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Diskutiere im Thema DIVA-Test zur ADHS-Diagnostik im Forum ADS ADHS Erwachsene: Österreich
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  1. #21


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.804
    Blog-Einträge: 40

    AW: DIVA-Test zur ADHS-Diagnostik

    Hallo.

    Wie MPH bei jemanden wirkt oder nicht wirkt, hat nicht sehr viel zu sagen.

    Jedenfalls ist das keinerlei Diagnosekriterium.

    Zu dem, wie eine Fachgerechte Diagnostik normalerweise aussieht bzw. aussehen muss:

    Was gehört zu einer fachgerechten ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen?

    Jegliche "Diagnose", die auf anderem Wege entstanden ist, ist - um das nochmal klar zu sagen - für die Tonne und sehr wahrscheinlich falsch.

    Rumgepfusche gibt es leider zu Hauf und oft ist dort, wo "Spezialist" drauf steht, tatsächlich "Kurpfuscher" drin.

    ADHS bei Erwachsenen ist ein starker Wachstumsmarkt, von dem eben so einige Individuen profitieren wollen.




    LG,
    Alex

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.178

    AW: DIVA-Test zur ADHS-Diagnostik

    Hallo Alex

    Ich dachte, dass du diese Punkte hier einbringen würdest.

    Aber es nimmt mich schon lange Wunder: Wer sagt eigentlich, dass diese Vorgehensweise "sakrosankt" ist?

    Damit meine ich, woher stammt diese Auflistung?

    Grundsätzlich leuchtet das ein, aber nicht immer ist es möglich, ALLE 8 Punkte abzuklären (z.B. Fremdanamnese), oder es stimmt nicht immer ausnahmslos alles mit dem "Lehrbuch" überein.

    Z.B. passt meine Kindheit nur teilweise zu einem ADHS. D.h. ich habe damals (ev. auch aufgrund meiner Erziehung?) diverse Verhaltensmuster aufgebaut, um einige Probleme zu umschiffen/vertuschen. Irgendwann funktionierte das aber nicht mehr.

    Ein guter Facharzt/Psychiater dürfte ein AD(H)S auch auf einem etwas anderem Weg erkennen.

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 32

    AW: DIVA-Test zur ADHS-Diagnostik

    Muss Carla recht geben, nicht immer kann man sich an Lehrbücher halten. Habe wie Carla diverse Verhaltensmuster aufgebaut, um meine Defizite auszugleichen, dh. mehr lernen/anders lernen, strenger zu sich zu sein und strukturierter etc.

    Danke für den Link Alex.
    Muss sagen fast alle diese Punkte wurden eigentlich in den ersten Stunden besprochen. Von Kindheit/Schulzeit(Noten, Schwierigkeiten, etc.)/bis jetzt... . Einzig die Fremdanamnese von "Bezugspersonen" wollte ich nicht.

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 205

    AW: DIVA-Test zur ADHS-Diagnostik

    tombo schreibt:
    @Simönchen: ja habe ich mir auch gedacht. Bin deswegen am überlegen mir eine dritte Meinung einzuholen. Die erste "Diagnose/Vermutung" bekam ich von einem Neurologen aus der Familie und auch schon vorher von meinem Onkel der Internist ist.
    Unabhängig von dem hat dann mein Psychiater auch diese Diagnose gestellt, nachdem er mich ausgefragt hat.

    Denke mir dann jedoch etwas muss an der Diagnose schon stimmen, den wenn ich Ritalin LA nehme, beginnt eine Wirkung erst bei rund 50mg. Wie würde es bei jemanden ohne ADS wirken, stellt sich mir dann die Frage.
    Ich denke, wichtig sind vorallem Differentialdiagnosen, das heisst, dass du nicht bipolar bist oder was anderes hast. Weil dann ja auch komplett andere Medikamente eingesetzt werden müssen.
    Allerdings muss man wohl dazusagen, dass die ganzen Tests und Diagnosemethoden in der Psychologie/Psychiatrie nicht extrem "ausgereift" sind und sich auch gerne mal ändern. Derzeit wird auch das gesamte DSM und ICD System wieder überarbeitet.
    Das Problem liegt daran, dass solche Tests - wie übrigens auch Intelligenztests - stark kulturabhängig sind, und wenn man sieht, was "früher" als Krankheit diagnostiziert wurde, was "heute" durchaus normal ist

    (Man beachte die weiblichen Versuchskaninchen (äh sorry, Probanden) der frühen Analytiker wie Sigmund Freud und C.G. Jung und welche "Diagnosen" die hatten - da gibts ein gutes Buch von Jeffrey Moussaieff Masson) - die waren einfach emanzipiertere Frauen, die sich weigerten dem damals gängigen Stereotyp zu unterwerfen und halt aufmüpfig. Heutzutage würde wegen sowas wohl keiner mehr Therapie oder Medikamente bekommen.

    Ein Mensch und ein Spektrum an Verhalten kann man nicht so leicht in Tests messen, da die Variablen nicht wie in einer normalen "Naturwissenschaft" so eindeutig festgemacht werden können. Das merkt man auch durchaus daran, wie Medikamente (vorallem psychoaktive) getestet werden, und dass viele Pharmafirmen oft in neue Sachen nicht mehr investieren wollen, weil die Testkriterien so "steng" bzw, auch wieder "wischi waschi" sind. Gutes Beispiel sind Depressionsskalen: Wer bestimmt in welchem Land welche Nummer man hat? Dann nimmt man mal mehr Probanden, weil die Ärzte ja auch mehr Geld kriegen, und - schwupps - natürlich ist in dann keine signifikante Wirkung des Medikaments gegeben.

    Von daher wären an sich zum Beispiel qualitative Tiefeninterviews sehr gut geeignet um irgendwas festzustellen. Die Auswertung dauert nur sehr lange , ist sehr aufwendig und halt nicht so simpel wie bei einem 0815 Test mit irgendwelchen zusammegeschusterten Faktoren. Ok, gut , das war jetzt sehr kritisch .... ....
    Was ich damit sagen will ist, dass man als "Patient" vorallem im Psychobereich nicht umhin kommt sich umfassend selbst zu informieren und auch kritisch zu informieren.

    Von daher nehme ich aber an, wenn ein Arzt oft mit Leuten einer Gruppe zu tun hat, er sich aufgrund von Erfahrungswerten durchaus auch orientieren kann. Natürlich sollten andere Faktorena uch noch eine Rolle spielen. Bei mir haben SSRIs ja auch eine gute zeitlang gewirkt.
    Geändert von noubamofi ( 6.05.2013 um 00:43 Uhr)

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