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Diskutiere im Thema Ist hier jemand mit Asperger-Autismus? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Für alle Themen rund um ADS / ADHS und das Asperger-Syndrom oder Autismus bei Erwachsenen
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  1. #91
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Hallo Data,

    KaputterData schreibt:
    Hallo ihr,

    ich habe mir die letzten acht Seiten von meinem Rechner vorlesen lassen und möchte nun einige Punkte anmerken.

    [...]

    Grüße
    Data
    Vielen Dank für diesen überaus interessanten Text. Leider könnte ich Diesem nur wenig Kommentare hinzu fügen, da ich selbst nicht unter Autismus/Asprger leide. ich interessiere mich peripher für diese Thematik, da eine mir sehr gut bekannte aber nicht mehr befreundete Person mutmaßlich AA haben könnte.

    LGTT

  2. #92
    Octoroo

    Gast

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Tyrion schreibt:


    und daher kommt es zu Abgrenzungsproblemen: auf diagnostischer Ebene ist es eben sehr schwierig mildere Formen des Autismus, im Endeffekt Asperger, von bestimmten mittleren bis schweren Fällen der ADHS abzugrenzen, insbesondere wenn Impulsivität bedingt oder gar nicht gegeben ist.

    Haha.

    Genau DAS ist das Problem !

    Was ich eigentlich der Unterschied zwischen ADHS "ohne H" bzw. mit wenig Hyperaktivitaet/Impulsivitaet und Asperger ?
    Fuer mich ist das fast gleich, eigentlich gleich (von der Ursache her).
    Oder anders gefragt: gibt es ein Unterschied zwischen "Traeumer ADS" und AS. Wenn ja, welche ?
    Mein Psychiater sagt, dass das Traeumen zu Kranlheitsbild ADHS gehoert. Zumindest bei mir als Mischtyp. Ich wills wissen, weil das mit den Traeumen schon seit meiner Kindheit sehr extrem ist.
    Ich erfuelle alle AS Kriterien bis auf "Beziehungsfaehigkeit", laut Psychologin.

  3. #93
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 33

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Oder anders gefragt: gibt es ein Unterschied zwischen "Traeumer ADS" und AS. Wenn ja, welche ?


    Naja, die gibt es schon und sie sind auch merklich, aber die Frage ist, ob man drauf kommt weil beide Gruppen jeweils kompensieren. Die ADHSler entwickeln typischerweise adäquate Körpersprache die sie intuitiv steuern, ASler eher weniger. ADHSler sind in der Lage Körpersprache anderer intuitiv zu lesen und aus den Augen und dem Gesicht des anderen Informationen über dessen emotionalen Zustand abzuleiten, ASler nicht. Die ADHSler kompensieren evtl. Bewegungsdrang, Wippen, etc. mit einem aktiven geistigen Aufwand und haben dadurch eine abgeflachte Reaktion, die ASler trainieren sich In-die-Augen-schauen und stereotype analytisch auf die Situation angepasste Körpersprache oft an. ADHSler unterbrechen dich tendenziell, ASler lassen dich zwar ausreden, aber hören, wenn sie über ein Thema sprechen das sie fasziniert, gar nicht mehr auf zu dozieren. ADHSler sind nicht zwingend introvertiert und haben ein Interesse an der sozialen Interaktion, auch wenn sie hin und wieder verletzt wurden, ASler haben tendenziell kein Interesse daran sozial zu interagieren. ADHSler haben meist eine völlig normale Sprachentwicklung bei durchschnittlicher Intelligenz, ASler tendieren auch bei normaler Intelligenz zu einer pedantisch-exakten Sprache. Das sieht im ersten Moment zwar oft ähnlich, sogar gleich, aus, aber wenn man ein wenig bohrt kann man schon rauskriegen, ob da aus der einen oder der anderen Richtung (oder aus beiden) unterdrückt oder kompensiert wird.

    In vielen Fällen werden Diagnose aber schlicht viel zu schnell gestellt und dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand ADHS hat einfach deutlich höher, weil dessen Prävalenz soviel höher ist -- und wenn man denn in der Therapie merkt, dass nicht auf Medikamente angesprochen wird und sich zeigt, dass die Symptomatik doch anders sein könnte, dann kann man immer noch umschwingen.

    Das ist logischerweise die idealisierte Form, in der Realität passiert das leider meist jahrelang nicht, was zu miesen Ergebnissen und viel Frust bei Psychologen und Patienten führt.

    Mein Psychiater sagt, dass das Traeumen zu Kranlheitsbild ADHS gehoert. Zumindest bei mir als Mischtyp. Ich wills wissen, weil das mit den Traeumen schon seit meiner Kindheit sehr extrem ist.


    Es könnte durchaus beides sein, aber ich kann mit dem Begriff "verträumt sein" oder "tagträumen" persönlich nichts anfangen, weil ich so etwas (so wie andere mir darüber berichten) überhaupt nicht kenne. Interessanterweise habe ich mal eine Studie gelesen, die an der Hirnaktivität des "Tagträumens" recht gut zwischen Autisten und Nicht-Autisten differenzieren konnte, weil bei Autisten typischerweise völlig andere neuronale Bereiche aktiv waren, aber ist natürlich eine typische MRI Studie, will heißen, jeweils so 50, 60 Teilnehmer und Überschneidungen. Nicht-Autisten scheinen beim Tagträumen immer noch sehr ihre Umwelt zu verarbeiten, die Leute um sie herum, und so weiter. Autisten scheinen dies tendenziell nicht zu tun, sondern ziehen sich in ihre "innere Welt" zurück.
    Ich persönlich kenne auch nur letzteres, bin aber zugleich ein Mensch der keinerlei Probleme damit hat (solange ich nicht gerade in einer Extremsituation bin) die eigene Gedankenwelt schlicht abzustellen und dann außer sensorischem Input gar nichts mehr wahrzunehmen (und selbst diesen ohne weitere Interpretation zu verwerfen), solange es keine externen Störgeräusche gibt, die da über ein gewisses Maß hinausgehen. Das hat für mich auch immer extrem gegen ADHS als singuläre Diagnose gesprochen, bevor dann etwas später eben auch Aspergers Syndrom diagnostiziert wurde.

    Ich erfuelle alle AS Kriterien bis auf "Beziehungsfaehigkeit", laut Psychologin


    Muss ja auch nicht sein, die Leute lesen die Kriterien im DSM-IV bzw. ICD-10 nicht richtig. Diese sind zwar etwas zu weit (weshalb ich großer Fan von Baron-Cohens AAA und dessen erweiterten Kriterien bin), aber die Insistenz auf mangelnde Beziehungsfähigkeit und sozio-emotionale Reziprokation sorgt in meinen Augen für deutliche Unterdiagnostizierung von Asperger. Wenn es da keinerlei Probleme gibt, dann sollte man zwar dringend erstmal alles andere abklopfen, weil AS eben eine dieser "Worst-Case"-Diagnosen ist (weil man eben außer ein wenig Verhaltenstherapie wenig machen kann und es auch keine wirklich substantiell bessernden Medikamente gibt), aber trotzdem schließt das Vorhandensein von einer gewissen Reziprokation und Beziehungsfähigkeit AS nicht vollständig aus.
    Geändert von Tyrion (14.12.2012 um 02:52 Uhr)

  4. #94
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Steintor
    Mitglied seit: 11.09.2012
    Wohnort: Celle
    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Vielen Dank für diesen überaus interessanten Text. Leider könnte ich Diesem nur wenig Kommentare hinzu fügen, da ich selbst nicht unter Autismus/Asprger leide. ich interessiere mich peripher für diese Thematik, da eine mir sehr gut bekannte aber nicht mehr befreundete Person mutmaßlich AA haben könnte.

    LGTT
    und wieso steht bei dir dann, dass du eine AD(H)S diagnose hast?

  5. #95
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Sweet, die Diagnose Asperger-Autismus ist nicht das gleiche wie Aufmerksamkeitsdefizithyperakt ivitätsstörung.

    Derzeit werden meistens (je nach Land unterschiedlich) zur Einordnung der Diagnosen das ICD

    Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme

    und das DSM verwendet

    Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders


    Darum ging es ja hier im Thread,
    der übrigens im Mai von Hopeful mal eröffnet wurde um die Unsicherheiten bezüglich der Überschneidungen in den Kriterien zu diskutieren..

    Zum Teil bemerkenswerte Ähnlichkeiten in der Symptomatik und auch Genese gibt es zwischen Asperger-Syndrom, ADS (Attention Deficiency Syndrome / Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) und ADHS (Aufmerksamkeits - Defizit / Hyperaktivitäts - Störung).

    Quelle: Das Asperger-Syndrom (Psychotherapie von Asperger-Syndrom in Wien) . zum Link
    Weiter unten findest du einen Link zu Diagnosekriterien
    (Die Seite hat übrigens eine umfassende Linkliste, für alle die ihr Wissen bezüglich Asperger erweitern wollen.)
    Geändert von stargazer (14.12.2012 um 14:06 Uhr)

  6. #96
    Octoroo

    Gast

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    @Tyrion

    Vielen lieben dankeschoen fuer die Anteilnahme !

    Naja, die gibt es schon und sie sind auch merklich, aber die Frage ist, ob man drauf kommt weil beide Gruppen jeweils kompensieren.
    Das klingt ja echt total doof.
    Ich spuere sowas wie ein letzten Stueck Restzweifel NUR ADHS oder ADHS + AS als co-morbiditaet.

    Meine Psychologin (Sich mit ADHS sehr gut auskennende Verhaltenstherapeutin, scheint mir intelligent zu sein, von ihrer Art zu denken ! Die kommt auf Dinge drauf, worauf ich alleine niemals gekommen waere)

    Sie sagte auch, dass da schon Unterschiede gibt und ich haette fuer eine AS-ler "viel zu viele Freunde".
    Dafuer aber habe ich AS-Symptome, die mir mein Alltag versaut.


    Die ADHSler entwickeln typischerweise adäquate Körpersprache die sie intuitiv steuern, ASler eher weniger.
    Das gibt es bei mir, denke ich.
    Sie sagte, dass es ein Zeichen von Empathiefaehigkeit sei, dass ich wenigstens ihr in die Augen schaue (ohne Selbststeuerung, sondern ganz automatisch) und interessiert zuhoere, was sie mir zu bieten hat (und das ist eine Menge - ein Gluecksgriff. Zudem sie sich ja auch mit Kindern auskennt)

    ADHSler sind in der Lage Körpersprache anderer intuitiv zu lesen und aus den Augen und dem Gesicht des anderen Informationen über dessen emotionalen Zustand abzuleiten, ASler nicht.
    "emotionalen Zustand des anderen ableiten"
    Das habe ich nie praktiziert, genau das lerne ich in der Therapie ueben.
    Also das geschieht bei mir zumindest niemals automatisch !
    Es ist ja so, dass ich sehr impulsiv bin (0----> 580) und zwangslaeufig nicht lernen konnte. Hyperaktiv sowieso, aber allerhaerteste Kanone. Aber das stoert mich nicht.
    Ich habe alle Merkmale, was die Differenzierung von AS/ADHS erschwert, typisch, mein Glueck >.<'

    Die ADHSler kompensieren evtl. Bewegungsdrang, Wippen, etc. mit einem aktiven geistigen Aufwand und haben dadurch eine abgeflachte Reaktion,
    Allerdings !

    die ASler trainieren sich In-die-Augen-schauen und stereotype analytisch auf die Situation angepasste Körpersprache oft an.
    Hui.
    Also das geht bei mir dann doch intuitiv bzw. denke ich nicht in der situation nach, es geht nach "Gefuehl"

    ADHSler unterbrechen dich tendenziell, ASler lassen dich zwar ausreden, aber hören, wenn sie über ein Thema sprechen das sie fasziniert, gar nicht mehr auf zu dozieren. ADHSler sind nicht zwingend introvertiert und haben ein Interesse an der sozialen Interaktion, auch wenn sie hin und wieder verletzt wurden, ASler haben tendenziell kein Interesse daran sozial zu interagieren.
    Genau DA beginnt der Punkt, wo ich nicht "entweder so oder so" sagen kann, genau da ist es bei mir ganz bewusst differenziert:

    Soziale Interaktion: JA, aber bitte schoen selektiv. Privat.
    Spass haben mit Leuten, aber die richtigen Leute.
    Darf gerne Parties oder Kino sein !

    Soziale Interaktion in der Gesellschaft (Beruf, Nachbarschaft): mein Verhalten ist Grenzwertig. Muss mich selbst steuern um nicht aufzufallen bzw. um "klar zu kommen".
    Es strengt mich mehr an als fuer andere, da ich da "schauspielen" muss, ich bin dann nicht die, die ich wirklich bin.
    Nur um meinen Arbeitsplatz zu sichern.
    DAS war mir aber schon immer bewusst.

    Dinge lieber alleine oder mit anderen tun:

    Das kann ich auch nicht mit ja oder mit nein antworten.
    Getrennt:

    1. Wenn es darum geht, NUR Spass zu haben (Sex, Kino etc, weiss der Geier was), dann natuerlich NIIIIIIIIIIIIIIIICHT alleine !
    2. Alltaegliche Dinge (Einkaufen etc.): bitte bitte NUR alleine.
    KEINE "Grauzone" wie "einkaufen, Schuhe zum Bsp. und zusammen mit ner Freundin, um nebenher noch zu quatschen"

    Das geht gar nicht. Das ueberfordert mich einfach.
    Es geht alles nur getrennt. Das ist ja irgendwie krankhaft, oder ?
    Also ich gehe immer im Laden (genaugenommen: heute gar nicht mehr, ich rede von frueher, in den alten Zeiten ohne online-Versandzeitalter) wenn ich weiss, dass ich Schuhe brauche und ich gehe keinesfalls freiwillig in Einkaufszenten nur um zu gucken was ich brauchen koennte.
    Ich gehe da sehr zielgerichter vor.

    Drum habe ich massive Probleme mit dem Familienleben:

    Leben mit Kindern bedeutet, den Alltag zu teilen.

    1. Alltag alleine ist ohnehin sauanstrengend fuer mich (Waesche, Kueche)
    2. Unfaehigkeit, die Aufmerksamkeit zu teilen.

    Ich bin einfach nur ueberfordert am Wochenenden, da meine Kinder noch sehr klein sind und sehr viel Aufmerksamkeit von mir einfordern.
    Ich stehe permanent unter Strom und sehne mich nach Rueckzugsmoeglichkeit.

    Wenn ich aber mit den ganzen Scheisse fertig bin, bin ich fuer meiner Familie voll und ganz verfuegbar.

    ASler tendieren auch bei normaler Intelligenz zu einer pedantisch-exakten Sprache.
    Psychologin sagte, dass AS ler meistens eher ne hohe Intelligenz aufweisen.

    In vielen Fällen werden Diagnose aber schlicht viel zu schnell gestellt und dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand ADHS hat einfach deutlich höher, weil dessen Prävalenz soviel höher ist -- und wenn man denn in der Therapie merkt, dass nicht auf Medikamente angesprochen wird und sich zeigt, dass die Symptomatik doch anders sein könnte, dann kann man immer noch umschwingen.
    MPH hilft mir, am Boden zu bleiben.
    Und weniger "traeumen", d.h. fuer mich die Aufmerksamkeit nicht ueber mein Bewusstsein erzwingen zu muessen.

    Das Umschalten ist trotzdem sehr schwer, und geteilte Aufmerksamkeit geht bei mir gar nicht.
    Das scheint bei mir voellig defekt zu sein, echt erschreckend. Ich fuehle mich behindert Das ist eine starke Einschraenkung.

    Es könnte durchaus beides sein, aber ich kann mit dem Begriff "verträumt sein" oder "tagträumen" persönlich nichts anfangen, weil ich so etwas (so wie andere mir darüber berichten) überhaupt nicht kenne. Interessanterweise habe ich mal eine Studie gelesen, die an der Hirnaktivität des "Tagträumens" recht gut zwischen Autisten und Nicht-Autisten differenzieren konnte, weil bei Autisten typischerweise völlig andere neuronale Bereiche aktiv waren, aber ist natürlich eine typische MRI Studie, will heißen, jeweils so 50, 60 Teilnehmer und Überschneidungen. Nicht-Autisten scheinen beim Tagträumen immer noch sehr ihre Umwelt zu verarbeiten, die Leute um sie herum, und so weiter. Autisten scheinen dies tendenziell nicht zu tun, sondern ziehen sich in ihre "innere Welt" zurück.
    Wenn du darueber lesestoff kennst, gerne.
    Bei mir ist das sowas wie "standby-modus.
    Einfach wegdriften.

    Fest steht, dass ich extreeemst reizempfindlich bin und viel wahrnehme.
    Das war mir frueher nie bewusst, da ich es eben nicht anders kenne.

    Ich habe 0 Zweifel daran, ADHS zu haben.
    Aber ob ich auch AS habe, das werde ich wohl nie erfahren (es sei denn, ich fahre mal nach Freiburg, aber die haben momentan Aufnahmestop)
    Selbst wenn, wuerde an meiner Situation nichts nuetzen.

    Jetzt weiss ich, wieso ich etwas untypisch ADHS bin wenn es drum geht "Multitasking" zwischen Kueche und Kind etc. oder "Dinge nicht zuende machen koennen/mehrere Dinge gleichzeitig anfangen".
    Ich kann fokussieren.
    Ich kann nicht hin - und her switchen.
    Das ist sowas von Qualvoll.
    Das kleine "Unvorsehbare" im Alltag.
    Sich drauf einstellen etwas zu tun, dann die urploetzliche Unterbrechung.
    Ich kann nicht "fliessend handeln und fuehlen", sondern geht es ueber ein sowas wie ein "Loch", und erst mit sehr hoher Disziplin erzwinge ich mir die "Einfuehlungsvermoegen".

    Schau mal diese 2 Zitate.
    Darin kann ich mich gut wiederfinden:


    Ihnen eignet das gleiche repetitive Moment wie den Stereotypien der Körperbewegungen oder die Ritualisierung bestimmter Handlungsabläufe. Ihr Ziel ist es, den neuronalen Apparat durch Reduktion von Komplexität und Konzentration auf weniges zu entlasten und damit in der Energiebilanz des Gehirns günstiger zu operieren.[14][1

    AD(H)S
    AD(H)S ist vom Asperger-Syndrom nur schwierig zu unterscheiden, wenn die Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne begleitende Impulsivität und Hyperaktivität auftritt und zusätzlich durch sie entstandene soziale Defizite vorliegen. Es ist deshalb im konkreten Fall zu untersuchen, ob die Ablenkung von innen heraus (Autismus) oder durch Außenreize (AD(H)S) erfolgt.

    Nur ein onlinetest, aber immerhin. Erschreckend. Mit 42 Jahren gesagt zu bekommen "sie denken anders" oder "sie nehmen viel wahr"

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	poly12c.png
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ID:	7382


    Dein Aspie-Wert: 131 von 200
    Dein neurotypischer (nicht-autistischer) Wert: 77 von 200
    Du bist sehr wahrscheinlich ein Aspie

  7. #97
    Octoroo

    Gast

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    stargazer schreibt:

    Quelle: Das Asperger-Syndrom (Psychotherapie von Asperger-Syndrom in Wien) . zum Link
    Weiter unten findest du einen Link zu Diagnosekriterien
    (Die Seite hat übrigens eine umfassende Linkliste, für alle die ihr Wissen bezüglich Asperger erweitern wollen.)
    Danke Dir.
    Auch dieser Test sagt: positiv.

    Wie ernst man sowas aber nehmen darf.

  8. #98
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Sweet, die Diagnose Asperger-Autismus ist nicht das gleiche wie Aufmerksamkeitsdefizithyperakt ivitätsstörung.

    Derzeit werden meistens (je nach Land unterschiedlich) zur Einordnung der Diagnosen das ICD
    ich weiß. ich bin asperger-autistin und völlig aufgeklärt

  9. #99
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    SweetChilli schreibt:
    ich weiß. ich bin asperger-autistin und völlig aufgeklärt
    Dann verstehe ich deinen Kommentar zu Steintors Beitrag nicht.
    Steintor hat geschrieben, dass er nichts zum beitrag von KaputterData sagen kann, weil er (Steintor) selber keine Asperger-Diagnose hat und weil er sich damit nicht beschäftigt hat. Ich vermute mal, dass Steintor das geschrieben hat, weil KaputterData sich gewundert hatte, weil nur wenige auf seinen (KaputerDatas) Beitrag/Frage geantwortet hatten. Steintor hat daher geschrieben, warum er nicht auf den Beitrag geantwortet hat. Und seine Antwort wird wohl auf einen Großteil der ADHS-Chaoten zutreffen. Nur einige haben die Diagnose AS und ADHS. Und nur wenige ADHSler kennen sich mit AS aus. Daher haben wohl nur wenige auf den Beitrag von KaputterData geantwortet.
    Steintor hat nirgendwo geschrieben, dass er kein ADHS hat. Und ADHS ist ja nicht gleichbedeutend mit Asperger. Das wollte wohl stargazer mit ihrem Beitrag sagen.

  10. #100
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Mist, eigentlich wollte ich noch einen Link zum Thema Autisten und Freunde dalassen: Auch Autisten wünschen sich Freunde. www.psychologie-heute.de
    Der Artikel ist leider nur gegen Bezahlung online zugänglich. Ich habe ihn in einer der letzten Ausgaben der Zeitschrift Psychologie heute gelesen. Dort wird beschrieben, dass Autisten sich schon Freunde wünschen, dass sie aber im Umgang mit anderen unbeholfen sind. Was allerdings nicht heißen muss, dass Autisten keine Freunde haben und generell unfähig sind soziale Beziehungen einzugehen.

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