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Diskutiere im Thema Asperger-Diagnose den Eltern sagen?... im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    Idee Asperger-Diagnose den Eltern sagen?...

    ich habe nicht viel kontakt zu meinen eltern. wir telefonieren sehr selten. manchmal schreiben wir 1-2 sms.

    der kontakt mit meiner mutter ist einigermaßen okay, wenn er nicht zu häufig ist. der kontakt mit meinem vater ist recht bedeckt.

    früher war das alles ganz schön schlimm, auch nachdem ich mit 18 abgehauen bin, aber ich war auch nicht gerade einfach.

    meine eltern wissen nichts von der diagnose und ich weiß nicht, ob ich es sagen sollte. daher brauche ich eure meinung.
    wäre schön diese zu lesen.

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Asperger-Diagnose den Eltern sagen?...

    Hey,

    meine Eltern wissen auch nix von meiner Diagnose. Es wurde halt früher auch nicht viel über Gefühle geredet. Außerdem würden sie vermutlich eh nur die typischen Phrasen der Medien wiederholen. Obwohl der Wink mit dem Zaunpfahl schon interessant wäre (also meinem Vater das zu erklären, das bei ihm sicherlich auch vorhanden ist) Aber momentan habe ich da keine Intention.

    Aber ich höre bei dir so etwas wie ein schlechtes Gewissen für dein Verhalten in der Jugend raus, oder? Das kann ich gut verstehen und würde das auch bei meinen Eltern als Erklärung anbieten wollen, wenn ich es sagen wollte.

    Wenn Du denkst, dass deine Eltern das (intellektuell) vorurteilsfrei annehmen können, und auch Interesse daran entwickeln könnten, könnte es ja durchaus passieren, dass sie sich besser fühlen oder besser verstehen können, warum du damals so drauf warst. möglicherweise machen sie sich ja sogar Vorwürfe, dass sie dich nicht besser erzogen haben?

    Viele Grüße

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Asperger-Diagnose den Eltern sagen?...

    Synapse schreibt:
    Hey,

    meine Eltern wissen auch nix von meiner Diagnose. Es wurde halt früher auch nicht viel über Gefühle geredet. Außerdem würden sie vermutlich eh nur die typischen Phrasen der Medien wiederholen. Obwohl der Wink mit dem Zaunpfahl schon interessant wäre (also meinem Vater das zu erklären, das bei ihm sicherlich auch vorhanden ist) Aber momentan habe ich da keine Intention.
    hey...

    bei uns wurde nie über gefühle geredet. wenn ich geweint habe, hieß es sogar: "hör auf zu heulen. du hast gar keinen grund dazu. oder: ich geb dir gleich einen grund!"

    mein vater ist leider mir ähnlich. das vertrug sich gar nicht gut.

    Aber ich höre bei dir so etwas wie ein schlechtes Gewissen für dein Verhalten in der Jugend raus, oder? Das kann ich gut verstehen und würde das auch bei meinen Eltern als Erklärung anbieten wollen, wenn ich es sagen wollte.
    schlechtes gewissen nicht, denn ich meinte es nie böse. ich konnte einfach nicht anders. es ging eben nicht einfach so mit: "reiß dich mal zusammen!"
    es war immer das verständnis, das mir gefehlt hat, in jederlei hinsicht

    Wenn Du denkst, dass deine Eltern das (intellektuell) vorurteilsfrei annehmen können, und auch Interesse daran entwickeln könnten, könnte es ja durchaus passieren, dass sie sich besser fühlen oder besser verstehen können, warum du damals so drauf warst. möglicherweise machen sie sich ja sogar Vorwürfe, dass sie dich nicht besser erzogen haben?

    Viele Grüße
    das wäre das idealste, aber ich weiß definitiv, das genau das nicht geschehen wird.

    VG

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Asperger-Diagnose den Eltern sagen?...

    SweetChilli schreibt:


    das wäre das idealste, aber ich weiß definitiv, das genau das nicht geschehen wird.

    VG
    Es tut mir leid für Dich, dass du auf wenig oder kein Verständnis gestoßen bist. Und ich kann mir vorstellen, was es heißt, so behandelt zu werden.

    Frag' dich doch einfach mal, was es dir für vorteile bringen würde, wenn du es deinen eltern sagst. Vielleicht auch ne pro contra liste?

    Ich drück dir die daumen, dass du für dich eine Antwort findest!

    P.s. das "like" war ein versehen. Schreibe gerade mit Handy.

  5. #5
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Asperger-Diagnose den Eltern sagen?...

    Wie wichtig ist es Dir, dass ihnen mitzuteilen? Und wie schlimm wäre es für Dich, wenn sie darauf schlecht reagieren? Aber wenn sie sonst schon kaum Verständnis gezeigt haben, würde ich mich vermutlich damit zurück halten...

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Asperger-Diagnose den Eltern sagen?...

    Rina Oka schreibt:
    Wie wichtig ist es Dir, dass ihnen mitzuteilen? Und wie schlimm wäre es für Dich, wenn sie darauf schlecht reagieren? Aber wenn sie sonst schon kaum Verständnis gezeigt haben, würde ich mich vermutlich damit zurück halten...
    vllt ist es einfach so, dass ich mir nicht sagen will, dass ich es nicht versucht hätte... hmm... ich weiß nicht. ich erwarte jedenfalls nichts (gutes). ich denke, es könnte für mich einfach erleichternd sein...

  7. #7
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Asperger-Diagnose den Eltern sagen?...

    Wenn es für Dich eine Erleichterung dastellt und Du aber mit der schlechtstmöglichen Reaktion gut umgehen könntest, dann würde ich es ihnen vielleicht schon erzählen.

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Asperger-Diagnose den Eltern sagen?...

    Rina Oka schreibt:
    Wenn es für Dich eine Erleichterung dastellt und Du aber mit der schlechtstmöglichen Reaktion gut umgehen könntest, dann würde ich es ihnen vielleicht schon erzählen.
    ich weiß eben nicht, ob ich mit der, denke schon, schlechten reaktion umgehen kann. das ist der grund, weshalb ich es nicht erzählt habe bisher

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Asperger-Diagnose den Eltern sagen?...

    SweetChilli schreibt:
    ich weiß eben nicht, ob ich mit der, denke schon, schlechten reaktion umgehen kann. das ist der grund, weshalb ich es nicht erzählt habe bisher
    Hey,

    was würde denn dann bei dir passieren bzw. wie würde sich das bei dir äußern, wenn du diese reaktion bekämst?

    VG

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Asperger-Diagnose den Eltern sagen?...

    ich würde meinen eltern sowas auch nciht sagen. hab auch ein schlechtes verhältnis zu ihnen. nun, es steht ncihts an, adhs gabs halt mal als diagnose.

    aber sie halten nicht viel von diagnosen, denke ich, sie denken, jeder mensch ist so, wie er ist (wenn sie denn etwas denken).
    sie würden versuchen mich zu beruhigen und den rest nicht verstehen (also meine mutter würde so reagieren, mein vater würde es sich einfach anhören und mit ja hmhm ja verstehe ja hmhm kommentieren aber danach nicht mehr danach fragen).

    ich könnte mit sowas nicht umgehen und würde unglaublich wütend werden. würde das gespräch dann wieder vergessen und später noch wütender werden. so stell ichs mir vor.

    vermutlich käme auch von meiner mutter sowas wie na aber du hast doch freunde! oder reden kannst du doch! oder sonstwas, von wegen stell dich nicht so an.

    was das wichtigste wäre, ich glaube nicht, dass irgendetwas ihren umgang mit mir ändern könnte. sie würden mich immernoch auf die gleiche weise behandeln, auch mit so einer diagnose. ich kann jammern und greinen was ich will, ich werde immernoch in regelmäßigen abständen mit den gleichen kontaktgesuchen belästigt (obwohl ich immerwieder erzähle, wie mich das hemmt und was dann alles bei mir passiert nach so einem anruf), sie wissen,dass es mir extrem zusetzt, mal gelinde gesagt und nur durch mein eigenes engagement nicht mehr so sehr tut, wie früher und sie machen weiter. so eine lappalie wie eine diagnose würde sie nicht aus der ruhe bringen oder aus ihrem trott oder woraus auch immer.
    sie würden, wenn ich lange genug bohren würden, also meine mutter, würde sagen, aber schnuppe, wir kennen dich doch! (wir wissen doch, wie du bist... käme vlt noch hinterher). so wie, um mich zu beruhigen, in so einem ton, wie man mit jmd. weinenden spricht.

    ich denke, dass es eben eien kosten-nutzen-abwägung ist und man eben reflektieren muss, was man sich davon erhofft und ob man das bekommen kann/könnte.

    ich kenne meinerseits kaum texte etc. die autismus zb gut genug darstellen, dass meine eltern daran anschluss finden könnten und es in ihre gedankenwelt, in der es keine diagnosen und keine "abgeschotteten extreme" gibt, eingliedern könnten, texte, die einen fließenden übergang zwischen autismus und nicht-autismus betonen.
    habe zb vor kurzem ein mädchen kennen gelernt letzte woche war das, ne, ne frau, egal, gut, ich könnte über ihre sprache viel erzählen, habe sehr darauf geachtet auch und über ihre art, wie ihr zimmer exakt ausseiht, in dem wir waren, aber sie hat sowas, scheint es, wie ein spezialinteresse zu haben und hat jeweils an die tausend fotos auf dem pc und ausgedruckt von berühmten eingien berühmten personen aus der internationalen öffentlichkeit, einen teil hat sie eben aufgehängt, sorgsam ,e in teil ist in alben. sicher könnte man ihr bestimmte züge unterstellen, dass sie sie hat, andere wiedeurm nicht... aber das ist auch eigentlich nicht sinn der sache.
    bei meinen eltern zb wäre es, egal, wie viele texte ich mitbrächte, glaube ich, kein erfolg, weil wenn es sie interessieren würde, hätten sie schon was gemacht und sei es, mich mal zu fragen, mich mit ihren bedenken und den, sich für sie ergebenden ungereimtheiten zu konfrontieren, wie es denn dann sein kann, dass... oder warum das... oder dass es sie stört, dass...

    so aus meinen erfahrungen (ich denke halt bei meinen eltern zb dass sie selber aspergers sind) würde ich das nicht machen.

    langer text, aber das ist genau mein thema irgendwie. ich hoffe, ihr konntet damit was anfangen... klingt halt so komsich, aber naja, geht wohl noch mehr leuten, die echt "ältere eltern" haben, wohl so. den jüngeren teilweise nicht, oder?

    lg

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