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Diskutiere im Thema Asperger Test im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
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Für alle Themen rund um ADS / ADHS und das Asperger-Syndrom oder Autismus bei Erwachsenen
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  1. #131
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Asperger Test

    Smile schreibt:
    oder auch dass adhs eine leichte form des aspergers syndroms....
    Gelesen habe ich auch darüber, allerdings immer mit dem Vermerk, dass das nicht bestätigt und wohl auch nicht zutreffend sei.
    Quellen müsste ich suchen, wann und wo und wie aktuell etc. weiß ich wirklich nicht mehr.

    ist es eigentlich möglich die gehirnaktivität zu analysieren?
    Da gibt es wohl auch eher ein klares Jain, soweit ich weiß.
    Mit einem Scanner, also einem Kernspintomografen oder einem anderen bildgebenden Diagnosegerät, konnte man das wohl darstellen, der Umfang und die Kosten lassen es aber nicht zu, das als Diagnosemittel einzusetzen.

    Über das Neurofeedback gibt es wohl ebenfalls Ansätze, die Besonderheiten in den Hirnströmen darzustellen, aber ebenfalls mit noch geringer Validität und Reliabilität.
    Neurofeedback ist eine Art EEG, bei dem an zwei oder mehr Punkten die Hirnströme abgenommen und dann über die sog. Fourieranalyse in die einzelne Frequenzbereiche zerteilt und dargestellt werden.
    Auf der Auswertung erhält man dann Wellenaktivitäten der unterschiedlichen Frequenzen.
    Bei ADS'lern ist demnach z. B. die Thetawelle, eine sehr langsame Welle, die eigentlich dann am höchsten ist, wenn man im Halbschlaf, bzw. in einer Trance ist, am stärksten vertreten, während die höheren Frequenzen eher geringer aktiv sind.
    Das erklärt die "Träumerle" und die "Geistesabwesenheit".
    Auch wenn das Neurofeedback bislang als vielversprechend angesehen wird, fehlen noch ausreichend Studien, die das tatsächlich bestätigen.

    Ich habe das mal ausprobiert.
    Zu Beginn einer Behandlung wird eine Baseline erstellt, also die Aktivitäten gemessen, wenn man im Ruhezustand ist.
    Man sitzt ruhig da, ohne jede Bewegung und hat einmal die Augen geschlossen und einmal schaut man ein Bild auf einem Monitor an (war eine Landschaft)
    Dabei werden die Aktivitäten gemessen und ausgewertet.

    Bei mir passte das Bild dem Ergotherapeuten nach, nicht zu einem ADS'ler, weil ich selbst mit geschlossenen Augen auf Volllast lief.
    "So sieht jemand aus, der eine Matheklausur schreibt und mit Volllast rechnet, ..."
    Keine Ahnung, was ich damit anfangen soll.
    An sich würde er anhand dieser Bilder eine Depression vermuten.
    Sicherlich zutreffend, aber dann wäre ich schon mein Leben lang depressiv, denn das war für mich vollkommen normal.

    Also ähnlich wie bei Dir, ein "Tornado im Kopf" (Sehr schöne Formulierung )

    Er hat das aber auch so erklären können, dass eben die ständige Verträumtheit zu dieser Gegenreaktion geführt hat, und ich nun ständig Vollgas fahre, damit ich einigermaßen gegen all das ankämpfe, was natürlich Kraft kostet.

    Noch wird das Neurofeedback nicht als Diagnosemittel herangezogen soweit ich weiß.
    Es gibt da auch unterschiedliche Geräte, unterschiedliche Methoden und wenn ich lese, gegen was das alles so helfen soll, werde ich sowieso reichlich skeptisch.

    Ich selber konnte damit nichts anfangen, hat mir weder was gebracht, noch hat es bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen.
    Mir ist das zu abstrakt und zu unlogisch, nicht "anfassbar".

    Angeblich soll man damit neben ADS auch Asperger behandeln können ... und Tinnitus ... und noch eine ganze Reihe mehr.
    Schon fst sowas wie eine eierlegende Wollmilchsau.
    Nur frage ich mich, warum das noch nicht viel mehr eingesetzt wird und warum noch so viele Asperger und ADS'ler rumlaufen ...

  2. #132
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Asperger Test

    marccc schreibt:
    Verzeih mir meine Naivität (ich sollte das in meine Signatur schreiben), aber ( ich hatte auch erst einen Kaffee) von wem oder was möchtest Du Dir das ( Diagnosesammler) nicht sagen lassen ? Deinem Nachbarn? Frau Merkel ? Hein Blöd ?
    Gute Frage ... von keinem wohl.

    Was Du verpfuscht nennst, darüber kann ich nur müde lächeln, und ala Crocodile Dundee antworten, das nennst Du verpfuscht, schau Dir mal mein Leben an...
    Missverständnis!
    Ich sage ja, dass ich eben nicht der Meinung bin, ein verpfuschtes Leben zu haben.
    Trotz der Dinge die passiert sind.

    Ich habe mal in einem anderen (Aspie-) Forum gelesen, dass jemand dort geschrieben hat, es wäre auffällig, dass so viele neue Mitglieder dort aufkommen würden, die krampfhaft nach der Diagnose streben, weil sie eine Rechtfertigung für ihr verpfuschtes Leben suchen und lieber eine unheilbare Krankheit als Ausrede vorschieben und nicht wahrhaben wollen, dass sie z. B. eine narzisstische PS haben und nicht bereit sind, an sich zu arbeiten.

    Da habe ich mich schon gefragt, wie es bei mir aussieht.
    Narzisstische PS war in der ersten Klinik die erste Verdachtsdiagnose.
    Das haben die nicht bestätigt, aber ich habe das immer im Hinterkopf und habe seitdem immer wieder Zweifel.
    Auch wenn mir alle sagen, dass das nicht hinkommt.
    Aber wenn ich sowas dann lese, dann bekomme ich doch wieder Angst.

    Ich finde mein Leben nicht "verpfuscht".
    Nicht so, wie andere das theatralisieren.
    Wieso konnte ich überhaupt all die Jahre so "gut" durchs Leben kommen?
    Ich verstehe das eben alles (noch) nicht.
    Aber es war eben nicht "gut".
    Das ist schwer, da hier in einigen Worten zu erklären, es ist auch nicht mein Thread und nicht ich bin hier das Thema.

    Aber ich denke eben selbst immer wieder:
    "Wenn Du es all die Jahre geschafft hast, bis hierher zu kommen, dann kannst Du keiner von denen sein, das kann nicht sein."

    Das Du anderthalb Jahre krankgeschrieben bist, deutet für mich Naivling daraufhin, Du hast mehr Energie verbraucht, als Du hast.
    Ja, .. soweit bin ich auch schon.
    Und die Energiebilanz ist ziemlich erschreckend ...
    Und ja, .. das alles ließe sich über die ADS- (und Asperger-) Diagnose erklären.
    Und was soll das ändern?
    Mit einer Autismusdiagnose ist eher wahscheinlich, dass sie ankommen und sagen "Geh heim, bei dieser unheilbaren Geschichte kann Dir eh keiner helfen, weder heil- noch therapierbar, geh und lass uns in Ruhe"
    Eben so wie Eiselein es schon beschrieben hat ...

    Also suche das Loch.
    Welches?
    Das, in welches ich springen und Erde draufschütten lassen soll?
    Ich verstehe diesen Satz nicht.

  3. #133
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Asperger Test

    marccc schreibt:
    Das Du anderthalb Jahre krankgeschrieben bist, deutet für mich Naivling daraufhin, Du hast mehr Energie verbraucht, als Du hast.
    Also suche das Loch.
    Ich glaube, ich verstehe, was für ein Loch Du meinst.

    Das Loch, über das die Energie verloren geht?

    Ja wenn das so einfach wäre ....

    Denn dummerweise findet sich da nicht ein großes Loch, das es zu stopfen gelte, sondern eher so viele Tausend einzelne kleine Löcher, über die permament mehr Energie verbraucht wird.

    Wie gesagt, das hier ist nicht mein Thread und ich bin hier nicht das Thema, ... vom eigentlichen Topic sind eh schon meilenweit entfernt.
    Daher versuche ich es mit einer Kurzfassung ...

    Es sind die vielen alltäglichen Dinge des täglichen Lebens, bei denen andere so eine Art Autopiloten zu haben scheinen, den wir offensichtlich nicht haben.

    Welcher normale Mensch muss denn bitte morgens im Bad strikt darauf achten, alles so wie jeden Tag ganz genau immer wieder zu machen?
    Wenn ich das nicht tue, werde ich unsicher.
    Trotzdem muss ich immer wieder etwas wiederholen, weil ich in Gedanken versunken nicht weiß, ob ich es nun gemacht habe oder nicht.

    Ich muss ganz bewusst Dinge tun, die andere automatisch machen.

    Menschen haben viele Abläufe automatisiert und tun die Dinge eben auch automatisch, ohne groß darauf achten zu müssen.
    Wenn der gewohnte Ablauf gestört wird, dann geraten auch sie durcheinander und müssen plötzlich jeden Arbeitsschritt bewusst tun, was sie dann auch meist als anstrengend empfinden.
    Genau das aber ist meine Normalität.
    Jeden Tag aufs neue ist es für mich, als müsste ich es das erste Mal machen.

    Klar, ich kenne und kann das, aber ich muss ganz genau und ganz bewusst auf alles achten, sonst geht es schief.

    Jeder Arbeitsschritt wird einzeln bewusst durchgeführt und trotzdem schwingt immer die Angst mit, etwas übersehen, vergessen, aufgrund fehlender Informationen falsch entschieden oder doch wieder Flüchtigkeitsfehler gemacht zu haben.
    Was eben auch immer wieder passierte.
    Und nebenbei läuft immer meine innere Gedankenwelt.
    Ich weiß, jeder Mensch denkt immer, ... aber die haben auch Kapazitäten dafür, wenn sie automatisierte Abläufe durchführen.
    Da liegt wohl der Unterschied.

    Ich habe mich immer gewundert, dass z. B. der TÜV sich über den deutschen Schilderwald so aufregt und die mit Testfahrern und einer Augenverfolgerkamera bewiesen haben, dass man viele Schilder gar nicht wahrnimmt...
    Ich nehme die alle wahr.
    Statt wie die meisten Menschen ein Ganzes, sehe ich anscheinend Tausende von Details, alle einzeln und ich registriere die auch alle, kann die nicht filtern.
    Ich weiß genau, wie oft mein Blinker geblinkt hat, wenn ich abbiege.
    Ich kann ganz genau den Ablauf reproduzieren, wenn ich die Autobahn verlasse.

    Aber erst jetzt habe ich erfahren, dass all das nicht normal ist.
    Ich mache anscheindend Dinge kognitiv, also bewusst, für die die meisten Menschen einfach sowas wie einen Autopiloten haben.

    Ich wusste das alles nicht.
    Wie auch?
    Ich kann ja nicht in andere reinschauen.
    Erst nach und nach wurde das immer klarer.
    Vieles durch eben die Therapie, vieles auch durch Gespräche mit anderen Menschen, weil ich mich jetzt traue, offen diese Fragen zu stellen.


    Und das ist es, was Eiselein auch geschrieben hat:
    Das wir nie aufgefallen sind, liegt auch an der angeblich ach so hohen Intelligenz.
    Weil wir diese "Extrakapazität" nutzen, um den fehlenden Autopiloten zu ersetzen, zu simulieren.

    Aber es macht halt einen Unterschied im Energieverbrauch.

    Würden wir also diese "Energielöcher" stopfen, wären wir funktionslos...

    Ok, .. das waren jetzt 3 lange Postings nur von mir direkt hintereinander ... wie gesagt:
    Das ist nicht mein Thread und es geht hier nicht um mich.

    Ich würde lieber wieder etwas von Eiselein und Euch anderen lesen.

    LG
    Marcus
    Geändert von Fliegerlein (18.08.2012 um 12:48 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur, Zeilensprünge eingefügt

  4. #134
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 214

    AW: Asperger Test

    Ich habe Dich ja schon eingangs missverstanden. <<Also such das Loch>> ist nur eine Metapher von nem Anfänger (mich).

    Ich kenne Dich nicht und bilde mir auch nicht ein, aus Deinen Worten Rückschlüsse ziehen zu können.
    Das einzige was ich machen kann, ist zu spiegeln.

    Ich muß mich hüten, pauschale Aussagen zu machen, die nur abstrakt sein können.

    Meine Devise ist oft, wenn ich keinen Ausweg sehe, soweit zu vereinfachen, bis ich wieder klar sehe.

    Ich kann gar nicht anders, als alles wissen zu wollen, ich habe keine Entscheidungsgewalt in dieser Hinsicht.
    Ich verenne mich ständig in neue Ideen, aber ich lerne mehr und mehr Spreu von Weizen zu trennen.

    Es ist extrem schwer Informationen frei von Meinungsmache und getriggerten Vermutungen zu finden.
    Mein Problem ist, ich habe wenig Vertrauen in die Fachwelt. Ich habe nackte Angst vor einer "falschen" Diagnose, irgendwie erwarte ich das auch schon so !?

    PS: Hat sich jetzt ein wenig mit Deinem letzten Posting überschnitten, ich finde Deine Ablaufschilderungen sehr interessant ! Um nicht weiter offtopic zu werden, lasse ich jetzt mal meine daneben zu stellen.
    Geändert von marccc (18.08.2012 um 13:12 Uhr)

  5. #135
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Asperger Test

    marccc schreibt:
    Meine Devise ist oft, wenn ich keinen Ausweg sehe, soweit zu vereinfachen, bis ich wieder klar sehe.
    Das halte ich sogar für einen sehr klugen und weisen Weg.

    Es ist extrem schwer Informationen frei von Meinungsmache und getriggerten Vermutungen zu finden.
    Da habe ich es wohl ein wenig einfacher ... ich nehme die Dinge erstmal so, wie sie stehen oder gesagt werden, zwischen den Zeilen zu lesen ist nicht meine Spezialität.
    Mag man als Naiv ansehen, ist es sicherlich auch, gibt mir aber auch die Möglichkeit Dinge nicht zu bewerten, sondern sachlich damit umzugehen.
    Was andere wiederum aber auch die Palme bringen kann.

    Mein Problem ist, ich habe wenig Vertrauen in die Fachwelt. Ich habe nackte Angst vor einer "falschen" Diagnose, irgendwie erwarte ich das auch schon so !?
    Mein Vertrauen ist da eher hoch, schließlich sind es Fachleute, auch wenn ich hier deutlich mehr in die andere Richtung "belehrt" werde und Falschdiagnosen ebenfalls kenne.
    Aber auch immer wieder glaube, weil es ja schließlich Fachleute sind und an denen zweifelt man nicht.

    Aber die Angst vor einer falschen Diagnose kann ich sehr gut verstehen.
    Mein Arzt sagte mir mal, dass es nicht darum geht, Diagnosen zu sammeln um anschließend sagen zu können/ müssen, wie gestört man ist.
    Aber es ist wichtig, die richtige Diagnose zu finden, um auch das richtige zu behandeln, sonst macht eine Therapie keinen Sinn.
    Das schließt auch mit ein, gegebene Diagnosen zu hinterfragen und/ oder zu bestätigen.
    Hintergrund war, dass er mich nach Malente, der ersten Reha, noch mal nach Bad Bramstedt in die Klinik geschickt hat, um die ADS-Diagnose zu bestätigen, obwohl er sich sicher war ... aber ich war es nicht.

  6. #136
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 362

    AW: Asperger Test

    Also irgendwas stört mich hier doch etwas.

    Vorweg, wir haben in unserer Familie sogenannte reine Asperger verschiedener Altersstufen und ADSler.

    Keiner der Aspis oder ADSler aus meiner Familie würde sich als unheilbar krank bezeichnen, sondern einfach nur als anders.
    Ich habe den Eindruck es ist so dass einige mit ihren Defiziten besser klarkommen als andere.
    Aber woran liegt dass?

    Die Energielöcher sind mir auch mehr als bekannt. Aber ohne sagen zu können woher oder wie, habe ich mich immer wieder herausgekämpft, Energie von irgendwoher bezogen.
    Meine Therapeutin war die erste Person, die mir ins Gesicht sagte, dass ich da eine Quelle haben muss, denn jeder andere wäre schon längst total zusammengebrochen an der Hälfte meines Erlebten.
    Ja, es gab einige Punkte in meinem Leben an denen ich kurz davor stand dieser Welt den Rücken zu kehren weil ich derart am Boden lag.
    Letzten endes gab es immer dann doch einen Grund den Kampf aufzunehmen.

    Auch mir ist es wichtig zu wissen was mir, oder meinem Kind fehlt, bzw. was Gründe für das ein oder andere sind.
    Ob es nun der Krebs, die chron. Erkrankungen, ADS oder Asperger, ich bin persönlich der Meinung, und habe die Erfahrung gemacht, dass es immer eine große Rolle spielt wie man selbst damit umgeht.

    Jede Diagnose kann einen erstmal zu Boden werfen. Die Frage ist ob man sich wieder aufrappelt und versucht das Beste daraus zu machen oder resigniert und sich einer Diagnose ergibt.
    Klar geht jeder anders damit um.

    Auch wenn vieleicht der ein oder andere mich vieleicht anfeindet,
    aber es gibt wirklich schlimmere unheilbare Krankheiten als Asperger oder ADS.

    LG
    Lillemoor

  7. #137
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Asperger Test

    Lillemoor schreibt:
    Auch wenn vieleicht der ein oder andere mich vieleicht anfeindet,
    Werde ich ganz gewiss nicht tun, denn ich gebe Dir damit recht!

    Ich wollte auch nicht ausdrücken, dass man "unheilbar krank" sei, in dem Sinne, wie es wohl angekommen ist.
    Es ging mir darum, dass ich schon vielfach gelesen habe, dass Aspergern Hilfen und Unterstützungen und Therapien nicht genehmigt wurden, weil selbige bei einer nicht therapierbaren Erkrankung sinnlos sei.
    Auch würde mich wg. ADS und auch evl Asperger nicht als "krank" bezeichnen, sondern ebenfalls als anders.
    So habe ich mich auch schon als Kind wahrgenommen.
    Ich war anders, ... an eine Krankheit habe ich dabei nicht gedacht, eher an den falschen Planeten, auf dem ich sitze.


    Ich habe den Eindruck es ist so dass einige mit ihren Defiziten besser klarkommen als andere.
    Aber woran liegt dass?
    Ich denke an der Akzeptanz der Defizite.
    Was wiederum aber auch bedeutet, dass man ein Leben lang diese Defizite nicht haben durfte und sie sich jetzt plötzlich eingestehen soll.

    Die Energielöcher sind mir auch mehr als bekannt. Aber ohne sagen zu können woher oder wie, habe ich mich immer wieder herausgekämpft, Energie von irgendwoher bezogen.
    Meine Therapeutin war die erste Person, die mir ins Gesicht sagte, dass ich da eine Quelle haben muss, denn jeder andere wäre schon längst total zusammengebrochen an der Hälfte meines Erlebten.
    Ja, .. das habe ich auch schon gehört.
    Aber es scheint, als sei auch diese Quelle endlich.

    Ja, es gab einige Punkte in meinem Leben an denen ich kurz davor stand dieser Welt den Rücken zu kehren weil ich derart am Boden lag.
    Kann ich nachvollziehen ... an dem Punkt war ich das erste Mal mit 10 oder 11 Jahren.

    Letzten endes gab es immer dann doch einen Grund den Kampf aufzunehmen.
    Ja, ... dito... weil ich mir immer gesagt habe "Warte erstmal, bis Du volljährig bist, dann ist alles anders"
    Dann war ich volljährig, nichts war anders und ich sagte "Warte erstmal, bis Du etwas älter bist und mehr Lebenserfahrung hast und beruflich Fuß gefasst und Erfahrungen gesammelt hast, dann wird alles anders"
    Wurde es aber wieder nicht.
    Da könnte einem schon ein klitze bisschen die Zuversicht und der Kampfgeist verloren gehen

    Aber dennoch gebe ich Dir recht!

  8. #138
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 362

    AW: Asperger Test

    Fliegerlein schreibt:
    Ich denke an der Akzeptanz der Defizite.
    Was wiederum aber auch bedeutet, dass man ein Leben lang diese Defizite nicht haben durfte und sie sich jetzt plötzlich eingestehen soll.
    Da stimme ich dir zu.
    Denke aber dass es auch eine große Rolle spielt inwiefern man sich nicht von der Mehrheit der Menschen in seinem Umfeld unterscheiden will.
    Es gibt ja verschiedene Typen, die einen wollen sich nicht von ihren Mitmenschen unterscheiden, anderen ist es egal und ein Teil will garnicht sein wie die Mehrheit um sie herum.

    Fliegerlein schreibt:
    Ja, .. das habe ich auch schon gehört.
    Aber es scheint, als sei auch diese Quelle endlich.
    Schwer zu sagen, denn immer es so scheint passiert genau das Gegenteil.
    Wäre leichter zu sagen wenn man die Quelle kennen würde.


    Fliegerlein schreibt:
    Kann ich nachvollziehen ... an dem Punkt war ich das erste Mal mit 10 oder 11 Jahren.
    Interessant, denn auch ich war etwa so alt als ich das erste mal an dem Punkt war

  9. #139
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Asperger Test

    Mal ein Beispiel. Ist mir schon öfters passiert, dass ich irgendwo auf einen Zug wartete. Dann aber in mir selber versunken bin und in einem Tagtraum unterwegs war. Dann irgendwann aus diesem Tagtraum aufwache und mich darüber wundere, warum der Zug nicht kommt. Dann auf die Uhr blicke und feststelle, dass der Zug schon durchgekommen sein muss. Ich war also so in mir selber versunken, dass ich das gar nicht mitbekommen habe. Obwohl der Zug ja nur wenige Meter von der Bank entfernt, auf der ich gesessen bin, eingefahren sein muss.

    Das dürfte dann in unserer Theorie ein Beispiel für innere Abgelenktheit sein und somit mehr für Asperger als für ADHS sprechen (?)

  10. #140
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Asperger Test

    Ich kenn da 'nen Gutachter, der würde Dir da auch ganz schnell eine Disso draus basteln...

    Obwohl: Verträumtheit ist ein Merkmal auch für ADS.
    Eben die berühmten "Träumerle"

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  1. 1.08.2012, 20:58

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