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Diskutiere im Thema Unterschied zwischen Autismus und Asperger im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Für alle Themen rund um ADS / ADHS und das Asperger-Syndrom oder Autismus bei Erwachsenen
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  1. #91
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Vielen Dank Pugsley für deine Beschreibung deiner Wahrnehmung.

    Ich betreue am Wocheende einen Jungen mit Autismus und ich würde gerne mehr verstehen,warum er sich in verschiedenen Situationen so verhählt wie er sich verhält.

    Durch deine beschreibung deiner Wahrnehmung kann ich sein Verhalten etwas besser nachvollziehen.

  2. #92
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Gangnam schreibt:
    Ok mal ein kleiner Roman von mir, muss euch ja auf dem Laufenden halten:
    Es ist nun klar, ich habe außer ADHS auch noch eine Autismus-Spektrum-Störung.
    Eigentlich sind die Symptome ganz klar, lange Zeit habe ich aber alles auf ADHS geschoben,
    dabei ist meine autistische Seite das viel größere Übel und ADHS selbst nur ein kleines Problemchen...
    Japp, das hast Du sehr gut beschrieben. Treten ADHS und Autismus gemeinsam auf, so ist ADHS i. d. T. das kleinere Problem. Sodass es streng genommen zwar eine Menge Autisten gibt, die ADHS haben, aber keine ADHSler, die Autisten sind.

  3. #93
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Hallo Eisi

    Eiselein schreibt:
    Japp, das hast Du sehr gut beschrieben. Treten ADHS und Autismus gemeinsam auf, so ist ADHS i. d. T. das kleinere Problem. Sodass es streng genommen zwar eine Menge Autisten gibt, die ADHS haben, aber keine ADHSler, die Autisten sind.
    das ADHS i.d.T. das kleinere Problem ist kann ich aus meiner Sicht nicht bestätigen,es ist einfach Situationsbedingt mal das eine schlimmer und mal das andere.

    Also ich für meinen Teil kann nicht sagen ob mit der Autismus oder das ADHS mehr Probleme bereitet mich nervt nur das min. eines von beidem immer präsent ist


    Gruß Matze

  4. #94
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 200

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Fliegerlein schreibt:
    Hallo Gangnam,

    darfst auch gerne einen größeren Roman draus machen und mehr erzählen .
    Z.B. wie sich die autistische Seite bemerkbar macht, bzw. zeigt und auch was die Medikamente bei Dir bewirken.
    Gerade letzteres ist auch ein Punkt, den ich bei mir zu erkennen meine.

    Viele Grüße
    Fliegerlein
    Das deutlichste Symptom ist wohl die Empathielosigkeit, mich in andere Leute hineinversetzen kann ich überhaupt nicht!
    Und wenn jemand extrem einer anderen Meinung als ich ist, ist er für mich gleich ein Idiot, weil ich einfach die Gründe nicht nachvollziehen kann.
    Da ich aber auch eine Narzisstische PS habe, könnte es theoretisch auch an dieser liegen.

    Desweiteren hatte ich schon immer Probleme Menschen in die Augen zu schauen, außer es handelt sich um gute Freunde oder Verwandte.

    Auch habe ich Probleme mit der Körperhaltung, Körpersprache und Mimik. Ich habe (daran arbeite ich gerade enorm und es hat sich gebessert!)
    früher Menschen zu selten angelächelt oder meine Mimik verändert, ich habe sie oft mit einem Pokerface angeschaut.
    Auch bestimmte Jugend-typische Begrüßungen mit Händen fielen mir oft schwer, weil ich da irgendetwas falsch machte...
    Mein Körper ist oft zu starr und ich kann mich nicht locker machen, auch Verspannungen wie beim Autismus üblich habe ich.

    Ebenfalls habe ich die klassischen Probleme mit intuitiver Kommunikation,
    komme also bei Gesprächen oft nicht mit, wenn sie nicht "nach Plan" verlaufen,
    verstehe einfach die Gründe von manchen Aussagen nicht, etc.

    Dann der große Punkt Spontanität. Ich bin leider nicht spontan und alles Spontane verwirrt mich,
    ich würde am liebsten alles planen und wenn ich mal etwas nicht planen kann macht mich das total wütend und traurig.

    Habe auch ne Zeit lang immer nur dieselben Dinge gemacht, ohne irgendeine Abwechslung.

    Ich war auch schon immer EXTREM schüchtern, aufgrund der nicht-intuitiven Kommunikation,
    schüchtern bin ich zum Glück nicht mehr (wirke sogar oft wie das Gegenteil),
    aber dass ich nicht so locker mit Menschen umgehen kann, belastet mich schon stark.

    Bei mir muss(te) auch alles einen Sinn haben (das habe ich zum Glück schon stark therapiert) und alles sinnlose
    hat mich total aufgeregt.

    Wahrscheinlich habe ich etwas vergessen, aber ich erfülle sogut wie jedes Autismus-Symptom.
    Mit dem ADHS verhält sich das so, dass jeweils ein Symptom von einer Störung ein Symptom der anderen neutralisiert oder verstärkt.

    Und mit dem Amphetamin bin ich mir immer noch total unsicher. Mal macht es mich offener, lockerer, nimmt mir die Sozialphobie und schwächt den Autismus,
    mal kommt es mir vor, als würde es diesen verstärken ....

    Hoffe, es ist euch nicht zu lang geworden.

    LG

  5. #95
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 399

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Gangnam schreibt:
    Gibt es eigentlich Substanzen, die Autisten normaler machen? Also wie Stimulanzien ADHS-ler normaler machen???
    ...ich glaube nicht, dass mich concerta "normaler" macht. für mich ist es eine art "bremse", die mir ermöglicht stop zu sagen, wenn ich es bewusst möchte. ohne selbstkontrolle achtsamkeit und disziplin kann es sehr schnell seine hilfreiche wirkung verlieren . alle anderen eigenschaften (reizfilter, wahrnehmung, hypersensibilität und kreativität und vieles andere) bleiben weitgehend unbeeinflusst.

    ... teilweise habe ich die gleichen eigenschaften wie mein mann (aspie, er braucht diese "bremse" nicht) ... nun haben wir beide die immerwärende innere unruhe und andere schmunzelfehler die jeder auf seine weise kompensieren muss

  6. #96
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Atze schreibt:
    Also ich für meinen Teil kann nicht sagen ob mit der Autismus oder das ADHS mehr Probleme bereitet mich nervt nur das min. eines von beidem immer präsent ist
    Was meinen Autismus angeht, so wäre es für mich viel leichter, wenn 80% der gesammten Menschheit autistisch wären.

    Da dem nicht so ist, gibt's für mich die Schwierigkeiten.

    Wieviel % von meinen Problemen jedoch eine autistische und wieviel % ADHS als Ursache haben, das kann ich bicht wirklich beziffern.
    Ich denke, es ist die Kombination aus Beidem.

  7. #97
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Hallo Gangnam,

    danke für Dein Posting

    Gangnam schreibt:
    Da ich aber auch eine Narzisstische PS habe, könnte es theoretisch auch an dieser liegen.
    dazu sei nur ganz nebenbei angemerkt, dass sowohl ADHS'ler als auch Asperger nicht selten damit fehldiagnostiziert werden.
    Gerade bei Tiefenpsychologen passiert dies ganz gerne mal.

    Das soll na klar nicht heißen, dass es nicht dennoch zutreffen kann.
    Ich habe eine zwanghafte (anankastische) PS und anfangs bestand in einer tiefenpsychologisch fundierten Klinik) der Verdacht auf narzisstische PS.
    Letzterer konnte jedoch nicht bestätigt werden, zu viele Punkte, die eben nicht passen und das recht deutlich.
    Allerdings muss man die erst sehen, und da liegt oftmals anscheinend bei den Tiefenpsychologen das Manko...
    Die zwanghafte PS dagegen ist bestätigt, obwohl auch diese nicht das "typische Vollbild" zeigt, aber eben typisch ist für ADS'ler, die versuchen, ihr (inneres wie äußeres) Chaos zu "bezwingen", bzw eben typisch für Autisten, welche ebenfalls deutlich zwanghaft wirken.
    Das gleiche gilt für die narzisstische PS.
    Typische Oberflächlichkeiten und Empathieprobleme, bringen einen DIagnostiker schnell mal auf die falsche Spur, wenn sie sich mit ADHS und AS nicht gut genug auskennen.

    Zum Rest Deines Postings kann ich nur zustimmend nicken...

    Gangnam schreibt:
    Hoffe, es ist euch nicht zu lang geworden.
    Nein, auf keinen Fall, jedenfalls mir nicht.
    Ich fand es sehr hilfreich und informativ und könnte auch durchaus noch mehr darüber lesen .

    icke WES schreibt:
    Wieviel % von meinen Problemen jedoch eine autistische und wieviel % ADHS als Ursache haben, das kann ich bicht wirklich beziffern.
    Ich denke, es ist die Kombination aus Beidem.
    Das wäre auch meine Vermutung.
    Wie Gangnam das auch beschreibt, findet man bei gleicheitigem Auftreten von ADHS und AS in der Fachliteratur häufig die Beschreibung, dass die Symptome sich zwar hier und da auch neutralisieren, aber eben auch verstärken.
    Schaut man auf die Beeinträchtigungen, so ist die gegenseitig verstärkende Wirkung teilweise sehr deutlich.
    Gleiches hat man auch schon bei gleichzeitigem Auftreten von ADHS und SCT (Sluggish Cognitive Tempo) feststellen können.
    Obwohl SCT die deutlich geringeren Beeinträchtigungen mit sich bringt, zeigten Untersuchungen deutlich, dass sie eine gleichzeitig vorhandene AHDS verstärken.

    Das klingt auch durchaus logisch ...
    Wenn ich mich betrachte, dann merke ich viele "interne" Widersprüchlichkeiten, die sich gegenseitig "bekämpfen".
    Der Wunsch nach Abwechslung kollidiert mit dem Drang nach Konstanz und Beständigkeit.
    Ich will, das alles immer möglichst gleich ist, kann mit Spontanität ebenfalls so gar nicht umgehen, will alles genau geplant und vorbereitet haben, ertrage aber die Langeweile nicht und schalte daher ab.
    Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen.

    Oder der Wunsch, der Drang, das Verlangen nach Ordnung, System, Struktur, kämpft gegen das innere Chaos, die Unordnung, die Unfähigkeit, die geliebte Ordnung zu halten oder überhaupt zu organisieren, Strukturen zu bilden und zu überblicken.

    Die mangelnde Fähigkeit, Emotionen an Menschen zu erkennen, wird noch verstärkt durch die ADS-typische Oberflächlichkeit in der Wahrnehmung.

    Der ADS'ler wirkt empathiearm, weil er die Emotionen aufgrund seiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne gar nicht sieht, er kann sie aber durchaus deuten und verstehen, der Aspie kann sie sehen, aber nicht wahrnehmen/ deuten.
    Der Aspie mit ADHS kann das bisschen, was er sieht und wahrnimmt, nicht deuten, was es ihm somit doppelt so schwer macht.

    Ich hab viele Seminare dafür besucht und mich durch tonnenweise Fachliteratur zum Thema Ausdrucksanalytik gewälzt und so seit den ca. Mitte Dreißigern klappt das deutlich besser, aber immer noch weit unter dem, was Menschen ohne AS und ADS ohne solche Seminare können.

    Aber es stimmt schon, manchmal "klappt das auch einfach irgendwie um" und die Symptome neutralisieren sich.
    Ich kann das nur nicht klar reproduzieren.


    Liebe Grüße
    Marcus

  8. #98
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 200

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Fliegerlein schreibt:
    Hallo Gangnam,

    danke für Dein Posting


    dazu sei nur ganz nebenbei angemerkt, dass sowohl ADHS'ler als auch Asperger nicht selten damit fehldiagnostiziert werden.
    Gerade bei Tiefenpsychologen passiert dies ganz gerne mal.

    Das soll na klar nicht heißen, dass es nicht dennoch zutreffen kann.
    Ich habe eine zwanghafte (anankastische) PS und anfangs bestand in einer tiefenpsychologisch fundierten Klinik) der Verdacht auf narzisstische PS.
    Letzterer konnte jedoch nicht bestätigt werden, zu viele Punkte, die eben nicht passen und das recht deutlich.
    Allerdings muss man die erst sehen, und da liegt oftmals anscheinend bei den Tiefenpsychologen das Manko...
    Die zwanghafte PS dagegen ist bestätigt, obwohl auch diese nicht das "typische Vollbild" zeigt, aber eben typisch ist für ADS'ler, die versuchen, ihr (inneres wie äußeres) Chaos zu "bezwingen", bzw eben typisch für Autisten, welche ebenfalls deutlich zwanghaft wirken.
    Das gleiche gilt für die narzisstische PS.
    Typische Oberflächlichkeiten und Empathieprobleme, bringen einen DIagnostiker schnell mal auf die falsche Spur, wenn sie sich mit ADHS und AS nicht gut genug auskennen.

    Zum Rest Deines Postings kann ich nur zustimmend nicken...


    Nein, auf keinen Fall, jedenfalls mir nicht.
    Ich fand es sehr hilfreich und informativ und könnte auch durchaus noch mehr darüber lesen .


    Das wäre auch meine Vermutung.
    Wie Gangnam das auch beschreibt, findet man bei gleicheitigem Auftreten von ADHS und AS in der Fachliteratur häufig die Beschreibung, dass die Symptome sich zwar hier und da auch neutralisieren, aber eben auch verstärken.
    Schaut man auf die Beeinträchtigungen, so ist die gegenseitig verstärkende Wirkung teilweise sehr deutlich.
    Gleiches hat man auch schon bei gleichzeitigem Auftreten von ADHS und SCT (Sluggish Cognitive Tempo) feststellen können.
    Obwohl SCT die deutlich geringeren Beeinträchtigungen mit sich bringt, zeigten Untersuchungen deutlich, dass sie eine gleichzeitig vorhandene AHDS verstärken.

    Das klingt auch durchaus logisch ...
    Wenn ich mich betrachte, dann merke ich viele "interne" Widersprüchlichkeiten, die sich gegenseitig "bekämpfen".
    Der Wunsch nach Abwechslung kollidiert mit dem Drang nach Konstanz und Beständigkeit.
    Ich will, das alles immer möglichst gleich ist, kann mit Spontanität ebenfalls so gar nicht umgehen, will alles genau geplant und vorbereitet haben, ertrage aber die Langeweile nicht und schalte daher ab.
    Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen.

    Oder der Wunsch, der Drang, das Verlangen nach Ordnung, System, Struktur, kämpft gegen das innere Chaos, die Unordnung, die Unfähigkeit, die geliebte Ordnung zu halten oder überhaupt zu organisieren, Strukturen zu bilden und zu überblicken.

    Die mangelnde Fähigkeit, Emotionen an Menschen zu erkennen, wird noch verstärkt durch die ADS-typische Oberflächlichkeit in der Wahrnehmung.

    Der ADS'ler wirkt empathiearm, weil er die Emotionen aufgrund seiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne gar nicht sieht, er kann sie aber durchaus deuten und verstehen, der Aspie kann sie sehen, aber nicht wahrnehmen/ deuten.
    Der Aspie mit ADHS kann das bisschen, was er sieht und wahrnimmt, nicht deuten, was es ihm somit doppelt so schwer macht.

    Ich hab viele Seminare dafür besucht und mich durch tonnenweise Fachliteratur zum Thema Ausdrucksanalytik gewälzt und so seit den ca. Mitte Dreißigern klappt das deutlich besser, aber immer noch weit unter dem, was Menschen ohne AS und ADS ohne solche Seminare können.

    Aber es stimmt schon, manchmal "klappt das auch einfach irgendwie um" und die Symptome neutralisieren sich.
    Ich kann das nur nicht klar reproduzieren.


    Liebe Grüße
    Marcus
    Fehldiagnostiziert ist meine NPS bestimmt nicht, ist bei mir doch viel zu deutig. Ich vermute die hat sich bei mir schon in der Kindheit entwickelt.

    Aber was ist denn eine anankastische Störung? Auch SCT kenne ich nicht.

    Und was du über Spontanität und Langeweile schreibst kommt mir nur zu bekannt vor!

  9. #99
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Gangnam schreibt:
    Fehldiagnostiziert ist meine NPS bestimmt nicht, ist bei mir doch viel zu deutig. Ich vermute die hat sich bei mir schon in der Kindheit entwickelt.
    Wie gesagt, gut möglich, dass das stimmt.
    Auch wenn sie oft falsch diagnostiziert wird, so kommt sie dennoch aufgrund vieler negativer Erfahrungen schon in der Kindheit als Komorbidität vor.
    Wie Martin (web4health) das mal so passend schrieb, sind Persönlichkeitsstörungen Überlebensstrategien und die haben wir nicht selten bitter nötig.

    Gangnam schreibt:
    Aber was ist denn eine anankastische Störung? Auch SCT kenne ich nicht.
    Die anankastische oder auf Deutsch: Zwanghafte Persönlichkeitsstörung zeichnet sich u.a. durch Rigidität, (mangelnde Flexibilität), Perfektionismus, ständige Kontrollen, Ängstlichkeit, überhohe Vorsicht, ständige Zweifel aus.

    Da kommt noch einiges mehr zusammen, das ist nur eine Kurzzusammenfassung und entspreicht in etwa dem ersten Absatz des dazugehörigen Wikipedia-Artikels, den ich hierzu gar nicht mal so schlecht finde.
    Da wird das im Groben recht gut erklärt.

    SCT ist eine noch nicht im DSM aufgeführte, relativ neue Entdeckung.
    Es gibt noch nicht viel darüber und auch noch sehr wenig an Lektüre dazu.

    Sie ist der hypoaktiven ADS sehr ähnlich, allerdings zeigen sich die Probleme fast ausschließlich im Schulbereich (es geht dabei hauptsächlich noch um Beschreibungen bei Kinern).
    Die typischen ADS-Probleme in allen wichtigen Lebensbereichen findet man bei SCT nicht.
    Anfangs hielt man das für eine leichte/ milde Form von ADS, aber einiges passte nicht.
    Vor allem zeigte sich, dass man offensichtlich sowohl ADS, als auch SCT haben kann und sich dann, ähnlich wie bei Asperger und ADS, die Symptome verstärken und die Beeinträchtigungen deutlich anstiegen.

    Es gibt irgendwo ein Video von einem Vortrag zum Thema SCT von Russell Barkley, ... ich schau mal, ob ich den finde.
    Da waren, meine ich, auch die Folien von der Präsentation dabei.

    ... several Minutes later ...

    Hab's gefunden:
    Einmal hier
    Das ist der Vortrag, den ich meine.
    Die Präsentationsfolien laufen paralell zum Vortragsvideo.
    Nicht wundern, am Anfang wuatschen da erst noch einige andere ... Barkleys Vortrag beginnt bei ca. 3:45 min.

    Und weil ich den nicht gleich gefunden habe, da sind wir dann beim Thema Chaos ... habe ich auch einen Vortrag bei Youtube gefunden.
    Ich poste den mal zur Sicherheit mit dazu, obwohl ich ihn nicht angesehen/ angehört habe, werde ihn mir selber auch noch ganz ansehen/ anhören.

    Viele Grüße
    Fliegerlein

  10. #100
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 200

    AW: Unterschied zwischen Autismus und Asperger

    Hmmm... Habe gerade den Artikel über die zwanghafte Persönlichkeitsstörung gelesen, trifft irgendwie total auf mich zu
    Naja, die Symptome sind auch denen von Autisten ziemlich ähnlich.

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