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Diskutiere im Thema Vererbung von ADHS und AUTISMUS? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
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  1. #31
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    Ich leide weniger unter m,einem Autismus als unter der Tatsache, dass die Menschen um mich herum keine Autisten sind.
    Und normal leistungsfähig bin ich auch, wenn nur die Rahmenbedingungen stimmen.

  2. #32
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 305

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    glaub ich dir aufs wort. ich kenn das ja auch bei meinem vater und meinem sohn und die wollen und wollten beide nicht geheilt werden, sondern in ihren, von ihnen gesteckten, rahmenbedingen selbstbestimmt leben.

  3. #33
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    aus meiner Sicht heraus ist es durchaus zweckmäßig, zuerst sich selbst in einem Forum vorzustellen bevor man ein Forumsmitglied belehrt!
    Keine Sorge, dass wird irgendwann in Kürze kommen. Momentan habe ich jedoch sehr großen Stress zu Hause, weshalb dieses ein bisschen warten musste. Dann werde ich aber noch mehr meinen Senf zu allen Sachen hinzugeben. ^^

    Ich bin AD(H)S´ler und nehme so etwas ziemlich persönlich.
    Tut mir leid. Das war so eigentlich nicht gedacht. Ich wollte auch keine strenge Moralpredikt oder so etwas geben.
    Eigentlich wollte ich sogar sagen, dass dieses nicht "persönlich gemeint" ist, habe aber dieses - und für diese dumme soziale Unbeholfenheit von mir entschuldige ich mich mehrmals - einfach vergessen.

    Wie sonst soll man -Autismus- deiner Meinung nach definieren?
    Das ist die 1Mio€-Frage - so ganz genau kann das niemand.

    Vielleicht "Andersartigkeit in einer strengen westlich-orientieren Leistungsgesellschaft" (da es z.B. Kulturen gibt, wo Autismus/AD(H)S schlicht und einfach nicht als Diagnose "existiert" und Autisten/ADSler auch gar keine Probleme haben, weil die anderen Leute sie einfach akzeptieren).

    Offiziel gilt sie zurzeit als "tiefgreifende Entwicklungsstörung". Aber wie definiert man eine Störung? ^^

    Ich persönlich finde zB. die Begrifflichkeit -Behinderung- noch viel störender als -Krankheit und Betroffener-.
    Nunja, der Großteil der Menschen jedoch nicht. "behindert" und "krank" sind zwar Schimpfwörter. Vielleicht deswegen:

    Eine Krankheit wird jedoch schnell mit einem Virus, Bakterium, Pilz oder Krebs/Tumor verglichen.
    Ein Betroffener wird schnell mit einer Naturkatastrophe oder dergleichen verglichen.
    Ein Behinderter wird jedoch mit jemanden in einem Rollstuhl verglichen.

    Mit einem Virus oder einer Naturkatastrophe hat man aber kein Mitleid.
    Es passiert hin und wieder mal, dass jemand nicht exakt die richtige Begrifflichkeit wählt
    Siehe oben. Es ist eigentlich schon etwas kompliziert und am Ende doch schon etwas Philosophisches. ^^ Aber am Anfang kann man auch nicht alles wissen - ich schließlich auch nicht.

    Entschuldige bitte!
    Keine Ursache! Ich habe ja auch meine Fehler gemacht.


    -----

    icke WES schreibt:
    Na lass die mal forschen. Für mich ist Autismus keine Krankheit, die man medikamentös behandeln muss, sondern das ist ein Teil von mir.
    Für AD(H)S gibt es aber durchaus schon Medikamente, obwohl es genau so "unheilbar" ist.


    Wie stellen diese "Forscher" sich das vor? Ich nehm eine Pille und kann dieses Gesabbel neurotypischer Personen viel besser ertragen? Ja sogar mitsabbeln?
    Der Grund, warum MPH auch sehr gerne bei Asperger/Autismus gegeben wird...
    Aber manche seltene Autisten verwenden tasächlich Empathogene um mit anderen "NTs" mitzusabbeln. - Keine Ahnung wie sie an diese Stoffe ankommen. oO

    Es gibt schließlich auch Drogen, die "NTs" nehmen um zeitfweise "Fake-autistisch" werden. - Verdrehte Welt...

    Aber ich muss die Forscher wirklich kritisieren - da hat man angeblich das "Autismus-Gen" bei Mäusen entdeckt und macht diese "künstlich autistisch". Woher sollen wir denn nun wissen, das die Mäuse eigentlich nicht depressiv (Glutamat-Rezeptor!!!), schizoid oder gar eigentlich psychotisch (im Sinne von Angst vor anderen Müsen) sind? Autistische/autistoide Verhaltensweisen =/= Autismus.

    Würde man Mäuse genetisch Hyperaktiv machen, sind diese ja auch nicht automatisch ADHS.

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    make schreibt:
    Definitiv hat Asperger keine Auswirkung auf das Ansprechen auf MPH. MPH wird sogar immer öfters für die Behandlung von Asperger eingesetzt.
    Es ist sogar erwiesen, daß MPH die ADHS-Symptomatik bei vielen Aspergern verstärkt. Wie kommst Du also zu solch einer Aussage?
    Mein Sohn hat Asperger mit ADHS. MPH wirkt null. Stattdessen soll Sulpirid helfen. Hierbei handelt es sich um ein atypisches Neuroleptika.

  5. #35
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    Ich persönlich halte von Medikamentengabe bei Autisten nicht allzu viel. Wenn Medikamente, dann nur als zusätzliche Unterstützung neben einer Therapie und/oder anderer Maßnahmen.

    Ich weiß zwar von einer erwachsenen HFA-Autistin, dass Diese retadiertes MPH in geringer Dosis nimmt und damit gut zurechtkommt, aber dies sollte genau beobachtet werden.

    Wichtiger als die Medikation ist meiner Meinung die tatkräftige Unterstützung, in dieser sonst nichtautistischen Umgebung klarzukommen, dabei helfen vor Allem persönliche Kontakte zu anderen Autisten, möglichst mit vergleichbaren Interessen. Meiner Meinung nach kann ein Autist NUR SO soziale Kompetenz lernen, denn in der nichtautistischen Umgebung sind die Versuche, soziale Kontakte zu knüpfen, nur von Misserfolgen geprägt, was natürlich zu Frust führt.

  6. #36
    Zotti

    Gast

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    Hallo, ich habe eine ADS-Störung Mischtyp, meine beiden Söhne sind zweieiige Zwillinge (19 Jahre)
    bei einem wurde vor 5 Jahren Asperger-Autismus diagnostiziert und bei dem andern wurde letztes
    Jahr eine ADS-Diagnose (hypoaktiv) mit leichten Depressionen diagnostiziert.

    Ich kenne mehrere Frauen, die ADS haben und die Söhne Asperger. Es kann sein, daß die Väter
    Asperger haben, weiß ich nicht genau. Muß jetzt gleich schlafen, kann demnächst nochmal antworten.

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    Hallo,

    also wir sind eine Familie mit zwei AD(H)S getesteten Eltern und drei AD(H)S Kindern.
    Im Elterntraining und Paarseminar haben wir gelernt, das AD(H)S, sowie Asberger Autismus
    vererbbar sind.
    Der beste Freund unseres ältesten Sohnes ist ein getesteter Asberger Autist, dieser hat es von seinem Vater
    geerbt.
    Die Diagnose AD(H)S oder Asberger Autismus ist nicht immer so einfach zu stellen, haben wir gelernt,
    da beide Störungen einen großen gemeinsamen Überschneidungsbereich haben.

    Liebe Grüße
    Natalie

  8. #38
    Zotti

    Gast

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    Ja, wenn zwei Elternteile ADS haben, soll es wohl wirklich so sein, daß zu 80 % die
    Kinder auch ADS bekommen. Wie kommt ihr denn so alle zurecht mit 5 x ADS?

    Asperger wird mit p geschrieben von Herrn Hans Asperger.

    Viele Grüße von Zotti

  9. #39
    Zotti

    Gast

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    Ja, der ADSler auch, doch ich weiß, Asperger haben es teilweise schwerer, doch auch
    manchmal leichter, sie fühlen anders und machen sich oft nichts aus den anderen Menschen,
    mit denen sie nicht klarkommen. Der ADSler macht sich immer zuviel Sorgen und hat
    ein schlechtes Gewissen, wenn andere ihn nicht mögen oder ähnlich.

  10. #40
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    Hallo Zotti,

    danke für die Berichtigung des Fehlers, ist mir nicht aufgefallen.

    Wie man mit 5x AD(H)S zurecht kommt? Mehr schlecht als recht.
    Aber wir waren bei unserer kleinen Tochter nicht mehr so überrascht,
    wir können mittlerweile alles einordnen.

    Wir bemühen uns, haben Elterntraining und Paarseminar besucht, unsere
    beiden Söhne (9 und 11 Jahre alt) haben ein Störungsbildteaching bekommen
    und ich gehe in die Selbsthilfegruppe.

    Jetzt müssen wir alles nur noch intensiver umsetzen, was uns sehr schwer fällt.

    Daher haben mein Mann und ich uns diagnostizieren lassen und sind auf dem Weg uns medikamentös
    einstellen zu lassen.

    Ich muss zugeben es läuft miserabel, aber wir arbeiten dran.

    Für dich ein kurzer Einblick, was nicht läuft:

    - meine Mutter (selbst betroffen, aber nicht wissend) spricht seit der Geburt (vor über 3 Jahren) nicht mehr mit uns
    - unser mittlerer Sohn hat seit 5 Wochen keine Schule mehr
    - wir haben ein Zimmer im Haus, dass so vollgestellt ist, das man es nicht mehr betreten kann, auch andere Räume sehen schlimm aus,
    so dass sie nicht vorgezeigt werden können
    - der Garten ist total verwildert
    - mein Mann ist übergewichtig, ich bin fettleibig (wir sind beides Frustesser)
    - unser Tag ist total unstrukturiert (z.B. unsere Kinder bekommen genug zu Essen, aber nicht zu regelmäßigen Uhrzeiten)
    - wir kommen immer und überall zu spät
    - wir vergessen Termine
    - ich bin Fernseh-und Computer (Internet) süchtig
    - mein Mann ist Computerspielsüchtig
    - außerdem haben wir noch eine Ehekrise

    Das sind jetzt nur die schwerwiegendsten Probleme, ich könnte wahrscheinlich eine Endlosliste machen.

    Es fiel mir auch nicht leicht, das hier zu bekennen, was nicht läuft, aber ich denke in diesem Forum ist es gut aufgehoben.

    Gruß Natalie

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