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Diskutiere im Thema Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
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Erfahrungen und Empfehlungen sowie Suche nach Ärzten und Kliniken
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    DonBoleta schreibt:
    Leider ist es tatsaechlich so, dass Psychologen und Psychiater oft nicht gern mit Klienten arbeiten, die irgendwelche Suchtmittel konsumieren und ganz besonders nicht mit denen, die trinken. Mir wurde schon von einer Psychologin meines Vertrauens gesagt, der wird sie nicht wollen, der auch nicht und bei denen erzaehlen sie in der ersten Sitzung nicht, dass Sie trinken, denn das ist ein sekundaeres Problem fuer Sie.
    Tja, man kann seine Augen auch vor der Realität verschließen!

    Süchte als Komorbidität wird man bei vielen psychischen Erkrankungen häufig finden. Ob es jetzt besser ist, das "nicht sehen zu wollen" und Patient und Therapeut schweigen gemeinsam darüber? Seltsame Ansicht von Therapie!

    Zumal man ja häufig Sucht- oder Genussmittelmißbrauch auch im Grenzbereich finden wird, der also noch nicht den Stempel "Sucht" rechtfertigt, aber dennoch therapeutisch als Verhaltensweise kritisch zu hinterfragen sein könnte.


    Außerdem lese ich aus dem Posting der Threaderstellerin nicht ansatzweise herauslesen konnte, dass aktuell ein "Alkoholproblem" besteht...

  2. #12
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    So, mal sehen ob ich das mit dem Zitieren jetzt hinbekomme...

    creatrice schreibt:
    Bloss nicht aufgeben!

    Und gleich vorweg....... das wird in deinem Leben bestimmt auch nicht das letzte Mal gewesen sein, das du an solch einen Arzt gerätst. Egal welche Fachrichtung, es gibt immer diese *********, leider.

    Ich verstehe wie du dich fühlst, man ist wirklich frustriert und denkt ständig dran, weiss auch nicht so recht weiter, weiss manchmal nicht mehr ob man überhaupt weitermachen will. Hat Angst wieder an "sowas" zu geraten.....

    Ja, es kann sogar sein, das du wieder gleich danach sowas erleben musst, aber irgendwann kommt der/die Richtige. Wirklich!


    Und es geht leider auch wirklich nur vorwärts wenn man dran bleibt. Das ist die Kraft, die man sich immer in Reserve aufheben sollte.
    Ja, ich muss mir wohl ein dickeres Fell zulegen ^^ Ab jetzt bin ich wenigstens auf das Schlimmste vorbereitet


    /dev/random schreibt:

    Hast du mal bei Arztbewertungsportalen wie z.B. jameda - Arztbewertungen auf Deutschlands größter Arztempfehlung geschaut, wie andere so diesen Arzt wahrnehmen (falls es Erfahrungsberichte gibt)?

    Manchmal ist es schon hilfreich zu lesen, dass man eventuell nicht der einzige mit einer solchen Erfahrung ist. Falls ein Behandler mal - und das kommt leider vor - augenscheinlich generell etwas "daneben" oder jedenfalls "eigenwillig" sein sollte.
    Leider habe ich zu dem Arzt nur eine einzige Bewertung gefunden und die war gut; das kam mir beinahe seltsam vor, dass so gar keine Bewertungen zu finden waren... Aber naja.


    /dev/random schreibt:
    Tja, man kann seine Augen auch vor der Realität verschließen!

    Süchte als Komorbidität wird man bei vielen psychischen Erkrankungen häufig finden. Ob es jetzt besser ist, das "nicht sehen zu wollen" und Patient und Therapeut schweigen gemeinsam darüber? Seltsame Ansicht von Therapie!

    Zumal man ja häufig Sucht- oder Genussmittelmißbrauch auch im Grenzbereich finden wird, der also noch nicht den Stempel "Sucht" rechtfertigt, aber dennoch therapeutisch als Verhaltensweise kritisch zu hinterfragen sein könnte.


    Außerdem lese ich aus dem Posting der Threaderstellerin nicht ansatzweise herauslesen konnte, dass aktuell ein "Alkoholproblem" besteht...
    Eben, aktuell besteht kein Alkoholproblem mehr - ich hatte ihm vielmehr gesagt, dass ich seit der Medikamenteneinnahme keinerlei Bedürfnis nach Alkohol habe. Er meinte daraufhin: Am besten nie mehr trinken, ansonsten greife ich bei der nächsten Lebenskrise gleich wieder zum Whiskey. Klar, das kann man nie ausschließen, aber ganz ehrlich - das finde ich schon eine sehr gewagte Aussage für jemanden, der meinen Charakter kein bisschen kennt. Ich sehe mich selbst nämlich schon gerne als eine Person, die dazu steht, wofür sie sich entscheidet, und dann dabei bleibt, sofern es die Lebensqualität verbessert (Beispiel: Rauchen aufhören) - egal, welche "Krise" um die Ecke kommt.

    Jackdaw schreibt:

    Nein, du bist bestimmt keine "frustrierende Patientin". Wenn er dich frustrierend findet, dann hat das m.E. mehr mit ihm als mit dir zu tun.
    Du hast anscheinend schon raus, dir Freunde zu suchen, die dir gut tun. Also drehen wir den Spieß doch auch hier mal um: Täte dir dieser Arzt gut? Oder wäre er nicht irgendwie... frustrierend?
    Gutes Argument, so hatte ich das noch gar nicht gesehen... das werde ich mir merken ^^

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    leomarie,

    bist du denn auf der Suche nach einem anderen Arzt weitergekommen?


    In einem Punkt hast du ja ganz besonders Recht:

    Nach so einem Reinfall kann es in der Regel beim nächsten Versuch nur besser werden .

  4. #14
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    /dev/random schreibt:
    leomarie,

    bist du denn auf der Suche nach einem anderen Arzt weitergekommen?


    In einem Punkt hast du ja ganz besonders Recht:

    Nach so einem Reinfall kann es in der Regel beim nächsten Versuch nur besser werden .
    So sieht's aus!

    Bis jetzt hatte ich noch keine Kraft und Zeit, es erneut zu versuchen. Ich werde Mitte dieser Woche erneut mit meiner jetzigen Therapeutin besprechen, welchen Weg sie künftig einschlagen möchte und ob sie möglicherweise selbst ein paar Kontakte hat, und mich dann noch einmal intensiver mit der Suche beschäftigen. Werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Wegen Suche:

    Wenn ihr eine ADHS-Selbsthilfegruppe in der Gegend habt ( siehe ADHS-Deutschland - Bundesweites Netz von Selbsthilfegruppen ) reicht oft schon ein Anruf bei der Leiterin / dem Leiter um ein paar gute Empfehlungen für geeignete Ärzte vor Ort zu bekommen.

    Weißt du aber vielleicht ja schon .

  6. #16
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    /dev/random schreibt:
    Wegen Suche:

    Wenn ihr eine ADHS-Selbsthilfegruppe in der Gegend habt ( siehe ADHS-Deutschland - Bundesweites Netz von Selbsthilfegruppen ) reicht oft schon ein Anruf bei der Leiterin / dem Leiter um ein paar gute Empfehlungen für geeignete Ärzte vor Ort zu bekommen.

    Weißt du aber vielleicht ja schon .
    Kenne bis jetzt nur die Berliner Chaoten - aber das mit der Selbsthilfegruppe ist eine gute Idee (gerade geguckt, da gibt's einige), daran hatte ich noch gar nicht gedacht danke!

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Aber allein schon die Berliner Chaoten müssten doch Tipps auf Lager haben, wo man hingehen kann .

    Mehr Gruppen und Vernetzung ist natürlich immer gut!

  8. #18
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Klar, ich war aber erst einmal bei einem Treffen, und da war das Thema Therapie bei mir noch nicht auf dem jetzigen Stand

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 132

    AW: Frustrierendes und demotivierendes Erstgespräch

    Ich finde es erschreckend das es Ärzte gibt die ADHS-verdächtige wegen Süchten ablehnen. :o

    Meine psychologin hat mich nämlich mit grossen Augen angeguckt. "Wie? Sie mögen keinen alkohol?" - "wie? Sie haben noch nie Drogen genommen?" - "wie? Sie rauchen nicht?"
    Es ist nämlich typischen für Leute mit adhs die Unruhe und Impulsivität mit Rauschmitteln zu unterdrücken.

    Jeder psychologe entscheidet nach 3 testgesprächen ob er einen haben will oder nicht. Ich würde es entweder nicht erwähnen, oder diese Person, wenn sie seltsam reagiert, wenn man es erzählt, mal fragen, ob sie sich nie mit den Komorbiditäten beschäftigt hat.

    Danach kann man dann alternativ gehen und das in einer Rezension über den Arzt verfassen, oder man entschließt sich gleich mit jemand fähigem zu arbeiten.

    Ich bin echt geschockt wie viele Menschen da wohl ihren Beruf verfehlt habe.

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