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Diskutiere im Thema Diagnose als Erwachsener im Forum ADS ADHS Erwachsene: Österreich
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Hey Maus,
    auch ich drück dir die Daumen. Vielleicht wird es mit dem Essen garnicht so schlimm wie du denkst. Auch die Krankenhausküche hat sich weiter entwickelt. Irgendwo müssen die Gelder im Gesundheitssystem doch zu finden sein?

    lg schorchi

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Huhu Maus,

    Ja, das ist gut, das mach mal!!! Bin ja ect gespannt, was die da mit dir anstellen wollen...
    Ein Mensch, der nicht Alkoholiker ist, auf einer Station zur Alkoholentwöhnung...Unglaubli ch!!!
    Finde das ehrlich gesagt echt schon ziemlich krass- und wenn ich es nicht so absolut heftig fände, würde ich es schon fast als lächerlich beseichnen, was die da mit dir treiben...
    Ehrlich, unglaublich!!!

    Oh mann, ja, Krankenhausfutter...Hihi, ja, damit kenne ich mich aus...oder auch nicht, da ich immer nur einen Bruchteil von dem hinunterbekomme, was man da vorgesetzt bekommt...
    Definitiv: Nicht schön!!! Und lecker sowieso nicht...
    Oh man, werde an dich denken und hoffe, du überstehst das alles gut!!!

    Nochmals ganz ganz liebe alle-Daumen-drück-power-Grüße,
    die Perle...

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Hallo Leute!

    Nach genau 3 Wochen bin ich nun aus dem Krankenhaus raus und endlich wieder daheim und ich hab ne menge zu erzählen, ich hoffe es stört niemanden

    Über die Ereignisse die sich bei meiner Einlieferung abgespielt haben könnt Ihr in Buick88's Beiträgen nachlesen, ich start gleich mal mit der Geschichte meiner "Behandlung"
    Als ich rein kam hatte ich ja einen Termin/ reserviertes Bett. Denkste! Die Station für die ich vorgesehen war war heillos überfüllt, somit wurde ich auf eine andere psycho Station gebracht die zu meinem Leitwesen unter der Aufsicht vom Primar lief und nicht wie die andere unter aufsicht vom Oberarzt der mir eigentlich am ersten Tag schon Ritalin geben wollte.
    In der anderen Station wars auf gut voll,ich durfte also ein 3 Bettzimmer mit zwei laut schnarchenden unhygiänischen nicht Österreicherinnen verbringen. Die erste Woche bestand aus aus hitzigen Diskusionen mit meiner Psychologin die schlechtes Deutsch sprach und auch nur die hälfte von dem verstand was ich sagt und des ignorierens vom Primar. Mir wurde gesagt das ich auf Grund meines Alkoholismus mit täglichen Alk Tests zu rechnen habe, bis jetzt hab ich aber in kein Röhrchen blasen müssen. Ganz im gegensatz zu anderen Patienten die kaum bis gar keinen Alkohol in Ihrem leben getrunken haben. Interessanterweise mußten die auch alle zu Alkohol Therapie Gruppe und ich als einzige auf der Station nich.
    Gegen mitte der Ersten Woche hat dann das erste mal jemand den Verdacht in den Raum gestellt ich würde mein ADHS nur vortäuschen und würde deswegen weiterhin kein Ritalin bekommen und man probierts einfach mit ner höheren Dosis Wellbutrin. Auch das Pflegepersonal hatte seinen eigenen Ansichten über mich, so durfte ich ein mal raus,dann wieder nich,dann stand wieder zur Debatte wann, wo, wie und was ich zu essen habe. Das artete dann so weit aus das ich mal 3 Tage überhaupt nichts zu Essen bekam.
    Ende der ersten Woche konnte ich mich mit meinem Mann wieder soweit zusammen raufen das wir unserer Ehe noch eine Chance gaben. Er kam dann auch gleich und besuchte mich,meine Psychologin wollte dann auch gleich ein gespräch mit Ihm. Besagtes gespräch dauerte 5 Minuten und hatte folgenden Dialog:
    Ärztin: "Wie sehen sie das ganze?"
    Mein Mann: "Geben sie Ihr Ritalin"
    Ärztin: "OK, wir fangen gleich morgen an"
    Das hat mich dann zwar etwas verwirrt,aber ich bekam am nächsten Tag das erste mal Ritalin zum Frühstück. Nach der ersten halben Stunde dürfte das Ritalin die bisherige Wirkung meine Antidepressiva total ausgeschaltet haben. Das erste mal seit 2004 war ich nicht benebelt und gedämpft,hatte nicht diesen Tunnelblick. Auch meine Kopfschmerzen und das Schwindelgefühl das ich sonst immer hatte war auf einmal weg.
    Mir ging es mit einem Schlag körperlich extrem gut. Bei der Entspannungstherapie konnte ich auch das erste mal meine Füße ruhig halten und hab nicht mehr unkontrollierbar gewippt. Mein Antrieb verbesserte sich emens, ich freute mich auf Therapieen, hab auf einmal mit den Mitpatienten gesprochen,war schon fast ekelhaft zutraulich und vor allem, meine Konzentration wurde besser und ich wesentlich ruhiger! Mit einem mal konnte ich meine Spannungszustände bis zu einem gewissen Grad kontrollieren und rauszögen, ich war aufmerksamer und konnte mein eigenes wissen wesentlich besser einsetzen und war dabei die ruhe in Person. Mein erstes Psychologengespräch nach der einnahm von Ritalin dauerte fast zwei Stunden, ich könnte die Ärztin in Grund und Boden reden,auf alles konnte ich Antworten und Diskutieren.
    Da ich das Unretardierte Ritalin bekomme ließ am Nachmittag gegen 2 meistens die wirkung nach, also bekam ich am Anfang der Dritten Woche zum Mittagessen noch eine dazu.
    'Von der Tagesaufteilung hatten wir jetzt das Richtige, jetzt gings dann nur mehr um die Dosierung.
    Weil die Ärzte weiterhin angst hatten mußte ich ein mal am Tag auf die Wage,zur Blutabnahme und zum EKG. Da ich eine leicht undichte Herzklappe hab, und die Ärzte wissen das ja auch, wurde das immer wieder zum Problem. Als ihnen dann auch noch aufgefallen is das ich in einer Woche 7kg zugenommen hab wurde mir mein Wochenendeausgang gestrichen und ich durfte nur mehr 2 Stunden pro Tag unter Aufsicht raus. Zusätzlich haben sich dann die Therapoiten (Ergo,Physio,usw) darüber beschwert ich würde zu viel Therapien machen, somit nur mehr eine Therapie am Tag und fertig.
    Am Samstag ging mir das dann aber so gegen den Strich das ich einen Revers unterschriebenhab und Heim ging. Die Ärztin die mich am Samstag entlassen hatte gab mir meine Medikamente bis Montag mit und bestellte mich dann Montag zu gespräch.
    Ihrer Meinung nach war das alles eine total Hirnrissige Aktion, sie meinte das ich hier absolut nicht rein gehöre und man das mit dem Ritalin hätte auch Ambulant machen können. Kurz um hat sie mir ein Rezept für Ritalin in die Hand gedrückt und gesagt wenn ich eine höhere Dosis probieren möchte soll ich mich einfach in zwei Wochen bei Ihr melden.
    Somit bin ich jetzt 3 Wochen mit der Kirche ums Kreuz gelaufen, hab aber letztendlich mein Ritalin und der Primar mußte auch das Krankenhaus verlassen

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Oh oh, da bist du ja einmal durchs Kuckucksnest und wieder zurück.

    Ich freu mich jedenfalls, dass du wieder draussen bist und bin schon gespannt auf weitere Beiträge.

    lg
    lola

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Diagnose als Erwachsener

    huhu!

    ja,war ein bisschen anstrengend,aber sehr unterhaltsam

    lg
    die maus

  6. #16
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Hallo Maus,

    ich freu mich für dich! Auch wenn es komplizierter gemacht wurde, als es hätte sein müssen... so kann dir niemand mehr "Therapieverweigerung" vorwerfen, oder ähnliches.
    Wirst du es erstmal bei der medikamentösen Therapie belassen oder machst du noch begleitende Therapien (Verhaltensthera, Coaching...)?

    Ich wünsche dir... naja eigentlich euch, dass es jetzt leichter wird... in der Beziehung, im Leben... und überhaupt.
    Alles Gute!

    L.G
    happy

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Hi!

    Also schon bevor ich ins Krankenhaus kam hab ich mich schon um eine Gesprächstherapie bemüht und werd diese auch jetzt ein mal pro Woche machen um vergangenes auf zu arbeiten, laut der Ärztin im Krankenhaus steck in mir nämlich auch ein kleiner Borderliner und durch das jahrelang unbehandelte ADHS habn sich daraus so einige maken gebildet.
    Und dadurch das ich ja jetzt auch endlich was krieg das mir hilft wirds für mich auch endlich mal möglich sein eine Therapie durch zu halten,da sich ja auch mein Antrieb gesteigert und meine Impulsivität reduziert hat.

    Wir sind also alle sehr zuversichtlich und auch mein Mann versucht durch seperate Therapien mit mir besser umgehen zu können. Wenn wir uns dann beide auf einer stabilen Ebene befinden möchten wir auf jedenfall eine Paartherapie starten, schließlich möchten wir beide eine gemeinsame zukunft und auch alles für unsere Liebe tun. Ist halt nur schwierig weil bis jetzt jeder von uns beiden die eigenen Probleme sehr unterschiedlich gemeistert hat und sich das aber in der Ehe nich wirklich umsetzen läß

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