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Diskutiere im Thema verschreibender Arzt krank - was nun? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    Frage verschreibender Arzt krank - was nun?

    Hallo Mitleidende,

    mein Doc wurde kürzlich selber krank. Mir wurde schlagartig die Abhängigkeit bewusst und bin (natürlich in Absprache mit meinem Doc) seitdem auf der Suche nach einer möglichen Vertretung.

    Komischerweise sah sich in Köln und Umgebung bisher niemand in der Lage, diese Bürde zu übernehmen, ohne mich als Patient aufzunehmen, wofür ohnehin kein Platz frei ist.

    Die hiesigen Kliniken wollen die gesamte Anamnese noch einmal machen, bevor sie tätig werden würden. Kann doch wohl nicht richtig sein!?

    Habt ihr Tipps für mich, wer da helfen könnte, bzw. an wen ich mich noch wenden kann?

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: verschreibender Arzt krank - was nun?

    Hat dein Arzt keine Praxisvertretung auch für den Fall seines Urlaubs?
    Hast du ggf. einen Hausarzt, der dich gut kennt und das im Notfall übernehmen könnte?

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: verschreibender Arzt krank - was nun?

    Hallo ChaosQueeny,

    nein, mein Arzt hat keine Praxisvertretung.

    Mein Hausarzt lehnt die Verschreibung von BTM generell ab.

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: verschreibender Arzt krank - was nun?

    Und wenn dir die Verschreibung nicht auf den "letzten Drücker" macht, so dass du zumindest einen kleinen Puffer hast?

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: verschreibender Arzt krank - was nun?

    Ja, das wollen 'wir' jetzt, nach der langen, fruchtlosen Suche nach Vertretung, umsetzen.

    Dennoch bin ich natürlich weiter am Ball und habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, einen Nothammer zu finden.

  6. #6
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: verschreibender Arzt krank - was nun?

    Komische Vorgehensweise seitens deines Arztes. Er sollte eine Vertretung bei Krankheit haben. Er wird sicherlich noch andere Medikations-Patienten haben, die mit deftigeren Präparaten, z.B. Benzdiazepinen, behandelt werden. Ei Methylphenidat kann man schin mal ein paar Tage aussetzen, bei Benzdiazepinen nicht.

    Ein ähnliches Problem hatte ich auch in meiner neuen Stadt: schnell einen. einen Arzt finden, natürlich als der letzte Blister fast aufgebraucht war. Ich habe mir eine Liste der Psychiater und Neurologen von der Selbsthilfegruppe geholt und bin los gedackelt. Die Allgemeinmediziner dürfen in diesem Bundesland nicht verschreiben. Einen Arztbrief hatte ich. nach 5 Stunden Herumgerenne, wobei der größte Teil ein Gespräch mit einer indischen Ärztin (PJ) in einer Klinik, die äußerst hübsch war, jung aber kein Wissen von ADHS hatte, umfasste.

    Daher raten ich dir, dass du deinen Arzt bittest (das kann ja die Sprechstundenhelferin durchführen) dir einen Arztbrief zu schreiben.

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk
    Geändert von Steintor (19.06.2015 um 16:44 Uhr)

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: verschreibender Arzt krank - was nun?

    Eigentlich solltest du zu jedem Haus- oder Facharzt gehen können. Solange du glaubhaft machen kannst dass dein Arzt wirklich krank ist (in derselben Stadt wird sich das herumgesprochen haben) und er dir regelmäßig das und das verschreibt (Bericht, Rezeptkopie, Beleg von der Apotheke) sehe ich da kein Problem.

    Wenn meine Ärztin nicht da ist, steht immer dran: Vertretung durch Frau Dr. ... Und da habe ich immer ein Rezept gekriegt. Beides sind Allgemeinärztinnen.

    Das hätte ich sogar missbrauchen können. Frau Dr. ... hat ja keine Ahnung, dass sie für retardiertes MPH ein Kassen-, aber für unretardiertes MPH ein Privatrezept ausstellen muss. Das habe ich natürlich in der Apotheke aufgeklärt und das MPH Tad wie immer selbst bezahlt, ich will ja nicht dass sie hinterher noch finanzielle Einbußen hat wenn sie schon so nett ist.

    Die Allgemeinmediziner dürfen in diesem Bundesland nicht verschreiben.
    Kann ich mir nicht vorstellen. Sie dürfen vermutlich nicht die offizielle Diagnose stellen und die Erstverschreibung vornehmen. Mit (natürlich alle paar Jahre erneuertem) Bericht vom Facharzt dürfen sie bestimmt trotzdem die laufenden Rezepte ausstellen.

    Aber ich bin nicht mit dem Bericht zu einer bisher unbekannten Allgemeinärztin gegangen, sondern gehe da schon viel länger hin und habe mich von ihr zum Facharzt überweisen lassen.

    Mein Hausarzt lehnt die Verschreibung von BTM generell ab.
    Das ist natürlich was Anderes. Den hätte ich aber schon sehr bald gewechselt.

  8. #8
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: verschreibender Arzt krank - was nun?

    4.Kl.konzert schreibt:
    Kann ich mir nicht vorstellen. Sie dürfen vermutlich nicht die offizielle Diagnose stellen und die Erstverschreibung vornehmen. Mit (natürlich alle paar Jahre erneuertem) Bericht vom Facharzt dürfen sie bestimmt trotzdem die laufenden Rezepte ausstellen.

    Aber ich bin nicht mit dem Bericht zu einer bisher unbekannten Allgemeinärztin gegangen, sondern gehe da schon viel länger hin und habe mich von ihr zum Facharzt überweisen lassen.
    Da sind die einzelnen Bundesländer autark. Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz hat den Hausärzten empfohlen, keine Medikamente mit Methylphenidat zu verschreiben.

    Landesärztekammer Rheinland Pfalz schreibt:
    Kein Ritalin mehr vom Hausarzt
    Der Wirkstoff Methylphenidat, der beispielsweise unter dem Handelsnamen Ritalin bei einer vorliegenden Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) verordnet wird, darf nicht mehr von Hausärzten verschrieben werden, wie die Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz mitteilt. Dies wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossen. Der Beschluss ist seit dem 1. Dezember 2010 in Kraft
    Hier sei anzumerken, dass die Landesärztekammer den Text des Gemeinsamen Bundesausschuss missverstanden hat, denn es geht in diesem, wie du bereits erwähnt hast, um die Erstverschreibung. Dennoch weigern sich Rheinland-Pfälzische Hausärzte, Methylphenidat generell zu verschreiben.

    Quelle:
    http://www.aebrlp.de/pdf/rlp1106_006.pdf

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: verschreibender Arzt krank - was nun?

    Irgendwie wird in RP dann doch einiges missverstanden, kann das sein?
    Langsam kommt es mir doch sehr nach Absicht und nicht nach Versehen vor ...

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: verschreibender Arzt krank - was nun?

    Steintor schreibt:
    Hier sei anzumerken, dass die Landesärztekammer den Text des Gemeinsamen Bundesausschuss missverstanden hat, denn es geht in diesem, wie du bereits erwähnt hast, um die Erstverschreibung. Dennoch weigern sich Rheinland-Pfälzische Hausärzte, Methylphenidat generell zu verschreiben.

    Quelle:
    http://www.aebrlp.de/pdf/rlp1106_006.pdf
    Hallo Steintor,

    deine Quelle sagt zu einer Sonderregelung oder -empfehlung in Rheinland-Pfalz überhaupt nichts aus, sondern sie gibt lediglich die bundesweite Regelung wieder. D. h. es kann durchaus sein dass sich die Allgemeinärzte weigern die du angesprochen hast, aber dieser Artikel gibt da keine Begründung für her.

    Bei Kindern sind die Kinderärzte ja meist die "Hausärzte". Von daher dürfte genügen, wenn Hausärzte nur im "ländlichen Raum" die Folgeverschreibungen übernehmen, Kinderärzte gibt es sonst ja genug. Wir Erwachsene müssen allerdings sehr häufig 100 km oder weiter zu unserem ADHS-kundigen Psychiater fahren, so gesehen sind sogar viele Großstädte "ländlicher Raum".

    2010 gab es im Übrigen noch keine Zulassung von MPH für Erwachsene, ein weiteres Indiz dafür dass der Gemeinsame Bundesausschuss damals nur Kinder und Jugendliche gemeint hat.

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