen wollte, weil es ja alle machen, hatte ich keinen Spaß, war total verkrampft und da ging natürlich nie was richtiges. Ich kann mich auch nicht so richtig verlieben in jemanden, Ich war schon oft verknallt aber ich kann mir keine Beziehung vorstellen mit jemanden irgendwie, weil ich weiß, durch meine leztzte Beziehung, das er mich nie verstehen wird. Ein was gutes hatte es, ich habe mich an Gerichte gewagt die ich nie aß. Ich esse meist immer das gleiche. Und jetzt wieder etwas (pizza, nudeln, spinat). Ich kaufe oder koche aber das (einfachste) was ich in der letzten Beziehung mitnahm (lernte) . Zb zum Bäcker gehen, oder zum Fleischer, oder eigene Tomatensoße machen...Früher hab ich das nie gemacht, fragt nicht warum ich weiß es nicht, es schmeckt ja auch viel besser!!!


    meine kollegen meinen schon immer als wie, hast du Nudeln oder Spinat? Ich bin schon bekannt, und vorher fiel mir das nie auf. Ich hab mich aber gebessert ich bin schon vielseitiger geworden zum anfang meiner letzten Beziehung meinte mein EX , "am Anfang hast du fast ja nix gegessen" also in dem Sinne nicht abwechslungsreich. Zum einen weil meine Eltern auch gern aus Gläsern Tomatensoße essen...aber seitdem ich sie selber mache kaufe ich sowas nicht mehr.


    was mir an mir auffällt ist auch wenn ich einen Film gucken will, letztens kam Cast Away im TV und meine Mum erzählte was und ich wollte das angucken und fühlte mich total gestört, ich hab dann die Tür zugemacht ich werde dann total unleidlich. Früher habs ichs eher gezeigt heute beiß ich mir auf die Zunge.....
    Geändert von sourcream (22.05.2015 um 23:30 Uhr)

  7. #247
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Fliegerlein schreibt:
    Wie Du schreibst, sind diese Tests wenig aussakräftig, besonders die Schnelltests.

    Einen Test, der schon etwas mehr in die Tiefe geht, ist das Aspie Quiz.
    Der läuft über, ich meine sind 100 Fragen und geht auch in den Ergebnissen mehr in Einzelbereiche.

    Interessant wäre es vor allem auch, wenn Du den Test mal von Menschen in Deinem Umfeld, die Dich sehr gut kennen, machen lassen würdest.
    Und zwar sollen die dann einmal den Test selber für sich machen und dann noch einmal so, wie sie Dich wahrnehmen.
    Kann einem die Augen öffenen, kann ich Dir sagen .
    (und natürlich kannst Du es auch umgekehrt für die Anderen machen und sehen, wie Du sie wahrnimmst und einschätzt, ... auch das gehört zur Fähigkeit der kognitiven Empathie )


    Dein Aspie-Wert: 113 von 200
    Dein neurotypischer (nicht-autistischer) Wert: 80 von 200
    Du scheinst sowohl neurotypische als auch Aspie-Charakterzüge zu haben

    der test war lustig weil mir einige Fragen bekannt vor kamen

  8. #248
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    sourcream schreibt:
    Ein was gutes hatte es, ich habe mich an Gerichte gewagt die ich nie aß. Ich esse meist immer das gleiche. Und jetzt wieder etwas (pizza, nudeln, spinat). Ich kaufe oder koche aber das (einfachste) was ich in der letzten Beziehung mitnahm (lernte) .[...]


    meine kollegen meinen schon immer als wie, hast du Nudeln oder Spinat? Ich bin schon bekannt, und vorher fiel mir das nie auf. Ich hab mich aber gebessert ich bin schon vielseitiger geworden
    OMG, das ich in meinem Leben nochmal jemanden finde, dem es genau so ergeht, hätte ich ja nicht gedacht.
    Vor meiner ersten Beziehung habe ich auch wenig (im Sinne von abwechslungsreich) gegessen.
    Wenn mich jemand fragte, was ich nicht mag/nicht esse, habe ich immer angeboten, besser aufzuzählen WAS ich esse.
    Es war eines meiner herausstechendsten Merkmale, jeder der mich kannte wusste, dass ich eine katastrophale Esserin bin.

    Man konnte mich nicht mit in die Mensa nehmen oder gar in ein Restaurant, man konnte mich nicht bekochen oder mit mir kochen, alles was _irgendwie_ das Thema Essen beinhaltete war für mich immer mit unglaublichen Stress verbunden. Woanders übernachten? Klassenfahrten? Alles unglaublich kompliziert.
    Vor allem meine Eltern mussten sich lange anhören, dass man mich einfach mal "richtig erziehen müsse" und die Lehrer waren davon überzeugt, dass sie mich dazu kriegen, vernünftig zu essen. Aber so einfach ist das nicht. Meine Eltern waren irgendwann einfach verzweifelt und waren froh, dass ich z.B. überhaupt Nudeln pur aß (es gab Zeiten, da aß ich ausschließlich (!) Spinat mit Fischstäbchen sowie süßes Zeug).
    Die Lehrer haben am Ende klein beigegeben, als sie merkten, dass meine Angst vor unbekanntem Essen so riesig war, dass ich sogar eine Woche lang nichts essen würde.
    Ich war einfach _unglaublich_ stur. Ich aß nichts, was ich nicht kannte. Punkt. Und wenn man mit einem Löffel vor mir saß und versuchte, mich zum Essen zu zwingen, dann konnte man einen Ausraster allererster Güte beobachten. Das war reinste Panik bei mir, ich dachte ich kämpfe um mein Leben, der Löffel oder ich, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich schlug um mich, ich schrie, es war Horror.
    Auch heute bekomme ich noch Panik, wenn man mir z.B. mal mir einen Löffel zum abschmecken hinhält.

    Mein erster Freund hat mich, er kochte sehr gerne und gutes Essen war ihm wichtig, langsam und mit viel viieeel Geduld an "richtiges Essen" herangeführt.
    Mittlerweile bin ich von ihm getrennt, dafür esse ich nun nahezu alles.
    Wenn ich alleine bin esse ich zwar immer noch täglich das gleiche... aber wenn ich mal auswärts essen gehe, oder ein Freund für mich kocht, dann esse ich auch was so angeboten wird (nur mittlerweile vegetarisch).

    Da bin ich meinem Exfreund sehr dankbar für.

  9. #249
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 445

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Das kenn ich sooooooo gut... Mir ist das schon immer sehr unangenehm, wenn mich die Bäckerin fragt, obs denn dies oder das sein darf... Ich hab mittlerweile ne größere Auswahl an Dingen, die ich ess, aber die ist immer noch so beschränkt, dass die Bäckerinnen schon genau wissen, was ich ungefähr haben will...

    Nudeln pur, Reis pur... viele verstehen nicht, wie ich "sowas" essen kann...

    Muss ganz ehrlich sagen, dass ich durch die ganzen Reaktionen von außen schon n zusätzliches gestörtes Verhältnis zu Essen hab... abgesehen davon, dass ich eben Dinge mit ner gewissen Konsistenz nicht essen mag bzw. so viel vermischtes aufm Teller eher abstoßend ist, als lecker (fängt bei mir schon bei Aufläufen an... Käse einzeln: ja, Kartoffeln einzeln: ja..., gemeinsam? ne...)

    Ich muss auch sagen, dass mir das jetzt gerade im Schreiben erst bewusst wird, dass das tatsächlich einen Zusammenhang mit Panik hat...

    Mein Opa (der leider schon gestorben ist) war auch so krass Da gabs immer das gleiche essen... oder eher gesagt: die gleiche Auswahl an Mahlzeiten...
    Ich glaub der hätte auch im asiatischen Restaurant Linsen mit Spätzle bestellt und lieber nichts gegessen, wenn sie das nicht gehabt hätten

    Mein letzter Freund hat sich auch immer beschwert, dass man mit mir nichts gemeinsam kochen kann oder mit mir nicht ins Restaurant gehen kann... Der hatte allerdings auch keine Geduld sich mit mir da auseinander zu setzen, der hat immer nur gemeckert und mich runter gemacht... naja, passé

    Ein Teil will ja immer irgendwie gern, weil man eben doch "normal" sein will (hab das noch nich ausm Kopf raus, auch wenns blödsinn ist), aber irgendwie gehts halt nich...

  10. #250
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    ich kenne das auch wie bei euch. Man lernt jemanden kennen und der jenige isst alles. und dann wird man schief angeguckt.

    Ich hab früher auch nie gern in Restaurants gegessen weil ich zum einen Ängste hatte unter vielen Leuten zu essen, und ich denke die Angst war sehr breit gefächert und dahinter steckt auch soviel.

    Denn ich hab dann im Laufe der Zeit gemerkt, wo die Panik weg war, das ich immer noch Schiss habe und merkte das ich Angst hatte nicht aufessen zu können, weil ich vor diesen großen Portionen immer Angst habe, jetzt immer noch. Denn da wird man ja von anderen auch schief angeguckt als wie "du isst doch sowieso nicht so viel". Zuhause mach ich das nämlich anders, da tu ich mir am Anfang immer wenig drauf und hol mir dann lieber noch was. Ich hasse es wenn mir einer einen vollen Teller hinstellt wo ich nicht entscheiden darf wie viel da drauf sein soll. Das finde ich sowieso immer beknackt in Restaurants. Ein anderer würde vielleicht sagen, das es egal ist ob du nun gleich alles drauf hast oder dir später noch was holst, aber ich hab eben damit Probleme.

    schon wenn ich die Speisekarte angucke habe ich keine Lust mehr, über all steht immer nur Fleisch und Fisch und und und. Meine Oma war aber auch so, sie aß immer nur Forelle und wenn es keine gab, hatte sie damit Probleme was auszuwählen Ich esse da auch meist nut vegetarisch, es gab aber auch schon Fälle da aß ich Fleisch aber net viel. Ich bestellte auhc schon mal eine Entenkeule, aber ohne Ente ....die hat mich komisch angeguckt das kann ich euch sagen

    Hör auf mir Chinarestaurant zum Glück gabs dort Nudeln und Reis, das andere war aber so widerlich.


    Kennt ihr das auch mit dem Besteck? Ich hasse das Besteck meiner Eltern, mit dem Plastegriff (was so quietscht)....ich mach immer ne Ausnahme mit einem anderen Besteck was sich besser anfühlt, oder wenn ich von der Arbeit ausversehen einen Löffel mitgehen lassen habe, gebe ich den zurück, ist ja nicht meiner, und der stört mich einfach in meinem Besteckkasten. Ka warum!!!!

    Ihr esst also Nudeln pur, eigentlich alles pur? Da bin ich dann bisschen anders, bei mir muss immer Soße dazu sein und wehe ich bekomme ein Essen ohne Soße im Restaurant!!! Da bestell ich extra Soße noch dazu. Ich esse trotzdem lieber daheim. Als Kind war ich auch ein schlechter Esser. Fleisch??Bää Gemüse? Bääää.. Suppe aß ich gern, und Nudeln und Spinat und viiiiel süßes. Ich war sehr sehre wählerisch


    das mit dem woanders übernachten, damit hatte ich sehr sehr lang Probleme und habe immer noch damit Probleme.......bei meinem Freund übernachten? Oh Gott, Panik, ich bekam regelrecht Panikanfälle, mir war schlecht etc und am Ende hatte er sich auch von mir getrennt. Die letzen 3 Jahre konnte ich mich dran gewöhnen aber auch heute mal in den Urlaub fahren??? Nicht wirklich!! Ich hab irgendwie Angst vor der fremden Umgebung. Ich hab mich immer hinterfragt warum mir immer leicht übel wird, wenn einer sagt, wir fahren mal in den Urlaub!! Ich konnte mich bis jetzt immer rausreden und bin ja wieder Solo. Klar will ich auch mal das Meer sehen, aber ich kann nicht mehr heim wenn ich einmal dort bin!!
    Geändert von sourcream (23.05.2015 um 12:13 Uhr)

Ähnliche Themen

  1. ADS und Asperger / Autismus verwechseln?
    Von Gangnam im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
    Antworten: 20
    Letzter Beitrag: 12.06.2013, 13:35
  2. Der Unterschied zwischen Adderall und D-L Amphetaminsulfat
    Von Justin im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 13.02.2012, 22:37
  3. AD(H)S, HSP + Asperger, HF Autismus + HB
    Von vakuum im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 7.02.2011, 23:45
  4. Unterschied zwischen ADS - ADHS
    Von Happy im Forum ADS ADHS Allgemeines
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 16.11.2009, 12:26
Thema: Unterschied zwischen Autismus und Asperger im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Für alle Themen rund um ADS / ADHS und das Asperger-Syndrom oder Autismus bei Erwachsenen
Neues Forum!
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum