Also ich war heute zur Diagnose, kurz gesagt bin ich ein sehr eindeutiger Fall von AD(H)S. Welche Behandlung eingeleitet wird, wird beim nächsten Termin besprochen.

Prompt habe ich aber schon wieder Stress mit meinem Vater. Als ich nach Hause gekommen bin habe ich natürlich erst einmal erzählt was da so passiert ist. Väterchen meinte dann, das er mit seiner Macke (es wird vermutet, dass er auch ADHS hat) gut durchs Leben gekommen sei und dass Leute mit einer Macke leistungsfähig (oder sogar leistungsfähiger) sein. Darauf habe ich gemeint, das es mich wohl härter als ihn erwischt hat und dass das Leute die in aller ein Psychisches oder sonst wie geartetes Problem haben bringen in aller Regel eher weniger gute Leistungen.
Das sagte ich mit dem Gedanken an meinen Studienabschluss mit einer 3,1 und meiner ziemlich verpfuschten Diplomarbeit mit 3,5.
Väterchen meinte darauf hin, dass ich dem Dock auch von meinen Minderwertigkeitskomplexen erzählen sollte. Heißt also übersetzt es hat ihm nicht gefallen was ich gesagt habe, es war ihm zu negativ. Ich sehe zwar keinen Grund dafür warum ich (trotz der Tatsache dass ich einen höheren Abschluss erreicht habe als er) froh sein soll. Einen Abschluss nur zu machen reicht schlicht nicht, er sollte auch möglichst gut sein.
Vielleicht sollte ich auch nicht jede Äußerung auf die Goldwaage legen, ich weiß ja, dass er mit unter etwas Impulsiv ist, so wie ich.