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Diskutiere im Thema Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
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Erfahrungen und Empfehlungen sowie Suche nach Ärzten und Kliniken
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 53

    Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Liebe Chaoten,

    ich bin seit Anfang des Jahres in tiefenpsychologischer Behandlung, meine Diagnose habe ich jedoch von einem privaten, spezialisierten Facharzt bekommen. Ich möchte nun den Therapeuten wechseln, da ich einerseits nicht das Gefühl habe, dass mir die Sitzungen viel bringen (ich erzähle viel, aber es findet kein „anregender“ Austausch statt) und sie möchte mir auch keine Rezepte ausstellen, was ich natürlich akzeptiere.

    Nun bin ich in einer misslichen Lage – ich benötige einen kompetenten Arzt, der mir auf meinem Weg hilft (vielleicht eher in Richtung Verhaltenstherapie) und gleichzeitig Rezepte verschreibt. Deshalb habe ich die Liste mit ADHS Fachärzten herangezogen, die ich von dem Arzt bekommen habe, der meine Diagnose gestellt hat, und war gestern bei einem Erstgespräch.

    Das verlief grauenhaft und seitdem möchte ich nur noch weinen.

    In den ersten Minuten hat er direkt die Diagnose angezweifelt, ohne auch nur irgendetwas von mir zu wissen - auf der Basis "Du hast es bis zum Master geschafft, du kannst doch gar kein ADS haben". Erklärungen meinerseits hat er geschickt übergangen. Und dass ich Methylpheni TAD nehme hat er auch bemängelt – als ob ein Arzt, der mir das verschreibt (ist ja offiziell nur für Kinder zugelassen), nur inkompetent sein und man daher noch weniger davon ausgehen könne, dass die Diagnose ihre Berechtigung haben könnte.

    Dann kam die Sprache darauf, was ich nach dem Master machen möchte, und mit meiner "Planlosigkeit" konnte er nicht umgehen. Er tischte mir mehrere Möglichkeiten auf, Ausbildungen zum Beispiel - und als ich einen konkreten Vorschlag machte, wofür ich wirklich "brenne", meinte er nur: Aber wollen Sie das wirklich? Das ist doch ein knochenharter Job! (schlägt aber im selben Atemzug vor, eine Ausbildung zur Krankenschwester zu machen keine Ahnung, wie er darauf kam).

    Als ich schon kurz vor'm Heulen war, weil ich das Thema schon millionenmal durchgekaut hatte, mit Mutter, mit Freund, mit Schwester, mit Therapeutin, mit mir selbst – eröffnete er mir, dass er mich nicht als Patientin haben möchte, da ich kein konkretes Ziel hätte und er nicht glaube, ich könne Dinge umsetzen.
    Und das, nachdem ich ihm erzählt habe, dass ich aus eigener Kraft von einer Packung Zigaretten pro Tag auf komplettes Nichtrauchen umgestiegen bin, ich mich nicht mehr besaufe, ich endlich eine stabile langjährige Beziehung mit einem netten Mann habe, mein eigenes Geld verdiene (drei Jobs) und auch keine "Freunde" mehr habe, die mich mehr runterziehen als aufbauen, dass ich nicht mehr Party machen gehe und gesund lebe.

    Ist denn so ein Mensch, der nicht umsetzen kann, was sein Körper, sein Verstand oder andere Menschen ihm mitteilen?

    Natürlich habe ich meine Probleme, natürlich scheitere ich hin und wieder, kämpfe gegen alte Gewohnheiten an, und dann ist da noch die Sache mit der beruflichen Zielsetzung, aber ist das so schlimm, dass man mich als "frustrierende Patientin" abstempeln muss? (Das Wort "frustrierend" kam vor, ja).

    Insgesamt ging ich aus dem Gespräch raus und fühlte mich wie der letzte Dreck, nur, weil ich noch nicht komplett ohne Alkohol lebe und kein konkretes Ziel (dafür aber Studium, Praktika usw. habe, mit denen sich schon was machen lässt) habe. Seitdem sitze ich zuhause rum und frage mich, ob ich wirklich so scheiße und "frustrierend" bin, nur weil ich nicht sagen kann: Sobald das Studium fertig ist, mache ich eine Ausbildung/X/Y. Nur weil ich zu viele verschiedene Interessen habe und nicht weiß, welche von denen ich zu meinem Beruf machen soll. Einen Job werde ich immer finden, ich bin nicht faul oder dumm, die Frage ist bisher nur, welcher Job der „Richtige“ ist.

    Versteht mich nicht falsch, er ist nicht der Erste, der verlangt, dass ich endlich "erwachsen" werde und ein klares Ziel anstrebe - aber er hat mich die ganze Zeit wie ein Insekt betrachtet, die Stirn gerunzelt, blöde Vermutungen angestellt, die nicht stimmen, Worte im Mund verdreht – ich konnte seine Verachtung regelrecht spüren. Es ist eine Sache, zu sagen: Hör auf zu trinken! Finde deinen Traumjob und deine Berufung! Aber es ist eine andere Sache, es so rüberkommen zu lassen, als müsse ich mich nur zusammenreißen und schwupps lösen sich alle meine Fehler, Schwächen und Probleme in Luft auf.

    Nun sitze ich ohne Arzt da, der mir Medikamente verschreiben kann (nur der private Facharzt, aber das kann ich mir auf Dauer nicht leisten) und meiner Therapeutin habe ich auch schon gesagt, dass ich wechseln möchte. Ich habe Angst, wieder an jemanden zu geraten, der mir in den Gesprächen entweder "gar nichts" gibt oder mich aufgrund meiner heftigen Vergangenheit ebenso abfällig behandelt wie der Arzt von gestern. Ganz zu schweigen davon, wie schwierig es ist, überhaupt einen Platz bei einem guten Therapeuten zu bekommen.

    Und obwohl ich diese Woche einen Studentenjob in einem renommierten Unternehmen ergattert habe, der genau in die Richtung geht, die ich mir später als Vollzeitstelle vorstellen könnte, so denke ich mir nun wieder: Wieso machst du das überhaupt? Solltest du keine Ausbildung machen, die dir Sicherheit, festes Gehalt und ein "klares Ziel" gibt, die genau 3 Jahre dauert, etc.?
    Ich war so zufrieden mit allem, so motiviert – bis gestern. Jetzt sitze ich vor dem PC und will nur noch heulen. Nun ist wieder der Druck da, alles richtig zu machen, alles so zu machen, wie es von mir erwartet bin, und irgendwie weiß ich schon selbst gar nicht mehr, wer ich eigentlich wirklich bin, wer ich sein möchte und wer ich nur bin, weil andere es so möchten

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie würdet ihr nun weitermachen - und reagiere ich über? Bin ich tatsächlich so frustrierend und unfähig, nur weil ich kein Mensch bin, der seine Karriere schon fünf Jahre im Voraus plant?

    Nun ist der Text trotz Kürzen doch länger geworden als geplant... Tut mir Leid. Aber ich habe niemanden, mit dem ich darüber sprechen könnte...

    Liebe Grüße,
    Leo

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Hallo Leo,

    wow. Was für eine üble Begegnung!
    Man kann deinem Beitrag zum Glück entnehmen, dass du durchaus auf einer gewissen Ebene noch weißt, dass das Problem nicht du warst, trotzdem hat dieser Mensch anscheinend jede mögliche Wortwahl verwendet, die dich das Gegenteil glauben lassen könnte.

    Natürlich muss der Arzt zu einem passen und natürlich kann dieser auch von seiner Seite aus sagen, dass er an diese konkrete Arzt/Patientin-Kombination nicht glaubt. An sich ist das eine sehr nützliche Information. So gar nicht nützlich und sogar schädlich sind aber seine "Erklärungen", die ganz klar zeigen, dass er dich in dem Moment, in dem er sich gegen diese Arzt/Patientin-Beziehung entscheiden hat, zum Abschuss frei gegeben hat.
    "Warum?", frage ich mich.
    Wenn ich mir das Muster anschaue, das verdächtig nach einem Machtspiel riecht, dann würde ich sagen, du wärst halt nicht die Patientin gewesen, die seine Autorität ohne jeden Funken eines Zweifels anerkannt hätte: Du hattest bereits Meinungen zu deinen Problemen und deinem Potential und er musste dir in allem systematisch widersprechen. Mehr noch: Er hat dir den Optimismus, den du dir erkämpft hattest, madig gemacht, etwas, das überhaupt keinen Sinn ergibt, außer, er tut es nicht in seiner Rolle als Arzt, sondern für sein Ego.
    Ich meine: Da kommt eine studierte Frau in die Praxis, die weiß, was sie von einer Behandlung will und an ihr Potenzial glaubt und sie verlässt die Praxis mit Zweifeln, die bis in ihre beruflichen Träume rein reichen! ("Machen sie doch... einen ausbeuterischen Pflegeberuf, der mir gerade durch den Kopf schießt!"*) Sowas passiert doch nicht versehentlich?!

    Nein, du bist bestimmt keine "frustrierende Patientin". Wenn er dich frustrierend findet, dann hat das m.E. mehr mit ihm als mit dir zu tun.
    Du hast anscheinend schon raus, dir Freunde zu suchen, die dir gut tun. Also drehen wir den Spieß doch auch hier mal um: Täte dir dieser Arzt gut? Oder wäre er nicht irgendwie... frustrierend?

    Und es ist absolut üblich, nach einem Studium nicht genau zu wissen, wie es weiter geht. Die meisten Studienfächer bilden halt Generalisten aus und es ist sehr schwierig zu planen, wo man dann letztendlich landen wird. Nächste Schritte im Kopf zu haben, ist natürlich sinnvoll, aber guess what? "Ich versuche erst einmal, über Job "a" einen Fuß in Bereich "A" zu kriegen!" ist ein total sinnvoller nächster Schritt!

    PS: Ich finde deine Fortschritte bemerkenswert!

    PPS: Merkt man vielleicht meine Wut auf diesen Typen? Ich glaub, man merkts.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Hallo leomarie,
    1. Tiefenpsychologie bei ADHS = Bullshit, sinnvoll ist Verhaltenstherapie
    2. Methylphenidat ist sehr wohl für Erwachsene zugelassen. Seit 2011 nach langem, zähem Kampf gegen die institutionalisierte ADHS-Gegnerschaft gibt es Medikinet adult, seit 2014 auch Ritalin adult. Diverse weitere Präparate kann man sich auf Privatrezept verschreiben lassen und muss dann eben den vollen Preis selbst bezahlen
    3. ca. 60% der Psychiater, aber auf jeden Fall eine Mehrheit von über 50% sind ignorante ADHS-Gegner
    4. gute Therapeuten für ADHS gibt es, auch wenn sie in der Minderheit sind...wer sucht, der findet
    5. mit ADHS kann man sehr wohl einen Master schaffen, ich selber habe auch das Medizinstudium geschafft trotz ADHS, lies dich diesbezüglich mal hier um im Forum, da gibt es genug Leute, die trotz ADHS und ohne jemalige Therapie ein teils sehr anspruchsvolles Studium geschafft haben
    6. Kopf hoch und nicht verzagen, hier umlesen im Forum, über 600.000 Forenbeiträge bieten genug Lesestoff und Informationsmöglichkeiten

    hier gibt es dazu dann wohl wieder Meinungen aus dem Forum, die demonstrativ konträr zu meiner gewollt sind, aber so viel zunächst mein Beitrag dazu.

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.649

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Ich kann dir auch nur raten:hartnäckig weitersuchen!
    Solche unheilvollen Begegnungen ziehen einen runter,aber irgendwann passt es mit einem.hast du denn noch welche zur Auswahl zw.eine ambulanz in der nähe?

    Wieso jeder die Diagnose erstmal wiederholen will trotz Arztbrief verstehe ich auch nicht...ist aber auch meine Erfahrung leider.

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Leider sind beide Ambulanzen hier zu, also nicht voll, sie sind zu. Aber in Sachen Verhaltenstherapie gibt es gute Institute, 4 Stück an der Zahl, die haben oft auch nicht so lange Wartezeiten, so ca 3-4 Monate, meist geht es dann doch schneller, wenn man am Ball bleibt.

    Die Institute sind über Google ganz gut zu finden, einfach mal Berlin, Psychotherapie und Institut eingeben.

  6. #6
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Super, vielen Dank sowohl für die praktischen Tipps als auch für die Ratschläge und den Beistand auf emotionaler Ebene
    Das macht mir sehr viel Mut und jedes Mal, wenn ich mich wieder verunsichert wegen dieses Erlebnisses fühle, lese ich einfach eure Beiträge und fühle mich besser

    Verhaltenstherapie strebe ich an, genau, von daher werde ich mal recherchieren, eine Liste erstellen und dann ran ans Telefon! Ich gebe nur selten auf, aber gestern und heute hatte ich einfach den absoluten "Frustrations-Durchhänger". Morgen dann wieder mit neuer Energie an die Sache (sofern ich heute Nacht einigermaßen Schlaf finde ^^).

    Danke nochmal

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Bloss nicht aufgeben!

    Und gleich vorweg....... das wird in deinem Leben bestimmt auch nicht das letzte Mal gewesen sein, das du an solch einen Arzt gerätst. Egal welche Fachrichtung, es gibt immer diese *********, leider.

    Ich verstehe wie du dich fühlst, man ist wirklich frustriert und denkt ständig dran, weiss auch nicht so recht weiter, weiss manchmal nicht mehr ob man überhaupt weitermachen will. Hat Angst wieder an "sowas" zu geraten.....

    Ja, es kann sogar sein, das du wieder gleich danach sowas erleben musst, aber irgendwann kommt der/die Richtige. Wirklich!


    Und es geht leider auch wirklich nur vorwärts wenn man dran bleibt. Das ist die Kraft, die man sich immer in Reserve aufheben sollte.

  8. #8
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 132

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Ui was ein *****

    Erstmal ist es möglich Abschlüsse mit adhs zu machen.
    Ich habe erst mitten im Studium meine Diagnose bekommen und auch nicht weil ich mit Verdacht auf adhs zu Ärztin bin sondern wegen Prüfungsangst und weil ich nicht entspannen kann.

    Davor hatte ich 3 flachpfeifen die allesamt ihren Job verfehlt haben und zu denen ich nach der 2ten Sitzung nicht mehr gegangen bin.

    Facharzt ist nicht gleich Facharzt. Ich hatte das grosse Glück eine Psychologin zu haben, die auf adhs und Hochbegabung spezialisiert ist und selber so einen Fall in der Familie hat.

    ICh musste dann zur Diagnose ins örtliche Krankenhaus in die "spezialambulanz".

    Nachdem die mich versucht haben abzuwimmeln hab ich denen am Telefon ein paar böse takte erzählt und auf einmal hatte ich nen Termin in einer angeblichen ausgebuchten Klinik.

    Lass dich bitte nicht von jemanden runter ziehen nur weil er allem Anschein nach "facharzt" ist.
    Viele von denen sind so im alltagstrott das sie nur noch angekotzt sind von den Patienten.

    Die meisten Guten Ärzte sind leider von oben bis unten ausgebucht. Manche rufen gar nicht erst zurück oder geben Termine in 10 monaten.

    Du darfst dich nich entmutigen lassen. Es gibt halt leider einige Pflaumen . Lass dich nicht runter ziehen

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Es ist immer wieder traurig zu lesen, dass es Behandler im Bereich der psychischen Erkrankungen gibt, denen es erheblich an Sensibilität dafür mangelt was einzelne Worte / Begegnungen bei einem Betroffenen auslösen können, und zwar nicht nur unmittelbar, sondern auch längerfristig!


    Das Thema "Wer (erfolgreich) studiert, kann kein ADHS haben" ist wirklich "kalter Kaffee". Kurz gesagt: Schwachsinn!


    Ich finde es aber sehr gut, dass du, leomarie, das Verhalten des Arztes so kritisch reflektieren konntest.

    Wie andere hier schon schrieben: Das ist ein gutes Zeichen!

    Leid tun mir alle, die das gar nicht können und bei denen durch eine solche Begegnung noch viel größerer Schaden angerichtet werden kann (ohne den "Schaden" bei dir herabwürdigen zu wollen, aber ich hoffe, du weißt was ich meine)!


    Hast du mal bei Arztbewertungsportalen wie z.B. jameda - Arztbewertungen auf Deutschlands größter Arztempfehlung geschaut, wie andere so diesen Arzt wahrnehmen (falls es Erfahrungsberichte gibt)?

    Manchmal ist es schon hilfreich zu lesen, dass man eventuell nicht der einzige mit einer solchen Erfahrung ist. Falls ein Behandler mal - und das kommt leider vor - augenscheinlich generell etwas "daneben" oder jedenfalls "eigenwillig" sein sollte.


    PS:

    Falls hingegen da nur "Lobhudeleien" zu finden sind, sollte man sich natürlich trotzdem nicht in der eigenen Erfahrung verunsichern lassen!

    So reflektiert wie du hier berichtest kann ich mir kaum vorstellen dass du irgendwie "überreagierst". Im Gegenteil.
    Geändert von /dev/random ( 8.11.2015 um 15:53 Uhr)

  10. #10
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 467

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Hi leomarie, Du hast mein volles Mitgefuehl fuer das, was da als Erstgespraech passiert ist. Lass Dich von so einem selbstgefaelligen Schnoesel nicht runtermachen, der weiss gar nichts.

    Leider ist es tatsaechlich so, dass Psychologen und Psychiater oft nicht gern mit Klienten arbeiten, die irgendwelche Suchtmittel konsumieren und ganz besonders nicht mit denen, die trinken. Mir wurde schon von einer Psychologin meines Vertrauens gesagt, der wird sie nicht wollen, der auch nicht und bei denen erzaehlen sie in der ersten Sitzung nicht, dass Sie trinken, denn das ist ein sekundaeres Problem fuer Sie.

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