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Diskutiere im Thema Vererbung von ADHS und AUTISMUS? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
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  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 305

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    @howie, ist jetzt etwas am offtopic ;-)

    meine mutter ist der meinung, dass man keine grenzen akzeptieren muss, vor allem keine grenzen, die einem der körper setzt und mir haben die aufmerksamkeitsprobleme durch die ads deutliche grenzen gesetzt.
    ich hab es irgendwann geschafft ihr, nach langen diskussion beizubiegen, dass ich nicht alles kann was ich ( vor allem was mir sagt, daß ich es können solle), weil ich durch meine ads dazu genetisch nicht in der lage bin. das hat sie irgendwann etwas akzeptiert, aber es fällt ihr sehr schwer und dann ist so ein artikel wasser auf ihre mühlen.
    es ist kein offener streit, es ist eher eine dauerreiberei die nach spätestens 24 stunden imselben haus losgeht.

  2. #22
    howie

    Gast

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    ja puh das ist wirklich ein schwierige situation. kenne das selbst.
    höre ständig (also neben dem "du bist verplant" von anderen leuten) von meinen eltern "du bist stinkfaul" udn es wird schon mein ganzes leben versucht mich zur ordnung zu erziehen.
    trotzdem denke ich dass jeder an sich arbeiten kann und lernen kann. aber dazu gibt es wiedersprüchliche ansichten - neurowissenschaftler wie gehard roth, die meinen die biologie gibt alles vor (er meint aber auch das man trotzdem lernen kann), philosophen und psychologen die meinen, so ein schmarrn, der wille ist und bleibt frei - das ist eine frage, die die menschheit schon immer beschäftigt.

    (kann dir wirklich viel dazu schicken - biographien von leuten aus wirklich schwierigen familienverhältnissen, ansichten von therapeuten, studien, dieses "motiviert mit methode" dingens (durch das sich adhsler auch verbessert haben), , aber das sprengt den rahmen)
    auf jeden fall ist es so, dass man heute davon ausgeht, dass das gehirn plastisch ist - nur: es kann sein bei adhsler nicht so plastisch wie bei anderen menschen.

    fakt ist aber, dass jeder sich verbessern kann, auch adhsler.

  3. #23
    howie

    Gast

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    Mit der richtigen Methode zum Erfolg: Ich will es! - TITEL - FOCUS Online - Nachrichten
    ok, wenigstens einen link, gut jetzt kann man sagen jaja focus artikel - aber wie gesagt, hab auch das darin angesprochene buch gelesen („Die Macht der Disziplin – Wie wir unseren Willen trainieren können“ - ist aber kein wirklicher ratgeber mit vielen tipps (nur ein paar), vgl meinen thread und die kritiken bei amazon), hab auch die studien über "motiviert mit methode" gelesen - nur halt schon vor monaten und gemacht hab ich immer noch nicht viel, aber immerhin etwas - und mir diese flex kinderspiele angeschaut.
    wichtige fragen über doch mögliche biologische unterschiede werden nicht geklärt - spielen auch keinen rolle - denn man kann sich verbessern.
    es gibt sehr wohl menschen, die an ihre grenzen gehen (wollen).
    tja, warum ich nciht so wirklich dazu gehöre, ist halt die frage...

  4. #24
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    Shadow926 schreibt:
    Jetzt stelle ich mir die Frage: In wie weit ist das mit den Erkrankungen vererbar und habe ich dann wirklich "nur AD(H)S oder vielleicht doch noch zusetzlich eine Art Autismus/Asperger?
    Ich weiß gar nicht wie das bei AD(H)Slern hier ist - obwohl es wohl genau so sein wird - aber in einem Autismusforum ist es für Autisten sehr kränkend, wenn sie hören, dass Autismus eine Erkrankung sei oder sie betroffen seien (da der Begriff "betroffen" oftmals negativ gesehen wird.)

    AD(H)S/Autismus ist per se keine Krankheit. Sie ist angeboren, ebenso ist es unmöglich daran zu "erkranken". Also sind AD(H)Sler/Autisten nicht direkt 'krank'. (Es gibt noch weitere Beispiele warum AD(H)S/Autismus keine Krankheit sein kann, ich wollte aber nur darauf hinweisen, dass die Begriffe sehr für jemanden stören können.)

    On-Topic:

    Autismus und AD(H)S korrelieren zusammen und sind sich sehr ähnlich. Es gibt viele Paraellen zu beiden (Reizfilterschwäche, Ablenkung durch Gegenstände, soziale Probleme, Impulsivität, Hyperfokussierung/Spezialinteressen, usw.) und beim hypoaktiven ADS könne man sogar ADS als Begriff ganz streichen und als "wahre leichtere Form von Autismus" bezeichnen, so ähnlich können sie sich ansehen. AD(H)S und Autismus ist bekanntlich auf einem Spektrum (Autismus-Spektrum-Störung) und gehören bildlich gesehen sogar auf einer Linie nebeneinander. Es gibt sogar Bücher, die die Verbindung von ASS mit ADS aufzeigen und es wurde - meine ich - sogar ein Gen gefunden, was sich beide teilen. Ich komme mehr aus dem "Autismus-Bereich" habe mich dort informiert und bin kürzlich wieder auf das Thema AD(H)S gekommen. Es ist für mich schrecklich langweilig auf einmal die gleichen Dinge, die ich über Autismus gelesen habe, z.B. Therapien, Nachteilsausgleiche in der Schule, usw. 1:1 nochmal lesen zu müssen. Jedesmal wenn ich über AD(H)S lese habe ich sofort ein Deja-Vu an Autismus. Bei manchen Texten kann man sogar - wenn man das Soziale und die Hyperaktvität rausnimmt - ADS und (Asperger-)Autismus als Worte ersetzen und niemand würde den Unterschied bemerken, ob diese nun aus einem ADS-Buch oder aus einem Autismus-Buch genommen wurden. - So sehr sind sie verwechselbar.

    Im Jugendalter/Kindesalter ist es sogar schwer den "nervtötenden-hyperaktiven" Asperger vom "nervtötenden-hyperaktiven" ADHSler zu unterscheiden oder den "in-sich-gekehrten-träumenden" HFA vom "in-sich-gekehrten-träumenden" ADSler.

    So gibt es immer wieder AD(H)Sler mit Autismusdiagnosen und Autisten mit AD(H)S-Diagnosen. Manche haben sogar, so wie ich, beide Diagnosen und haben sowohl Autismus als auch AD(H)S auf dem Diagnosezettel stehen.

    Lange Rede kurzer Sinn:

    Da AD(H)S und Autismus sogar technisch gesehen "verwandt" sind. Ist auch natürlich die Wahrscheinlichkeit der Vererbung höher. In vielen Familien mit AD(H)S gibt es auch eine Menge Autisten und umgekehrt.

    Das würde dann vielleicht auch erklären, warum ich nicht auf Mph anspreche.
    MPH wird sogar manchmal im Rahmen einer Therapie von Autismus eingesetzt. Auch weil die Konzentrationsprobleme sich so sehr ähneln.

    Ich habe persönlich auch Probleme mit MPH, vielleicht wegen der hypoaktiven Form ADS, bei der es einen signifikanten Non-Responder-Anteil gibt. Jedoch ist dieses von Fall zu Fall nun mal unterschiedlich und reicht als Erklärung dennoch nicht vollständig aus.

    Soll ich meinem Arzt von meinem Sohn erzählen oder soll ich zuerst noch andere Arzneimittel, zur Behandlung von AD(H)S ausprobieren?
    Was genau erklären? Andere Arzneimittel können vielleicht funktionieren, hoffe ich jedenfalls für uns beide.

    Sonst ist nach wie vor: Die Therapie wird bei Autismus nicht annähernd anders sein als bei AD(H)S. Vielleicht ist die Therapie bei Autismus etwas "intensiver" z.B. durch einen Schulbegleiter. Es gibt keine Medikamente mit der Indikation Autismus, jedoch sind nach Berichten und eigener Erfahrung sowieso fast die selben wie bei AD(H)S, wenn überhaupt.

    Ebenso besteht die Möglichkeit beide Diagnosen zu haben, je nach dem ob der Arzt ein "entweder/oder" oder ein "entweder/oder/und"-Prinzip bei der Diagnostik eingeht. Eine Autismusdiagnose sollte aber nicht verschwiegen werden und bei Verdacht sollte man direkt einen Autismus-Spezialisten nach einen Diagnostiktermin fragen (kaum ein normaler Arzt kennt sich in dem Bereich aus). Eine frühe Diagnose ist mindestens genau so wichtig wie bei AD(H)S. Vielleicht klärt sich dann einiges, da es dennoch einige Verhaltensweisen gibt, die man nur mit Autismus oder nur mit ADS - aber nicht eines von beiden alleine - erklären kann.

    , Alea
    Geändert von Aleã (25.04.2012 um 20:53 Uhr)

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    Hallo Aleä,

    aus meiner Sicht heraus ist es durchaus zweckmäßig, zuerst sich selbst in einem Forum vorzustellen bevor man ein Forumsmitglied belehrt!

    Ich bin AD(H)S´ler und nehme so etwas ziemlich persönlich.

    Wie sonst soll man -Autismus- deiner Meinung nach definieren?

    Ich persönlich finde zB. die Begrifflichkeit -Behinderung- noch viel störender als -Krankheit und Betroffener-.
    Es passiert hin und wieder mal, dass jemand nicht exakt die richtige Begrifflichkeit wählt

    Entschuldige bitte!

    Shadow926

  6. #26
    howie

    Gast

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    hä? ich dachte, adhsler sind eher von äußeren reizen abgelenkt und asperger eher von inneren? keine ahnung aber.
    also die kriterien unterscheiden sich ja erheblich laut wikipedia.
    Überhäufiges Wechseln zwischen verschiedenen Aktivitäten
    ein eingeschränktes, stereotypes, sich wiederholendes Repertoire von Interessen und Aktivitäten
    naja, aber ich bin kein fachmann und kenne leider keinen asperger menschen.
    Geändert von howie (27.04.2012 um 01:09 Uhr)

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 305

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    grad das stereotype halte ich, aus meiner erfahrung als aspie-tochter und aspie-mutter für einen stark aufgebauschten überwerteten aspekt. kann ich so nicht bestätigen.

    ich find übrigens die beiden stempel "behindert" oder "krank" schlimm und komm am besten mit "betroffen" über die runden. es gibt einfach genug leute die denken, sie dürften behinderte mal eben bevormunden und nicht ernst nehmen und wer krank ist nimmt medikamente und wird wieder gesund=normal. ein aspergerautist ist einfach anders und lebt in seiner eigenen welt, die nicht immer ganz verzahnt ist mit seiner umwelt und es ist:

    erstens die frage ob er denn eine komplette verzahnung möchte

    zweiten aufgabe der leute um ihn herum ihm beim verzahnen zu helfen, wenn er denn möchte.

  8. #28
    howie

    Gast

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?


  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    Na lass die mal forschen. Für mich ist Autismus keine Krankheit, die man medikamentös behandeln muss, sondern das ist ein Teil von mir.

    Wie stellen diese "Forscher" sich das vor? Ich nehm eine Pille und kann dieses Gesabbel neurotypischer Personen viel besser ertragen? Ja sogar mitsabbeln?

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 305

    AW: Vererbung von ADHS und AUTISMUS?

    @ikes du hast es auf den punkt gebracht. ich finde es auch schlimm, wenn alles immer geheilt ​werden soll, nur weil es aus dem rahmen fällt.

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