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Diskutiere im Thema Unterschied zwischen Autismus und Asperger im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Für alle Themen rund um ADS / ADHS und das Asperger-Syndrom oder Autismus bei Erwachsenen
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  1. #101
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Gangnam schreibt:
    Naja, die Symptome sind auch denen von Autisten ziemlich ähnlich.
    Zum Verwechseln ähnlich sogar

  2. #102
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Gangnam schreibt:
    Auch SCT kenne ich nicht.
    Unzulässig vereinfachend gesagt, ist SCT eine ADS-Variante, bei der die Unaufmerksamkeit dominiert. Probleme mit der Impulsivität aber nicht signifikant sind.

    SCTler eagieren auf Stimulanzien wie Normalos.

  3. #103
    Darius

    Gast

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    "Mein Psychiater" meinte, es komme sogar häufig beides vor...
    Ich habe nun auch ne Diagnose für Asperger seit nem Monat.... Erklärt einiges..bei mir...

    Ich lasse mir aber noch beide Diagnosen von einer Zweitperson bestätigen.

  4. #104
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Darius schreibt:
    Ich lasse mir aber noch beide Diagnosen von einer Zweitperson bestätigen.
    Kann nie verkehrt sein.
    Aber da Du sagst, das erklärt Einiges, kanst Du wohl davon ausgehen, dass die Diagnose korrekt ist.

  5. #105
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 200

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Als ich den Thread eröffnet habe, war ich rauchfrei, bis auf vielleicht ein paar Zigaretten im Monat auf ner Party oder ähnlichem.
    Habe seit einigen Tagen wieder angefangen und muss sagen, es tut mir echt gut.
    Ich habe gemerkt, dass Nikotin, genauso wie das hochpotente Neuroleptikum Haloperidol, meine autistischen Züge eliminiert,
    was mir echt an Lebensqualität zurückgibt. Ich bin lockerer, klarer im Kopf, kann absolut problemlos mit Leuten reden,
    auf sie zu gehen, Blickkontakt halten. Hat jemand hier mit autistischen Zügen sowas ähnliches bemerkt???

    LG

  6. #106
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Ich hab hier mitgelesen und hätte eine kurze Frage an diejenigen mit Erfahrung:
    Bei mir wurde ganz am Anfang meiner Diagnosefindung der Verdacht auf Autismus geäußert, der wurde dann aber wg. der Diagnose AD(H)S fallen gelassen. Mein damaliger Psychiater meinte, dass für ihn die beiden wesentlichen Indikatoren a) meine defensive Körpersprache und fehlender Blickkontakt und b) mein etwas gestelzte Wortwahl seien.

    Trotzdem habe ich immer im Hinterkopf: Was wenn doch?

    Jetzt hab ich hier gelesen, dass vielen mit der Diagnose die Fähigkeit zur Empathie fehlt. Bei mir ist es genau umgekehrt – ich bin sehr empathisch und verstehe die Beweggründe und Emotionen anderer manchmal besser, als sie selbst.
    Meine Mitbewohnerin hat mir einmal gesagt, sie habe nie mit einer so rücksichtsvollen Person zusammengelegt, in dem Sinne, dass ich ihre Bedürfnisse erkenne, ohne dass sie sie äußert. Ist das ein absolutes Ausschlusskriterium? (und sorry, das sollte jetzt kein Loblied auf mich sein, ich bin dafür in intellektuellen Diskussionen ein ziemlicher A*sch ; D)

    Ich hab nicht den Nerv, mir jetzt noch einen Arzt dafür zu suchen, ich find ja nicht mal einen für AD(H)S. Dieses ganze über sich nachdenken raubt mir zu viel Energie. Ich weiß, dass ihr keine Diagnose stellen könnt, aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

    So viel zum Thema, kurze Frage, entschuldigt...

  7. #107
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Hallo Wintersaat,

    Wintersaat schreibt:
    Jetzt hab ich hier gelesen, dass vielen mit der Diagnose die Fähigkeit zur Empathie fehlt. Bei mir ist es genau umgekehrt – ich bin sehr empathisch und verstehe die Beweggründe und Emotionen anderer manchmal besser, als sie selbst.
    um die Antwort kurz zu halten (ich kanns ja mal versuchen )
    Mit der Empathiefähigkeit ist das so eine Sache.
    Es gibt dabei zwei Formen, die affektive und die kognitive Empathie.
    Bei Menschen im Autismusspektrum ist zumeist die Fähigkeit zur kognitiven Empathie eingeschränkt.

    Affektive Empathie bedeutet das direkte "Mitfühlen".
    Soll heißen, man nimmt die Gefühle anderer Menschen an.
    Man wird traurig, wenn andere Menschen t raurig sind etc.

    Kognitive Empathie dagegen bedeutet das bewusste sich in andere hineindenken.
    Was Du beschreibst klingt schon ein bisschen nach kognitiver Empathie.

    Es ist schwer zu sagen, inwiefern das nun ein Ausschlusskriterium für Asperger sein kann.
    Es gibt verschiedene Tests dafür.
    Eine gründliche Diagnose wird da sicher Klarheit schaffen können.

    Ich hatte in anderen Threads schon mal ein in meinen Augen schönes Beispiel für einen Test zur kognitiven Empathie beschrieben.
    Ich hab das mal aus diesem Thread rauskopiert:

    Ein schönes Beispiel ist einer der Tests, welche man mit Kindern macht, bei denen der Verdacht auf Asperger Syndrom besteht:

    Da sitzt das Kind mit der testenden Person in einem Raum.
    Die Mutter des Kindes sitzt im Nebenraum und kann nicht sehen und hören, was hier gerade passiert.
    Der Tester nimmt eine Pralinenschachtel, leert diese vor den Augen des Kindes und legt stattdessen Bleistifte in die Schachtel und verschließt sie wieder.
    Der Tester fragt nun das Kind, dass alles aufmerksam beobachtet hat:
    "Wenn ich mit dieser Schachtel nun zu Deiner Mutter gehe und sie frage, was darin ist, ... was glaubst Du, wird sie sagen?"
    Von einem Kind im entsprechenden Alter wird man erwarten, dass es sich darüber im Klaren ist, dass die Mutter von dem Tausch nichts wissen kann und es wird daher antworten, dass die Mutter "Pralinen" sagen würde.
    Ein autistisches Kind dagegen antwortet:
    "Na Bleistifte".
    Aufgrund seiner geringeren kognitiven Empathie kann es sich nicht in die Perspektive der Mutter versetzen und sich aus ihrer Sicht der Dinge vorstellen, dass sie diesen Tausch nicht mitbekommen hat, während ein Mensch mit einer normal ausgeprägten Empathie dies altersentsprechend jedoch kann.

    Das Kind sieht und versteht die Welt nur aus seinen Augen und es kann sich nicht vorstellen, dass die Mutter nichts von den Bleistiften weiß, denn das Kind weiß das ja auch.
    So können viele Menschen mit geringer ausgeprägter Empathie auch nicht die Position Anderer einnehmen und sich vorstellen, dass ein von ihnen geschriebener Text bei dem Gegenüber anders ankommt, als man das selber sieht.
    Liebe Grüße
    Fliegerlein

  8. #108
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.422

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Hallo Wintersaat,

    So wie ich verstanden habe, fehlt es asperger nicht direkt an einfühlungsvermögen, aber mehr körpersprache erkennen (ADSler können es deuten, aber merken es nicht immer), 2-deutigkeit verstehen (ADSler haben da auch oft mühe) und mit der perspektivwechseln (bei ADSler auch, aber weniger, ehe aus impulsivität und reizoffenheit).

    Aber bedürfnissen erkennen ohne dass es geäussert wird, kann eine asperger oft nicht, dafür eine ADSler. Aber ich denke, wird mit eine asperger klar geredet, kann er sehr verständnisvoll sein.

    Auch so wie ich mal gehört habe: es gibt verschiedene ausprägungsgrad von asperger und auch mischform zwischen asperger und ADS (hypo). Die übergängen sind fliessend und manche symptomen gehören wohl zu beide störungen, wie die reizoffenheit.

    Ich sehe gerade: Fliegerlein hat eine sehr gute antwort geschrieben, aber ich schicke meine trotztdem.

    - - - Aktualisiert - - -

    Gangnam schreibt:
    Als ich den Thread eröffnet habe, war ich rauchfrei, bis auf vielleicht ein paar Zigaretten im Monat auf ner Party oder ähnlichem.
    Habe seit einigen Tagen wieder angefangen und muss sagen, es tut mir echt gut.
    Ich habe gemerkt, dass Nikotin, genauso wie das hochpotente Neuroleptikum Haloperidol, meine autistischen Züge eliminiert,
    was mir echt an Lebensqualität zurückgibt. Ich bin lockerer, klarer im Kopf, kann absolut problemlos mit Leuten reden,
    auf sie zu gehen, Blickkontakt halten. Hat jemand hier mit autistischen Zügen sowas ähnliches bemerkt???

    LG
    Wenn nikotin asperger heilen würden, wäre es doch bekannt! Aber so wie ich weiss, wirkt es auf ADS sehr ähnlich wie MPH... Darum gibt es unten ADSler so viel raucher...

    So eine änderung hatte ich erlebt, als ich mit MPH angefangen habe, dabei bin ich sicher rein ADSlerin zu sein. Ich zeige manchmal vielleicht einige autistische zügen, aber es liegt mehr an ADS: wegen reizoffenheit und chaos im kopf bin ich unten menschen rasch überfordert und benehme mich daneben oder ziehe ich mich zurück. Bin ich sonst nicht überfordert (kleine gruppe oder medis) geht es gut..

    lg

  9. #109
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 200

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Wintersaat schreibt:
    Ich hab hier mitgelesen und hätte eine kurze Frage an diejenigen mit Erfahrung:
    Bei mir wurde ganz am Anfang meiner Diagnosefindung der Verdacht auf Autismus geäußert, der wurde dann aber wg. der Diagnose AD(H)S fallen gelassen. Mein damaliger Psychiater meinte, dass für ihn die beiden wesentlichen Indikatoren a) meine defensive Körpersprache und fehlender Blickkontakt und b) mein etwas gestelzte Wortwahl seien.

    Trotzdem habe ich immer im Hinterkopf: Was wenn doch?

    Jetzt hab ich hier gelesen, dass vielen mit der Diagnose die Fähigkeit zur Empathie fehlt. Bei mir ist es genau umgekehrt – ich bin sehr empathisch und verstehe die Beweggründe und Emotionen anderer manchmal besser, als sie selbst.
    Meine Mitbewohnerin hat mir einmal gesagt, sie habe nie mit einer so rücksichtsvollen Person zusammengelegt, in dem Sinne, dass ich ihre Bedürfnisse erkenne, ohne dass sie sie äußert. Ist das ein absolutes Ausschlusskriterium? (und sorry, das sollte jetzt kein Loblied auf mich sein, ich bin dafür in intellektuellen Diskussionen ein ziemlicher A*sch ; D)

    Ich hab nicht den Nerv, mir jetzt noch einen Arzt dafür zu suchen, ich find ja nicht mal einen für AD(H)S. Dieses ganze über sich nachdenken raubt mir zu viel Energie. Ich weiß, dass ihr keine Diagnose stellen könnt, aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

    So viel zum Thema, kurze Frage, entschuldigt...
    Probleme mit Empathie sind zwar ein Kernsymptom von Autismus, wenn man jedoch ADHS und Autismus hat verhält es sich mit den Symptomen der zwei Störungen so, dass das Stärkere Symptom des einen ein schwächeres des anderen überdeckt. Man kann also nicht alle Symptome haben.

    Bei mir z.B. ist das so, dass ich sehr schlecht in Mathe bin, dafür aber eine sehr ausgeprägte Phantasie habe. Einfach weil das ADHS-Symptom in diesem Bereich stärker ist als das dazu passende Autismus Symptom.

    Mnm nach kann man aber selbst viel besser einschätzen als ein Arzt, was man hat und was nicht, da Ärzte oft etwas übersehen oder verwechseln.

    - - - Aktualisiert - - -

    mj71 schreibt:
    Hallo Wintersaat,

    So wie ich verstanden habe, fehlt es asperger nicht direkt an einfühlungsvermögen, aber mehr körpersprache erkennen (ADSler können es deuten, aber merken es nicht immer), 2-deutigkeit verstehen (ADSler haben da auch oft mühe) und mit der perspektivwechseln (bei ADSler auch, aber weniger, ehe aus impulsivität und reizoffenheit).

    Aber bedürfnissen erkennen ohne dass es geäussert wird, kann eine asperger oft nicht, dafür eine ADSler. Aber ich denke, wird mit eine asperger klar geredet, kann er sehr verständnisvoll sein.

    Auch so wie ich mal gehört habe: es gibt verschiedene ausprägungsgrad von asperger und auch mischform zwischen asperger und ADS (hypo). Die übergängen sind fliessend und manche symptomen gehören wohl zu beide störungen, wie die reizoffenheit.

    Ich sehe gerade: Fliegerlein hat eine sehr gute antwort geschrieben, aber ich schicke meine trotztdem.

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    Wenn nikotin asperger heilen würden, wäre es doch bekannt! Aber so wie ich weiss, wirkt es auf ADS sehr ähnlich wie MPH... Darum gibt es unten ADSler so viel raucher...

    So eine änderung hatte ich erlebt, als ich mit MPH angefangen habe, dabei bin ich sicher rein ADSlerin zu sein. Ich zeige manchmal vielleicht einige autistische zügen, aber es liegt mehr an ADS: wegen reizoffenheit und chaos im kopf bin ich unten menschen rasch überfordert und benehme mich daneben oder ziehe ich mich zurück. Bin ich sonst nicht überfordert (kleine gruppe oder medis) geht es gut..

    lg
    Jep, deshalb ist es wohl nur bei mir so. Bei mir stärkt Nikotin nämlich ganz klar die mangelnde Empathiefähigkeit...

  10. #110
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.422

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Bei mich ist anders: wenn ich eine klare kopf habe (durch medis) kann ich auch meine empathiefähigkeit besser zeigen und leben, weil ich weniger reizüberflutet und verwirrt... Aber ich weiss, das sie da ist. Immer, auch wenn sie sich manchmal versteckt.

    lg

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