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Diskutiere im Thema ADHS-Klinik - Standort egal - Nicht für ADHS-Neulinge im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Erfahrungen und Empfehlungen sowie Suche nach Ärzten und Kliniken
  1. #1
    Lin


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 117

    ADHS-Klinik - Standort egal - Nicht für ADHS-Neulinge

    Liebes Forum,

    wie ihr wisst, ist die Suche nach einer geeigneten Klinik recht schwierig und umfangreich.

    Der Standort der Klinik ist mir völlig egal.
    Das Essen auch.
    Kompetenz umso wichtiger.

    Bad Bramstedt (2013) fand ich sehr gut als 1. Klinik, also als Einstieg in Achtsamkeit, raus aus dem Alltag, etwas Ruhe, Kunsttherapie usw.
    Aus persönlichen Gründen fällt diese Klinik definitiv weg.
    Außerdem fehlte mir etwas, und ich suche nach den passenden Worten.

    Fachlicher Tiefgang?

    Grundsätzlich können wir ja froh sein, dass es mittlerweile überhaupt ADHS-Kliniken gibt.
    Aber da ich nicht mehr nur allgemeine Alltagsbewältigung oder Psychoedukation brauche,
    bemühe ich mich derzeit um Informationen zu den Schwerpunkten und Methoden der Kliniken.

    Deister-Weser-Klinik
    hab ich bisher gespeichert unter "eher was für Neulinge, viel Sport, schlechte Bewertungen" raus

    Bad Bevensen / Lüneburger Heide
    : viel Pharmakologie, Hilfe auch bei Berufsberatung / Behörden, kurze Wartezeit.
    Fragen: speziell für ADHS oder nur mit Komorbität? Und nur als Reha über RV?

    Bad Kösen: auf HP kaum etwas über ADHS, wohl keine eigene Station, aber Dr. Winkler dort, dessen Schwerpunkt sehr speziell auf emotionaler Regulation & Erschöpfung & Exekutivfunktionen
    Fragen: nur Reha über RV? Einzelgespräche mit Dr. Winkler nur 1 x Woche? Wie sieht die restliche Gestaltung aus?

    Bad Dürkheim: klingt fachlicher, spezieller.
    Fragen: nur Reha?

    Wer weiß Näheres zu den Kliniken oder kennt andere Kliniken, die einen stärkeren Fokus haben auf emotionale Selbstregulation, Veränderung exekutiver Funktionen usw. ?

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 665

    AW: ADHS-Klinik - Standort egal - Nicht für ADHS-Neulinge

    Mail mich einfach über das Forum an bzw. beschreibe "genauer", was Du brauchst oder nicht ausstehen kannst.

    Ich versuche letztlich hier zu erklären, was Selbstregulationsstörung HEISST und praktisch bedeutet und in welchen Bereichen die Exekutivfunktionen nicht durch Anstrengung, Willen oder Selbstinstruktionen zu beeinflussen sind. Ich "glaube" nicht daran, dass die bestehenden VT-Manuale von Hesslinger und Phillipsen funktioneren, da es beim "point of performance" eben nicht gelingt, das vorhandene Wissen über ADHS anzuwenden. Daher (nach Barkley) bringt es in aller Regel nichts, Skills zu trainieren. Und nichts anderes ist ja das SkillsTraining der DBT bzw. dem Freiburger-Konzept.

    Letztlich erarbeite ich hier mit den Patienten, was bei ihnen funktioniert. Und ich fokussiere dann auf die berufliche Situation bzw. Re-integration.

    HEDYDT (englisch) für : How exactly did you do that (obwohl du ADHS hast). Also : Wo ist die Ausnahme der Ausnahmen, bei der es doch klappt. Und welche Faktoren führen zu den Störungen der Selbstregulation und damit zur fehlenden Selbstwirksamkeit

    Was ich gerne hätte (habe ich gerade mit dem zukünftigen Chef hier besprochen) ist ein weit besseres Selbstregulationsprogramm (eine Emoflex-Gruppe bzw. zum Thema Schlaf und ADHS, eine Selbstregulationsgruppe und dann ein Einzel-"Coaching" wie es Jeanette Matheja in Bad Bevensen angeboten hat).

    Nobody is perfect.

    Viele ADHSler wissen ja schon unglaublich viel über ADHS und sich selbst. Ob dann eine Reha neue Erkenntnise bringt, die dann bei der konkreten Umsetzung im Alltag (= hier und jetzt) hilft, glaube ich nicht. Aber man kann in einer Reha die Leitplanken setzen, wonach man suchen und wonach man besser nicht suchen sollte.

    Mich würde z.B. interessieren, wie es in den Privakliniken so läuft. Dr. Peters (ehemals Jülich) ist doch irgendwo Oberarzt oder Chef.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 795

    AW: ADHS-Klinik - Standort egal - Nicht für ADHS-Neulinge

    Es ist leider noch immer so, daß die Kenntnisse und die Akzeptanz von ADHS dünn gesät sind sind. Vor allem im Bereich der Hausärzte. Aber auch Fachärzte glänzen mit Halb- & Unwissen.
    Mein ehemaliger Psychiater hätte auch Robin Williams als geheilt entlassen. Wer depressiv ist, macht keine Scherze.

    Von daher ist vielen schon sehr geholfen, wenn sie Zusammenhänge von ADHS und Begleiterkrankungen vermittelt bekommen. Ich danke in diesem Zusammenhang nochmal Frau Dr. W. aus Bad Bramstedt.

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.086

    AW: ADHS-Klinik - Standort egal - Nicht für ADHS-Neulinge

    Ich habe gerade eine Reha in Bad Bevensen bewilligt bekommen.

    Nach meiner Erfahrung, die ich von gut 3 Jahren in Bad Münder gemacht habe, werde ich meine Erwartungen an diese Reha sehr runter schrauben. Im Idealfall fahre ich ohne Erwartungen da hin.

    In Bad Münder hatte ich so viele, viel zu viele Erwartungen. Die Reha war ein Graus und in meinem Abschlussbericht steht wirklich, dass es mir genau so schlecht geht wie vor der Reha, ich weiß jetzt aber das es mir schlecht geht und auch warum". ADHS technisch gab es einen 6 Stunden Block zum Thema und das war es. Ansonsten standarisierte Gruppenangbote und die Aussage der Chefärztin (die so mager war, dass ich ihr so gerne was zu essen gegeben hätte), dass die Therapien sowieso nicht wichtig sind, das Wichtige sind die Gespräche mit den Mitpatienten.

    Was mich jetzt in Bad Bevensen erwartet weiß ich nicht. Ich hoffe, dass mich die Anorexia-Patienten dort nicht nerven. Ich bin sehr ungeduldig geworden und habe auch immer weniger Lust Rücksicht auf die Belange von anderen zu nehmen. Das habe ich lange genug gemacht.

    Ich habe etwas Sorge, dass ich dort mit meinen 59 die Oma vom Dienst sein werde.

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.148

    AW: ADHS-Klinik - Standort egal - Nicht für ADHS-Neulinge

    Elwirrwarr schreibt:
    Ich habe gerade eine Reha in Bad Bevensen bewilligt bekommen.

    Nach meiner Erfahrung, die ich von gut 3 Jahren in Bad Münder gemacht habe, werde ich meine Erwartungen an diese Reha sehr runter schrauben. Im Idealfall fahre ich ohne Erwartungen da hin.
    Das ist klug und weise von Dir. Im Ernst, zumindest kannst Du auf ein wenig Abwechslung, eine Auszeit oder auch Erholung hoffen - ist zwar nur die halbe Miete, aber besser als gar keine!

    Elwirrwarr schreibt:
    In Bad Münder hatte ich so viele, viel zu viele Erwartungen. Die Reha war ein Graus und in meinem Abschlussbericht steht wirklich, dass es mir genau so schlecht geht wie vor der Reha, ich weiß jetzt aber das es mir schlecht geht und auch warum". ADHS technisch gab es einen 6 Stunden Block zum Thema und das war es. Ansonsten standarisierte Gruppenangbote und die Aussage der Chefärztin (die so mager war, dass ich ihr so gerne was zu essen gegeben hätte), dass die Therapien sowieso nicht wichtig sind, das Wichtige sind die Gespräche mit den Mitpatienten.
    Bei solchen Aussagen fühl ich mich leicht auf den Arm oder nicht ernst genommen! Weiß jetzt nicht, warum ich gerade so einen heftigen Widerspruch in mir aufsteigen fühle. Als bei mir klar war, dass ich die Klinik bald verlasse und ein Abschlussgespräch mit dem Arzt stattfand, hab ich ihm klar gesagt, dass es für mich auch höchste Zeit wird. Als einen Grund gab ich das ständige psychologische Küchengeschwätz über irgendwelche Beziehungsprobleme usw. an - ich war ganz schön fertig ob dieser Gespräche und versuchte immer, die Mitpatienten zu anderen Aktivitäten zu verführen!

    Elwirrwarr schreibt:
    Was mich jetzt in Bad Bevensen erwartet weiß ich nicht. Ich hoffe, dass mich die Anorexia-Patienten dort nicht nerven. Ich bin sehr ungeduldig geworden und habe auch immer weniger Lust Rücksicht auf die Belange von anderen zu nehmen. Das habe ich lange genug gemacht.

    Ich habe etwas Sorge, dass ich dort mit meinen 59 die Oma vom Dienst sein werde.
    Da kannst Du natürlich auch Sorge haben, solch eine Position ergibt sich ja schon aus Deinem Mehr an Lebenserfahrung. Wird ne schöne Übung in Abgrenzung. Du bist dort auch Patientin und Du bist nicht da, um eine Therapeutenrolle zu übernehmen!

    Du hast das Recht, in Deinen Befürfnissen ernst genommen zu werden und Du hast auch ein Recht auf genau die gleichen Hilfen und Bemühungen seitens der "Profis"!

    Das Problem dürfte wohl mal wieder in der Mitte liegen, die Rolle der Patientin mit einem Mehr an Erfahrung annehmen, aber klare Abgrenzung, wenn dieses Mehr therapeutisch für den Rest der Gruppe genutzt werden soll!

    Ist nicht wirklich einfach und solltest Du wütend werden, dann wird es wohl seine Berechtigung haben. Vielleicht ist es aber einen Versuch wert!

    Jasses Anorexia-Patienten sind auch mein Alptraum. Aber: Du darfst auch fordern, dass Du einen anderen Tisch bekommst, wenn Du das nicht aushälst! Du bist nämlich auch krank und musst Dich nicht schinden lassen!

    Hab mal zu einer Schwester, auf ihr Nachfragen hin, gesagt, dass ich es schon ne Zumutung finde, wenn plötzlich ein hochaggressiver Spinner in den Speiseraum kommt und die Glotze anschmeißt, während die anderen gerade beim Essen sind ......

    Da antwortet mir doch diese Dame: Sie müssen dafür Verständnis haben. Hier sind die Menschen eben oft wütend, aggressiv und mitunter hochgradig erregt!

    Na, die kam mir geschlichen!

    Ich hab ihr nur gesagt, dass auch ich krank bin, sonst wäre ich nicht in der Klinik und auch ich hätte ein Recht auf Rücksichtnahme, weshalb ich doch das Pflegepersonal auffordere, ein wenig mehr auf die Bedürfnisse der übrigen Patienten einzugehen und in solchen Fällen entsprechend einzugreifen.

    Zumindest würde ich von angeblich geschulten Menschen erwarten, dass sie nicht nur die aggressiven Ausbrüche schützen sondern auch die Opfer dieser Ausbrüche.

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.086

    AW: ADHS-Klinik - Standort egal - Nicht für ADHS-Neulinge

    Hallo

    hört sich so an, als ob du auch schon einige Rehas gemacht hast.
    Magst du sagen wo?

    Vielleicht hast du das auch schon geschrieben.


    danke

    Elwirrwarr

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.148

    AW: ADHS-Klinik - Standort egal - Nicht für ADHS-Neulinge

    Liebe Elwirrwarr,

    eine Reha ist an mir vorbeigezogen - mein erster Shrink wollte mich in "seine" Wahlrehaklinik nach Heringsdorf verfrachten. Nachdem ich mir deren Angebote angesehen hatte, war klar, dass ich da sowieso nicht hingehe.

    Das hatte aber auch was mit meinem orthopädischen Leiden zu tun, da dort keine gescheite Physiotherapie angeboten wurde.

    Und leider hatte es auch was mit den Krankheitsbildern zu tun, die dort so behandelt wurden. Im Vordergrund standen Essstörungen und da ist mit mir nicht zu punkten. Versteh mich bitte nicht falsch, ich kann es sehr wohl anerkennen, dass Menschen solche Krankheiten haben, schließlich bin ich selbst ja auch nicht ganz durchgebacken!

    Aber es gibt halt auch Grenzen für mich. Und damals war ich derart erschöpft und am Boden zerstört, dass ich mich auf sowas niemals eingelassen hätte. Na ja, dieser Shrink hat ja auch mal eben im Vorbeigehen bei mir Bipolarität diagnostiziert - ist aber ne andere Baustelle.

    In jedem Fall war das Thema für mich, nach diesem ersten Versuch, einfach nur gegessen.

    Blöderweise ging es mir aber auch weiterhin nicht besser, so dass ich später in einer Klinikambulanz eine stationäre Aufnahme regelrecht erzwungen habe. Ich war nicht wirklich lange dort, habe mich, allen Unbilden zum Trotz, dennoch ein wenig erholt und war dann ja auch froh, dass es vorbei war.

    Ich wäre dort sicher sonst auch an Langeweile eingegangen oder hätte irgendwann vor lauter Frust nur nen Rumpelstilzchen-Auftritt genommen.

    Mein Blick auf die gesamte Situation ist nur aus anderen Gründen ein bisschen geschärfter, so dass mir schon einiges aufgefallen oder auch übel aufgestoßen ist!

    Im Grunde läuft es ja überall gleich ab, da gibt es kleine Variationen im Angebot und dieses Angebot muss mensch dann auch annehmen und strikt mitmachen! Na ja, die Einzelgespräche habe ich abgelehnt und da war mit mir auch nicht zu verhandeln - davon hatte ich wirklich schon genügend unwirksame gehabt!

    Die Psychoedukation habe ich mitgemacht, war so ein bisschen Zeitvertreib - ich habe dort nichts aber auch wirklich gar nichts Neues gelernt. Mir ist nur mal wieder bewusst geworden, dass ich sehr genau weiß wie es geht, aber leider nicht in der Handlung ankomme!

    Und manchmal bin ich während des stationären Aufenthaltes schon auch an meine Grenzen gekommen. Dieses Gebaren der Therapeuten hat mich gelegentlich doch ein wenig geärgert. Insbesondere dieses alberne Appellieren an das Verständnis für die kranken Menschen. Wohlgemerkt, ich kann kalt wie ne Hundeschnauze sein, aber an Empathie mangelt es mir nicht und die allgemeinen Höflichkeitsregeln sind mir auch nicht fremd.

    Aber die haben es wirklich mitunter heftig übertrieben! Ich bin durchaus der Meinung, dass in solchen Kliniken die Therapeuten oder auch Pflegekräfte eine Funktion als Moderatoren haben und sich nicht auf kluges Geschwätz in ihren Übergaben beschränken dürfen.

    Und in meinen Augen kann es auch nicht sein, dass manche Patienten eben mehr krank sind als die übrigen. Diese Unterschiede sind zwar da, aber sie dürfen keineswegs von den Mitarbeitern noch befördert oder gar gefordert werden!

    Die "Oma-Rolle" kann sich ergeben, das heißt aber auch nicht, dass sie Dir von den Mitarbeitern zugeteilt werden darf. Im Gegenteil, eigentlich sollte es die Aufgabe der Mitarbeiter sein, Dich vor solch einer Rolle zu beschützen bzw. Dir den geschützten Raum zu geben, den Du als kranker Mensch brauchst!

    Ich fand es jedenfalls ganz schrecklich, wenn gelangweilte Patienten im Aufenthaltsraum rumsaßen und sich in endlosen Psychogesprächen so richtig in ihr Leid reingequatscht haben. Viel schlimmer fand ich es aber auch, wenn mir ein völlig fertiger Mitpatient erzählte, dass sich die Therapeutin vor ihn hinsetzte und er unter ihrer Aufsicht seine gesammelte Post aufmachen musste.

    Der arme Kerl kam heulend da raus und wusste nicht mehr ein noch aus. Mir fielen fast die Ohren ab und dann sollte er ihr auch noch die Strategien erklären, wie er mit den ganzen Mahnungen, dem Rausschmiss aus der KK usw. jetzt umgehen wolle!

    Da hätte ich mir jedenfalls auch andere Hilfestellungen vorstellen können, erst recht in dem Zustand, in dem der Junge war!

    Es kann für einige Menschen hilfreich sein, aber ich bin von dem Gedanken an solch einen Aufenthalt völlig abgekommen. Eher könnte ich mir die gute alte Kur vorstellen - die es ja leider nicht mehr gibt - jede Menge physikalischer Anwendungen usw. Eben einfach mal weg vom Kreisen um die ewig gleichen Probleme, die von dem Geschwurbel nicht besser werden!

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.086

    AW: ADHS-Klinik - Standort egal - Nicht für ADHS-Neulinge

    Meine erste Reha war toll. Ich wußte nicht von meiner ADHS - die auch nicht . Ich hatte 6 Wochen bewilligt bekommen und mein T-ex war so wie so Schuld, dass ich eine Reha brauchte, er hatte gerade seinen ersten Entzug hinter sich und ich wollte eigentlich nur machen was ich wollt.

    Dank eines Radiergummis habe ich ca. 4 Std. täglich Ergotherapieangebote wahrgenommen und wirklich tolle Sachen aus Speckstein gemacht, so richtig künsterlich. Irgendwann ist das aufgefallen, aber sie haben mich weiter machen lassen.

    War wirklich eine gute Reha

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.148

    AW: ADHS-Klinik - Standort egal - Nicht für ADHS-Neulinge

    Elwirrwarr schreibt:
    Meine erste Reha war toll. Ich wußte nicht von meiner ADHS - die auch nicht . Ich hatte 6 Wochen bewilligt bekommen und mein T-ex war so wie so Schuld, dass ich eine Reha brauchte, er hatte gerade seinen ersten Entzug hinter sich und ich wollte eigentlich nur machen was ich wollt.

    Dank eines Radiergummis habe ich ca. 4 Std. täglich Ergotherapieangebote wahrgenommen und wirklich tolle Sachen aus Speckstein gemacht, so richtig künsterlich. Irgendwann ist das aufgefallen, aber sie haben mich weiter machen lassen.

    War wirklich eine gute Reha

    das haste aber gut hingekriegt!

    Bei mir ging es so: Ich mache alles mit, tanzen, singen, malen, basteln. Ich geh sogar mit zum Joggen, aber niemand wird mich zu endlosen Gesprächen kriegen!

    Ich war schon abgegessen von den wenigen Gesprächen, die ich da hatte!

  10. #10
    Lin


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 117

    AW: ADHS-Klinik - Standort egal - Nicht für ADHS-Neulinge

    @Elwirrwarr

    Ich würde mich freuen, wenn du über deinen Aufenthalt in Bad Bevensen berichtest. Wann geht's los?

    Bisher sieht es folgendermaßen aus:

    Deister-Weser-Klinik hab ich bisher gespeichert unter "eher was für Neulinge, viel Sport, schlechte Bewertungen" raus

    Bad Bevensen / Lüneburger Heide
    : viel Pharmakologie, Hilfe auch bei Berufsberatung / Behörden, kurze Wartezeit. ?
    Fragen: speziell für ADHS oder nur mit Komorbität? Und nur als Reha über RV? Oder auch mit Krankenhaus-Einweisung?

    Bad Kösen: auf HP kaum etwas über ADHS, wohl keine eigene Station, aber Dr. Winkler dort, dessen Schwerpunkt sehr speziell auf emotionaler Regulation & Erschöpfung & Exekutivfunktionen ?
    Fragen: nur Reha über RV? Einzelgespräche mit Dr. Winkler nur 1 x Woche? Wie sieht die restliche Gestaltung aus?

    Bad Dürkheim: klingt fachlicher, spezieller. kaum Erfahrungsberichte, und wenn, dann scheinen die eher auf Angst/Depression ausgerichtet zu sein. bisher raus
    Fragen: nur Reha?

    Bad Arolsen Schön Klinik: Bekanntes Konzept wie aus Bad Bramstedt (kenne ich), ADHS-spezialisiert ?
    Fragen: zu oberflächlich? fachlich gut?

    Bad Salzig: kaum Info & Erfahrungsberichte ?
    Fragen: nur als Reha?


    Bisher tingel ich also zwischen Bad Bevensen/Lüneburger Heide - Bad Kösen - Bad Arolsen - Bad Salzig.
    Ich denke, ich gehe mit KH-Einweisung, es sei denn eine besonders gute Klinik macht nur Reha (weiß aber noch nicht, ob ich diese Prozedur des Reha-Antrags grad überhaupt bewältigen kann).

    Es wäre toll, wenn jemand über seine Erfahrungen zu den o.g. vier Kliniken berichten könnte!
    Vor allem in Bezug auf Therapieangebot/-ablauf, ADHS-Ausrichtung.

    Danke!

    LG
    Lin

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