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Diskutiere im Thema vage Diagnose. Ein Jahr Wartezeit beim Spezialisten. im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
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Erfahrungen und Empfehlungen sowie Suche nach Ärzten und Kliniken
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: vage Diagnose. Ein Jahr Wartezeit beim Spezialisten.

    Äh ... Ich lese da was von einem Gespräch (ausführlich?!) UND einer Testung. - Klinik und Ärztin arbeiten offenbar durchaus zusammen.

    So oder ähnlich sehen wohl die meisten Testungen aus ...
    Ehrlich gesagt, hatten wir hier schon schlimmere Versionen. Gut, wir hatten auch bessere, aber einen Standart gibt es eben (noch immer) nicht.

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: vage Diagnose. Ein Jahr Wartezeit beim Spezialisten.

    Schrottkopf schreibt:
    Dass sie mit offenen Karten spielt, finde ich auch gut, aber ich glaube, bei der Begründung für die Wahl Strattera und nicht Ritalin zu verschreiben, war sie nicht ganz ehrlich. Sie hat nur kurz erwähnt, dass es ähnlich wirken würde wie Ritalin und außerdem sei es wesentlich einfacher, das Strattera zu verschreiben.
    Als ich so ihren Worten lauschte, kam mir ihre Begründung irgendwie fadenscheinig vor. Beim Lesen im Forum habe ich gelesen, dass von Ritalin ein höheres Suchtpotential ausgeht und vielleicht hat sie aufgrund meiner Drogenvergangenheit darauf verzichtet, mir Ritalin zu verschreiben. Belegen kann ich das aber nicht - ist einfach ein Gefühl das ich hatte.
    Von Ritalin geht genauer gesagt kein Suchtpotential aus. Allerdings kann eine Suchtvergangenheit ein Grund sein, kein MPH zu verschreiben. Wenn der Arzt davon ausgeht, der Patient nehme entweder mehr als abgesprochen, oder es werde mit Alkohol oder Rauschgiften kombiniert.

    Aber wie auch immer, wenn die Ärztin Null Erfahrung mit Methylphenidat hat, kann sie dich bei der Dosisfindung auch schlecht begleiten.

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: vage Diagnose. Ein Jahr Wartezeit beim Spezialisten.

    Es ist teilweise - da kein BTM - auch einfacher zu verschreiben, da es damit nicht so extrem strengen Regeln unterliegt. Das kann durchaus auch ein Grund sein.

    Ich würde glatt sagen: Probier es doch aus. Vielleicht gehörst du zu den Menschen, die davon profitieren.

  4. #14
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 124

    AW: vage Diagnose. Ein Jahr Wartezeit beim Spezialisten.

    Hallo Leute, ja, das ist eine psychiatrische Klinik. Die Psychiaterin, die zugibt, nicht so viel Erfahrung mit ADHS-Patienten zu haben, hat mit mir ein längeres Aufnahmegespräch geführt. Im Rahmen dieses Gesprächs füllte ich einen zweiseitigen Fragebogen aus. Danach, Wochen später, kamen die Tests am Computer mit einem Psychologen, der ebenfalls dort in der Klinik arbeitet. Dieser schrieb einen Bericht, der ihr beim letzten Gespräch, als sie mir das Strattera verschrieb, vorlag. Andere Gespräche oder Tests gab es bisher nicht, was ich jetzt nicht als tragisch empfinde, denn ich war mir bereits vor den Tests sicher, dass ich eine Aufmerksamkeitsstörung habe.
    Die Tabletten werden ich weiterhin einnehmen und sicherlich keinen Alleingang unternehmen, aber eine zweite Meinung hätte ich dann doch gerne.

    LG

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: vage Diagnose. Ein Jahr Wartezeit beim Spezialisten.

    Hört sich jetzt nicht so wahnsinnig verkehrt an.

    Auf Strattera musst du ja auch eingestellt werden. Macht sie das jetzt noch mit dir weiter, bis du einen anderen Arzt hast? Auch wenn es mE durchaus sinnvoll ist, sich mit den einzelnen Stufen etwas Zeit zu lassen, wäre jetzt ein Jahr wohl doch etwas viel ...

    Ich würde mal denken, du bist gerade mit so rund 20 mg unterwegs, die du am Morgen nehmen sollst? Kommst du damit momentan klar oder hast dich noch nicht getraut? (Auch das wäre durchaus im normalen Bereich. )

  6. #16
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: vage Diagnose. Ein Jahr Wartezeit beim Spezialisten.

    ChaosQueeny schreibt:
    Äh ... Ich lese da was von einem Gespräch (ausführlich?!) UND einer Testung. - Klinik und Ärztin arbeiten offenbar durchaus zusammen.

    So oder ähnlich sehen wohl die meisten Testungen aus ...
    Ehrlich gesagt, hatten wir hier schon schlimmere Versionen. Gut, wir hatten auch bessere, aber einen Standart gibt es eben (noch immer) nicht.
    Äh.... Das ist ja wohl Mindestmaß... Ein ausführliches Gespräch vor einer, wie auch immer geartetenTestung

    ...Und, bloß weil es mittlerweile üblicher "Standart" geworden zu sein scheint, würde ich mich nicht so abfertigen lassen.
    Zu mal ja offenbar weder Dokumente noch Angehörigenbefragungen vorgelegen haben, die ein Vorhandensein der Symptome im Kindes- und Jugendalter dokumentieren.

    Absetzen solltest Du natürlich nichts, Schrottkopf. Und ich finde es gut, dass Du noch einem weiteren Arzt aufsuchen möchtest.
    Hast Du mal hier im Forum gesucht?
    Ansonsten kannst Du vllt über den ADHS Deutschland eV Ärzte finden

  7. #17
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 124

    AW: vage Diagnose. Ein Jahr Wartezeit beim Spezialisten.

    Ja, sie bleibt erstmal meine behandelnde Ärztin - zumindest was die ADS angeht. Mitte des Monats beginne ich eine Therapie bei dem Psychiater, der in der selben psychiatrischen Klinik arbeitet. In jedem Fall war es die richtige Entscheidung, mich dort behandeln zu lassen, denn der niedergelassene Psychiater, den ich bei zuerst aufsuchte, war die reinste Katastrophe. Dem gehört echt die Zulassung entzogen, aber das ist eine andere Geschichte.
    ja, momentan nehme ich 20 mg, wobei die Ärztin wollte, dass ich mit 40 mg einsteige. Zumindest sagte sie mir, dass 40 mg die normale Menge bei Erwachsenen sind, um sich langsam an die passende Dosis heranzutasten. Ich habe schon das Gefühl, dass die Tabletten wirken, aber wenn ich die Tabletten morgens nehme, bin ich am frühen Abend wieder total neben der Spur. Deswegen hatte ich überlegt, morgens 10 mg zu nehmen und am Nachmittag die weiteren 10 mg. Finde ich schon komisch, dass der Körper erstmal einen Spiegel aufbauen muss, ich dennoch das Gefühl habe, direkt und Stunden nach der Einnahme eine Wirkung zu spüren. Das fühlt sich dann so an, als würde der Wirkstoff konstant abgegeben werden. Irgendwann ist der Wirkstoff aufgebraucht und ich werde das Gefühl nicht los, wieder total verpeilt zu sein.
    @ happypill: Ja, eine Angehörigenbefragung wurde nicht vorgenommen, wobei ich da gar nicht so unglücklich bin. Meine Eltern würden sicher dazu tendieren, einige Dinge schönreden zu wollen. Ich habe einige Beiträge der anderen User überflogen, aber ich werde die Suche im Forum in den nächsten Tagen intensiv bemühen und sicher einige Optionen finden. Zudem trete ich gleich morgen dem Verband bei und versuche auf diesem Weg meine Suche zu beschleunigen - vielen Dank für den hilfreichen Link.

    LG
    Geändert von Schrottkopf ( 7.01.2017 um 23:53 Uhr)

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: vage Diagnose. Ein Jahr Wartezeit beim Spezialisten.

    20 mg ist nach meiner Erfahrung def besser. Zu hoch einzusteigen könnte ggf auch wieder Nebenwirkungen auslösen. Das diese uU wieder verschwinden macht es auch nicht besser, wenn man drin steckt.

    Die Dosis ist noch ziemlich niedrig. Das ist jetzt nur meine Meinung, aber wenn aufdosiert wird, schaust du vielleicht erst einmal, wie du damit klar kommst.

    Theoretisch gibt es zwar auch den Ansatz 2 Kapseln am Tag zu nehmen, weil eine tatsächlich nicht ausreicht, aber 20 mg sind eben in der Gesamtmenge noch niedrig dosiert. (Die Kapseln sind auch nicht teilbar! - Nur zur Info.)

    Der Ansatz auf eine Kapsel beschränkt zu bleiben ist also eher öfter vertreten. Vielleicht auch deshalb, weil man dann etwas freier in der Einnahme (Morgen / Abend) ist, was unter gewissen Umständen hilfreich sein kann.

    Generell würde ich dazu raten bei der Eindosierung etwas Geduld (Ich weiss, böses Wort! ) zu haben. Nach meiner Erfahrung hinkt die eigene Wahrnehmung durchaus mal etwas hinterher und etwas Zeit, die neuen Eindrücke zu sortieren und ein bisschen auszuwerten ist auch nicht verkehrt.

    Ich denke, du kannst durchaus davon ausgehen, dass der momentane Zustand noch weiterer Veränderung unterworfen ist. Also keine Angst, wenn es jetzt noch nicht optimal läuft. Das wäre eher ... aussergewöhnlich.


    Kleiner Notfall-Tipp am Rande, wenn dir doch übel werden sollte, versuche es mit Essen. Es ist zwar nicht zwingend notwendig für die Entfaltung der Wirkung, kann aber bei Übelkeit helfen. Diese kann - muss aber nicht zwingend - kommen. Aber wenn es da ist, wäre es für den Rat vielleicht etwas spät ...


    Ist das momentan eher ein Konzentrationsloch, in das du eher plötzlich hinein fällst und das nach einiger Zeit (uU auch ein paar Stunden, aber VOR Einnahme der nächsten Kapsel) verschwindet oder eher dein ... äh ... ganz normales AD(H)S, was langsam wieder "hervor kommt" und dann auch bis zur Wirkung der nächsten Kapsel anhält? - Wenn du dir nicht sicher bist, dann beobachte das einfach mal.

    Und sorry, wegen dem Monsterposting.
    Geändert von ChaosQueeny ( 8.01.2017 um 00:54 Uhr)

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 124

    AW: vage Diagnose. Ein Jahr Wartezeit beim Spezialisten.

    Hey,

    vielen Dank für dein "Monsterposting". Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstanden habe, was die einmalige Einnahme im Vergleich zur zweimaligen Einnahme angeht. Momentan sieht es bei mir so aus, dass mein Arbeitstag im Schnitt 10 Std. beträgt. Zumindest In dieser Zeit bin ich auf die Wirkung der Tabletten angewiesen, deswegen habe ich gedacht, dass ich lieber morgens eine Tablette a 10 mg nehme und die zweite dann irgendwann am Nachmittag, damit ich in der besagten Zeiten von der Wirkung profitieren kann und nicht in ein "Konzentrationsloch" (übrigens ein sehr treffender Begriff für meinen Zustand, wenn die Tabletten aufhören zu wirken) falle.
    In der Theorie müsste ich bei der einmaligen Einnahme von 20 mg wacher sein als bei der zweimaligen Einnahme, aber da wäre mir das Risiko zu groß, abends vor meinen Sachen zu sitzen und total zu verzweifeln, weil ich nichts auf die Kette bekomme.
    Das mit dem Essen ist ein guter Tipp! Am ersten Tag der Einnahme von 10 mg habe ich ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend verspürt, weil ich die Tabletten auf nüchternen Magen eingeworfen habe. In den folgenden Tagen nahm ich die Tabletten deshalb erst nach dem Frühstück ein und das unangenehme Gefühl verschwand völlig. Als negative Nebenwirkung merke ich momentan
    "nur", dass meine Füße bei längerer Schreibtischarbeit einschlafen. Als positiv empfinde ich, den verminderten Drang Zucker konsumieren zu müssen.
    Was das Konzentrationsloch angeht, trifft Zweiteres auf mich zu. Wenn ich in dieses Konzentrationsloch falle, dann komme ich da nicht wieder raus. Ich fange dann tausend verschiedene Sachen an, aber bringe keine dieser Sachen zu Ende. Aus diesem Grund vermute ich, dass bei mir die Hyperaktivität ebenfalls eine Rolle spielt, auch wenn die Psychiaterin und der Psychologe eine alleinige ADS für wahrscheinlicher halten.

  10. #20
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: vage Diagnose. Ein Jahr Wartezeit beim Spezialisten.

    Ich glaube, ich verstehe dein Problem ...

    Vermutlich wirst du aber, wenn du Strattera weiterhin verträgst, auf einer höheren Dosis landen, die sich erfahrungsgemäss so rund um 80 mg irgendwo einpendeln wird.

    (Aber bitte nicht selbst experimentieren, das kann wirklich auch in die Hose gehen! Daher möglichst immer alle Veränderungen in der Dosierung mit dem Arzt absprechen.)

    In Anbetracht deiner momentanen Dosis und der Dauer der Einnahme, bist du aber noch ganz am Anfang und - tut mir leid, das sagen zu müssen - erwartest im Moment einfach noch zu viel von dem Medikament.

    Das ist momentan vielleicht eher so, als ob du Zahnweh mit einem Waschlappen "behandeln" möchtest, weil du kein Schmerzmittel zur Hand hast und dein Termin beim Arzt noch etwas dauert ...

    Ich kann mir vorstellen, dass es schwierig und schwer ist, wenn man erst einmal eine Erfahrung gemacht hat, dass es eben auch ... ich sag mal ... besser gehen kann. Mit nicht ganz so viel Kampf, Energieaufwand und vielleicht sogar den ersten kleinen "Erfolgen". Gerade, wenn sich jeder Nachmittag oder Abend dann wieder wie ein Rückschlag anfühlt ...

    Dennoch halte ich es für gut, jetzt nicht in Hektik auszubrechen. Überleg mal, was dir das in der Vergangenheit gebracht hat. Das jetzt wird hoffentlich dein Leben nachhaltig verändern ... gib dir etwas Zeit dafür. Du merkst ja schon jetzt, dass da vermutlich einschneidende Veränderungen auf dich warten können ... das muss auch verarbeitet und verkraftet werden.

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