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Diskutiere im Thema Erfahrungen mit Arzt in Berlin-Reinickendorf, will viel Geld für Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
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  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Erfahrungen mit Arzt in Berlin-Reinickendorf, will viel Geld für Diagnose

    h4x schreibt:
    Hej!
    Könntet ihr mir auch die Kontaktdaten senden? @Sunshin und @matt_e

    Wäre sehr sehr dankbar!
    Auch an Dich: Du musst Dich erst vorstellen, damit man Dir Nachrichten schicken kann. Danach wirst Du freigeschaltet.

    http://adhs-chaoten.net/vorstellungen-neuer-mitglieder/


  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Erfahrungen mit Arzt in Berlin-Reinickendorf, will viel Geld für Diagnose

    Hallo miteinander,

    bin neu hier und habe meine persönliche Erfahrung mit einem Herrn T. in Reinickendorf zu berichten - bitte wertfrei zu sehen, aber ich habe für mich meine Konsequenzen daraus gezogen:

    Er teilte mir gleich bei meinem ersten Anruf mit, dass die ADS-Diagnose 250 Euro, eine weitere zu einem anderen Verdacht 300 Euro, kosten würden, und dass das eine Privatleistung sei. (Anm. zu einem früheren Kommentar in diesem Faden: Aus seinen Einträgen auf den einschlägigen Internetseiten, woher ich seine Anschrift hatte, habe ich nichts davon geelesen, dass er nur Privatpatienten annimmt. Wäre das der Fall, wäre mir die Geschichte so auch nicht passiert).
    Allerdings wären nicht beide Beträge (also insgesamt 650 Euro) fällig gewesen, sondern lediglich der höhere Betrag für beides zusammen, also 300 Euro für beide Diagnosen bzw. die Abgrenzung eines Verdachts gegenüber dem anderen.

    Als ich ihm mitteilte, dass ich das Geld nicht habe, meinte er, ich solle trotzdem mal vorbei kommen. Ergo habe ich einen Termin vereinbart.

    Zwischenzeitlich habe ich bei der Krankenkasse nachgefragt, ob eine Kostenübernahme u. U. trotzdem möglich sei. Dabei sagte man mir, dass die Kasse sehr wohl die Diagnose bezahle, aber dass der Arzt möglicher Weise Methoden/Techniken anwendet, die nicht in der durch die Kasse übernommenen Grundversorgung enthalten seien. Diese darf er durchaus privat berechnen.
    Sie machten mir den Vorschlag, ich sollte mir einen Kostenvoranschlag gemäß der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) geben lassen. Dann könnte man sehen, was davon übernommen werden kann, und was nicht.

    Nach dem Gespräch und Sichtung meiner Unterlagen, teilte mir der Arzt schließlich nichts anderes mit, als das, was er mir bereits am Telefon gesagt hatte: Er macht es nur auf Privathonorarbasis.
    Meinem Vorschlag, einen KVA zu machen, ist er diffus ausgewichen und meinte irgendwas von: "er habe dazu die Erlaubnis der Kassenärztlichen Vereinigung".

    Was das Ganze letztendlich sollte, kann ich mir nur schwer erklären. Wieso lässt er mich antanzen, wenn doch schon klar ist, dass er es nur privat macht???
    Ich will das lieber nicht vertiefen. Auf jeden Fall fühle ich mich taxiert, diskriminiert und auf den Arm genommen.

    Dass man eine Spezialbehandlung selbst bezahlen soll, wenn es eine ausreichende Grundversorgung gibt, oder die Kosten dafür sich in einem zumutbaren Rahmen bewegen, ist für mich irgendwo noch nachvollziehbar, wenn's auch nicht erfreulich ist.
    Nicht nachzuvollziehen ist für mich aber, dass man eine Diagnose, von der der weitere Lebensweg eines Menschen abhängen kann, nur dann bekommen soll, wenn man Scheinchen hinblättert.
    Vielleicht habe ich ja einfach nur zu hohe Erwartungen an die Einstellung zur Ethik im medizinischen Bereich ...

    Mein Trost: Mittlerweile habe ich im Juli drei Termine (auf Kassenkarte!) bei einem Arzt in einem anderen Bundesland bekommen, wo ich die Zeit eines Besuches bei Angehörigen dafür nutzen werde.

    Das Problem langer Wartezeiten mit der Charité kann ich bestätigen:

    Im Februar/März hieß es dort: "Bitte in zwei Monaten anrufen - Warteliste geschlossen".
    Vorige Woche erhielt ich dieselbe Nachricht: Ich solle im Juli wieder anrufen.

    Vom Charité-Campus Eschenallee haben sie mir eine Liste von Ärzten gemailt, die allerdings nur 3 Namen enthält (einer davon ist ein Herr Dr. T. aus Berlin-R.), und die nette Dame am Telefon sagte mir auch gleich, dass sie die Info habe, auch hier seien in absehbarer Zeit alle Termine ausgebucht.

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