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    12 6,19%
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Diskutiere im Thema Asperger Test im Forum ADS ADHS Erwachsene: Asperger, Autismus
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Für alle Themen rund um ADS / ADHS und das Asperger-Syndrom oder Autismus bei Erwachsenen
Neues Forum!
  1. #111
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Asperger Test

    Fliegerlein schreibt:
    Gerade war ich mit meiner Frau einkaufen, obwohl ich keinen guten Tag habe, aber es war schlimm. Viel Betrieb, für diese Uhrzeit eigentlich nicht üblich, überall klapperten Einkaufswagen mit Flaschen.
    Das war sehr schlimm. Dieses Geräusch hat mich fertig gemacht, ich konnte alldem nicht entkommen.
    Interessant wäre es, wie Du diese Situation unter dem Einfluss von Stimulanzien wahrnehmen würdest.

    Nach meiner Theorie müsste es dem ADHSler in dieser Situation besser gehen; dem Autisten mit Stimulanzien allerdings noch schlechter.

  2. #112
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Asperger Test

    Eiselein schreibt:
    Interessant wäre es, wie Du diese Situation unter dem Einfluss von Stimulanzien wahrnehmen würdest.

    Nach meiner Theorie müsste es dem ADHSler in dieser Situation besser gehen; dem Autisten mit Stimulanzien allerdings noch schlechter.
    das ist gerade das, was ich nur schwer einordnen/ beschreiben kann, auch weil ich nicht wirklich differenzieren kann, ob möglicherweise Disso's verstärkt werden, was ich zwar eher nicht glaube, aber auch nicht ausschließen kann.

    Generell würde ich sagen, dass ich schon auch von MPH profitiere.
    Ich benötige nur eine geringe Dosis, 27mg dreifachretardiert, es würde auch mit 18mg gehen, aber dann zeigt sich eher immer wieder eine Art "Schwellensprung" im Sinne von, jetzt wirkts, jetzt nicht mehr, jetzt wieder usw.

    Auch würde ich es so beschreiben, dass es mir eine Art innerer Ruhe gibt und lt. meinem Therapeuten ist wohl auch auffällig, dass ich im Gespräch anders wirke, Sätze durchformulieren kann und Fäden nicht so schnell verliere, sondern auch einen kurz vorher abgelegten Gedanken wieder aufgreifen kann.

    Ich merke aber auch gegenteilige Wirkung.
    Vor allem die Reizüberflutung, bzw. die Reizoffenheit nach aussen empfinde ich als deutlich verstärkt.
    Aber auch das ist unterschiedlich, ich habe genauso auch in bestimmten Situationen das Gefühl jetzt viel mehr Anstrengung zu benötigen, um all das mitzubekommen, was ich vorher automatisch mitbekommen habe.
    Macht Sinn, wenn man bedenkt, dass es ja helfen soll zu fokussieren.
    Aber das empfinde ich als unangenehm.
    Meine Wahrnehmung würde ich als eher detailorentiert beschreiben.
    Ich bin kein Savant, der alles explizit beschreiben aus dem Gedächtnis kann, ganz im Gegenteil, mein Gedächtnis ist ein Sieb, aber ich nehme Dinge eher Detail für Detail wahr, weniger ein Ganzes.
    Zumindest würde ich es so beschreiben.
    Durch die Fokussierung mit MPH fehlt mir das aber, so dass ich das Gefühl habe, weniger mitzubekommen, als ich sollte, es gewohnt bin.
    Also versuche ich das natürlich, was aber wiederum sehr anstrengt.
    Das mag normal sein, denn ich habe ja 46 Jahre vorher nur so wahrgenommen und plötzlich ist das anders.
    Ich hab z. B. ein problem mit dem Tragen von Brillen.
    Die Rahmen, bzw. Glasränder stören mich, begrenzen meine Sicht.
    Ich nehme sehr viel auch in der Peripherie bewusst wahr, eine Brille schränkt meinen Blickbereich ein.

    Was aber für mich am deutlichsten und vor allem wohl auch Schwierigsten ist:
    Wenn ich es beschreiben soll, ist die einzig passende Formulierung, dass es mich mehr in meine innere Welt, meine Gedankenwelt zieht.
    Es fällt mir wesentlich schwerer nach Außen zu kommunizieren.
    Wenn ich angesprochen werde, kann ich meine innere Welt nur schwer verlassen, empfinde die Ansprache mehr als Störfaktor als sonst, reagiere darauf auch deutlich sensibler, intensiver.

    Wenn das bedeutet, dass autistische Symptome sich verstärken, dann fürchte wohl, trifft das auf mich zu.
    Was die oberen Punkte angeht, das kann auch ganz normal für ADS'ler sein.

    Ich kann das nur schwer auf das MPH reproduzieren, denn ich müsste es weglassen um das zu verifizieren.
    Im Moment ist ohnehin wieder alles durcheinander, weil die ganzen Gutachter-/ Versicherungs-/ Krankenassengeschichten etc. mich wieder sehr aus dem Gleichgewicht gebracht haben.
    Die Schmerzen sind wieder ser viel stärker geworden, der Schlaf ist schlecht, unterbrochen und unruhig und aus dem Rhythmus geraten, was wiederum die Wirkung des Medi's einschränkt, so dass ich das alles aktuell gerade etwas schwer "zu fassen" bekomme.
    In dieser Verfassung macht das Medi mich noch viel konfuser, selbst meine Gedanken laufen wild durcheiander.
    Das allerdings habe ich öfter, wenn der Schlaf nicht stimmt.

    Generell würde ich aber sagen:
    Es hilft mir in einigen Punkten, gibt mir eine innere Ruhe, die ich nicht kannte, zieht mich aber auch mehr in meine "innere Welt", ... wie auch immer ich das genauer beschreiben kann.

    Ich stelle für mich fest, dass ich besser Beispiele genannt bekomme, anhand derer ich vergleichen und bestätigen oder ausschließen kann.
    Leider ist das nicht immer gewünscht, denn dann wird einem auch schnell unterstellt, man würde sich seine Symptome zusammensuchen.
    Genau das aber will ich nicht.
    Ich will abgrenzen können zwischen dem, was zum einen und dem, was zum anderen gehört und was normal ist.
    Woher soll ich das denn wissen? Ich kann ja nur in mich reinschauen und selbst da ist mir offensichtlich nicht immer bewusst, dass Dinge, die in meinen Augen normal gewesen zu sein schienen, ebendies nicht sind.
    Kannste mit den Geschreibsel irgendwas anfangen?

    LG
    Marcus

  3. #113
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Asperger Test

    Fliegerlein schreibt:
    Vor allem die Reizüberflutung, bzw. die Reizoffenheit nach aussen empfinde ich als deutlich verstärkt.
    Aber auch das ist unterschiedlich, ich habe genauso auch in bestimmten Situationen das Gefühl jetzt viel mehr Anstrengung zu benötigen, um all das mitzubekommen, was ich vorher automatisch mitbekommen habe.
    Macht Sinn, wenn man bedenkt, dass es ja helfen soll zu fokussieren.
    Aber das empfinde ich als unangenehm.

    Was aber für mich am deutlichsten und vor allem wohl auch Schwierigsten ist:
    Wenn ich es beschreiben soll, ist die einzig passende Formulierung, dass es mich mehr in meine innere Welt, meine Gedankenwelt zieht.
    Es fällt mir wesentlich schwerer nach Außen zu kommunizieren.
    Wenn ich angesprochen werde, kann ich meine innere Welt nur schwer verlassen, empfinde die Ansprache mehr als Störfaktor als sonst, reagiere darauf auch deutlich sensibler, intensiver.
    Kannste mit den Geschreibsel irgendwas anfangen?

    LG
    Marcus
    Sehr wohl.

    Und zwar geht es mir in beiden Punkten genauso.

    Mein Psycho hält mich ja schon für länger für einen heimlichen Autisten.

    Ich habe mich an der Uni-Klinik Köln für eine Testung angemeldet. Wartezeit ein dreiviertel Jahr. Und hoffe dadurch endlich mal Klarheit in die an sich völlig undurchsichtige Sache zu bekommen.

    Habe einen Fragebogen ausgefüllt, wonach die Uni-Klinik Köln eine Verdachtsdiagnose Asperger gestellt hat. Was, wie wir ja schon besprochen haben, nichts heissen muss, da quasi jeder ADHSler, der diesen einigermaßen wahrheitsgemäß ausfüllt, eine Verdachtsdiagnose Asperger erhalten kann.

    Im Netz habe ich sogar einen Asperger-Test gefunden, bei dem man angeben musste, ob eine Vordiagnose ADHS besteht.

    Gut Ding will anscheindend überall Weile haben.

    Ich muss zugeben, dass ich die ADHS Diagnose damals wirklich haben wollte, weil sie plötzlich alles zu erklären schien.

    Beim Asperger geht es mir anders, es macht mir eher Angst. Ich will sie nicht, diese Diagnose, es ist mir einfach, zu dem Päckchen, dass ich ansonsten noch zu tragen habe, zu heavy.

    Ich meine ADHS kann man noch als psychiatrische Erkrankung abtun, die sich vielfach gut behandeln lässt. Aber Autismus stellt doch eine massive Behinderung dar, mit der man - insbesondere auch noch in Verbindung mit ADHS! - definitiv und endgültig die Arschkarte gezogen hat. So sehe ich das jedenfalls jetzt noch.

    Wenn ich allerdings dran denke, dass ich inzwischen jahrzehntelang mit den schwersten psychiatrischen Fehldiagnosen wie Schizophrenie überzogen werden bin, also wirklich massive Diagnosen, dann halte ich dieses Doppelplemmplemm oder sagen wir eigentlich Dreifachplemmplemm - ADS + Asperger + Hochbegabung - schon für wahrscheinlich. Denn Autismus ist definitiv auch eine massive psychiatrische Diagnose.

    De facto sind beide Diagnosen ja sogar verwandt. Denn bis Asperger und Kanner galt ja der Autismus als ein Syndrom und zwar als das Hauptsyndrom der Schizophrenie.

    So gesehen ist es sozusagen auch schon wurscht, ob man einen Autisten auch noch als schizophren bezeichnet, selbst wenn`s eine Fehldiagnose ist.

    Zur Zeit bin ich ziemlich ratlos.


  4. #114
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: Asperger Test

    Hi Eisi
    Ich habe ja (auch nach vielen Fehldiagnosen) beide Diagnosen,also ADHS & Asperger
    ADHS erkläte mir schon sehr vieles,aber da waren immernoch sehr viele ???offen die mich schwer beschäftigten,als dann bei meinem Psycho Doc die zusätzliche Diagnose Asperger fiel war ich erstmal gechockt,ich kannte Asperger Autismus zwar vom "hören sagen" aber habe mich nie wirklich damit beschäftigt weil "Autismus,ne das bin nicht ich"

    nunja,nach der erklärung vom Doc und einigen Nächten im www kann ich sagen "passt wie die Faust auf`s Auge".

    Eiselein schreibt:
    ....Ich meine ADHS kann man noch als psychiatrische Erkrankung abtun, die sich vielfach gut behandeln lässt. Aber Autismus stellt doch eine massive Behinderung dar, mit der man - insbesondere auch noch in Verbindung mit ADHS! - definitiv und endgültig die Arschkarte gezogen hat. So sehe ich das jedenfalls jetzt noch.
    naja A-Karte klingt schon häftig,aber rein aus Beruflicher Sicht würde ich das für meinen Teil voll unterschreiben.
    Rückwirkend gesehen waren es immer genau diese beiden Diagnosen die mein Berufsleben bisher auf den Kopf stellten (um es mal vorsichtig auszudrücken),wobei ich glaube das Asperger da immer einen größeren Anteil hatte und auch weiterhin hat.
    Von dem her finde ich A-Karte da doch sehr treffend...sehr sehr treffend...


    Gruß Matze

  5. #115
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Asperger Test

    Auweia.

    Habe mal spaßelhalber diesen Test hier ausgefüllt:

    Symptome des Autismus: der Selbsttest - Quarks & Co - WDR Fernsehen

    Heraus kam sinngemäß das folgende: Normale Autisten erreichen bei diesem Test 35 Punkte. Da Sie allerdings ein vollverblödeter, hoffnungsloser Fall sind erreichen sie 42 (!) Punkte, d.h. ihr Autismus-Spektrum-Quotient ist sehr hoch.

    Dann steht da noch wortwörtlich dran:

    Sie können sich mit ihrem Problem an ihren Hausarzt wenden.



    Das ist wirklich ein Guter!!!

    Noi, dau koasch ja nemme!



    Bei meinem Hausarzt war ich glaub zuletzt vor drei Jahren, der auch gleichzeitig mein Psychiater war. Und kann von daher sagen, dass der einen gefüllten Fahrradschlauch nicht von einer Tetanus-Impfung unterscheiden kann, im Dunkeln nicht einmal seinen eigenen Arsch findet, geschweige denn ein ADS von einem Autismus unterscheiden kann!

  6. #116
    Immer eingeloggt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 464

    AW: Asperger Test

    Hallo Eiselein,
    jetzt hattest du mich zunächst beruhigt mit dem anderen Testergebnis - vorallem weil ja dort auch oft ADHS als zugrundeliegend zumindest mitangegeben war - und jetzt dieser Test! Meine Punktzahl: 40.

    Aber, es dürfte wohl auch diesesmal die Aussage gültig sein, dass ADHS oft zumindest ein ähnliches Ergebnis liefern dürfte (Hoffnung).

    Nun, mit der inneren Ablenkbarkeit, welche die Aufmerksamkeit/Konzentration stört, konnte ich in deiner Beschreibung der (vermeintlichen) Unterschiede zwischen ADHS und Asperger schon viel anfangen. Kenne ich sehr wohl! Aber gilt denn die innere Ablenkbarkeit bei ADHS nicht auch - innere Unruhe - zusätzlich zur äußeren?

    Mittlerweile habe ich auch das Gefühl, dass Asperger vielleicht einiges aus meinem Leben erklären könnte (in Richtung sozialer Isolation), aber mir gefällt der Gedanke daran auch überhaupt nicht.

  7. #117
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Asperger Test

    Eiselein schreibt:
    Sehr wohl.

    Und zwar geht es mir in beiden Punkten genauso.

    Mein Psycho hält mich ja schon für länger für einen heimlichen Autisten.
    Ok, ... das macht mir Angst...

    Ich habe mich an der Uni-Klinik Köln für eine Testung angemeldet. Wartezeit ein dreiviertel Jahr. Und hoffe dadurch endlich mal Klarheit in die an sich völlig undurchsichtige Sache zu bekommen.
    Ich weiß ebenfalls noch nicht, ob ich das wirklich will.

    Ich muss zugeben, dass ich die ADHS Diagnose damals wirklich haben wollte, weil sie plötzlich alles zu erklären schien.
    Das zumindest war bei mir anders.
    Das Fachwissen darüber habe ich anfangs nur eingholt, um meinem Arzt diese Flauseln aus dem Kopf zu holen.
    Leider hat das genau das Gegenteil bewirkt (und er hat mir später gesagt, dass er genau das erwartet hat, sowohl meine Gegenwehr, als auch meine spätere Umkehr ... insofern kann ich wohl wirklich mehr als froh sein, immerhin mit ihm den Richtigen erwischt zu haben)

    Bei Asperger ist es irgendwie anders.
    Wohl aufgrund der Erfahrungen mit der ADS-Diagnose.
    Ich will sie ebenfalls nicht, schon gar nicht eine Doppeldiagnose.
    Aber ich komme auch nicht umhin zu gestehen, dass ich mich darin irgendwie wiederfinde oder schlimmer noch: andere mich darin wiederfinden.

    Beim Asperger geht es mir anders, es macht mir eher Angst. Ich will sie nicht, diese Diagnose, es ist mir einfach, zu dem Päckchen, dass ich ansonsten noch zu tragen habe, zu heavy.

    Ich meine ADHS kann man noch als psychiatrische Erkrankung abtun, die sich vielfach gut behandeln lässt. Aber Autismus stellt doch eine massive Behinderung dar, mit der man - insbesondere auch noch in Verbindung mit ADHS! - definitiv und endgültig die Arschkarte gezogen hat. So sehe ich das jedenfalls jetzt noch.
    Ich glaube, ich kann verstehen, was Dich da bewegt.
    Aber ganz so drastisch sehe ich das gar nicht.
    Naja, vielleicht bin ich auch nur ein wenig zu naiv.
    Aber ich verstehe was Du meinst, gerade in bezug auf die Doppeldiagnose.

    Ich weiß auch noch nicht so recht, ob ich da weiter nachhaken soll oder gar will...

    Wenn ich allerdings dran denke, dass ich inzwischen jahrzehntelang mit den schwersten psychiatrischen Fehldiagnosen wie Schizophrenie überzogen werden bin, also wirklich massive Diagnosen, dann halte ich dieses Doppelplemmplemm oder sagen wir eigentlich Dreifachplemmplemm - ADS + Asperger + Hochbegabung - schon für wahrscheinlich. Denn Autismus ist definitiv auch eine massive psychiatrische Diagnose.
    Aber, und das darfst Du dabei auch nicht vergessen: Es ist eine Spektrumserkrankung wie ADS auch.
    Schau Dir schwer betroffene Asperger oder schlimemr noch, Kanner Autisten an.

    Was ich meine ist, dass es Dir durchaus eher helfen kann, denn wenn es irgendwas gibt, was ich zum finde, dann dass wir unsere Hochbegabung in erster Linie dafür eingesetzt haben, uns anderen irgendwie anzupassen, unter ihnen zu funktionieren.

    Vielleicht besteht die kleine Chance, dass wir es mit den Diagnose/ den Diagnosen nicht mehr brauchen.
    Stattdessen einen Weg finden, auf dem wir für uns mit unseren Möglichkeiten funktionieren, ohne unnötig Unmengen an Energie verbraten zu müssen, weil wir einfach sein dürfen, wie wir sind.

    Damit meine ich nicht, dass sich andere uns anpassen und nach uns richten müssen!!!
    Vor einigen Wochen (oder Monaten?) habe ich bei Galileo einen Bericht über Asperger Autismus gesehen.
    Dafür, dass es Galileo war, war der nicht mal schlecht...
    Dort zeigten sie eine kleine Firma in der Schweiz, in der nur Asperger arbeiten.
    Das ist keine Behindertenwerkstatt o.ä., das war ein richtiger Betrieb.
    Die Chefin ist ebenfalls ein Aspie und sie beschäftigt nur Aspies.
    Da haben die alle ihr eigenes Büro und ihre Ruhe bei der Arbeit.
    Da kommt nicht ständig einer rein, unterbricht einen, will Blödsinn quatschen, und da klingeln auch keine Telefone unvorbereitet und reißen einen aus der Arbeit (oh wie ich das hasse).
    Es gibt feste Telefonzeiten und ansonsten hält der Krachmichel Ruhe.

    Vielleicht ermöglicht diese Diagnose auch eine Arbeit zu Hause.

    Aber ok, auch nur Vermutungen und vll. Hoffnungen, mehr nicht...

    De facto sind beide Diagnosen ja sogar verwandt. Denn bis Asperger und Kanner galt ja der Autismus als ein Syndrom und zwar als das Hauptsyndrom der Schizophrenie.

    So gesehen ist es sozusagen auch schon wurscht, ob man einen Autisten auch noch als schizophren bezeichnet, selbst wenn`s eine Fehldiagnose ist.

    Zur Zeit bin ich ziemlich ratlos.

    Ja, kann ich verstehen und nachvollziehen, denn es geht mir genauso.
    Aber Autismus wurde der Schizophrenie AFAIK nur zugeordnet, weil er ihr im äußeren Erscheinungsbild am ähnlichsten zu sein schien.

    In einer inneren Welt zu leben, bedeutet ja nicht weltfremd zu sein .
    Geändert von Fliegerlein (17.08.2012 um 10:38 Uhr) Grund: Fehler korrigiert (quote vergessen)

  8. #118
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Asperger Test

    @eiselein
    danke für den link.... eigentlich wollte ich einfach den test lösen
    mit der vollen überzeugung der negativen bestätigung.
    Eiselein schreibt:
    Habe mal spaßelhalber diesen Test hier ausgefüllt:

    Symptome des Autismus: der Selbsttest - Quarks & Co - WDR Fernsehen
    !! 40 punkte ?!?!..... was bedeutet das?
    korreliert hier die adhs?

  9. #119
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 214

    AW: Asperger Test

    25 Punkte, puhh nochmal Glück gehabt, ich muß nicht zum Hausarzt

  10. #120
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: Asperger Test

    60Punkte,wie sag ichs dem Hausarzt? ach ne ich habe ja die Diagnose schon,Puh nochmal Glück gehabt^^

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  1. 1.08.2012, 20:58

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