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Diskutiere im Thema Ist hier jemand mit Asperger-Autismus? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
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Für alle Themen rund um ADS / ADHS und das Asperger-Syndrom oder Autismus bei Erwachsenen
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  1. #81
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Danke für die Erklaerung!

  2. #82
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 201

    Rotes Gesicht AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Hallo ihr,

    ich habe mir die letzten acht Seiten von meinem Rechner vorlesen lassen und möchte nun einige Punkte anmerken.

    Zuvor, wem mein Text zu lang ist, ich habe dies im Sprachprogramm als Mp3 gespeichert, sodass ihr euch das vorlesen lassen könnt. Siehe Beitrag.zip, Passwort: asperger

    Meine Symptomatik ist ähnlich wie deine Hopeful. Ich möchte das jetzt näher ausführen.

    • ich bin ein hoch sensibler Mensch und fasse Kritik extrem ernst auf und bin danach öfters depressiv.
    • ich kann still sein, obwohl ich außerhalb durch meine Unsicherheit vieles mit zu viel Reden und "Humor" überdecken will
    • Ich benötige auch viel Zeit für den Rückzug und lebe lieber abgeschottet, als draußen, was aber zu einer Einsamkeit führt, d.h. glücklich bin ich nicht mit diesem Zustand.
    • Konzentrationsschwäche bei Dingen, die mich nicht interessieren, das war in der Schule bereits so, dass ich Fächer wie Englisch, Sport, Deutsch oder andere einfach ignoriert habe und in Biologie anderen um Jahre voraus war. Auch in der Grundschule war dies so. Obwohl ich im Kindesalter nicht so depressiv war.
    • Ich war damals zwar aktiv, aber konnte mit Puzzeln, Lego oder anderen Dingen stundenlang beschäftigt sein, ich baute mir meine kleine Welt auf, war aber auch draußen und habe Unfug getrieben
    • Ich legte bereits Ordner für bedrohte Tierarten im Alter von sechs/sieben Jahren an.
    • ich verstehe Texte oft nicht und kann nur schwer das wesentliche in Texten erfassen, dies war vor allem in der Zeit des Gymnasiums der Fall, grausam diese Pflichtlektüren, welche ich dann nie gelesen habe, sondern immer nur Zusammenfassungen gelernt hatte
    • auch das lesen lang scheinender Texte ist stressig, und ich schalte vorzeitig ab, daher lasse ich mir dies jetzt am Rechner vorlesen – leider sind die Programme alles andere als ausgereift
    • ich bin teilweise naiv, früher wurde ich sehr oft wegen meiner Leistungen von Klassen“kameraden“ ausgenutzt, bis ich das irgendwann einmal geschnallt hatte und alleine arbeitete – jetzt vertraue ich schwer jemanden und bin extrem steif und auch gereizt wenn mich jemand blöd anmacht
    • Distanzlosigkeit, d.h. mit fehlt das Gefühl dafür, wie viel ich noch relativ fremden Personen gegenüber von mir preisgeben darf - bin kein geselliger Mensch und wirke unter vielen Menschen gehemmt und steif, nur wenn man mich kennt und ich weiß, dass die wissen was mit mir los ist, geht es besser
    • Ich stoße Menschen vor den Kopf, durch meine extrem direkte Art
    • Ernst und Spaß zu unterscheiden ist schwer
    • Die Pointe eines Witzes ist manchmal nicht zu begreifen
    • Aussagen nehme ich oft für Bahre Münze und weiß nicht, wann jemand eine sarkastische Bemerkung macht – hin und wieder klappt dies aber. Beispiel: Meine Therapeutin meinte, ich solle doch, da ich Erfahrung mit Sanierungen habe und sehr groß bin, zu ihr kommen und helfen – meint die das jetzt Ernst oder nicht?
    • Meine Körpersprache wird nicht richtig gedeutet
    • Ich bin extrem besserwisserisch, vor allem was Rechtschreibung und Grammatik angeht, in Foren und anderen weiße ich andere oftmals darauf hin. Nutze selbst im Browser ein Korrekturprogramm, damit die Fehler angezeigt werden.
    • Dies ist auch als Hilfestellung gedacht, da ich manchmal so schnell denke und tippe dass ich viele Fehler übersehe.
    • Fremdwörter oder „Denglisch“ mag ich nicht – weil ich es teilweise nicht verstehe, es macht mich nervös
    • Ich mache vieles Langsam und perfektionistisch, oder auch gar nicht, weil ich nicht weiß, ob ich dies hochgesteckte Ziel erreiche
    • Ich kann belastbar sein in extrem Situationen, kann aber auch wenn es nicht gleich klappt impulsiv und aggressiv werden
    • Aggressivität war teilweise ein Problem, es staut sich bei mir oft an und wird dann explosionsartig freigesetzt mit oftmals heftigen Folgen für Gegenstände….
    • Empathie: Emotionen anderer zu erkennen ist teilweise schwierig, vor allem bei Frauen, obwohl ich mit Frauen besser umgehen kann als mit den meisten Männern – liegt eventuell an der geistigen Einstellung. Dies kann ich manchmal erkennen, wenn ich bereits in meiner „Datenbank“ Vergleiche anstellen kann. Das gilt auch für Absichten oder Gedanken.
    • Jedoch versuche ich immer anderen Menschen zu helfen, in dem ich ihre Situation logisch analysiere, auf Gefühle achte ich kaum, seit der Verhaltenstherapie versuche ich dies vermehrt.
    • Selbst Trauer, Schmerz oder Mitleid, kann ich empfinden.
    • Festhalten von gewohnten Abläufen hilft mir mich selbst zu organisieren und besser im Leben klar zu kommen. Ich bin pedantisch was das angeht. Ordnung ist wichtig und muss eingehalten werden, auch Sauberkeit ist wichtig. Wenn die Wohnebene knirscht vor Dreck oder der Kalk mich anschaut, muss ich sauber machen, vorher fühle ich mich nicht wohl.
    • Ich habe bestimmte Plätze für Schuhe, Führerscheinmappe usw., dass muss dort liegen
    • Angst in ungewohnten Situationen habe ich öfters, daher bin ich auch sehr schüchtern
    • Meine Motorik ist auch angeschlagen, der Gleichgewichtssinn hat einige Schwierigkeiten, jedoch nur beim Inline-Skates fahren, Rad fahren geht sehr gut.
    • Mir fällt hin und wieder mal etwas runter, aber dies ist seltener geworden seit dem ich mehr darauf achte
    • Viele Menschen dürfen nicht auf mich einreden, ich werde dann unkonzentriert, nervös und will weg.
    • Starke Geräuschempfindlichkeit, auch im Zusammenhang mit meinem chronischem Tinnitus
    • Schwacher Muskeltonus, viele Verspannungen, auch auf Grund meiner enormen Körpergröße
    • Nervosität
    • Begabung im naturwissenschaftlichen Bereichen
    • Logischer Verstand
    • Extrem gutes räumliches-visuelles Denken
    • Sprachlich kann ich mich gute ausdrücken, wenn ich es will
    • Fremdsprachen machen mir Angst, vor allem das Lernen macht hier Probleme
    • In engen Freundschaftlichen Beziehungen lasse ich Nähe zu und suche diese auch
    • Beziehungen hatte ich leider noch nie, es ist nie zu irgendetwas „Nähe“ gekommen (wehe einer sagt den Satz mit Kochutensilien, da flippe ich aus.J)
    • Computerspiele prägenden mich, bis hin zur Sucht.
    • Ich tauche gedanklich quasi jeden Abend in eine Fantasiewelt ein.
    • Ich hätte gerne mehr Struktur was mein Essen angeht, aber meine Eltern sind hier nicht unbedingt hilfreich.
    • Ich halte mich schon pedantisch an die Geschwindigkeitsbegrenzungen beim Autofahren
    • Das Studium bei mir klappt praktisch gar nicht, lerne nicht bin nur andere Dinge machen, sehr schwer.


    Weitere Punkte hatte ich bereits einmal mit meiner Therapeutin abgeglichen, welche vor allem im Bereich der Hochbegabung liegen:
    Merkmale des Lernens und Denkens bei motivierten hochbegabten Kindern

    • sehr hohes Detailwissen in einzelnen Bereichen,
    • ungewöhnlich großer Wortschatz für ihr Alter,
    • ausdrucksvolle, ausgearbeitete und flüssige Sprache,
    • schnelles Merken von Fakten,
    • schnelles Durchschauen von Ursache-Wirkung-Beziehungen,
    • Suche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden,
    • schnelles Erkennen von grundlegenden Prinzipien,
    • schnelles Herstellen gültiger Verallgemeinerungen,
    • gute Beobachtungsgabe,
    • lesen viel und vor allem Bücher, die über ihre Altersstufe deutlich hinausgehen,
    • denken kritisch, unabhängig und wertend

    Arbeitshaltung und Interessen

    • Hochbegabte gehen in Problemen völlig auf, wenn sie motiviert sind,
    • sie wollen Aufgaben immer vollständig lösen,
    • Routineaufgaben langweilen leicht,
    • sie streben nach Perfektion,
    • sie sind selbstkritisch,
    • sie arbeiten gern unabhängig, um Probleme durch denken lösen zu können,
    • sie setzen sich hohe Leistungsziele, die sie mit einem Minimum an Anleitung und Hilfe durch Erwachsene erreichen,
    • sie interessieren sich für "Erwachsenen"-Themen (Umweltfragen, Politik, Religion,
    • Philosophie, Sexualität, Gerechtigkeit u.a.).

    Soziales Verhalten

    • Häufige Beschäftigung mit Begriffen wie Gerechtigkeit, Gut-Böse, Recht-Unrecht,
    • ausgeprägtes Moralbewusstsein und grundsätzliche Ablehnung körperlicher Gewalt
    • Individualismus
    • prüfen Meinungen von Autoritäten, bevor sie sie akzeptieren,
    • übernehmen Verantwortung,
    • zuverlässig in Planung und Organisation,
    • bevorzugen meist ältere Spielgefährten oder Erwachsene, sind auf der Suche nach Gleichbefähigten,
    • wollen über ihre Situation selbst bestimmen,
    • können sich in andere einfühlen und sind daher für politische und soziale Probleme aufgeschlossen.

    Ich habe keine Probleme einen Tisch zu decken, ich mache dies sehr gut und nichts fehlt. Ich habe eher Probleme mit dem pünktlichen Aufstehen und bin der Meinung, dass wenn ich unausgeschlafen bin, viele meine Symptome noch schlimmer sind. Ich vermute hin und wieder dass ich selbst keinen normalen 24 Stunden Biorhythmus habe sondern eher einen 28 bis 30 Stunden Tag habe. Leider darf ich nicht danach leben.

    Auch ich habe Probleme Handlungen mancher Menschen zu verstehen. Beispiel: Eine Freundin zieht mit ihrem Freund zusammen, es kommt zu Konflikten, was das miteinander Leben angeht, aufstehen, stören des anderen, Hausarbeit und so etwas. Sie leben dann wieder getrennt, bleiben aber zusammen. Rein logisch betrachtet, geht man doch eine Partnerschaft ein um später zusammen leben zu können, was aber anscheint nicht klappen wird, da bleibt man doch nicht zusammen.
    Für mich ist es außerdem schwer, sich Gedanken zu merken. Diesen Foreneintrag zu verfassen ist relativ schwer, da ich so viele Punkte schreiben will, aber die meisten beim Verfassen eines anderen Gedankens wieder vergesse, daher springe ich oft im Thema und habe nicht unbedingt den Roten Faden für euch.

    Struktur ist sehr wichtig für mich. Ich habe für mich erkannt, dass ich vor allem ein digitaler Mensch bin und versuche diese Stärke auch zu nutzen. Ich habe mir endlich ein Konvertible Klapprechner zugelegt, sodass ich handschriftliche Dinge gleich Digital in OneNote eingeben kann. Dort habe ich all meine Notizbücher, von der Therapie bis hin zum Studium.

    Outlook hilft mir mich zu ordnen und ich nehme dieses Gerät aus diesem Grund überall hin und bin ohne meine Welt aufgeschmissen. Musik, Zeitschriften und alles was ich mag, habe ich immer dabei und seitdem geht es Unterwegs besser.

    Es ist zwar hilfreich, zu wissen, welche Aufgaben ich noch erledigen muss, aber leider schiebe ich immer alles extrem lange vor mir her, bis es oft zu spät ist.
    Im Umgang mit Menschen habe ich Probleme, sie näher kennen zu lernen. Wenn ich jemanden nicht mag, dann lasse ich ihn das durch mein Verhalten wissen. Unsicherheit geprägt durch nicht wissen wie der andere reagiert ist extrem stark bei mir ausgeprägt. Vor allem Frauen finden so etwas leider nicht so schön. Wahrscheinlich hatte ich deshalb noch nie eine Freundin.

    Wenn zu viele Menschen um mich rum sind, kann ich mich sehr schnell unwohl fühlen, vor allem wenn ich eine Aufgabe erledigen soll, wie Einkaufen gehen, mich stören andere Menschen dabei, im Weg stehen, sich unterhalten, das lenkt ab und ich vergesse dann immer etwas.
    Auf Studentenfeiern zu gehen fällt mir schwer, man muss mich schon dazu überreden. Ohropax sind Pflicht und unwohl fühle ich mich in Gesprächsrunden dann schon, weil ich nicht weiß, was ich machen soll.

    Überhaupt eine Aufgabe anzufangen fällt mir schwer, und wenn ich dann abgelenkt werde bzw. unterbrochen werde, kann ich diese Arbeit schwer wieder weiterführen.
    Probleme müssen erst komplett verstanden und gelöst sein, bevor ich zu einem weitern Problem gehen kann. Ansonsten schalte ich ab und kann nicht mehr arbeiten. Daher mag ich auch den ständigen Fachwechsel in der Uni nicht. 1,5 Stunden dies, danach das und am Ende weiß ich gar nichts mehr.
    Meine Bekannten und Freunde meinen, dass ich nicht wirklich ADHS haben könnte, ich sei nur faul. Hyperaktiv bin ich nicht, nicht anderes als andere, dass ich so manche Verhaltensprobleme habe stimmt, aber ADHS glauben sie nicht. Ich wäre hochintelligent und kann gut Arbeiten, wenn mich etwas interessiert und wenn ich mal anfange etwas zu tuen.

    Bereits in Jugendlichem Alter, war ja die Vermutung ich hätte ADHS/ADS und ich bekam gleich mal Retalin. (Was nicht mehr bei mir wirkt, ebenso andere Medikamente.) An etwas anderes wurde gar nicht gedacht. Sehe ich jetzt die Kinder und Menschen bei der Ergo-Therapie, da kann ich sagen, oha, der hat ADHS, aber ich nicht.
    Occtorro, ich bin auch realitätsfremd, bzw. mag Star Trek, Gate und co. Ich lebe in der Zukunft, und wünsche mir eine andere Welt.
    Was meine Empfindlichkeit angeht, ich mag laute Geräusche gar nicht, ich überlege sogar mir ein Gehörschutz für 120 Euro anfertigen zulassen mit Filter, der 30 dB rausfiltert, sodass ich unterwegs nicht immer diese Belastung habe. Ich mag es gar nicht angefasst zu werden, sogar meine Eltern dürfen das heute nicht mehr, umarmen geht nur wenn ich es will. Gefühle sind hier sehr schwer zu beschreiben.

    Die Ergo-Therapie zeigt mir jedoch auch, dass ich handwerklich begabt bin und auch diese Aufgaben mir viel Spaß machen. Früher habe ich gerne gemalt, Lego gebaut, 2D und 3D Puzzle gelöst, und das fehlt mir. Ich werde diese Tätigkeiten wieder versuchen in mein Leben einzubauen.
    Tests für Hochbegabung und IQ finde ich nicht gut. Auch wenn ich einen IQ von 140 oder 150 oder so haben soll, so hat jeder Mensch eine Begabung und diese sollte gefördert werden. Leider ist unser Bildungssystem veraltet und Menschen wie wir gehen unter und bekommen noch Schäden dadurch.

    Zum Thema Haushalt, ich putze inzwischen ungerne, mache es aber fest einmal in der Woche nach einem genau definierten Schema. Staub wischen, Staubsaugen, Couch saugen, Bad putzen, danach alle Böden wischen. Ordnung im Schrank und im Bad, muss sein, alles steht exakt an festen Plätzen, sogar im Dunkeln weiß ich wo etwas steht. Putzmittel nehme ich im Grunde immer die gleichen.

    Ich möchte Gewissheit haben, die Therapieansätze bei AS und ADHS sind ähnlich, daher macht es kaum etwas aus, aber wenn ich weiß was es ist kann ich selbst besser damit umgehen und befasse mich nicht mehr mit diesem gesundheitlichen Problem.
    So viel von mir, was meint ihr nun?

    Grüße
    Data

  3. #83
    Octoroo

    Gast

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    @KaputterData

    *hatsicherledigt*


    KaputterData schreibt:
    Ich habe eher Probleme mit dem pünktlichen Aufstehen und bin der Meinung, dass wenn ich unausgeschlafen bin, viele meine Symptome noch schlimmer sind. Ich vermute hin und wieder dass ich selbst keinen normalen 24 Stunden Biorhythmus habe sondern eher
    Das koennte von mir gewesen sein, DITO !
    Das ist echt schlimm.


    Zum Thema Haushalt, ich putze inzwischen ungerne, mache es aber fest einmal in der Woche nach einem genau definierten Schema. Staub wischen, Staubsaugen, Couch saugen, Bad putzen, danach alle Böden wischen. Ordnung im Schrank und im Bad, muss sein, alles steht exakt an festen Plätzen, sogar im Dunkeln weiß ich wo etwas steht. Putzmittel nehme ich im Grunde immer die gleichen.


    Genau definierten Schema, danach sehne ich mich schon immer.
    Gerade beim Haushalt.
    Das ist mein Ziel von der Ergotherapie.


    Verdammt, ich will auch Gewissheit haben !
    Ich lebte immer an der Grenze zwischen Realitaet und Fantasie/Traeume, konnte mich von den Alltag weitestgehend distanzieren.
    Jetzt wo mehr als je zuvor Alltag gefordert ist, befinde ich mich in einer akuten Lage: alles ist einach nur anstrengend !
    Mein "Diabetes insipidus" war also doch psychisch bedingt.
    Ich schwitze sofort, wenn ich ueberfordert bin, auch wenn ich koerperlich nichts anspruchsvolles mache.

  4. #84
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 201

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Meine Verhaltenstherapeutin mein zwar, dass sie glaub ich hätte nur ADHS, aber mit Autismus hat sie laut ihrer Aussage kaum Erfahrung. Daher spreche ich dies noch einmal in der Ergo an.

    Ich bin etwas überrascht, dass nur du auf meine lange Antwort geantwortet hast. Wo sind denn die anderen?^^

  5. #85
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Ich hab mir ganz viele Gedanken gemacht, zu dem was du erzählt hast, aber auch bisher nur 3/4 gelesen.
    Danke für deinen Beitrag. Konnt ich mich sozusagen, gut vergleichen.

    Ich bin aber noch am Anfang mich in das Thema einzuarbeiten - eine Beurteilung möchte ich dir darum lieber nicht geben.

    Wünsche noch eine rege Diskussion für euch. :-)

  6. #86
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    @KaputterData

    in vielem was du von dir geschrieben hast, erkenne ich mich wieder.

    ich bin diagnostizierte asperger-autistin, angeblich mit AD(H)S anteilen. die diagnose wurde mir allerdings aberkannt und sozusagen in asperger umgewandelt.

  7. #87
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Puh, du erwartest von uns eine Einschätzung. Wir sind alle Betroffen und somit sind viele Verhaltensweisen von dir mit unseren ähnlich. Ich habe Ads und finde mich in vielen deiner Schilderungen wieder. Jedoch würde ich auch behaupten, dass ich mich bei Erzählungen eines Borderliners oder eines Depressiven wiederfinden würde. Letzendlich, hast du individuelle Begabungen oder Schwächen. Gebe das Schubladen denken auf! Als Adsler hat man z. B. oft noch andere Begleitstörungen. Manchmal braucht man halt viel Zeit um dem Kind einen Namen zu geben. Ich denke du bist hier richtig! Gruss

  8. #88
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 201

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Vorweg, hat jemand mein MP3 genutzt oder ist das eher unerwünscht und kann weggelassen werden, bei langen Texten?

    Hallo ihr lieben. Ich selbst denke auch, dass ich eher in Richtung AS gehe, als in ADHS. Ich habe kaum den Eindruck, dass ich so stark Hyperaktiv wäre. Es ist schwer nach so vielen Jahren zu sagen, ob ich dies habe oder nicht. Ich selbst habe mir einige Dinge bereits beigebracht, man lernt aus Filmen, oder Serien, Fernsehen allgemein und auch in der Schule, wie man sich teilweise verhalten soll, und was bestimmte Verhaltensformen bedeuten.

    Ich nehme auch stark an, dass ich durch die fehlende Förderung auch einige Verhaltensweisen bekommen habe welche auf ADHS schließen lassen.

    Die Frage ist auch, wie ich das den Ärzten heute verklickert soll. Viele Fragen, die einem gestellt werden, kann ich schon analysieren und weiß worauf diese am Ende abzielen. Das ist einfach die logische Analyse. Nun ja, erst einmal schauen, ob jemand in Karlsruhe dies überhaupt bei Erwachsenen macht.

    Für Octorro habe ich noch einige Videos im Netz gefunden:
    Positives about being an Aspie - YouTube
    Hope For Autism & Asperger's Syndrome: My Story - YouTube

    In dem Video machen mir die Menschen nicht den Eindruck, dass sie unfähig sind Gefühle zu zeigen oder zu erkennen, wie sie das ja selbst auch ausdrückt.
    Daher glaube ich eher, dass die Ärzte hier nicht genau wissen, was einen Autisten genau ausmacht und dass es immense Unterschiede gibt.

    So und nun hat irgendwer meine Durazell-Batterie wieder aufgeladen und ich habe den üblichen Abendlichen Schub und Rappel noch etwas mehr zu machen bzw. einige Dinge zu erledigen...

  9. #89
    Octoroo

    Gast

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    @KaputterData


    KaputterData schreibt:
    Meine Verhaltenstherapeutin mein zwar, dass sie glaub ich hätte nur ADHS, aber mit Autismus hat sie laut ihrer Aussage kaum Erfahrung. Daher spreche ich dies noch einmal in der Ergo an.
    Du machst Ergo ?
    Kannst du mir bitte verraten, was der Arzt als Leitsymptomatik eingetragen hat ?

    Nur, wenn du das moechtest.

    Ich frage so beharrlich nach, weil auch ich mich teilweise (nicht ganz !) in Dich und ebenfalls in hopeful wiederfinden kann.
    Und die akuten Probleme kennen ja die Aspergers mehr als die ADHSler.

    Verhaltenstherapeutin war Heute bei mir.
    Eine tolle Sache, echt, weil die akuten Probleme zu Hause stattfindet (Kuechenkatastrophe)

    Ich bin immer noch baff und total ueberrascht: der Witz ist ja, dass meine "Arbeitsweise" durch und durch ueberstrukturiert und systematisiert ist
    Sie kann es sehen, auch wenn "normalos" es nicht sehen koennen und ist der Meinung, dass ich das auf eine sehr komplexe Ebene bewaeltige bzw. ich "zu kompliziert" denke.
    Daher auch die Anspannung. Sie meint, es wuerde mich entlasten, wenn ich eben anders denken wuerde.
    Aber so wie ich es tue, empfinde ich am einfachsten, was wiederrum in der Praxis mehr Kraft kostet.
    Sie sieht da zudem keine Spur von Grobmotorik, sondern haelt sie mich fuer handlich sogar sehr geschickt, obwohl mir mindestens 5 Sachen aus der Hand gefallen ist

    Weil der Psychiater "Nein" zu Asperger sagt, will sie da auch nicht weiter danach suchen bzw. ist die Tatsache, dass ich an Menschen die mich interessieren interessiert bin, ein Ausschlusskriterium fuer sie. Sie glaubt also, dass ich es nicht habe, aber man das so genau nicht trennen kann.
    Ich bin eine ADHSlerin die sehr viel kompensieren gelernt hat.
    Ab hier gehts aber nicht mehr weiter.

    Sie war halt anfangs der Meinung, dass es ADHS untypisch ist, dass ich Dinge seriell erledigen MUSS und ich gar nicht in der Lage bin, mehrere Dinge anzufangen (und es nicht zu beenden), das wuerde mich kirre machen !
    Als ob ich 10000 angebissene Aepfeln rumliegen haette.

    Bei mir muss auch alles sein Platz haben !
    Obwohl ich kein Ordnung halten kann und alle Raeume, die von mir benutzt wurde, wie Sau ausschaut !

  10. #90
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 33

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    In dem Video machen mir die Menschen nicht den Eindruck, dass sie unfähig sind Gefühle zu zeigen oder zu erkennen, wie sie das ja selbst auch ausdrückt.
    Daher glaube ich eher, dass die Ärzte hier nicht genau wissen, was einen Autisten genau ausmacht und dass es immense Unterschiede gibt.


    Korrekt. Deshalb wurde ja auch die Entscheidung getroffen Asperger als Diagnose aus dem DSM5 zu eliminieren und es gänzlich unter die Autismus-Spektrum-Störung zu fassen.
    Die Problematik für Ärzte liegt darin, dass Autismus, wie ADHS und ein großteil der anderen Erkrankungen des Geistes sehr schwierig einzuordnen sind.
    Man kann zwar recht klar definieren, was Autismus ist, aber leider kann man es eben nicht an chemischen Markern oder der Neurophysiologie festmachen -- und daher kommt es zu Abgrenzungsproblemen: auf diagnostischer Ebene ist es eben sehr schwierig mildere Formen des Autismus, im Endeffekt Asperger, von bestimmten mittleren bis schweren Fällen der ADHS abzugrenzen, insbesondere wenn Impulsivität bedingt oder gar nicht gegeben ist.

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