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Diskutiere im Thema Hilflos im Raum Ulm/Stuttgart im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 3

    Böse Hilflos im Raum Ulm/Stuttgart

    Guten Morgen liebe ADHS-Chaoten
    Ich glaube heute ist ein guter Tag. Jedenfalls denk ich das weil ich mich heute etwas klarer fühle als sonst.
    Dies ist auch Grund zum Anlass wieder mal zu recherchieren wie es mit mir weiter geht..
    Den wo ein Wille ist, ist doch auch ein Weg ? Nur leider ist dieser meist kaum stemmbar.

    Zu mir:
    Ich heiße Dominik, bin 25 und komme aus dem Schwabenland. Leider. Den wenn andere im falschen Körper geboren wurden dann wurd ich das sicherlich im falschen Bundesland. Was man so über die Hamburger sagt gefällt mir zb sehr. Ich glaube ja sogar das diese Geizig-Egoistischen Schwaben sicherlich mitschuld an meinem aktuellen Wohlbefinden tragen. Aber hier suche ich keine Schuldigen - sondern Lösungen.

    Diagnose(Kindesalter):
    Ich habe ungefähr seit meinem 6/7 Lebensjahr die Diagnose ADHS und wurde seitdem auch in einzell und Gruppentherapie und ständigen Tests spezifisch behandelt und habe dann mit 8 oder 9 Jahren das erste mal MPH in Form von Ritalin (retard?) bekommen.
    Dies ging mehr oder weniger bis zu meinem 16. Lebensjahr so.(abrupter Abbruch der Behandlung+Medikation für lange Zeit)
    Mehr oder auch weniger Erfolgreich.

    Schulzeit+Ausbildung:
    Habe mit ADHS typischen Problemen (Nachsitzen Stammgast, Rektor usw..) und mittelmäßigen Noten(lese+rechtschreibschwäc he) die zumeist durch Verhalten unnötig strapaziert wurden die Hauptschule abgeschlossen und danach noch Erfolgreich (mit identischen Schulischen Sorgen) meine Ausbildung zum Zerspaner gemacht. Wie mir nicht bewusst war das Schichten Gift für AD(H)Sler ist habe ich in diesem Beruf bis Februar diesen Jahres (mit ebenfalls ADHS typischen Problemen) ausgeübt und ein überdurchschnittliches Einkommen erhalten. Laut der letzten Psychologien ist diese Leistung doch auch beachtlich für meine Symptomatik + Krankheitsbild. Entgegen meiner Meinung ist sie davon überzeugt das MPH in welcher Form auch immer, gut gewirkt haben muss. Bei meinen letzten zwei "Einschleichversuchen" diesen Jahres mit MPH hat sich selbiges bestätigt und außer Schweißausbrüchen und ein ungewöhnliches Kopfdrücken hab ich kaum wirkung verspürt.
    So kam es also dazu das ich die Zeit von meinem 16. Lebensjahr bis heute ohne verschrpfl. Medikation gemeistert habe.
    Bis ich anfang diesen Jahres das Handtuch warf nach einer Panikattacke auf dem Weg zur Arbeit.

    Aktuelle Diagnose:
    Zwischenzeitlich haben sich einige Folgeerkrankungen gezeigt. Ängste waren mir zwar nie Fremd. Dennoch habe ich mittlerweile eine Stark ausgebildete Sozialphobie(einkaufen,Arbeiten,Termine,Ge burtstage) bzw Angstphobie (Zugfahren, Autofahren, Bus+Bahn, Angst vor Kontrollverlust..).
    Außerdem würde ich mir selbst einige Zwangsstörungen Diagnostizieren die mit Köperkontakt bzw Hygene zusammen hängen und auch die Tatsache das ich ständig Putze weil ich keine Krümmel Dreck sehen kann. (Hand geben, Umarmungen, Ich wasche mir ständig die Hände usw..)
    Habe starke Probleme bei Menschen die ich Persönlich als Attraktiv einschätze (Oberflächlichkeiten sind hier meistens zweitrangig !) anzuschauen. Selbstbewusstsein usw... Ich werde hier nichts neues erzählen. Wo das alles her kommt braucht ihr mir bitte nicht erörtern. Wichtig ist für mich wie es weiter geht.

    Selbsttherapie:
    Auch wenn ich mich in der Zeit ohne MPH (16-25) mir fast eingeredet habe "ich sei normal" und hab kein AD(H)S waren natürlich immer Defizite bei Konzentration, Denken und vor allem ein rießen Aspekt - Einschlafprobleme, vorhanden. Auch wenn ich zum Glück nie ein Freund des Alkohols wurde habe ich mich gerne mit möglichkeiten auseinander gesetzt mit dennen ich meine Defizite Kompensieren kann. Vor allem einschlafen und Teilweiße auch die Konzentration fiel mir unter den Einfluss von THC viel leichter. So kam es natürlich dazu das ich sehr interessiert daran war neue Dinge zu Testen. Jeder Zweitklassige Psychologe wird hier lachend aufschreien. Den natürlich ist es nicht unbekannt das ADHSler ja einen drang zur Drogensucht!! haben. Ich finde hierbei muss man allerdings ganz klar unterscheiden. Nicht nur die Beweggründe sind total anderst. Ich freue mich eure Meinung darüber zu hören.

    Amphetamine haben bei mir eine sehr positve Wirkung auf meine Konzentration und komischerweiße schaffen sie auch eine Gewisse innere Ruhe. Ich habe schon mit versch. Präperaten Experementiert und mitunter tolle Erfolge und Erkenntnisse erlangt. Bis auf meine Impulsivität wäre das hier der Perfekte Wirkstoff.
    Auch hier werden tolle Alternativmöglichkeiten diskutiert wie ich gesehn habe.

    Behandelnde Ärzte & Medikation (aktuell):
    Nachdem ich mit Nervenzusammenbruch beim Hausarzt saß hat mich dieser Weiter überwiesen. Durch Wartezeiten hat sich ein Arzt herauskristallisiert bei dem ich bis vor 2 Wochen auch in Behandlung war. Anfangs wegen einer Sozialphobie. Obwohl ich bereits im Fragebogen beim ersten Termin ADHS angekreuzt habe wurde erst auf Nachfrage von mir beim 3 oder 4 Termin das Thema AD(H)S und das Ängste vermutlich daher kommen auf den Tisch gebracht.
    Zwischenzeitlich stand ich schon auf 20mg Citalopram (da keine Wirkung später dann 20mg Paroxetin) welches man natürlich nicht eingeschlichen hat. Es folgt eine sehr lange Zeit ohne Schlaf.. und irgendwann auch ohne Hoffnung. Die Termine zogen an mir vorbei und die ersten Fortschritte meiner Meinung waren erst nach einem Halben Jahr der Fall nachdem ich auf Bitten und Betteln dann endlich zur Paroxetin Medikation noch MPH verschrieben bekam. Meine Meinung zu MPH steht etwas weiter oben. Allerdings war es denoch wichtig da ich selbst wusste das ohne MPH auch kein besseres Medikament verschrieben wird. Allerdings waren meine Hoffnungen denoch sehr groß weil so viele Jahre vergangen waren. Also wir dann zum ersten über Alternativen Sprachen wurde mir meine Anfängliche Ehrlichkeit zum verhängniss. Meine Experementierfreudigkeit mit Substanzen führten zum Anlass das ich nur bei einem "Sauberen Urin" das nächste Medikament (Attentin) auf Privatrezept verschrieben bekomme. Da ich Dextroamphetamin sehr ähnlich wirkt als das bereits mehrfach geteste Amphetamin wäre die Erfolgschance sehr hoch denke ich.
    Umso schlimmer das ich nun nach 3 Monaten (für mich natürlich problemloser) Abstinenz und reinem Urin dann beim letzten Termin wieder einen Rückschlag bekamm. Ich habe mich noch morgens über die Zuzahlungen für das Privatrezept Informiert und wurde dann mittags beim Termin aufgefordert unter Aufsicht Urin abzugeben. Ob dies noch ein Normaler Vorgang ist oder reine Willkür stell ich sehr unter Frage. Solangsam fühle ich mich ernsthaft verarscht. Allein bei meiner Symptomatik finde ich es schon lächerlich sowas zu verlangen. Ich habe bei meiner Internetrecherche von unzähligen Männern gelesen mit selben problemen. Egal ob Bund oder Behörden.
    Ich war wieder mal 3std in dieser Praxis wobei solche Termine natürlich einen Kraftakt bedeuten und es hat effektiv nichts gebracht. Eine Stunde anreise um dann als Lügner bzw Betrüger bezüchtigt zu werden und unter Aufsicht der Sprechstundenhelferin Urin abgeben ? Ich müsste schauen aber ich glaube solche Methoden sind nicht mal bei unseren Behörden zulässig. Natürlich habe ich diese Praxis zum letzten mal von innen gesehn und hoffe das meine Krankschreibung nun vorerst über den Hausarzt laufen kann.

    Allerdings weiß ich nun nicht mehr weiter. Die Motivation die ich ja sowieso kaum hab ist nach diesem Jahr schon 10 mal beim Teufel. Ich stehe ständig unter dem Druck der KK wobei zum Schluss sogar diese mehr verständniss als mein letzter Arzt aufgebracht hatte... Außerdem lassen Recherchen nach einem Facharzt im Umkreis Ulm nichts gutes verheisen. Die Frage ist jetzt auch ob ich nun wieder von vorne Anfangen soll ? Wieder MPH versch. bekomme und wieder unter Aufsicht Urin geben soll..??
    Kann mir mein Hausarzt den ich selbst für sehr kompetent einschätze nicht auch ein Privatrezept ausstellen ? Wie würdet ihr weiter machen ?
    Im endeffekt wäre es natürlich einfacher für mich die Substanzen wieder selbst zu beziehen. Das ist es mir leider Wert wenn mein Leben dadurch wieder an Qualität gewinnt und ich ggf nicht mehr einen Zettel brauche um überhaupt meinen Tagesablauf irgendwie zu meistern. Allerdings sehe ich das als unterlassene Hilfeleistung.

    Es wäre ebenfalls ein sehr merkwürdiger Vorgang würde man einem Herionsüchtigen den Entzug auferlegen bevor er ins Methadon Programm gelassen wird. ?!
    Ich hoffe ich finde hier den richtigen Anklang für diesen Krassen Vergleich


    Es ist natürlich wieder ein Roman geworden. Ich hoffe mit einer leichten Gliederung kann ich euch das lesen erleichtern.


    Viel spaß damit und hoffentlich bis bald in einer Spannenden Diskussion hier drunter.

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Hilflos im Raum Ulm/Stuttgart

    Das sich bisher noch gar niemand dazu geäußert hat lässt mich fast darauf schließen das mein Post doch eher zur Vorstellung gepasst hätte.
    Den das es hier wenig Ärzte in der nähe gibt weiß ich bereits. Wie ihr euch in meiner Situation verhalten würdet leider nicht.
    Falls n Admin das hier sieht wäre es ganz nett wenn man diesen Thread mal in das Vorstellungsforum schieben könnte.
    Vielen dank

  3. #3
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Hilflos im Raum Ulm/Stuttgart

    Tium schreibt:

    Wie mir nicht bewusst war das Schichten Gift für AD(H)Sler ist habe ich in diesem Beruf bis Februar diesen Jahres (mit ebenfalls ADHS typischen Problemen) ausgeübt und ein überdurchschnittliches Einkommen erhalten.
    Ich hab leider keine Antwort auf deine Fragen, jedoch würde mich das mit den Schichten interessieren. Sind Schichten problematisch für AD(H)Sler, weil sie den Schlafrhythmus zerstören?

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Hilflos im Raum Ulm/Stuttgart

    Hallo Asta. Ich freue mich über jeden hier der über mein Thema stolpert.

    Zum Thema Schichten habe ich selbst erst vor Kurzem davon erfahren, dass ich das wohl jahrelang falsch gemacht habe. In einer recht "primitiven" ADHS Broschüre bei meinem Psychiater habe ich gelesen, das es sehr wichtig ist für ADHS`ler einen geregelt, strukturierten Tagesablauf zu haben. Das Ganze ist mit Schicht einfach noch viel schwerer.

    Wenn ich das nun auf meinen Alltag übertrage, stelle ich auch schnell fest das mein Tagesablauf meistens Chaos war. Und auch wenn sich zum Ende der Woche meist Routine eingestellt hätte, so wirbelte der Wechsel alles wieder durcheinander. Das Schlafen selbst hat mir auch Probleme bereitet.
    Ein 3 oder gar 4 Schichtmodell tut sicher keinem Menschen gut.
    LG

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