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Diskutiere im Thema Angst für den Weg zur Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Österreich
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 3

    Angst für den Weg zur Diagnose

    Hallo ihr Lieben, ich bin neu hier und hoffe dass ihr mich helfen könnt... Allererst Entschuldigung für Grammatik- und Schreibfehler. Die deutsche Sprache ist nicht meine Muttersprache und tue mich da immer noch ein wenig schwer. Normal benutze ich relativ oft die Eingabeknopf um eine neue Zeile an zu fangen, aber der scheint auf diesen Site nicht zu funktionieren... - auch Entschuldigung für das schwierigere Lesen hierdurch. Jetzt zum Topictitel: bei meinem 6-jähriger Sohn besteht der Verdacht auf ADHS (wobei es nur 'Verdacht auf' ist wegen sein Alter) und seit ich mich eingelesen bzüglich ADHS, bin ich mich ziemlich sicher dass ich das selbst auch habe. Eigentlich wollte ich erst alles mit meinem Sohn auf der Reihe bekommen, bevor ich mich selbst testen lasse, aber spielen mittlerweile noch mehr Sachen in der Familie (neben den Stress mit/wegen meinem Sohn) und ich merke das ich langsam aber sicher komplet festlaufe (vor allem in der Erziehung meiner Kinder beziehungsweise was ich alles regelen muß für Schule etc.)vermute dass das stark zusammenhängt mit meinen ADHS-Symptomatiek). Daher überlege ich um mich doch jetzt auch selbst untersuchen zu lassen, habe aber Angst für den Weg zur Diagnose. Und dann vor allem für etliche Terminen bei Ärtzen/Psychologen/Neurologen und weiß ich wer noch, die natürlich auch allen nicht gerade 'um der Ecke' sein werden (wohnen im Salzburgerland und bald werde ich zwar einem Auto zur Verfügung haben, habe aber 4 kleine Kinder die dann für jeden Termin irgendwo unterbringen muß und habe dazu nur die Schwiegeeltern - wo die Kinder dann also jedes mal alle 4 hin müßten). Auch fürchte ich mich für die Kosten so einer Diagnose, da wir eben 4 Kinder haben und mein Mann Alleinverdiener ist. Kann über die Kosten oder übernahme durch die Krankenkasse nichts im Internet finden (finde überhaupt kaum was über die Diagnosemöglichkeiten für Erwachsenen in Österreich). Und dann habe ich auch keiner der Fragenbogen über meine Kindheid ausfüllen könnte, da ich nicht aus Österreich bin und die Deutschkenntnissen meine Familie nicht gut genug sind um solche Fragenbogen ausfüllen zu können. Nun hoffe ich dass ihr mich was Informationen geben könntet über die Kosten und wo man am besten den Weg anfängt (muß man erst zum Hausarzt, oder kann man auch gleich 'einen Schritt/einige Schritten weiter' anfangen?). Und wo gibt es in Salzburgerland psychologen oder wer sonst die Diagnose stellen kann/darf - oder muß man dafür immer zum Salzburg Stadt? Oh ja und ich habe (sowie mein Sohn) auch V.a. Tourette - können sie da was mit bei der Diagnose, oder muß ich da für das ganze Diagnosetrajekt dann auch nochmal bei Tourette-Spezialisten durch gehen? Viele Fragen in ein unübersichtliches Stück Tekst, aber hoffe ihr könnt mich trotzdem weiter helfen oder wenigstens Mut machen, weil ich bin mittlerweile ziemlich ratlos... Lg, eine ziemlich ratlose Mutter

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: Angst für den Weg zur Diagnose

    Hallo Kati Ione,

    für Info zu Ärzten und Psychologen im Raum Salzburg wendest du dich am Besten an die Selbsthilfegruppe in Salzburg. ADHS - Erwachsene* - *Selbsthilfe Salzburg

    Wenn es in Sbg einen Kassenarzt für die Diagnose gibt oder eine Klinikambulanz, dann übernimmt die Kasse die Kosten. Termine bei einem Wahlarzt muss du vorfinanzieren, bekommst aber hinterher von der Kasse einen Teil zurück.
    Wie die Situation speziell in Sbg. aussieht, wissen aber am ehesten die Leute von der Gruppe oder Salzburger hier im Forum, die Deinen Beitrag hoffentlich bald lesen.

    lg
    lola

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Angst für den Weg zur Diagnose

    Danke für den Link lola! Habe schon mehrmals nach SHG in Salzburg gesucht, aber nie was gefunden (auch diese Seite nicht). Hebe ihn auf jeden Fall gleich unter meinen Favorieten gespeichert. Es sind noch etwa 3 Wochen bevor wir umziehen (auch Teil der Stress die mir momentan so zu schaffen macht) und wenn wir nach der Umzug dann ein 2. Auto angemeldet haben, werde ich mich sicher mal beim Treffen in Salzburg melden.

  4. #4
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Angst für den Weg zur Diagnose

    Liebe Kati,
    ih kann dir zwar keine Tipps geben, wie das bei euch in Österreich so läuft, aber
    ich möchte dir mal ein dickes Kraftpaket schicken!
    Vier Kinder, davon eins mit ADHS-Verdacht, das ist eine gewaltige Leistung!
    Mach eins nach dem anderen, ein Eltern-Training, eine Aufklärung über ADHS
    kann schon vieles bewirken. Ich habe nur zwei Kinder, aber wir haben uns
    in die ADHS-Geschichte der Kinder hineingekniet und konnten auch für uns
    etwas verbessern. Allein die Aufklärung, auch des Umfeldes ist schon sehr
    entlastend.

    Alles Gute!
    Gretchen

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Angst für den Weg zur Diagnose

    Hallo Gretchen, mal kurz von der Baustelle (viiiiiiel zum renovieren)... Danke für dein Kraftpaket - sowas schadet einer nie! Vier Kinder sind bei Zeit und Weile sicher sehr heftig (sind zwischen 7 Monate und 7 Jahre alt), aber 2 Kinder können das genau so gut sein (halte ich mich zumindest immer vor, haha!). Wir sind mittlerweile umgezogen, obwohl es hier vorläufig noch eine ziemliche Baustelle sein wird. War aber doch eine gute Entscheidung: in der Wohnung konnten die Kinder kaum/nicht aleine rausgehen und hier sind sie fast den ganzen Tag drausen. Vor allem der ältesten und der 3. (fast 3 Jahre alt und ein richtiger kleiner Wirbelwind) tut das unheimlich gut! Und auch für meine Schwiegerfamilie ist es sehr gut: jetzt kriegen sie mal genau mit wie es wirklich bei und dazu geht. Mein großer ist ein wirklich lieber Jungen (muß auch gesagt!), aber halt meistens seeeeehr anstrengend - und das letzteren kriegen sie, jetzt wir direkt neben meine Schwiegeeltern und Schwager + Freundin wohnen, nun auch endlich mit - eine bessere Aufklärung gibt es auf jeden fall für sie nicht. Sie staunen regelmäßig über sein Verhalten und fragen mich wie ich es durchhalte mit ihm. Und das stimmt: aleine schon diese Anerkennung stärkt und gibt Mut! Ich hoffe das wenn das Haus dann mal fertig renoviert sein wird, das größere Platzangebot (sowohl drinnen als drausen) und klare freundlichen, aber 'ruhigen' Räumen, mit viel aber vor allem structurierten Aufräummöglichkeiten mehr Ruhe im Haus bewirken werden (neben Therapie und Familiebegleitung). Lg, kati

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