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Diskutiere im Thema (gestoertes) Sozialverhalten in der Kindheit im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
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  1. #11
    Scherzkeks

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 293

    AW: (gestoertes) Sozialverhalten in der Kindheit

    kann schon sein das ich adhs auch habe so wie es bescheinigt wurde zumindest ist jetzt am schluss nur noch adhs durch gekommen
    das wird jetzt behandelt und es bleibt der rest übrig zumindest bin ich mir sicher das noch was anderes im busch ist

    habe sehr viel angst überlege ob es so gut ist wenn ich dies und das mache

    als kind habe ich so nie jemanden geschlagen im gegenteil alle sind auf mich drauf ich weiß nicht was ich mit anderen anfangen sollte bin im kopf immer schon 5-10 jahre vorraus und somit finde ich manche total unreif ausser sie sind genau so wie ich

    hatte keine freunde deshalb was ich total blöd finde und auf der anderen sehr schön weil ich dann ruhe habe

    kindheit fand ich nicht so toll mein vater war immer arbeiten damit geld da ist, meine mutter hat meistens gebrüllt weil ich ewig mit den hausaufgaben gebraucht habe z.b. für die einfachsten sachen hab ich es endlich kapiert konnt ich das nicht auf andere aufgaben übertragen und ich habs auch teilweise wieder vergessen da ich aber mit schweren sachen keine probleme hatte
    trieb das meine lehrer, kinderpsychologen in den wahnsinn aufgerufen antwortete ich ansonsten hab ich den ganzen tag in der schule nichts gesagt

    meine begabung lieht darin ganze geschichten im kopf nachzuspielen, menschen einschätzen 5 minuten gespräch dann weiß ich wie er tickt und dann wieder spricht sich das wieder da ich manchmal nicht deuten kann ob etwas ernst, oder sarkasmus ist, ob jemand traurig oder glücklich ist

    meine freundin seh ich das sofort an jeder andere mensch kann ich nicht fühlen und sehen was los ist, komme sehr kalt rüber
    gefühle zeigen kann ich nicht bei meiner freundin mach ich dann andere sachen ausser worte das ich ihr zeigen kann das ich sie liebe
    wenn ich was sage kommt das sehr runtergeleihert rüber

    also es wieder spricht sich alles bei mir

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: (gestoertes) Sozialverhalten in der Kindheit

    Hallo Octoroo

    wasser direkt aus dem hahnen trinken.... in der nase bohren.... = schlampig ??

    in der pupertät sich mit der eigenen sexualität zu beschäftigen....

    experimentieren..... öhmmm.... gehört das nicht zum erwachsen werden dazu?

    ich empfinde dies ganz und gar nicht als gestört.

    kommt mir etwas in den sinn... erwachsene finden es süss, wenn kleinkinder ein "bäuerchen" machen...
    je älter man wird... finden es die erwachsenen nicht mehr süss... ist unpassend, einen "fahren" zu lassen...
    obwohl biologisch gesund... das zu viel an gas... los zu werden. *gg*

    die zivilisation - kommt auf die art der betrachtung an.

    ******

    meine kindheit: ich hatte das glück, in einem kleinen dorf aufgewachsen zu sein und wenn ich darüber nach denke...
    war ich bei weitem nicht die "auffälligste".... jeder durfte so sein, wie er war. da gab es den jungen, der mal schnell ausrastete...
    der war halt so... da gab es den anderen, wenn ihm was nicht passte... schlug er mit dem kopf so lange auf die wand ein... bis die lp... einlenkte.
    da gab es die hyper ängstliche... mit hyper ängstliche mutter... die durfte nur selten mit uns mit spielen... dann gab es die schwestern mit
    den speziellen "easy"-eltern, "easy"keckse und so... (also wir durften diese speziellen keckse nicht essen.... :-).... ja, wir waren ein verrückter haufen.

    ich glaube, wir waren nicht "gestört" - einfach speziell und untypisch ... halt bergler mit vielen "aussteiger"-familien... mein eltern gehörten eher
    zur konservativen... gruppe an.

    ich habe ein ganz anders verhältnis zum begriff... sozial gestört.
    ich finde es schlimm... kinder isoliert in einer stadtwohnung aufwachsen zu lassen... kein kontakt mit natur und tier... bei uns gehen die kinder
    erst ab fünf in den kiga.... die, die eben bis dahin "isoliert" waren.... habe es "schwer" sich in der gruppe zu sozialisieren... (meine meinung)

    wenn man mir was anhaften möchte, was das soziale betrifft.
    ich war und bin gerne alleine. ich will in keiner gruppe dazu gehören. ich will keine beste freund/in.
    ich mag keine geburtstage - weder meinen noch den von anderen (ist doch gespielt und mit erwartungshaltung verbunden)

    ich habe gerne ein grosses beziehungsnetz - doch nicht zu eng.

    habe da glück, dass mein partner sehr ähnlich tickt.

    lg

  3. #13
    Octoroo

    Gast

    AW: (gestoertes) Sozialverhalten in der Kindheit

    Smile schreibt:
    Hallo Octoroo

    in der nase bohren.... = schlampig ??
    Was wuerde der Lehrer sagen, wenn ein Schueler(in) sich die Nase bohrt und den Popel unterm Tisch oder unterm Stuhl oder auf die Gardine klebt um sich so die Pfoten zu "reinigen" ?
    Ich wurde dabei zumindest niemals ertappt
    In der Verwandtenkreist durfte ich das also nicht, meine Tante sagte damals: "bitte kein Popel irgendwo hinkleben"...


    Smile schreibt:
    in der pupertät sich mit der eigenen sexualität zu beschäftigen....
    Das hast DU geschrieben.
    Dagegen gaebe nichts einzuwenden, normale menschliche Entwicklung.
    Es geht mir hier ums Sozialverhalten: WIE man sich mit der Sexualitaet beschaeftigt ???
    Ich denke, zumindest nicht auf der Klassentafel auf der man ne zeitlang mal fast taeglich pornograpfische Bilder voll bemalt - also ich war da als einzige Schuelerin auffaellig.
    (und das typische an ADHS: andere staendig aktiv abklenken und zum Bloedsinn anstiften etc)
    ...........danach habe ich mich ruhiger verhalten............und....wa r eine Grenzgaengerin zwischen Traeumerei/eigene Innenwelt und Realitaet.


    Ach im Biounterriicht war ne Tulpe, als Plastik.
    Da wollte ich gleich mal "loskauen"
    Da hat so ne Mitschuelrein zu mir gesagt (in zickigen Meckerton): "nicht kauen ! Spinnst du ?",
    Scheisse dachte ich damals, denn ich war ganz kurz davor

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: (gestoertes) Sozialverhalten in der Kindheit

    hallo octoroo

    ich hoffe, dich jetzt zu verstehen...
    .... meinst du, nicht wahr zu nehmen, wann es genug ist?

    ... in einer gruppe, sich der gruppe nicht anzupassen?
    (habe ich extra so geschrieben... die verhaltensregeln stellt die gruppe auf...)

    sich nicht vollständig unter- / ein- zuordnen, kann auch von vorteil sein... man bleibt sich selbst treu.
    ist nicht so beeinflussbar (negativ wie positiv)

    sind kinder aus verschiedenen familien, kulturen, wertvorstellungen nicht per se individuell und eventuell
    sozialer, respektvoller unter einander..... als die erwachsenen?

    die italiener küssen und umarmen sich zur begrüssung (respekt)
    in asien wahrt man distanz aus respekt.
    in asien ist es verpöhnt sich die nase zu putzen... dafür darf man görpsen.
    in anderen kulturen darf der mann keiner verheirateten frau die hand reichen. aus respekt.

    gestörtes sozialverhalten - ist für mich schon noch einen tick extremer als sich nur nicht an
    den aktuellen verhaltensregeln zu halten.

    im übrigen..... es reicht nur mal das tv programm zu gucken.... tun wir unseren kinder nicht unrecht (gestörtes sozialverhalten?)
    wenn man sich mal bewusst wird.... was so in der erwachsenen - welt ab geht?

    lg

  5. #15
    Octoroo

    Gast

    AW: (gestoertes) Sozialverhalten in der Kindheit

    Ok, dann formuliere ich es nochmal um, dann ist die sache fuer mich schluss:

    Als Kind war ich sozial NICHT angepasst. Ich wollte NICHT. Warum ist es nicht wollte, keine Ahnung. Ich habe nie darueber nach gedacht.
    Es hatte mich nicht gejuckt, schief angeschaut zu werden, ich lies "Krallen" raus, wenn mich wer damit nerven wollte, habe sozusagen vehement meine "Persoenlichkeitsrecht" verteidigt.
    So nach dem Motto: "ich mache nichts wirklich boeses oder Verbotenes. Also lasst mich in Ruhe, ihr koennt mich alle mal, ihr Nervensaegen/Langweiler"

    Hoffentlich habe ich mich diesmal genauer ausgedrueckt und habe nicht drum herum gelabert.

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: (gestoertes) Sozialverhalten in der Kindheit

    @Octoroo

    was wäre, wenn es dir nicht egal gewesen wäre?
    hat es dir geschadet.... oder hatte "nur" die umgebung mühe?

    p.s. es hat einen grund, wieso ich so überreagiere auf die bezeichnung "gestörtes sozialverhalten".
    es gab zeiten, da war ich so in mich gekehrt.... um ja nicht aufzufallen.... über angepasst... ruhig und schüchtern...
    also soweit, dass ich mich ganz raus genommen habe... mich selbst isoliert... obwohl ich pysisch schon da war....
    gelernt hinten an zu stellen... sich zurück nehmen.... entschuldigt und wieder entschuldigt.... geschämt für alles mögliche...
    sorry, dass ich da bin?.... ich wusste nicht mal was ich will... meine antwort war häufig, ist mir egal... weil ich wirklich
    nicht wusste - was ich jetzt antworten soll....oder gar was ICH will... was WILL man von mir hören? <--- dies hat mir nicht gut getan.

    anpassen ja... ohne sich selbst aufzugeben, ich finde nicht, dass dein verhalten "gestört" war.

    lg

  7. #17
    Octoroo

    Gast

    AW: (gestoertes) Sozialverhalten in der Kindheit

    @Smile

    Mir hat es gar nicht geschadet.
    In Laufe der Zeit lernt man, dass es besser sei, mit den Eigensinn mal etwas zurueckzuschrauben wenn man gesellschaftlich integriert sein will (bezogen nur auf Existenzsicherung ohne Abhaengigkeit !) - bzw. bin ich sozusagen eine "Schauspielerin" ..........zumindest in der "Gesellschaft" .........ich habe ganz klare Abgrenzung zwischen mein eigenes Ich und eben das, was die Gesellschaft sehen/hoeren will........... ich selbst trage kein Schaden
    Life is a show, baby !

  8. #18
    Octoroo

    Gast

    AW: (gestoertes) Sozialverhalten in der Kindheit

    Smile schreibt:
    p.s. es hat einen grund, wieso ich so überreagiere auf die bezeichnung "gestörtes sozialverhalten".
    Naja. Wenn ich von "gestoertes Sozialverhalten" spreche, dann meine ich Verhaltensweise, was allgemein nicht toleriert wird, deswegen in "".
    Das muss nicht heissen, dass ICH mich fuer gestoert halte (ich halte mich nicht fuer verrueckt noch fuehle ich mich seelisch krank - selbst mein Psychiater gab mir sein Segen Ich bin halt extrem stur, eigensinnig und willensstark)
    Naja, ich dachte es war allem klar.

    Ist ja auch egal, ich wollte nur das klarstellen, nicht mehr.

  9. #19
    Celestis

    Gast

    AW: (gestoertes) Sozialverhalten in der Kindheit

    Schamlos schlampig


    Ein wenig schlampig bin ich auch , so ist nicht .
    Von mir wollte keiner was wissen , weil sie mich nicht verstanden haben .
    Ob in Kindergarten oder in der Schule . Habe viel Mist gebaut,was man
    auch krankhaft nenne würde ,war aber noch in der Tolleranzlinie .

  10. #20
    Indigowoman

    Gast

    AW: (gestoertes) Sozialverhalten in der Kindheit

    Die Mischung der beiden schon für sich alleine stehenden Störungen AD(H)S und Asperger finde ich viel interessanter. Ich kannte sogar zwei Personen, die beides hatten. Ich möchte behaupten, dass ich mittlerweile AD(H)S-und-Asperger-Leute erkennen würde, auch wenn diese davon selbst nichts wüssten. Bei meiner Mutter habe ich auch den Verdacht, dass sie Asperger hat. Leider haben wir lange keinen Kontakt mehr (Familie war destruktiv, kaum Bindung, nur gegenseitiger Stress), und sie früher nie etwas von Krankheiten wissen wollte. Ich hatte mich selbst mit ADS diagnostiziert und eines Abends meine Eltern zusammengetrommelt, um ihnen einen Erklärungsbrief zu lesen zu geben. Deren Reaktion: erst bestürzt, dann empört und schließlich mit lautem Streit verleugnend. Es war nicht auszuhalten, so dass ich aufgab. Danach habe ich sie nie wieder darauf angesprochen. Es ist schon besser, dass ich beim nächsten Umzug der Familie für immer den Rücken gekehrt hatte. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Aber zurück zu den Unterschieden zwischen AD(H)S und Asperger: Ich glaube, dass sich beides gegenseitig bis zu einem gewissen Maß kompensiert. Dass hin und wieder mal eins davon stark herausbricht, berichteten die beiden Bekannten unabhängig voneinander auch. Das habe ich auch irgendwo in einem You Tube-Video bestätigt bekommen. Allerdings hält sich dieser Zustand immer nur für kurze Zeit, und bald halten sich die beiden Krankheitsbilder wieder die Waage. Ich bin überzeugt, dass die Mischtypen glücklicher sind als die Nur-ADSler und die Nur-Autisten.

    Indigowoman

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